{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-chicory","title":"Nr. 8 Chicory (Wegwarte)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Wegwarte\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Cichorium intybus\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Für begehrliche Menschen, die sich sehr für andere einsetzen, um diese an sich zu binden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Zur Basisbehandlung bei: fordernder Überfürsorglichkeit, unmässigem  Bedürfnis nach Gefühlsbeziehungen, Egoismus, starker Begehrlichkeit,  bezweckter Selbst-Aufopferung, Hang zu Gefühlstyrannei und  Gefühlsterror, übertriebenem Mitleid und Selbstmitleid.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Alle krankhaften Störungen, die mit unnormal starkem Liebesbedürfnis oder Selbstmitleid einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Im täglichen Leben bei: Überfürsorglichkeit, »Übermutter«, »hilflosem  Kind«, Überanhänglichkeit, egoistischer Eifersucht, Beleidigt-Sein,  Selbstmitleid.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Chicory-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Die Anlage besteht im Bedürfnis nach intensiven Gefühlsbeziehungen, in der Freude am Helfen und grosser persönlicher Kraft.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein warmherziger,  lebensvoller Mensch, dem es ein Bedürfnis ist, anderen zu helfen.  Dadurch kann er einerseits seine grosse Kraft sinnvoll umsetzen und  andererseits seinen hohen Bedarf nach Liebe und intensiven  Gefühlsbeziehungen decken. Indem er persönlich helfenden Anteil am  Wohlergehen seiner Mitmenschen nimmt, bleibt oder wird er selbst in  seinem Inneren lebendig und zufrieden. So steht er seinen Lieben (denn  alle, deren er sich annimmt, werden ihm dadurch persönlich lieb)  unermüdlich mit Rat und Tat zur Seite, sorgt für sie, nimmt ihnen ihre  Probleme ab, versucht ihnen das Leben zu erleichtern und zu verschönen.  Da er dies mit grosser Gefühlsbeteiligung tut, hat er selbst auch etwas  davon: Wenn es ihm gelingt, jemandem eine Freude zu machen, so freut er  sich selbst ebensosehr, und wenn er Leiden lindert, so befreit das auch  ihn vom mitempfundenen Schmerz. Das Besondere an dieser Art des Liebens  und Helfens besteht nicht nur in dem freundschaftlich-freilassenden  Geist, aus dem heraus er handelt, sondern auch in seiner sehr sensiblen  Ausrichtung auf maximale Lebensfreude. Er hält es weder für richtig,  anderen willkürlich seine Wohltaten aufzudrängen, noch sich selbstlos  und verzichtend aufzuopfern, sondern gestaltet seine Hilfe so, dass jeder  davon profitiert. So entspricht sein Verhalten einer sehr lebendigen,  idealen Form der Liebe, die alle Beteiligten glücklich macht. Er hilft,  um sich selbst zu helfen, macht anderen eine Freude, um Freude zu  empfinden, ist barmherzig, um selbst ein warmes Herz zu bekommen – kurz:  er liebt und wird geliebt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Unter ungünstigen Umständen dagegen beachtet er die feine Grenze  nicht, an der Zuwendung und Hilfe ihre Unschuld verlieren und bezweckt  oder verpflichtend werden. Dann kümmert er sich zwar rührend um seine  Lieben, bringt ihnen Zuneigung, Hilfe oder Aufopferung entgegen,  erwartet dafür aber, dass sie ihm genauso entgegenkommen, dankbar sind,  ihm immer zur Verfügung stehen und im Grunde auf ein eigenes Leben  verzichten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Oberflächlich betrachtet, scheint der ChicoryMensch  besonders intensiv zu lieben, in Wirklichkeit aber ist er ausgesprochen  selbstsüchtig, will andere von sich abhängig machen und ihre Gefühle  ausbeuten. Wer in den Genuss der typischen Chicory-Fürsorge kommt,  erkennt sehr schnell, dass er dafür in einer belastenden Form von  Bindung, Verpflichtung und Dankbarkeit zahlen muss. Wenn er sich zu  entziehen