{"title":"Bachblüten Einzelessenzen","description":"\u003cp\u003eDie 38 Bachblüten-Einzelessenzen bilden das Fundament des von Dr. Bach entwickelten Heilsystems. Jede Essenz ist einer bestimmten Emotion zugeordnet und unterstützt sanft bei der Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts. Ideal als Basis für individuelle Mischungen oder zur gezielten Einzelanwendung. Original hergestellt und in bewährter Qualität - diese Essenzen bieten eine natürliche und bewährte Methode, um emotionale Harmonie zu fördern.\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"bachblueten-agrimony","title":"Nr. 1 Agrimony (Odermennig)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Odermennig\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name: \u003c\/strong\u003eAgrimonia eupatoria\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e                                       Für Menschen, die sich nicht zur Wahrheit bekennen können und  Konflikten aus dem Wege gehen. Aus Angst vor schmerzlichen (inneren oder  äusseren) Auseinandersetzungen versuchen sie ihre wahren Gefühle  (Ängste, Aggressionen oder Leiden) aus ihrem Bewusstsein zu verdrängen  und nach aussen hinter gespielter Unbekümmertheit oder Lustigkeit zu  verbergen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e                                       Zur Basisbehandlung bei: Angst vor Auseinandersetzungen und  Konflikten; Unehrlichkeit und Künstlichkeit; geheimen inneren Konflikten  und Seelenpein; psychischen Komplexen; Tendenz zu Verdrängung und  Überspielung von persönlichen Problemen; Anfälligkeit für Alkohol- und  Drogenmissbrauch; Verkrampfungen und Verspannungen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e                                       Alle krankhaften Störungen, die mit Verkrampfung, Hemmungen,  Konfliktangst, Unehrlichkeit, künstlichem Verhalten oder  Überempfindlichkeit einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e                                       Im täglichen Leben bei: Künstlichkeit, Schauspielerei, »Maske«, »Keep  smiling«, Unehrlichkeit, Verlegenheit, Hemmungen, Verkrampfung, innerer  Rastlosigkeit, Überempfindlichkeit gegen Schmerzen, Abhängigkeit von  entspannenden Mitteln oder Getränken.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Agrimony-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e                                       Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch, der  instinktiv Leiden jeder Art meidet. Das gelingt ihm auf die denkbar  natürlichste Weise: er entschärft Probleme dadurch, dass er sie als  Lebensrealität akzeptiert und das Beste aus ihnen macht. (Leiden  entsteht ja dadurch, dass die Realität ignoriert, verfälscht oder  bekämpft wird.) Spontan, natürlich und nie auf Konfrontation  eingestellt, versucht der harmonisch entwickelte Agrimony-Mensch, weder  Unangenehmes zu vertuschen oder zu verfälschen noch Schwierigkeiten zu  verdrängen oder ihnen auszuweichen. In den Widrigkeiten des Lebens  verliert oder verleugnet er sich nicht; wenn es sein muss, beugt er sich  der Schicksalsgewalt wie das Schilfrohr dem Sturme: elastisch und mit  natürlicher Anmut, ohne von ihr geknickt oder beschädigt zu werden.  Kritische Konstellationen, die für negativ eingestellte Menschen zur  Katastrophe werden, gehen an ihm angesichts seiner positiven Haltung wie  ein harmloser Spuk vorbei. So bleibt er stets er selbst: natürlich,  ungekünstelt, spontan und lebensfroh. Da seine besondere Stärke darin  besteht, in allem – auch dem scheinbaren Unglück – die (immer  vorhandene) positive Seite zu erkennen und sich instinktiv an die  »Schokoladenseite« des Lebens zu halten, ist sein Leben immer  erfreulich. Oft scheint es, als spiele er im Theater des Lebens die  Rolle des Unbeschwerten, vom Glück Begünstigten. Tatsächlich besitzt er  auch ein ausgeprägtes Schauspielertalent; dieses ist aber so in seinem  Wesen verwurzelt, dass alles, was er »spielt«, immer nur Ausdruck seiner  eigenen, lebensfrohen Anlagen, nie aber eine fremde, künstliche Rolle  ist. So ist er wegen seiner Natürlichkeit, seiner Unbeschwertheit,  seiner Friedfertigkeit und seiner optimistischen Einstellung überall  gerne gesehen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e                                       Unter ungünstigen Umständen können seine Empfindsamkeit zur  Überempfindlichkeit entarten, sein Bedürfnis nach Lebensfreude zur  Realitätsflucht, seine Schauspielerei zur Heuchelei werden. Der  Agrimony-Mensch kann und will nicht leiden, was für ihn besonders  schwierig ist, weil seine Feinfühligkeit ihn alles Unangenehme  übertrieben schmerzlich empfinden lässt. So geht er aus Furcht vor Leiden  feige allem Unangenehmen, allen Konflikten und jedem Streit aus dem  Wege, und zwar auch dann, wenn eigentlich nur eine aufrechte und  ehrliche Auseinandersetzung in Frage käme. Gelingt ihm dies nicht, so  ignoriert er die Problematik einfach und tut so, als wäre alles in  bester Ordnung. Der bewussten Auseinandersetzung mit Problemen, Ängsten  und Konflikten ausweichend, ersetzt er sie, obwohl sie ihn weiterhin  unterbewusst belasten, durch Bilder aus einer künstlich heilen Welt. Er  trägt die Maske des fröhlichen, unbeschwerten Zeitgenossen, gibt sich  gutgelaunt und optimistisch, obwohl ihm in Wirklichkeit ganz anders  zumute ist, reisst Witze, während er innerlich leidet, macht anderen Mut,  während ihm das Herz längst in die Hose gerutscht ist, oder erkundigt  sich locker nach dem Befinden seines Arztes, während er sich selbst  schwer krank weiss. Er versucht, wie ein Schauspieler in einer falschen  Rolle, sich selbst und anderen etwas vorzumachen, und das fröhliche  Gesicht, das er zur Schau stellt, entspricht in Wirklichkeit der  lachenden Maske des weinenden Clowns. »Immer nur ablenken, nur nicht  daran rühren!« heisst seine Devise, »Keep smiling!