Makko bedeutet auf Japanisch "Räucherpulver" und bezeichnet das fein gemahlene Pulver aus der Rinde des Machilus thunbergii-Baums. Dieser Baum wächst in vielen asiatischen Ländern wie Japan, Taiwan, Thailand und Südchina.
Dank seiner vielseitigen Eigenschaften wird Makko seit Jahrhunderten als Grundlage für die Herstellung von japanischem Räucherwerk geschätzt.
Wird das Pulver mit Wasser vermischt, erhält es eine ideale Konsistenz, um Räucherstäbchen, Kegel oder Spiralen zu formen.
Da Makko nahezu geruchlos ist, können der Mischung problemlos andere Duftstoffe hinzugefügt werden. Typische Zutaten sind gemahlene Gewürze wie Nelken, Zimt, Sandelholz oder Adlerholz, ergänzt durch ätherische Öle und Parfümöle.
Für die Herstellung von brennbaren Räucherstäbchen oder Kegeln empfiehlt sich die Zugabe von einem Harzpulver z.B. Weihrauchpulver, Holzkohle und etwas Honig. Die Kohle sorgt für ein gleichmässiges Abbrennen, während der Honig ein Austrocknen der Mischung verhindert.
Es gibt unzählige Rezepte für die Herstellung von Räucherstäbchen und Kegeln, die von Manufaktur zu Manufaktur variieren. Viele dieser Rezepturen werden als wohlgehütete Geheimnisse über Generationen hinweg weitergegeben.