versucht, wird er mit Vorwürfen, Beleidigtsein, Liebesentzug  oder zur Schau gestellter, selbstbemitleidender Traurigkeit unter Druck  gesetzt. Das natürliche Bedürfnis nach Gefühlsbeziehungen ist zur  leiderzeugenden Sucht geworden. Statt – wozu ihn seine Anlage eigentlich  befähigen würde – freudig zu helfen oder verständnisvoll mitzufühlen,  macht der ChicoryMensch durch Überfürsorge sein »Liebesobjekt«  einerseits unselbständig und ängstlich, andererseits aber gierig nach  noch mehr davon. Natürlich ist dies nicht immer so extrem ausgeprägt,  dennoch kommt die egoistische Sucht nach Beziehung und Bindung häufiger  vor, als man glaubt, und steigert sich, je weniger sie befriedigt wird,  um so mehr zu fataler Selbstaufopferung, übertriebenem Mitleid oder  Selbstmitleid, erpresserischer Überfürsorglichkeit oder gemeiner  Eifersucht. Dass dabei jene diskrete Selbstverständlichkeit, Leichtigkeit  und Freiheitlichkeit, durch die sich ein echtes Liebesgefühl  auszeichnet, verlorengeht, versteht sich von selbst. Typische Beispiele  sind: »Übermütter«, die ihre Kinder durch ihre übertriebene Fürsorge von  sich abhängig und lebensuntüchtig machen; Kinder, die eifersüchtig und  unersättlich Liebesbeweise verlangen; selbstsüchtige Ehepartner, die den  anderen mit ihrer »Liebe« fesseln und ersticken. Der Volksmund sagt  dazu sehr treffend: »Ich hab’ dich zum Fressen gern!«\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Chicory-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Chicory ist das Mittel für echte Liebe. Es hilft die menschlichen  Beziehungen sanieren, indem es krankhaften Egoismus,  Gefühlsabhängigkeiten, Gefühlsterror, Erpressung und Selbstmitleid  abbaut und die Fähigkeit zur liebevollen, aber freilassenden Beziehung  fördert. Es ist ein wichtiges Partnermittel und wird häufig bei  neurotischer Eltern-Kind-Bindung benötigt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Das wesentliche Element in der Anlage des Chicory-Menschen ist ein  starkes Bedürfnis nach Liebe, das heisst: nach einer glücklichmachenden  Verbundenheit mit einem Lebewesen (oder auch einem Ding). Sie hat bei  ihm, da er von Natur aus grosse persönliche Kraft besitzt, stets eine  aktive Komponente, was zugleich bedeutet, dass er seinem Liebespartner  eine eher passive, nehmende Rolle zuweist. In dieser Konstellation:  grosszügig gebend, Liebe verströmend und dabei Liebe fühlend, kann der  Chicory-Mensch glücklich sein. Dabei ist er aber trotz seines gebenden  Charakters keineswegs selbstlos oder verzichtend, sondern auf eine  natürliche Weise »egoistisch«. Denn wie der Musiker sein Instrument  liebevoll anschlägt, um von ihm eine beglückende Resonanz zu bekommen,  so erfreut sich der harmonisch entwickelte Chicory-Mensch selbst am  meisten an der Freude, die er bei anderen auslöst, und vermeidet alles,  was sie trüben könnte.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Dies gelingt ihm im krankhaften Chicory-Syndrom nicht, bei dem ihm im  Rahmen einer am vordergründigen Vorteil orientierten Einstellung das  Gefühl für das sensible Zusammenspiel der Herzen verlorengegangen ist.  In diesem Zustand verliert er seine freilassende Grosszügigkeit und  verwechselt die Liebe mit einem Geschäft, bei dem jedes Geben einen  Anspruch auf Rückzahlung begründet. Er setzt sich zwar unermüdlich für  seine Lieben ein, sorgt für sie, hilft ihnen oder rettet sie sogar,  verlangt dafür aber eine hohe Gegenleistung: sie sollen dankbar sein und  ihm ebenfalls immer zur Verfügung stehen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Sein Motiv ist zwar der verständliche Wunsch nach Liebe, doch er  vergisst, dass Liebe eine Herzensangelegenheit ist und nur aus  unmittelbarer und zweckfreier Lebensfreude entstehen kann. Wir können  sie nicht verdienen oder erzwingen. Vor allem aber müssen wir sie zuerst  in uns