«: bloss nicht zeigen,  wie es innen aussieht. Das gelingt natürlich nur sehr oberflächlich,  denn die verdrängten Probleme fressen wie Rost an einem schlecht  übermalten Stück Eisen, ständig an seinem Lebensgefühl und verursachen  ihm, während er sich unbeschwert gibt, Ängste und Depressionen. Je mehr  er nach aussen Frieden und Fröhlichkeit vorzutäuschen versucht, um so  mehr verliert er sie in seinem Inneren, und um so unnatürlicher und  verkrampfter wirkt er. Dabei kann er mit der Zeit, um sich wenigstens  vorübergehende Erleichterungen zu verschaffen, süchtig werden – auf  Zerstreuung oder Vergnügung, Fresserei oder Arbeit, Alkohol oder  Rauschgift. (Übrigens bewirkt ja Alkohol bei vielen Menschen ein  typisches Agrimony-Syndrom: ihre Sorgen verschwinden, sie werden  unnatürlich gesellig und lustig, zugleich aber unfähig zu ernsthaften  Kontakten oder tragenden Erkenntnissen.)\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e    Analog zu seinem seelischen  Zustand leidet er oft unter Schlafstörungen, Ruhelosigkeit, Krämpfen,  Verspannungen oder Schmerzzuständen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Agrimony-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e                                       Agrimony ist das Mittel für Natürlichkeit und Ehrlichkeit. Es wirkt  gegen die Gewohnheit, Probleme leichtfertig zu verdrängen oder zu  meiden, und weckt den Wunsch nach mehr Ehrlichkeit sich selbst und  anderen gegenüber. Mit Agrimony wird man offener und entspannter,  zugleich aber auch konfliktfähiger, so dass man sich, wenn nötig,  unangenehmen Situationen zu stellen wagt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e                                       Agrimony ist eine der wichtigsten Bach-Blüten und wird fast von jedem  Menschen benötigt. Es sollte bei jeder Psychotherapie genommen  beziehungsweise gegeben werden, weil es durch Stärkung des  Wahrheitsbedürfnisses dem Patienten hilft, sich besser kennenzulernen  und dem Therapeuten gegenüber offener zu sein. Allerdings kommt es dabei  aufgrund des Abbaus gewohnter psychischer Schutzmechanismen oft vor,  dass die verdrängten Ängste vorübergehend aktiver werden und eine  unbewusste Gegenwehr hervorrufen: man fürchtet, »nackt« und ungeschützt  dazustehen. In dieser Phase wird oft das Fläschchen mit der Essenz  verlegt, ausgeschüttet oder zerbrochen – natürlich »ganz aus Versehen« –  oder die Therapie abgebrochen. Diese Reaktion kann durch Walnut  abgefangen werden, das die eigentliche, unter der Agrimony-Tarnung  verkümmerte Persönlichkeit stärkt. Ganz allgemein und unabhängig von der  Art des Leidens hat Agrimony, wenn Kranke ihre Beschwerden  bagatellisieren oder geheimhalten wollen, einen positiven Einfluss auf  den ganzen Krankheitsverlauf. Indem es ängstliche oder künstliche  Krampfhaltungen löst, hilft es oft bei schweren Schmerzzuständen,  rheumatischen Beschwerden, Verstopfung, Schlafstörungen oder innerer  Unruhe.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e                                       Die Agrimony-Problematik bezieht sich auf zwei wichtige psychische  Funktionen, die unser Überleben zu sichern helfen: Verdrängung und Lüge. Die Verdrängung schützt uns vor den Folgen unserer eigenen, menschlichen Unvollkommenheit und Schwäche.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e                                       Denn wenn wir nicht den grössten Teil unserer Wahrnehmungen und  Erkenntnisse ignorieren und verdrängen würden, so wären wir keines  klaren Gedankens, keiner sinnvollen Handlung fähig, und wenn wir die  ganze Wahrheit über uns wüssten, so würden wir zerbrechen. Daher filtert  unsere Psyche laufend aus den unzähligen Informationen, Eindrücken und  Erkenntnissen, die auf uns einwirken, nur jene heraus, die wir momentan  verarbeiten können, und legt den grossen Rest im Archiv des Unterbewussten  ab, wo er so lange unter Verschluss bleibt, bis wir reif dafür geworden  sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e                                       Die Lüge aber schützt uns vor der Missgunst und dem Unverständnis  unserer Mitmenschen. So lernen wir schon als kleine Kinder um unseres  Überlebens willen zu heucheln und zu lügen, das heisst: uns zu  »benehmen«, »anständig« zu sein und »mit den Wölfen zu heulen«. Würden  wir uns immer so geben, wie wir tatsächlich sind, offen sagen, was wir  eigentlich meinen, oder rücksichtslos tun, wonach es uns verlangt, dann  hätten wir nur geringe Überlebenschancen in unserer Welt, in der im  Grunde das Dschungelrecht herrscht. Wer es dagegen versteht, nirgends  anzuecken und stets gutgelaunt zu erscheinen, ist gern gesehen, selbst  wenn er, wie der Agrimony-Mensch, nur Theater spielt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e                                       Dennoch - so hilfreich und vertretbar Verdrängung und Lüge unter  bestimmten Bedingungen auch sein können, letztlich bedeuten sie einen  Verrat an der Wahrheit. Daher erlaubt unsere Seele, die immer die  Wahrheit will, sie uns nur dann, wenn triftige Gründe oder Notwehr uns  dazu zwingen – nicht aber bei Gedankenlosigkeit oder Bequemlichkeit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e                                       So müssen wir laufend einen Kompromiss finden, mit dem wir existieren  können: einerseits so viel Selbstverleugnung, dass unser äusseres Leben  nicht gefährdet ist, und andererseits so viel Ehrlichkeit, dass unsere  Seele uns weiterleben lässt. Entscheidend ist dabei, dass wir unsere  eigene Wahrheit nicht leichtfertig verraten, dass wir wissen, was wir  tun, und dass wir unser Verhalten vor uns selbst vertreten können.