Die Zirbelkiefer oder Zirbe wird schon seit sehr langer Zeit für die Herstellung von Möbeln, für Schnitzereien und auch für das Räuchern verwendet. Der Baum ist in den Alpen und in den Karpaten heimisch. Die Zirbelkiefer bevorzugt eine harte Umgebung von bis zu 2.000 Metern Höhe. Besonders die österreichische Region um die Nokberge beheimatet viele Zirbelkiefern.
Während das Holz der Zirbe (Pinus cembra) vorwiegend aus Österreich stammt, wird der Zirbenharz (Pinus cembra siberica) hauptsächlich in Siberien geerntet.
Die Zirbelkiefer wird bis zu 25 Meter hoch. Sie bildet Kurztriebe aus, die viele Büschel mit je 5 Nadeln tragen. Die sogenannten Zirbelnüsse sind eigentlich Samen, die keine Nüsse sind. Viele der Zirbelkiefern werden bis zu 1.000 Jahre alt. Das Holz besitzt einen sehr aromatischen Duft. Die Zapfen und Samen haben Bedeutung in der Herstellung von Nahrungsmitteln und von alkoholhaltigen Getränken (z. B. von Zirbellikör oder Zirbenschnaps).
Zirben sind Nadelbäume die ähnlich wie die Balsambaumgewächse Zirbenharz bei Verletzung der Rinde absondern. Das Harz wird nach der Ernte getrocknet und sortiert.
Die Zirbelkiefer beim Räuchern
Der Räucherung mit Zirbeharz werden schützende Effekte zugeschrieben. Auch kann eine Beruhigung bei Unruhe, Stress oder Anspannung festgestellt werden.
Das Zirbenharz beeinflusst unseren Energiefluss positiv. Auch wärmende und kräftigende Wirkungen sind bekannt. Der Körper und das Herz entspannen sich.
Man entwickelt wieder innere Ruhe und Lebensqualität. Zirbe wird auch zur Stärkung angewandt, zur Festigung der Gesundheit und die Harmonisierung und Ordnung der Atmosphäre zuhause.
Zirbenharz ist ein traditionelles Räucherwerk mit einem hohen Anteil an ätherischen Ölen. Es entfaltet beim räuchern einen intensiven Duft mit würzigen, waldigen und zitronigen Noten.
Pflanzenfamilie Pinaceae (Kieferngewächse)
Anbau
Wildsammlung
Botanischer Name
Pinus cembra sibirica
Pflanzenteil
Harz
Zweitbezeichnung
Arbe, Arve, Zirbe, Zirbel, Zirm
Herkunft
Russland
Marke
RäucherWelt
