Die Katzenminze (eigentlich: Echte Katzenminze, botanisch: Nepeta cataria) heisst auch Katzenmelisse oder Katzenkraut und stellt eine Pflanzenart aus der Gattung der Katzenminzen (Nepeta) dar. Diese Gattung gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Seit geraumer Zeit wird die Katzenminze für verschiedene Zwecke verwendet. Die Pflanzenteile haben einen recht starken, aber angenehm-herben und zitronigen Duft, der leicht an Minze erinnert.
Wo die Katzenminze wächst
Bei der Echten Katzenminze handelt es sich um eine ausdauernde und krautige Pflanze. Sie wird höchstens 60 bis 100 Zentimeter hoch. Der Stängel steht selbstständig aufrecht, ist verzweigt, vierkantig und innen hohl. Er weist eine filzige Behaarung auf. Katzenminze ist im südlichen Europa, in Asien und Afrika weit verbreitet. Weltenbummler haben sie aber auch nach Neuseeland und in das nördliche Amerika gebracht, wo sie inzwischen beheimatet ist. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts kommt sie in Mitteleuropa auch wild vor. Wir finden sie an Hecken, auf Schutthalden und an Strassenrändern. Es gibt aber einige Regionen in Mitteleuropa, wo die Katzenminze inzwischen wieder verschwunden ist, z. B. im Alpenvorland, im Jura oder in Schleswig-Holstein. Die Katzenminze wächst auf Höhen von bis zu 900 Metern. Sie bevorzugt trockene, nährstoffreiche Böden. Meist siedelt sie sich auf steinigem oder sandigem Lehmboden an. Besonders gut geht es ihr im Sommer bei Wärme. Salzige Böden lehnt sie ab, mit Trockenheit kommt sie aber längere Zeit zurecht.
Anwendungsgebiete der Echten Katzenminze
Die Katzenminze trägt ihren Namen nicht ohne Grund: Katzen lassen sich gerne von ihrem Duft betören. Wenn man Katzenbäume, Katzenmöbel, Kratzbäume etc. mit dem Öl der Katzenminze beträufelt (oder eine Echte Katzenminze ganz in die Nähe stellt), werden diese Dinge besser angenommen. Die Katzenminze hält Mücken und Ungeziefer auf Abstand, weil diese den Duft der ätherischen Öle nicht mögen. Stellen Sie einfach über Nacht eine Pflanze von der Terrasse ins Schlafzimmer oder reiben Sie sich mit dem Öl ein. Wenn Sie die Katzenminze in die Nähe weniger widerstandsfähiger Pflanzen (wie Rosen oder Petersilie) pflanzen, dann schützt sie vor einem Befall durch Ungeziefer. Blattläuse oder Ameisen bleiben so fern. Tee aus dem getrockneten Kraut hilft bei den folgenden gesundheitlichen Problemen:
- Appetitlosigkeit
- Depressive Verstimmungen
- Fieber
- Infektionskrankheiten
- Magenverstimmungen
- Nervosität
- Schlafprobleme
Blätter und Blüten der Katzenminze bereichern Süssspeisen, Obstsalate, Pudding, Eis oder Gebäck. Gleichzeitig gilt Katzenminze als ideal zum Rauchen, weil der Rauch den Körper beruhigt und entspannt. Daher nutzen Manche sie als Ersatz für Marihuana.
Räuchern mit Katzenminze
Zum Räuchern verwenden wir das Kraut der Pflanze. Der Duft der Katzenminze beim Räuchern ist absolut einzigartig, mischt sich hier doch eine Minz-Note mit einem kühlen, frischen Effekt. Dabei eignet sich die Katzenminze sowohl für eine einzelne Räucherung, als auch für Mischungen. Der Rauch der Katzenminze stärkt unser Immunsystem, fördert unsere Konzentration, stärkt uns auf allen Ebenen und öffnet für Neues, Ungewohntes, Interessantes, Verborgenes und bisher Übersehenes. Eine sanfte Frische umhüllt uns ganz und macht uns reif für einen neuen Tag.
Anwendungsgebiete für die Räucherung mit der Katzenminze sind:
- Störungen der Konzentration
- Müdigkeit
- Erschöpfung
- Überlastung, Überarbeitung und Stress
Anbau
Konventionell
Botanischer Name
Nepeta cataria L.
Pflanzenteil
Kraut
Zweitbezeichnung
Katzenmelisse, Catnip
Herkunft
Frankreich
Marke
RäucherWelt