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e                                       Wenn wir allerdings die Maske, die wir manchmal bei Gefahr oder aus  persönlicher Schwäche tragen müssen, auch in guten Zeiten aufbehalten,  wenn wir ohne dringenden Grund heucheln oder lügen, oder wenn wir  schliesslich an unsere eigenen Lügen glauben, dann wehrt sich unsere  Seele und lässt uns leiden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e                                       Dieses Leiden besteht, wie jeder aus Erfahrung weiss, in einer  gewissen Unzufriedenheit, wenn man sich wieder einmal unnötigerweise  etwas vorgemacht, sich verstellt, sich feige gedrückt oder seine Gefühle  verleugnet hat. Bei ausgeprägten Agrimony-Menschen aber, die fast  ständig ihre Probleme verdrängen, Konflikten ausweichen oder ihre Umwelt  und sich selbst belügen, kann es sich zu schweren Frustrationen,  Depressionen, Vereinsamung oder geheimer Seelenpein steigern. Trotzdem  sind sie meistens nur bei ganz erheblichem Leidensdruck bereit, etwas  dagegen zu unternehmen. Häufig brauchen sie psychotherapeutische Hilfe,  die ihnen ihr Verhalten bewusst macht (sie belügen sich ja auch selbst)  und sie in die Lage versetzt, es willentlich zu steuern. Erst wenn sie  ihre Lebenssituation klar einschätzen und frei entscheiden können, ob  und wann sie Unangenehmes verdrängen oder sich gegen ihre Umwelt tarnen  müssen, können sie auch, wenn dies nicht erforderlich ist, darauf  verzichten. Und je konsequenter ihnen dies gelingt, desto stärker wird  ihr eigentliches Wesen, das ihnen, trotz aller vermeintlichen Schwächen  und Unvollkommenheiten, letztlich mehr Schutz und Sicherheit gibt als  all die vielen Masken, hinter denen sie sich verstecken.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 2 Aspen - Verdrängung von Ängsten oder Ängste durch Verdrängung. \u003cbr\u003e           Nr. 3 Beech - Künstliche Toleranz.\u003cbr\u003e Nr. 4 Centaury - Krankhafte Gutmütigkeit.\u003cbr\u003e Nr. 6 Cherry Plum - Verdrängung erzeugt gefährlichen psychischen Überdruck.\u003cbr\u003e Nr. 7 Chestnut Bud - Lernschwäche oder Unreife durch Drückebergerei.\u003cbr\u003e Nr. 19 Larch - Überspielte oder verdrängte Minderwertigkeitsgefühle.\u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Überspielte oder geheimgehaltene Angst. \u003cbr\u003e Nr. 25 Red Chestnut - Geheime Sorgen.\u003cbr\u003e Nr. 26 Rock Rose - Erstarrung in der Panik.\u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Die seelische Wunde hinter der fröhlichen Maske.\u003cbr\u003e Nr. 33 Walnut - Die totale Selbstentfremdung.\u003cbr\u003e Nr. 34 Water Violet - Kontaktprobleme durch Mangel an Offenheit.\u003cbr\u003e Nr. 36 Wild Oat - Mangelnde Selbsterkenntnis.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701148741929,"sku":"9567","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/agrimony-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263165"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-aspen","title":"Nr. 2 Aspen (Zitterpappel)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Zitterpappel\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Populus tremula\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Für Menschen, die von unangenehmen Ahnungen oder unbestimmten Ängsten gepeinigt werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Zur Basisbehandlung bei: Lebensangst, allgemeiner oder unerklärlicher  Angst, innerlicher Panik, Horror, Entsetzen, unheimlichen Ahnungen,  furchterregenden Einbildungen, Beziehungswahn.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Alle krankhaften Störungen, die mit ängstlichen Ahnungen oder unerklärlichen Ängsten einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Im täglichen Leben bei: allgemeiner Bangigkeit, unheimlichen Gefühlen, Zukunftsangst, ängstlichen Sorgen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Aspen-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Die Anlage besteht in einer verfeinerten Empfindsamkeit und Sensitivität sowie einer lebendigen Phantasie.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein sehr sensibler und  sensitiver Mensch. Er besitzt eine Art sechsten Sinn, weiss mehr als der  normale, im nüchternen Alltagsdenken befangene Mensch und kann oft  zukünftige Entwicklungen voraussehen oder geheime Zusammenhänge  erfassen. Indem er aufmerksam auf die Zeichen achtet, die ihm das Leben  gibt: Träume und Eingebungen, seltsame Begebenheiten und Wunder, und  diese mit intuitiver Phantasie deutet, geht er mit fast  traumwandlerischer Sicherheit durchs Leben. Dabei kennt er keine Angst,  denn sein tiefempfundenes Wissen um jene übermenschliche oder  »göttliche« Ordnung, in der wir alle geborgen sind, erfüllt ihn mit  unerschütterlichem Optimismus.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Wenn er Problemen, Gefahren oder Leiden ausgesetzt ist, was aufgrund  seiner grossen Empfindsamkeit oft vorkommt, flieht er nicht, sondern  betrachtet sie als Gelegenheiten, noch tiefer in das grosse Geheimnis  seiner Existenz oder seiner eigenen Seele zu blicken und sein Vertrauen  in das Schicksal noch mehr zu festigen. So ist sein Leben ein  immerwährender Erkenntnisprozess, eine unablässige, ehrliche Suche nach  seiner persönlichen Wahrheit und ein erhebender Beweis dafür, dass wir  alle uns furchtlos und unbedenklich jener Ordnung oder Wesenheit  anvertrauen können, die alles erschafft und lenkt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Unter ungünstigen Bedingungen gelingt es dem Aspen-Menschen nicht,  seine Gefühle und Eingebungen in intuitives Wissen oder klare Bewusstheit  umzusetzen. Wenn dann auch noch seine starke Empfindsamkeit in  Überempfindlichkeit umschlägt, so entstehen in ihm belastende Ahnungen  oder unklare Ängste, die ihn untergründig – mal mehr, mal weniger –  dauernd quälen. Manchmal steigern sie sich auch zu plötzlichen  Panikzuständen, reissen ihn nachts aus dem Schlaf oder überfallen ihn  plötzlich bei der Arbeit. Meist versucht der Aspen-Mensch instinktiv,  seine bösen Ahnungen dadurch zu neutralisieren, dass er sie auf  praktische Vorkommnisse projiziert; zum Beispiel befürchtet er dann ohne  vernünftigen Grund, dass er überfallen wird, sein Haus abbrennt, ein  Familienangehöriger verunglückt oder jemand ihm etwas antun will. Das  Fatale an all diesen Erscheinungen ist die Unklarheit, die von einem  Gefühl der Hilflosigkeit oder des Ausgeliefertseins begleitet wird.