selbst erweckt haben, bevor sie uns auch in unserem äusseren  Leben begegnen kann. Denn dort können wir nur das (wieder)finden, was  wir in uns tragen: Tun und Erleben sind ein Ausdruck von Sein und  Fühlen. Daher ist es ein Irrtum, wenn man meint, Liebe hänge primär von  objektiven Umständen oder Bedingungen ab. In Wirklichkeit ist sie  Ausdruck eines Seelenzustandes, eines Gefühls, das sich von innen nach  aussen projiziert. Nur wenn wir selbst liebe-voll sind, können wir in  unserer Umwelt Liebe hervorrufen, und ohne selbst liebes-bereit zu sein,  sind wir taub und blind für sie.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Wer nicht geliebt wird, liebt  selbst nicht, und wer sich ungeliebt fühlt, ist unfähig, die Liebe zu  fühlen, die uns ständig in mannigfacher Form umgibt. Sie ist das Leben,  die grosse, göttliche Selbstverständlichkeit, aber sie offenbart sich  uns, wo und wie sie will, nicht aber wie und wann wir es wollen. Wenn  wir meinen, die Liebe müsse so oder so sein, sich auf diesen Menschen  oder jene Situation beziehen, wenn wir sie an Vorstellungen, Bedingungen  oder Forderungen zu fesseln versuchen, verlässt sie uns und taucht, in  Leid verwandelt, wieder auf, um uns unseren Fehler bewusst zu machen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Im Chicory-Syndrom meint man, man könne sich Liebe durch Wohltaten  verdienen oder durch Psychoterror erzwingen; und wenn dies nicht  gelingt, reagiert man mit Mitleid oder Selbstmitleid, Wehleidigkeit oder  Hilflosigkeit, Selbstaufopferung oder Erpressung, Beleidigtsein oder  Eifersucht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Wenn wir solche Symptome an uns feststellen (jeder Mensch  hat etwas »Chicory im Blut«), sollten wir wachsam werden und sie als  Zeichen einer inneren Entgleisung werten. Wir brauchen nur in den  Spiegel zu blicken, den uns die Menschen, die wir lieben, vorhalten:  nur, wenn sie gerne zu uns kommen und wenn wir sie so frei wieder gehen  lassen können, wie sie wollen, ist unsere Liebe gut.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Besonders  Eltern, die sich beklagen, dass sich ihre Kinder nicht mehr bei ihnen  sehen lassen, sollten, statt ihnen Vorwürfe zu machen, den Fehler dafür  zunächst bei sich selbst suchen. Denn kein Kind verlässt Eltern, von  denen es gut und liebevoll behandelt wird. Immer sind die Eltern es, die  ihre Kinder aus dem Haus treiben, indem sie ihre Liebe an Bedingungen  knüpfen oder ihnen das Leben durch Vorwürfe, Herrschsucht oder Gejammer  vergällen. Aber auch Kinder, die sich als Gefühlstyrannen aufspielen und  unersättlich Zuwendung fordern, weisen darauf hin, dass sie unter einer  ChicoryMentalität aufgezogen wurden; meistens können sie erst frei  werden, wenn sich die Eltern ändern oder wenn sie mit ihnen keinen  Kontakt mehr haben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 4 Centaury - Selbstsüchtige Aufopferung. \u003cbr\u003e Nr. 14 Heather - Die Sucht, geliebt und beliebt zu sein. \u003cbr\u003e Nr. 15 Holly - Hass-Liebe. \u003cbr\u003e Nr. 16 Honeysuckle - Trauer bei Liebesverlust.\u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Ängstliches Anklammern. \u003cbr\u003e Nr. 21 Mustard - Depressionen durch unerfüllte Liebe. \u003cbr\u003e Nr. 22 Oak - Hartnäckig-aufdringliche Fürsorge oder Liebe. \u003cbr\u003e Nr. 25 Red Chestnut - Die totale Selbstaufopferung. \u003cbr\u003e Nr. 35 White Chestnut - Zwanghafte Liebesgedanken. \u003cbr\u003e Nr. 38 Willow - Verbitterung bei Ablehnung oder Undank.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701149528361,"sku":"1276","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/chicory-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263176","url":"https:\/\/www.soulzen.ch\/products\/bachblueten-einzelessenz-chicory","provider":"SoulZen.ch","version":"1.0","type":"link"}