Die Eiche ist ein nahezu globaler Baum. Innerhalb dieser Pflanzengattung gibt es rund 500 Arten, die beinahe auf der ganzen Welt verstreut sind.
Zu den Eichen zählen sommergrüne und immergrüne Bäume, seltener Sträucher. Die Laubblätter fühlen sich leicht ledrig an.
Eichen bieten auffällig vielen Insektenarten eine Heimat, was auf ein hohes evolutionäres Alter zurückschliessen lässt.
In Deutschland kommen vor allem die Traubeneiche und die Stieleiche vor.
Zur Wortgeschichte des lateinischen Namens
Die Eiche heisst in der lateinischen Sprache Quercus. Aus diesem Wort entstammt auch unser Wort Kirche.
Er leitet sich wahrscheinlich aus dem Keltischen her, denn die Kelten betrachteten die Eichen als heiligen Baum.
Um die Eiche ranken sich zahlreiche magische Rituale dieses Volkes. Auch der Druide hängt mit der Eiche zusammen.
Das Wort „Druide“ kommt von urkeltisch „druuid(-es)“ und bedeutet so viel wie „Eichenkundiger“ oder „sehr Gelehrter“.
Die Germanen verfügten über grosse Eichenvorkommen und betrachteten diese ebenfalls als heilig.
Sie weihten die Eiche Thor (Donar), dem Gott der Fruchtbarkeit und des Donners.
Die Römer sahen in der Eiche die Verkörperung Jupiters oder hielten die Eiche zumindest für seinen Sitz.
Für die Griechen verkündete das Rauschen der Eichenblätter den Willen von Zeus, dem höchsten olympischen Gott der griechischen Mythologie.
Sein Sohn Herkules war der Eiche geweiht. Ausserdem galt sie als Heimat der Nymphen und Dryaden.
Griechen und Römer waren sich darin einig, die Eiche als die ursprünglichste der Pflanzen anzusehen.
Dass es Menschen überhaupt gab, führten Sie auf die Eiche zurück, daher durfte man sie nicht fällen.
Homer brachte die Eiche mit Sicherheit und Gerechtigkeit in Verbindung.
Daher wurden Verträge unter einer Eiche unterschrieben.
Die Germanen hielten ihre Gerichtsbarkeit unter der Femen-Eiche ab.
Die Bedeutung der Eiche in der Tradition
Die Eiche besitzt ein sehr hartes und schweres Holz, das oft auch nach Jahrtausenden nicht vergeht.
Daher werden der Eiche viele Werte zugedacht, die mit Stärke zu tun haben: Kraft, Härte, das Ungestüme und Wilde.
In früheren Zeiten hängte man getrocknetes Eichenlaub in den Stall und in das Haus, um Teufel und Dämonen zu bannen und Zauber abzuwehren.
Auszüge aus der Eichenrinde wurden wegen der vielen enthaltenen Gerbstoffe gegen Vergiftungen durch andere Pflanzen eingesetzt.
Heute findet sie noch Verwendung bei Durchfall, Fussschweiss und Hautausschlag.
Die Eichenrinde beim Räuchern
Die Eichenrinde verströmt beim Räuchern einen warmen, holzigen und würzigen Duft.
Man fühlt sich an ein gemütliches Kaminfeuer erinnert.
Die Räucherung steht für einen Zuwachs der folgenden Kräfte: Erfolg, Ansehen, Macht, Härte, Stärke, Langlebigkeit, Gerechtigkeit, Edler Charakter.
Duft: warm, würzig, holzig
Pflanzenfamilie: Fagaceae (Buchengewächse)
Anbau
Wildsammlung
Botanischer Name
Quercus robur L.
Pflanzenteil
Rinde
Herkunft
Polen
Marke
RäucherWelt