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Aspen-Zustände können auch durch Vergiftungen (vor allem bei  Drogenkonsum) oder körperliche Krankheiten hervorgerufen werden – zum  Beispiel nächtliches Erwachen durch Herzschwäche, Panikzustände durch  hormonelle Störungen, unerklärliche Bangigkeit durch vegetative  Labilität.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Aspen-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Aspen ist das Mittel für Lebensmut. Es wirkt gegen Bangigkeit,  Ahnungen, unklare oder unbegründete Ängste und verbessert die Fähigkeit,  aus dem Unterbewussten aufsteigendes psychisches Material in Bewusstheit  zu überführen, mit Intuitionen oder Gefühlen sinnvoll umzugehen oder  ängstliche Ahnungen richtig zu deuten. Aspen kann auch körperliche  Beschwerden bessern, die von Bangigkeit begleitet sind, zum Beispiel  vegetative Labilität, Wetterfühligkeit, Herzschwäche oder hormonelle  Störungen. Es muss meistens mit Mustard kombiniert werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Der Aspen-Mensch besitzt von Natur aus eine besondere, intuitive  Sensibilität und ahnt vieles, was dem normalen, in seinem prosaischen  Alltag befangenen Menschen verborgen bleibt. Darin gleicht er dem  Künstler, der den Stoff für sein Werk ebenfalls aus den verschlüsselten  Wahrheiten des Lebens bezieht. Er kann ihnen aber nicht, wie dieser,  eine verständliche Form geben oder sie in das Kunstwerk eines  sinnerfüllten Lebens integrieren, weil er unter einem tiefsitzenden  Misstrauen gegenüber dem Leben leidet, das ihm – empfindlich wie er ist –  zu viele schmerzhafte Erlebnisse und Erkenntnisse beschert hat.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Sein Misstrauen hindert ihn – weitgehend unbewusst – daran, sich mit  Wahrnehmungen oder Gefühlen zu befassen, die eine seelische Belastung  mit sich bringen könnten. Da diese aber Bestandteile seines sehr reichen  Gefühlslebens und wichtige Mitteilungen aus der Tiefe seines  Unterbewusstseins sind, lassen sie sich nicht einfach abschieben, sondern  versuchen ständig, in sein Bewusstsein aufzusteigen, und werden um so  unheimlicher, je ängstlicher er sie aus seinem Denken auszuschalten  versucht. Zwar kann er sie zum Teil dadurch in Schach halten, dass er sie  einfach auf konkrete Umstände projiziert – zum Beispiel prophezeit er  »in freier Dichtung« ein bestimmtes Unglück oder unterstellt jemandem  böse Absichten. Wirklich bändigen lassen sie sich aber auf diese Weise  nicht, sondern lauern wie wilde Tiere im Bereich zwischen Bewusstsein und  Unterbewusstsein und überfallen ihn, sobald seine Wachsamkeit oder  Verdrängungskraft nachlässt, in Form unerklärlicher oder allgemeiner  Lebensängste. Darin besteht das Aspen-Syndrom.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Die Angst des Aspen-Menschen zeigt, dass er einen Teil seines  Vertrauens in das Leben – des »Urvertrauens« – verloren hat. Dieses  besteht in dem Gefühl, in einer grossen, »göttlichen« Ordnung geborgen zu  sein, und in der Gewissheit, dass alles in dieser Welt, trotz Schmerzen  und Leiden, richtig ist und letztlich (in einem ganzheitlichen Sinne)  unserem Besten dient.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Ohne Urvertrauen kann kein Mensch leben. Wir entwickeln es in unserer  frühesten Kindheit, in der wir der Welt und dem Leben hilflos  ausgeliefert sind. Es entsteht aus dem fundamentalen Erlebnis, von einem  Menschen (vor allem den Eltern) geliebt zu werden. Die Erfahrung, dass  es jemanden gibt, der uns bereitwillig einen Platz in der Welt einräumt,  der uns Wärme und Nahrung gibt und sich an uns erfreut, ist so  grundlegend, dass sie sich uns unauslöschbar in die kindliche Psyche  einprägt. Alle Kinder auf der Welt – ob Mensch oder Tier – folgen aus  dieser Erfahrung heraus ihren Eltern vertrauensvoll ins unbekannte  Leben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Die Erfahrung der elterlichen (in der Säuglingszeit vor allem der  mütterlichen) Zuwendung ist ein tragendes Element in der Psyche des  Menschen. Ohne sie wüsste er nicht, was Liebe, Schutz oder Wohlbefinden  bedeutet, und sie ist es, die ihm die Augen für das Gute und Schöne  öffnet und ihm auch als Erwachsenem das Wissen gibt, dass eine  wohlwollende Macht oder Wesenheit (zum Beispiel »sein Göttliches Selbst«) ihn sicher  durch das Leben führt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Daher können Menschen, deren Urvertrauen aufgrund mangelnder  elterlicher Liebe nur ungenügend entwickelt oder durch schlechte  Erfahrungen wieder verloren gegangen ist, dem Leben nur abwehrend  gegenüberstehen: statt nur unbegreiflich, erscheint es ihnen unheimlich,  und statt abenteuerlich gefährlich – es ist für sie eine angsterregende  Angelegenheit, von der sie immer irgendwelches Unheil erwarten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Die Aspen-Angst kann nur durch eine positivere, optimistischere  Lebenshaltung überwunden werden, wozu meist eine Verbesserung des  Verhältnisses zu den Eltern erforderlich ist. Vor allem geht es um eine  bewusste Wiederbelebung des kindlichen, vertrauensvollen Liebesgefühls,  das sich allerdings nicht unbedingt auf jene Menschen beziehen muss, zu  denen die Eltern geworden sind. Es kommt mehr auf das Prinzip an: dass  die schönen Erinnerungen an die Kindheit wiedererweckt, dass die frohen  Gefühle, die im emotionalen Gedächtnis gespeichert sind, aktiviert  werden. Selbst wenn er seine Eltern nicht kannte oder wenn er sie hassen  musste, so hat jeder Mensch doch einen Ersatz für sie gefunden  (Grosseltern, Verwandte oder Nachbarn, manchmal auch ein Tier oder eine  Pflanze), der ihm überleben half, der das Flämmchen der Hoffnung genährt  und sein Herz erwärmt hat.