Der Berglorbeer wird auch Breitblättrige Lorbeerrose genannt und gehört als Pflanzenart zur Gattung der Lorbeerrosen. Der in den USA manchmal anzutreffende Name Spurwood bedeutet Sporenholz, Spoonwood steht für Löffelholz. Diese Bezeichnungen gehen auf die Ureinwohner Amerikas zurück, die ihre Sporen und Löffel häufig aus diesem Holz herstellten. Der immergrüne Strauch – seltener ein kleiner Baum – wird rund 2 bis 8 Meter hoch.
Der Zweig hat einen rundlichen Querschnitt und ist klebrig. Dies ist auf gestielte Drüsen zurückzuführen. Der Strauch hat ein langsames Wachstum und besitzt Laubblätter, die aus Blattstiel und Blattspreite bestehen. Die Länge des Blattstiels beträgt rund 1 bis 3 Zentimeter, die einfache Blattspreite hat eine Länge von 4 bis 12 Zentimetern und eine Breite von eineinhalb bis 5 Zentimetern. Die Blätter sind ellipsenförmig und laufen am Ende spitz zu. Auch die Blätter fühlen sie klebrig an, weil sie ebenfalls Stieldrüsen haben.
Der Berglorbeer blüht von April bis Juni. Die Blüten sind in Trauben angesiedelt, die jeweils rund 20 bis 40 Blüten haben.
Diese Pflanze ist im nördlichen Amerika heimisch und kommt vor allem im Osten der USA vor. Der dort gebräuchliche Name ist Mountain Laurel. Der Berglorbeer ist die Staatsblume von Connecticut und Pennsylvania. Meist wächst er an Berghängen oder in Wäldern.
Die homöopathische Verwendung von Berglorbeer
Die Homöopathie kennt den Berglorbeer als Heilmittel in der Schmerztherapie. Meist wird er bei Entzündungen des Herzbeutels oder des Herzmuskels eingesetzt, wenn diese infektiös bedingt sind. Aber auch Angina pectoris und ein unregelmässiger Herzschlag gehören zu den Anwendungsgebieten von Berglorbeer. Wenn sich durch Krankheiten des rheumatischen Formenkreises eine Vergrösserung des Herzens oder Herzprobleme einstellen, verabreichen Homöopathen ebenfalls Berglorbeer-Präparate. Rheuma oder neuralgische Symptome wie z. B. Muskelrheuma, Gelenkrheuma, Arthritis werden mit Berglorbeer therapiert, ebenso Zahnschmerzen und Kopfschmerzen, die bei einer Gesichtsneuralgie auftreten.
Berglorbeer beim Räuchern
Zu den Affirmationen der Räucherung mit Berglorbeer zählen die Anrufung, die Heilung und die Reinigung. Berglorbeer wird traditionell in Räuchermischungen zum Abwenden von Flüchen eingesetzt.
Durch die oben bereits erwähnten Drüsen enthält der Berglorbeer viel ätherisches Öl, was den Räucherduft intensiviert und speziell macht. Die Räucherung soll den Blick in die Zukunft schärfen und prophetische Träume schüren.
Duft: ätherisch
Andere Namen: Breitblättrige Lorbeerrose, Mountain Laurel, Calico-bush, Ivybush, Sheep Laurel, Lambkill, Clamoun, Spurwood, Spoonwood, Sporenholz, Löffelholz
Pflanzenfamilie: Ericaceae (Heidekrautgewächse)
Anbau
Wildsammlung
Botanischer Name
Kalmia latifolia Linn.
Herkunft
USA
Marke
RäucherWelt
