Die Cistrose ist ein sich weit verzweigender, buschiger Strauch, dessen Blüten an Heckenrosen erinnern. Die Pflanze kommt im Mittelmeerraum vor und findet sich auch auf den Kanarischen Inseln. Das Ursprungsland ist Griechenland. Die Zweige und Blätter (also das Kraut der Pflanze) werden verwendet, um ein Harz herzustellen, das einen charakteristischen Duft verbreitet. Dieses Harz nennt man Labdanum. Dabei sind aber das Labdanum und das Cistrosenkraut zwei unterschiedliche Räucherstoffe. Sie haben auch verschiedene Anwendungsgebiete.
Die Wirkungen des Cistrosenkrauts
Auf die heilenden Wirkungen des Cistrosenkrauts wurde seit der Antike vertraut. Allerdings hat die moderne Forschung noch nicht herausgefunden, welche Heilkräfte das Cistrosenkraut eigentlich hat. Bekannt ist aber der ausgleichende Effekt durch Cistrose. Sie soll die Inspirationsfähigkeit anregen und den Menschen optimistisch machen. Auch eine euphorisierende und reinigende Wirkung wird dem Kraut nachgesagt. Der Rauch gilt als balsamisch und wärmend.
Cistrosenkraut als Räucherwerk
Das Raucherwerk sollte man in einem dicht verschlossenen Gefäss aufbewahren. Die Duftnote des Cistrosenkrauts ist sehr aromatisch, würzig und krautig. Die Anwendung als reinigende Räuchermischung ist besonders beliebt.
Duft: aromatisch, würzig, krautig
Andere Bezeichnungen: Zistrosen, Labdanum
Lat. Name: Cistus incanus
Pflanzenteil: Kraut
Pflanzengattung: Die Cistrosen sind eine Pflanzengattung in der Familie der Cistrosengewächse (Cistaceae).
Anbau
Wildsammlung
Botanischer Name
Cistus incanus
Pflanzenteil
Kraut
Herkunft
Türkei
Marke
RäucherWelt