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Je positiver die Erinnerung an das zurückliegende Leben ist, desto  optimistischer kann auch die Haltung gegenüber der Zukunft sein.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Auch  künstlerische oder religiös-spirituelle Einflüsse eignen sich sehr gut,  um Vertrauen ins Leben zu schaffen. Die ewige Schönheit, die  unaussprechliche Wahrheit eines Kunstwerks, die ergreifende Erhabenheit  eines grossen Gedankens oder die beglückende Demut einer guten Tat – sie  können Frieden und Hoffnung zurückgeben, weil sie dem angstgequälten  Menschen zeigen, dass die Welt trotz allen Leidens, das er erfährt und  nicht begreifen kann, auf einem unendlich guten Prinzip beruht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Wer unter Aspen-Zuständen leidet, sollte sich ernsthaft mit allem,  was er fühlt, wahrnimmt oder erlebt, auseinandersetzen und in ein  vertrauenswürdiges Weltbild einzuordnen versuchen. Das Leben gibt uns  unaufhörlich Zeichen und Beweise für die Richtigkeit all dessen, was zu  erleben uns bestimmt ist. Es liegt nur an uns, den Blick für die  Wahrheit und Schönheit in unserer Welt zu schärfen und vermehrt jener  inneren Stimme Gehör zu schenken, die uns aus unserem innersten Mut und  Vertrauen zuspricht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 1 Agrimony - Verdrängung von Ängsten oder Ängste durch Verdrängung.\u003cbr\u003e Nr. 6 Cherry Plum - Plötzliches Angstgefühl mit Kurzschlussgefahr. \u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Totale Ängstlichkeit.\u003cbr\u003e Nr. 21 Mustard - Ängstliche Depressionen.\u003cbr\u003e Nr. 25 Red Chestnut - Allgemeine, angstbetonte Sorgen.\u003cbr\u003e Nr. 26 Rock Rose - Die absolute Angstpanik.\u003cbr\u003e Nr. 27 Rock Water - Angstmotivierte Selbstvergewaltigung.\u003cbr\u003e Nr. 28 Scleranthus - Entscheidungsunfähigkeit durch unklare Ängste.\u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Seelische Verletzlichkeit durch ängstliche Lebenshaltung; Lebensangst durch psychisches Trauma.\u003cbr\u003e Nr. 34 Water Violet - Kontaktprobleme durch unklare Ängste.\u003cbr\u003e Nr. 35 White Chestnut - Gedankenblockade durch unbestimmte Befürchtungen.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701148938537,"sku":"7517","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/aspen-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263169"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-beech","title":"Nr. 3 Beech (Rotbuche)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Rotbuche\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Fagus sylvatica\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Für Menschen, die eine tiefsitzende, unbewusste Intoleranz durch übertriebene Toleranz und Verständnisbereitschaft kompensieren.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Zur Basisbehandlung bei: übertriebener Toleranz als Kompensation und  Verdrängung einer tiefsitzenden Intoleranz, verinnerlichter, verdrängter  Intoleranz (auch organisch), Allergien, Ablehnung von eigenen,  natürlichen Unverträglichkeiten und Abneigungen, innerem Konflikt  zwischen gefühlsmässiger Intoleranz und geistiger Toleranz.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Alle krankhaften Störungen, die mit übertriebener Toleranz oder  tiefsitzender Intoleranz beziehungsweise Allergien einhergehen oder  davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Im täglichen Leben bei: Allergie, Beschönigungstendenz, künstlicher  Verständnisbereitschaft, übertriebener Grosszügigkeit, Abneigungen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Beech-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Die Anlage besteht in gefühlsmässiger Intoleranz bei gleichzeitiger geistiger Toleranz.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch, der seine  angeborenen, natürlichen Abneigungen beziehungsweise Unverträglichkeiten  kennt und akzeptiert, sich aber trotzdem nicht von ihnen beherrschen  lässt. Das ist ihm deshalb möglich, weil er einen sehr grosszügigen,  toleranten Geist besitzt, der ihn in allem das Richtige erkennen lässt.  Wenn er einmal etwas verurteilt, wozu er durchaus imstande ist, so tut  er dies doch nicht leichtfertig oder vorschnell, sondern im Bewusstsein,  dass alles eine »gute« und eine »schlechte« Seite hat und jede Bewertung  nur relativ sein kann.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Daher bemüht er sich, möglichst wenig abzulehnen und so viel wie  möglich zu akzeptieren. Sein sicherer Instinkt, seine grosse  Lebensweisheit und seine ausgesprochene Menschenfreundlichkeit lassen  ihn in jeder Lage den bestmöglichen Kompromiss zwischen eventuell  vorhandenen Gegensätzen finden. Er ist sehr beliebt, weil er jeden – in  sinnvollen Grenzen – so leben lässt, wie er will, und selbst dann noch  etwas Positives findet, wenn andere nur noch verurteilen können.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Unter ungünstigen Umständen kann die Gegensätzlichkeit seiner Anlage –  einerseits die sehr individuelle, empfindliche Gefühlsstruktur, die  viele Abneigungen und Unverträglichkeiten mit sich bringt, und  andererseits der menschenfreundliche, lebensoffene Geist, der alles  verstehen und akzeptieren kann - einen inneren Konflikt hervorrufen.  