{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-beech","title":"Nr. 3 Beech (Rotbuche)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Rotbuche\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Fagus sylvatica\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Für Menschen, die eine tiefsitzende, unbewusste Intoleranz durch übertriebene Toleranz und Verständnisbereitschaft kompensieren.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Zur Basisbehandlung bei: übertriebener Toleranz als Kompensation und  Verdrängung einer tiefsitzenden Intoleranz, verinnerlichter, verdrängter  Intoleranz (auch organisch), Allergien, Ablehnung von eigenen,  natürlichen Unverträglichkeiten und Abneigungen, innerem Konflikt  zwischen gefühlsmässiger Intoleranz und geistiger Toleranz.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Alle krankhaften Störungen, die mit übertriebener Toleranz oder  tiefsitzender Intoleranz beziehungsweise Allergien einhergehen oder  davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Im täglichen Leben bei: Allergie, Beschönigungstendenz, künstlicher  Verständnisbereitschaft, übertriebener Grosszügigkeit, Abneigungen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Beech-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Die Anlage besteht in gefühlsmässiger Intoleranz bei gleichzeitiger geistiger Toleranz.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch, der seine  angeborenen, natürlichen Abneigungen beziehungsweise Unverträglichkeiten  kennt und akzeptiert, sich aber trotzdem nicht von ihnen beherrschen  lässt. Das ist ihm deshalb möglich, weil er einen sehr grosszügigen,  toleranten Geist besitzt, der ihn in allem das Richtige erkennen lässt.  Wenn er einmal etwas verurteilt, wozu er durchaus imstande ist, so tut  er dies doch nicht leichtfertig oder vorschnell, sondern im Bewusstsein,  dass alles eine »gute« und eine »schlechte« Seite hat und jede Bewertung  nur relativ sein kann.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Daher bemüht er sich, möglichst wenig abzulehnen und so viel wie  möglich zu akzeptieren. Sein sicherer Instinkt, seine grosse  Lebensweisheit und seine ausgesprochene Menschenfreundlichkeit lassen  ihn in jeder Lage den bestmöglichen Kompromiss zwischen eventuell  vorhandenen Gegensätzen finden. Er ist sehr beliebt, weil er jeden – in  sinnvollen Grenzen – so leben lässt, wie er will, und selbst dann noch  etwas Positives findet, wenn andere nur noch verurteilen können.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Unter ungünstigen Umständen kann die Gegensätzlichkeit seiner Anlage –  einerseits die sehr individuelle, empfindliche Gefühlsstruktur, die  viele Abneigungen und Unverträglichkeiten mit sich bringt, und  andererseits der menschenfreundliche, lebensoffene Geist, der alles  verstehen und akzeptieren kann - einen inneren Konflikt hervorrufen.  Grundsätzlich bestehen bei dieser Anlage zwei Möglichkeiten: entweder  die angeborenen Abneigungen schränken die geistige Grosszügigkeit ein  oder – und dies ist das Problem des Beech-Menschen – die tolerante  Einstellung erzwingt eine Ablehnung der eigenen Intoleranz. Da er eine  menschenfreundliche und konfliktscheue Persönlichkeitsstruktur besitzt,  ist er eher bereit, seine persönlichen Abneigungen zu unterdrücken,  selbst wenn sie berechtigt sind, als seine oft übertrieben  verständnisvolle Geisteshaltung aufzugeben. Lieber ist er mit sich  selbst uneins als mit seiner Umwelt. So neigt er dazu, in allem nur das  Positive zu sehen, selbst wenn dies offensichtlich nicht angebracht ist.  Der Beech-Mensch eckt zwar nirgends an, versteht jeden, duldet alles  und findet immer einen Entschuldigungsgrund. Da diese grosse, nach aussen  gelebte Toleranz aber eine Überkompensation einer nicht minder grossen  inneren Intoleranz darstellt und ausserdem einer Angst vor Konflikten  entspringt, ist sie nicht wahr. Man könnte von ihm sagen: »Der scheint  es nötig zu haben, so tolerant zu sein!« Man fühlt sich nicht recht wohl  dabei, weil man instinktiv spürt, dass irgend etwas nicht stimmt, dass er  nicht frei und natürlich ist, dass Zwänge und Ängste hinter seinem  Verhalten stecken. Nur wer sehr oberflächlich, unsicher oder  vorteilsbedacht ist, empfindet es angenehm, mit einem Menschen zu tun zu  haben, der grundsätzlich alles gut und richtig findet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Beech-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Beech ist das Mittel für eine natürliche Beziehung zu Toleranz und  Intoleranz. Es ist schwer zu verstehen, weil es – anscheinend unsinnig –  gegen eine positive Eigenschaft, nämlich die Toleranz, eingesetzt wird.  