Die Zedern (Cedrus) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Kieferngewächse. Sie stammen aus dem Mittelmeerraum und aus Asien. Als Räucherwerk verwendet man am besten das Holz und das Harz. Für das Räuchern geeignete Arten sind z. B. die Atlaszeder, die Himalaya-Zeder oder die Libanon-Zeder.
Die Zeder in der Botanik
Die Zeder ist ein Nadelbaum, der sehr breit wächst. Sie kommt vor allem in den Gebirgen des Mittelmeerraumes und des Himalajas vor. Die Nadeln sind kurz und stechen nicht. Ihre Farbe reicht von Blaugrün bis Dunkelgrün. Zur Fortpflanzung bildet die Zeder Zapfen aus, die dick und oval sind. Diese befinden sich aufrechtstehend an den Zweigen. Die drei o. g. Arten kommen nicht nur in freier Wildbahn, sondern auch häufig in Parks, Gärten und anderen Grünanlagen vor. Die Zeder kann sehr alt werden, aber viele alte Bestände gibt es nicht mehr, weil der Baum schon seit der Antike wegen der vielfachen Nutzung durch den Menschen bedroht ist. Nur selten findet man Zedern, die mehrere Hundert Jahre alt sind. Diese stehen unter strengem Naturschutz. Daher ist es wichtig, dass die Zedern als Lieferanten für Räucherwerk aus kultiviertem Anbau oder aus dem Himalaja stammen. In der Türkei gibt es den forstwirtschaftlichen Anbau der Zeder recht häufig.
Die Mystik der Zeder
Die Zeder gilt seit Menschengedenken als Baum der Götter und gleichzeitig als Baum der Könige. Dies zeigt uns, wie eng in früheren Zeiten die Herrschaft der weltlichen Autoritäten mit der göttlichen Sphäre und Legitimation verbunden war. In der Antike zählte die Zeder zu den wichtigsten Räuchersubstanzen. Alle Hochkulturen dieser Zeit haben uns Rezepturen mit Zeder für das Räuchern hinterlassen.
Die Zeder beim Räuchern
Das Harz, das der Libanon-Zeder entnommen wird, ist gelblich bis bräunlich gefärbt, während das Harz der Himalaya-Zeder dunkelrot ist. Die Atlaszeder bietet gelbliches Harz, in helleren oder dunkleren Schattierungen. Es gewinnt an der Luft eine rötlich violette Farbe. Vorsicht: Es gibt manchmal Räucherstoffe von sogenannten Zedern aus dem nördlichen Amerika. Diese stammen aber nicht von echten Zedern, sondern von unterschiedlichen Zypressengewächsen. Dazu gehört z. B. das Rotzedernholz, die Zedernspitzen USA und angebliches Zedernharz. Die Zypressen tragen den gleichen Namen, daher die irreführende Bezeichnung als "Cedar". Die Zeder aus der Alten Welt ist aus botanischer Sicht ein völlig anderer Baum und stammt aus Asien, Südeuropa und dem nördlichen Afrika.
Das Holz der Zeder - und in noch höherem Masse das Harz – verwöhnen uns mit einem süsslichen und balsamischen Duft, der uns warm umfängt. Wir profitieren von einer Erweiterung unseres Denkens, von einer Förderung unserer Gedanken und auch von Visionen, die wir dank der Zeder entwickeln. Wenn Sie sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, hilft Ihnen der Rauch der Zeder, das eigentlich wichtige Ziel nicht abhandenkommen zu lassen. Ausserdem motiviert uns die Zeder, Probleme anzugehen und uns Lösungen einfallen zu lassen. Die Zeder harmonisiert und macht uns vitaler und selbstbewusster. Viele Räucherfans sind der Überzeugung, dass sie durch das Räuchern mit der Zeder einen Weg zur göttlichen Vorsehung und Stärke finden. Auch können wir mit dem Harz oder dem Holz der Zeder prima eine Räucherung zur Reinigung vornehmen.
Anbau
Wildsammlung
Botanischer Name
Cedrus deodara
Nettogewicht
20 g
Pflanzenteil
Holz
Herkunft
Nepal
Marke
RäucherWelt