Grundsätzlich bestehen bei dieser Anlage zwei Möglichkeiten: entweder  die angeborenen Abneigungen schränken die geistige Grosszügigkeit ein  oder – und dies ist das Problem des Beech-Menschen – die tolerante  Einstellung erzwingt eine Ablehnung der eigenen Intoleranz. Da er eine  menschenfreundliche und konfliktscheue Persönlichkeitsstruktur besitzt,  ist er eher bereit, seine persönlichen Abneigungen zu unterdrücken,  selbst wenn sie berechtigt sind, als seine oft übertrieben  verständnisvolle Geisteshaltung aufzugeben. Lieber ist er mit sich  selbst uneins als mit seiner Umwelt. So neigt er dazu, in allem nur das  Positive zu sehen, selbst wenn dies offensichtlich nicht angebracht ist.  Der Beech-Mensch eckt zwar nirgends an, versteht jeden, duldet alles  und findet immer einen Entschuldigungsgrund. Da diese grosse, nach aussen  gelebte Toleranz aber eine Überkompensation einer nicht minder grossen  inneren Intoleranz darstellt und ausserdem einer Angst vor Konflikten  entspringt, ist sie nicht wahr. Man könnte von ihm sagen: »Der scheint  es nötig zu haben, so tolerant zu sein!« Man fühlt sich nicht recht wohl  dabei, weil man instinktiv spürt, dass irgend etwas nicht stimmt, dass er  nicht frei und natürlich ist, dass Zwänge und Ängste hinter seinem  Verhalten stecken. Nur wer sehr oberflächlich, unsicher oder  vorteilsbedacht ist, empfindet es angenehm, mit einem Menschen zu tun zu  haben, der grundsätzlich alles gut und richtig findet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Beech-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Beech ist das Mittel für eine natürliche Beziehung zu Toleranz und  Intoleranz. Es ist schwer zu verstehen, weil es – anscheinend unsinnig –  gegen eine positive Eigenschaft, nämlich die Toleranz, eingesetzt wird.  Man muss sich daher klarmachen, dass manche »gute« Eigenschaft, die wir  nach aussen zur Schau tragen, vor allem dazu dient, ihr »schlechtes«  Gegenteil, das wir in uns selbst ahnen, zu neutralisieren. So ist Beech  zwar für auffallend tolerante, grosszügige, verständnisvolle und positiv  denkende Menschen bestimmt, trifft damit aber in Wirklichkeit die  dahinterliegende tiefsitzende, unbewusste und sozusagen eingefleischte  Intoleranz. Beech sollte als Konstitutionsmittel eingesetzt werden, und  zwar einerseits bei jenen Menschen, die von Natur aus eine nur geringe  Toleranzbreite besitzen und daher immer sofort eine eindeutig negative  oder positive Haltung beziehen; andererseits aber bei jenen, die immer  ängstlich darauf bedacht sind, niemandem auf den Fuss zu treten, die es  nie wagen, eine oppositionelle Haltung zu beziehen, zu kritisieren oder  abzulehnen. Beech wird aber nicht nur entsprechend der geistigen Haltung  eingesetzt, sondern auch als erfolgreiches Basismittel bei Allergien,  die ja eine bis in die Zellen gehende Intoleranz sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Das Grundthema des Beech-Syndroms ist falsch verstandene Toleranz und zu Unrecht abgelehnte Intoleranz.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Toleranz bedeutet die Fähigkeit oder Bereitschaft, etwas zu dulden  oder zu ertragen. Sie wird üblicherweise in einem positiven Sinne  verstanden: wir empfinden es als angenehm, toleriert zu werden, und  dulden selbst nur das, was uns angenehm ist. Dementsprechend hat  Intoleranz einen negativen Sinn: intolerante Menschen sind uns  unangenehm, und wir selbst wehren uns gegen alles Unangenehme.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Toleranz und Intoleranz sind wichtige, sinnvolle Prinzipien im ganzen  Naturgeschehen, denn in unserer Welt kann alles nur unter genau  bestimmten Voraussetzungen – in sogenannten Toleranzbereichen –  existieren. Diese sind nicht nur in den äusserlichen Lebensbedingungen,  sondern auch den inneren Gesetzmässigkeiten (der materiellen Struktur,  den physiologischen Reaktionsketten, der psychischen Konstitution)  festgelegt und garantieren jedem Lebewesen bestmögliches Überleben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Unter ungünstigen Umständen können sich die Toleranzbereiche so stark  verlagern, dass bestimmte Umstände oder Einflüsse, die bisher nützlich  oder ertragbar waren, auf einmal schädlich oder unerträglich werden.  Dies kann so weit gehen, dass wir unsere Intoleranzen gegen uns selbst  statt gegen die Aussenwelt richten, wobei zum Beispiel unser Organismus  allergisch auf eigene Zellsubstanz reagiert oder unsere Psyche  selbstschädigende Abneigungen entwickelt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             In einer solchen Pervertierung des Toleranz\/Intoleranz-Verhältnisses  besteht das Problem des Beech-Menschen, denn er lehnt – wenn auch mehr  oder weniger unbewusst – seine eigenen, schützenden Intoleranzen  beziehungsweise Unverträglichkeiten ab und bringt allen Missständen in  seiner Umwelt eine unnatürliche und ungerechtfertigte Toleranz entgegen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Wenn diese Haltung auf Selbsterkenntnis und Lebensweisheit beruhen  würde, wäre sie eine grosse menschliche Möglichkeit, nämlich durch  bewusste Grosszügigkeit die eigene, kleinliche Intoleranz zu überwinden.  Da der Beech-Mensch aber nicht bewusst und vor allem nur aus persönlicher  Schwäche, aus mangelndem Selbstwertgefühl oder moralischen Zwängen  handelt, hat sie – so angenehm sie oft ist – nur wenig Wert. Sie stiftet  Verwirrung und behindert sein menschliches Reif-Werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Und weil jeder Mensch, wie selbstentfremdet er auch sein mag, in  seinem Innersten doch immer die Wahrheit sucht, gerät der Beech-Mensch,  indem er diese – wenn auch unbeabsichtigt – verrät, in eine  untergründige, dauernde Unzufriedenheit. Er ahnt, dass irgend etwas bei  ihm nicht stimmt, und sein Organismus zeigt ihm in Form von allergischen  Reaktionen, dass Toleranz und Intoleranz bei ihm »falsch gepolt« sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e             Er müsste klar erkennen, dass seine natürlichen Abneigungen und  Unverträglichkeiten, die er ständig durch übertriebene Toleranz zu  ersetzen versucht, durchaus einen Sinn haben und die unerlässliche  Bedingung seiner persönlichen Selbstverwirklichung darstellen. Dann  könnte er bewusster jene Lebenssituationen oder Menschen meiden, die für  ihn nicht gut sind und konsequenter seine eigenen Wege gehen. Dabei  würden auch seine menschlichen Beziehungen klarer und ehrlicher, weil er  jeden so nehmen würde, wie er ist, und niemandem Qualitäten  unterstellen würde, die der Betreffende gar nicht besitzt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 1 Agrimony - Künstliche Freundlichkeit und Toleranz. \u003cbr\u003e Nr. 14 Heather - Opportunistische Toleranz.