Man muss sich daher klarmachen, dass manche »gute« Eigenschaft, die wir  nach aussen zur Schau tragen, vor allem dazu dient, ihr »schlechtes«  Gegenteil, das wir in uns selbst ahnen, zu neutralisieren. So ist Beech  zwar für auffallend tolerante, grosszügige, verständnisvolle und positiv  denkende Menschen bestimmt, trifft damit aber in Wirklichkeit die  dahinterliegende tiefsitzende, unbewusste und sozusagen eingefleischte  Intoleranz. Beech sollte als Konstitutionsmittel eingesetzt werden, und  zwar einerseits bei jenen Menschen, die von Natur aus eine nur geringe  Toleranzbreite besitzen und daher immer sofort eine eindeutig negative  oder positive Haltung beziehen; andererseits aber bei jenen, die immer  ängstlich darauf bedacht sind, niemandem auf den Fuss zu treten, die es  nie wagen, eine oppositionelle Haltung zu beziehen, zu kritisieren oder  abzulehnen. Beech wird aber nicht nur entsprechend der geistigen Haltung  eingesetzt, sondern auch als erfolgreiches Basismittel bei Allergien,  die ja eine bis in die Zellen gehende Intoleranz sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Das Grundthema des Beech-Syndroms ist falsch verstandene Toleranz und zu Unrecht abgelehnte Intoleranz.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Toleranz bedeutet die Fähigkeit oder Bereitschaft, etwas zu dulden  oder zu ertragen. Sie wird üblicherweise in einem positiven Sinne  verstanden: wir empfinden es als angenehm, toleriert zu werden, und  dulden selbst nur das, was uns angenehm ist. Dementsprechend hat  Intoleranz einen negativen Sinn: intolerante Menschen sind uns  unangenehm, und wir selbst wehren uns gegen alles Unangenehme.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Toleranz und Intoleranz sind wichtige, sinnvolle Prinzipien im ganzen  Naturgeschehen, denn in unserer Welt kann alles nur unter genau  bestimmten Voraussetzungen – in sogenannten Toleranzbereichen –  existieren. Diese sind nicht nur in den äusserlichen Lebensbedingungen,  sondern auch den inneren Gesetzmässigkeiten (der materiellen Struktur,  den physiologischen Reaktionsketten, der psychischen Konstitution)  festgelegt und garantieren jedem Lebewesen bestmögliches Überleben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Unter ungünstigen Umständen können sich die Toleranzbereiche so stark  verlagern, dass bestimmte Umstände oder Einflüsse, die bisher nützlich  oder ertragbar waren, auf einmal schädlich oder unerträglich werden.  Dies kann so weit gehen, dass wir unsere Intoleranzen gegen uns selbst  statt gegen die Aussenwelt richten, wobei zum Beispiel unser Organismus  allergisch auf eigene Zellsubstanz reagiert oder unsere Psyche  selbstschädigende Abneigungen entwickelt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             In einer solchen Pervertierung des Toleranz\/Intoleranz-Verhältnisses  besteht das Problem des Beech-Menschen, denn er lehnt – wenn auch mehr  oder weniger unbewusst – seine eigenen, schützenden Intoleranzen  beziehungsweise Unverträglichkeiten ab und bringt allen Missständen in  seiner Umwelt eine unnatürliche und ungerechtfertigte Toleranz entgegen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Wenn diese Haltung auf Selbsterkenntnis und Lebensweisheit beruhen  würde, wäre sie eine grosse menschliche Möglichkeit, nämlich durch  bewusste Grosszügigkeit die eigene, kleinliche Intoleranz zu überwinden.  Da der Beech-Mensch aber nicht bewusst und vor allem nur aus persönlicher  Schwäche, aus mangelndem Selbstwertgefühl oder moralischen Zwängen  handelt, hat sie – so angenehm sie oft ist – nur wenig Wert. Sie stiftet  Verwirrung und behindert sein menschliches Reif-Werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Und weil jeder Mensch, wie selbstentfremdet er auch sein mag, in  seinem Innersten doch immer die Wahrheit sucht, gerät der Beech-Mensch,  indem er diese – wenn auch unbeabsichtigt – verrät, in eine  untergründige, dauernde Unzufriedenheit. Er ahnt, dass irgend etwas bei  ihm nicht stimmt, und sein Organismus zeigt ihm in Form von allergischen  Reaktionen, dass Toleranz und Intoleranz bei ihm »falsch gepolt« sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Er müsste klar erkennen, dass seine natürlichen Abneigungen und  Unverträglichkeiten, die er ständig durch übertriebene Toleranz zu  ersetzen versucht, durchaus einen Sinn haben und die unerlässliche  Bedingung seiner persönlichen Selbstverwirklichung darstellen. Dann  könnte er bewusster jene Lebenssituationen oder Menschen meiden, die für  ihn nicht gut sind und konsequenter seine eigenen Wege gehen. Dabei  würden auch seine menschlichen Beziehungen klarer und ehrlicher, weil er  jeden so nehmen würde, wie er ist, und niemandem Qualitäten  unterstellen würde, die der Betreffende gar nicht besitzt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 1 Agrimony - Künstliche Freundlichkeit und Toleranz. \u003cbr\u003e Nr. 14 Heather - Opportunistische Toleranz.\u003cbr\u003e Nr. 15 Holly - Allergische Schockreaktion.\u003cbr\u003e Nr. 19 Larch - Toleranz aus mangelndem Selbstvertrauen. \u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Toleranz aus Ängstlichkeit.\u003cbr\u003e Nr. 24 Pine - Toleranz aus moralischen Gründen.\u003cbr\u003e Nr. 27 Rock Water - Grosszügigkeit gegen andere bei Strenge gegen sich selbst.\u003cbr\u003e Nr. 32 Vine - Die totale Intoleranz.\u003cbr\u003e Nr. 34 Water Violet - Übertolerante Unnahbarkeit.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701148971305,"sku":"6060","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/beech-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263169","url":"https:\/\/www.soulzen.ch\/products\/bachblueten-einzelessenz-beech","provider":"SoulZen.ch","version":"1.0","type":"link"}