Die Sonnenblume ist krautig und wird rund 1 bis 2 m hoch, in Ausnahmefällen bis zu 3 m. Der Stängel zeigt feine, raue Härchen. Die Pflanze bringt keine Knollen hervor.
An den Stängeln befinden sich Laubblätter, die aus einem Blattstiel und einer Blattspreite bestehen. Die Blütenkörbe haben einen stolzen Durchmesser von 10 bis 40 cm und befinden sich in nickender Haltung. Die Zungenblüten sind meist gelb und werden 6 bis 10 cm lang. Hinzu kommen braune Röhrenblüten. Die Pflanze blüht von Juli bis September, dann ist auch die Erntezeit.
Die Sonnenblume in der Tradition
Die Sonnenblume entstammt dem nord- und mittelamerikanischen Raum. Es gibt Funde von Archäologen, die aufweisen, dass die Sonnenblume schon um 2.500 vor Christus in der Umgebung des Mississippi und in Mexiko-Stadt kultiviert wurde. Der spanische Konquistador Francisco Pizarro stellte bei den Inkas eine Verehrung der Sonnenblume fest. Sie betrachteten die Pflanze als Sinnbild ihres Gottes.
Die Sonnenblumensamen brachten 1552 die spanischen Seeleute nach Europa. Hier galt sie zunächst nur als Zierpflanze. Erst 1590 veröffentlichte Pietro Andrea Mattioli sein „Kreutterbuch“ und beschrieb darin auch die Wirkungen der „Gross Indianisch Sonnenblum“. Die deutsche Übersetzung des Textes stammt von Joachim Camerarius dem Jüngeren.
Der weltberühmte niederländische Maler Vincent van Gogh war für seine Faszination für die Sonnenblume bekannt. Er malte mehrere Bilder dieser Pflanze mit leuchtenden Farben. Die Sonnenblume ist auch für die Gewinnung von Honig geeignet.
In der heilkundlichen Überlieferung sind Anwendungsgebiete der Sonnenblume bei Atemwegsbeschwerden, Rheuma, Lebersymptomen, Gallensymptomen, Malaria, Tuberkulose, Fieber, Augenproblemen, Blähungen, Durchfall, Neurodermitis und Hämorrhoiden bekannt. Ausserdem soll die Sonnenblume das Cholesterin senken, Reize mildern, beruhigen, Fieber senken, die Haut pflegen, Schleim lösen und Entzündungen bremsen.
Bekannte Substanzen in der Sonnenblume sind: Gerbstoffe, Histidin, fettes Öl, Saponine, Eiweiss und Kohlenhydrate.
Die Sonnenblume beim Räuchern
Die Räucherung mit Sonnenblumen bringt Licht und eine bessere Laune in das Leben der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Verwendet werden hierfür die getrockneten Blüten der Sonnenblume. Das Licht der Sonnenblume soll selbst die finstersten Winkel des Hauses und der Seele erhellen. Daher sind auch reinigende Effekte bekannt. Die Sonnenblume soll ferner schützen können: Sogar die eigene Aura steht unter dem Schutz der Räucherung mit der Sonnenblume und wird von ihr gestärkt. Darüber hinaus soll die Pflanze allgemein kräftigend wirken, für weibliche Impulse stehen und mit der Urkraft der Lebensquelle verbinden.
Duft: dezent, weiblich
Pflanzenfamilie: Korbblütler (Asteraceae)
Anbau
Bio
Botanischer Name
Helianthus annuus L.
Pflanzenteil
Blüten
Zweitbezeichnung
Indianische Sonne, Gewöhnliche Sonnenblume
Herkunft
Kroatien
Marke
RäucherWelt
