Die Bergföhre ist ein traditionelles Räucherwerk, dass uns innerlich befreien und harmonisieren kann. Bei seinem Aroma denken wir sofort an Wald.
Bergföhre in der Botanik
Die Bergföhre nennt man in der Botanik Pinus mugo. Diese Art gehört zur Gattung der Kiefern (Pinus) und zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Sie wächst in vielen verschiedenen Formen und Gestalten.
Das Holz der Bergföhre
Das Holz der Bergföhre ist sehr hart, wenig elastisch und lässt sich schwer spalten. Es hat also eine gute sogenannte Querfestigkeit. Da es sehr harzreich ist, duftet es harzig. Der rötliche Kern dunkelt nach, wenn er dem Licht ausgesetzt ist. Der Splint, also das junge, aussen liegende Holz, ist rund zwei bis vier Zentimeter breit und hat eine gelbliche bis weissliche Farbe. Die Äste sind gross und dunkelbraun gefärbt. Sie sind sehr tragfähig, sodass der Baum auch in Höhenlagen wachsen kann, in denen viel Schnee fällt.
Das Holz ist zum Drechseln und als Schnittholz verwendbar. Man nutzt es für den Fensterbau, für Hobelware innen und aussen und für einfache Möbel.
Die Nadeln, die Triebe und die Äste finden Anwendung für die Gewinnung eines Öls, das man kosmetischen Produkten hinzufügt. Bei Erkältungen der oberen und unteren Atemwege ist es als Heilmittel bekannt. Wer unter Rheuma leidet, nimmt ein medizinisches Bad mit diesem Öl.
Räuchern mit Bergföhre
Wenn wir mit der Bergföhre räuchern, können wir grundsätzlich das Harz, das Holz, die Triebe oder die grünen (geschlossenen) und braunen (offenen) Zapfen verwenden. Der Duftist herrlich wärmend, harzig und verströmt eine Note von Vanille und frischem Heu.Das Aroma erinnert uns an die Weite der Wälder und umfängt uns sanft.
Die Bergföhre zählt zu den elementaren Räuchersubstanzen, die unser Schicksal gütig stimmen sollen. Der Rauch kann Wünsche wahr werden lassen, Schutz spenden und das Haus oder den Raum reinigen. Vor allem in den Raunächten zwischen Weihnachten und Neujahr wird viel mit Pinus mugo geräuchert. Durch die Räucherung wird die Atmosphäre geklärt, harmonisiert und gereinigt. Depressive Verstimmungen, Anflüge von Melancholie und Trauer verfliegen. Der Duft schenkt uns Freude und stiftet Harmonie zwischen den Menschen. Die Seele wird erfüllt von einem aufbauenden Frieden und ungeahnter Freiheit. Unsichtbare Fesseln fallen von unserem Denken und Fühlen ab.
Der Rauch der Bergföhre schreckt Hexen ab, aber auch andere Personen, die Schlechtes mit uns vorhaben oder uns dies wünschen. Die alten Germanen räucherten mit Kiefern im Zusammenhang mit magischen oder kultischen Zeremonien. Negative Einflüsse sollten abgewehrt werden. Die Kraft der Pflanze schützt unsere Seele und schickt negative Energien in die Weite. Die Bergföhre macht uns stärker, auch damit wir uns zur Wehr setzen, wenn dies notwendig ist. Wir betrachten jeden Sachverhalt mit klarem Blick. Unsere nervliche Verfassung wird ruhig und entspannt. Wir gelangen auf den Boden der Tatsachen zurück und gehen der Wahrheit auf den Grund.
Räuchermischung mit Bergföhre
Die Bergföhre kann man hervorragend mit Hagebutten, Lebensbaum, Schlehenholz und Moos mischen. So entsteht ein spezieller, magisch anmutender Rauch. Sein Aroma ist erdig und waldig.
Anbau
Wildsammlung
Botanischer Name
Pinus mugo
Herkunft
Mexiko
Marke
RäucherWelt
