Das Wort „Melisse“ verdanken wir dem Griechischen und bedeutet „Biene“. Diese Pflanze wird auch Zitronenmelisse genannt und ist in Mitteleuropa heimisch. Sie wächst wild an warmen Orten, lässt sich aber auch im Garten sehr gut kultivieren. In grossen Kübeln auf der Terrasse oder dem Balkon wächst Melisse prächtig. Das Blatt ist eiförmig, gerippt und verströmt eine Note von Zitrone. Die Blüten sind klein und weiss und richten sich nach einer Seite aus. Man sollte die ganzen Stängel mit den Blättern vor der Blüte ernten – dann ist der Duft besonders stark.
Die Melisse in der Tradition
Sowohl Vergil als auch Plinius teilen uns mit, dass die Melisse dafür benutzt wurde, um Bienenstöcke auszureiben. Dabei galt die Biene als Symbol für ein gelungenes, soziales Zusammenleben. Wenn man Melissenblätter auf das Herz band, wollte man damit Liebeskummer mildern. Der Melisse wird nachgesagt, sie fördere den Verstand und die Erinnerungsfähigkeit. Angeblich geben Kühe, die Melisse fressen, mehr Milch. Melisse nährt auch geistige und seelische Vorgänge.
Die Wirkung der Melissenblätter
Die Effekte der Melisse sind sehr zahlreich. Beim Räuchern werden die Anwesenden umhüllt, beschützt und gestärkt. Wenn man in einer eher niedergedrückten Stimmung ist, kann die Melisse die negativen Gedanken verscheuchen. Auch kann die Melisse das Herz öffnen und den Geist widerstandfähiger und stärker machen.
Duft: fein, zart (verfliegt schnell)
Pflanzengattung: Lippenblütengewächse (Lamiaceae / Labiatae)
Anbau
Bio
Botanischer Name
Melissa officinalis L.
Pflanzenteil
Blätter
Herkunft
Österreich
Marke
RäucherWelt