\u003cbr\u003e Nr. 15 Holly - Allergische Schockreaktion.\u003cbr\u003e Nr. 19 Larch - Toleranz aus mangelndem Selbstvertrauen. \u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Toleranz aus Ängstlichkeit.\u003cbr\u003e Nr. 24 Pine - Toleranz aus moralischen Gründen.\u003cbr\u003e Nr. 27 Rock Water - Grosszügigkeit gegen andere bei Strenge gegen sich selbst.\u003cbr\u003e Nr. 32 Vine - Die totale Intoleranz.\u003cbr\u003e Nr. 34 Water Violet - Übertolerante Unnahbarkeit.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701148971305,"sku":"6060","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/beech-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263169"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-centaury","title":"Nr. 4 Centaury (Tausendgüldenkraut)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Tausendgüldenkraut\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Centaurium erythraea (umbellatum)\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Für übertrieben gutmütige oder unterwürfige Menschen, die sich zu sehr ausnützen lassen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Zur Basisbehandlung bei: Persönlichkeits- und Lebensschwäche mit  mangelnder Selbstbehauptungskraft, Unterwürfigkeit oder Servilität,  Unselbständigkeit, sorgenvoller Selbstlosigkeit, Selbstverleugnung oder  Verzichtbereitschaft.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Alle krankhaften Störungen, die mit krankhafter Gutmütigkeit oder Unterwürfigkeit einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Im täglichen Leben bei: Schüchternheit, übertriebener Gutmütigkeit oder Nachgiebigkeit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Centaury-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Die Anlage besteht in überdurchschnittlicher Hingabefähigkeit und ausgeprägtem Altruismus.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein sehr altruistisch  eingestellter, gutmütiger und mitfühlender Mensch. Weil er genau spürt,  ob seine Mitmenschen sich wohlfühlen, und weil davon auch sein eigenes  Wohlbefinden abhängt, ist er immer bereit, sich ihnen zur Verfügung zu  stellen oder ihnen bei Schwierigkeiten behilflich zu sein. Sein  Verhalten entspricht dem, was man im guten Sinnen unter  »Selbstlosigkeit« versteht, und weil es mit so grosser, unbezweckter  Natürlichkeit geschieht, nützt es nicht nur den anderen, sondern auch  dem Centaury-Menschen selbst: er lebt damit seine angeborene  Hingabefähigkeit aus, folgt seiner inneren Bestimmung und verwirklicht  sich selbst. (Selbstverwirklichung – die Voraussetzung für ein  erfülltes, glückliches Leben – besteht ja darin, dass wir alle unsere  Anlagen und Möglichkeiten optimal entwickeln und entfalten.) So dient er  den Menschen, ohne ein Diener zu sein, hilft sich selbst, indem er  anderen hilft, ist selbstlos um seiner selbst willen. Und die  Beliebtheit, die er deshalb geniesst, wird durch die Tatsache, dass er in  so selbstverständlicher, freilassender Weise gibt, noch wesentlich  verstärkt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Unter ungünstigen Umständen kann seine Selbstlosigkeit zum  Selbstverlust und seine Hingabefähigkeit zur Selbstaufgabe entarten.  Dann bewirkt sein menschenfreundliches Dienen ungute, menschenunwürdige  Verhältnisse, die in rücksichtslosem Ausnützen und krankhaftem  Sich-ausnützen-lassen bestehen. Menschen im krankhaften Centaury-Zustand  besitzen keine Kraft zur Selbstbehauptung und erfüllen zwanghaft oder  unterwürfig alle Wünsche und Forderungen, die an sie gestellt werden.  Dabei werden sie schwach, frustriert oder depressiv und sind unfähig zu  einem eigenen, sinnvollen Leben. Sie gleichen jenen Tieren, deren Wille  gebrochen ist und deren Lebenszweck darin besteht, missbraucht und  verbraucht zu werden. Daher kommt es oft vor, dass sie ihr Leben mit der  aufopfernden Pflege egoistischer, rücksichtsloser Familienangehöriger  vergeuden, dass sie sich von menschenverbrauchenden Institutionen  ausnützen oder sich von jedem, der autoritär auftritt, unterjochen  lassen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       So edel diese Haltung manchmal auch erscheinen mag und so angenehm  sie für diejenigen ist, die gerne auf Kosten anderer leben, so  unheilvoll ist sie letztlich für den Centaury-Menschen selbst.  Vordergründig erleichtert es ihn zwar, seinem krankhaften Zwang  nachzugeben, in der Tiefe seines Wesens aber ruft die Unmöglichkeit, den  eigenen, berechtigten Bedürfnissen entsprechend zu leben und die eigene  Persönlichkeit zu entwickeln, Unzufriedenheit und depressive  Verstimmungen hervor.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Daran können auch die moralischen Ersatzwerte, mit denen er manchmal  die verlorene Lebensfreude zu kompensieren versucht, nichts ändern. Für  jedermann angenehm, missbrauchbar und seine Selbstverwirklichung nicht  wagend, gleicht er – auch wegen der oft bestehenden Schwächezustände  oder Entwicklungsstörungen – einer am ungünstigen Standort  dahinkümmernden Pflanze. Die blasse oder gar gebrochene Persönlichkeit,  die allgemeine Kraftlosigkeit, die untergründige Freudlosigkeit zeigen,  dass hier etwas nicht stimmt, dass gegen grundlegende Gesetze des Lebens,  das immer auf Entfaltung, Wachstum und Freude ausgerichtet ist,  verstossen wird. Daher kann man auch in der Gegenwart von typischen  Centaury-Menschen höchstens Mitleid, nicht aber Freude empfinden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Centaury-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Centaury ist das Mittel gegen Selbstaufgabe und krankhaften Verzicht.  Es gibt persönliche Stärke, fördert das Bewusstsein, einen eigenen Wert  und das Recht auf ein eigenes Leben zu besitzen. Man sollte Centaury  unselbständigen, schüchternen oder übertrieben gutmütigen Menschen geben  – vor allem Kindern -, damit sie fähig werden, ihren Platz in der  Gesellschaft einzunehmen und zu behaupten. In der Familientherapie wird  es oft bei Abhängigkeiten oder Ausnützungs-Verhältnissen benötigt.  Centaury fördert die sexuelle Entwicklung von Kindern mit farbloser  Persönlichkeit und kann aufgrund seiner aufrichtenden Wirkung bei  Wirbelsäulenbeschwerden unterwürfiger Menschen nützlich sein.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Die natürliche Hingabefähigkeit des Centaury-Menschen, die mit grosser  Selbstlosigkeit gepaart ist, macht es ihm schwer, sich den Ansprüchen,  die seine egoistische Umwelt an ihn stellt, zu widersetzen. Er gehört zu  jenen Menschen, die niemals »nein!« sagen können. Daher ist er für alle  besitzergreifenden, fordernden Menschen eine »leichte Beute«.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Vor allem empfindsame, altruistische Kinder werden oft schon früh von  egozentrischen, willkürhaften Eltern oder Erziehern zu Sklaven gemacht,  die es kaum wagen, eigene Wünsche zu haben oder zu äussern.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Um überleben zu können, müssen sie lernen, immer nachzugeben,  aufopfernd die Forderungen anderer zu erfüllen und sich selbst nichts  oder nur wenig zu gönnen. Dieses Verhalten wird ihnen schliesslich zur  zweiten, ins Erwachsenenalter übernommenen Natur, da es die Möglichkeit  zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit ausschliesst. Auch ihre Umwelt  gibt ihnen dazu kein Chance, weil ja jede menschliche Beziehung auch  eine gewisse Beeinflussung mit sich bringt. So schreibt R. Wilhelm im »I  Ging«: »Wahrhaftigkeit gegen das Zersetzende ist gefährlich – auch dem  besten Menschen nahen sich gefährliche Elemente. Wenn man sich mit  diesen einlässt, so wirkt ihr zersetzender Einfluss ganz langsam, aber  sicher und zieht seine Gefahren unvermeidlich hintennach. « Jede unserer  Unarten löst bei Menschen, mit denen wir zu tun haben, das  entsprechende, ebenso üble Verhalten aus. Überraschenderweise gilt dies  auch für die scheinbar vorbildliche Centaury-Einstellung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Denn wie ein Raubtier gerade durch die Ängstlichkeit seines Opfers  bösartig wird, so provoziert die unnatürliche, zwanghafte Willfährigkeit  bei dafür veranlagten Menschen eine entsprechend übertriebene,  hemmungslose Willkür.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Wenn man mit einem Centaury-Menschen zu tun hat, erwartet man  geradezu automatisch gutmütiges Nachgeben oder selbstloses  Entgegenkommen und kommt kaum auf die Idee, ihm auch eigene Ansprüche  und Bedürfnisse zuzugestehen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Das Krankhafte daran besteht nicht darin, dass er seine eigenen  Interessen zurückstellt, um anderen behilflich zu sein, sondern dass dies  aus einem unreflektierten, inneren Zwang heraus geschieht. Die  Gutmütigkeit, Selbstlosigkeit oder Aufopferung ist Ausdruck einer unter  dem lebensbedrohenden Druck einer übermächtigen Umwelt entstandenen  Neurose und wird automatenhaft ohne bewusst positive Motivation  praktiziert.\u003cbr\u003e       Es ist für den Centaury-Menschen, da er von Natur aus  »dünnhäutig«, empfindsam und harmoniebedürftig ist, zwar wichtig, mit  seiner Umwelt in gutem Einvernehmen zu stehen, dennoch ist sein  Verhalten nicht der spontane, »unschuldige« Ausdruck seiner Anlagen,  sondern ihr Zerrbild, das sich unter dem Druck ungünstiger  Lebensbedingungen entwickelt hat. Diese bestehen nicht nur in den  Menschen, mit denen er zu tun und denen zu dienen er sich angewöhnt hat,  sondern auch dem geistigen, kulturellen Umfeld, in das er hineingeboren  wurde, das heisst: vor allem der christlichen Moral, die sich weitgehend  auf Schuld, Verzicht und Selbstverneinung gründet. Ihrem Konzept nach  muss sich der Mensch in den Dienst seines Nächsten stellen und seine  persönlichen Bedürfnisse und Eigenarten, falls diese nicht damit  übereinstimmen, unterdrücken oder geradezu ausmerzen. Diese Forderung  ist zwar im Grunde nur eine unrealisierbare Theorie, da sie elementaren  Lebensgesetzen zuwiderläuft (und übrigens nicht einmal von den Kirchen  selbst praktiziert wird), wird aber dem christlich erzogenen Menschen so  tief eingeprägt, dass er seine persönliche Selbstverwirklichung, um  deretwillen er dieses Leben besitzt, nur mit Schuldgefühlen betreiben  kann.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Der gute Christ bekommt ein schlechtes Gewissen, wenn es ihm gut  geht, und sucht sofort zwanghaft nach Möglichkeiten, dafür zu büssen,  indem er sich seine eigene Lebensfreude mit dem bitteren Gift fremden  Leidens verdirbt. Absurderweise meint er, es sei in der Welt besser  bestellt, wenn er mit den anderen mitleide, nach dem Motto: Geteiltes  Leid ist halbes Leid. In Wirklichkeit aber bedeutet geteiltes Leid  doppeltes Leid, weil dabei ja zwei Menschen leiden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Das Fatale daran ist, dass hier ein durchaus richtiges Prinzip  missbraucht wird. Natürlich ist es schön und menschlich wertvoll, Freude  in die Welt zu bringen beziehungsweise Leid zu verringern; doch dies  kann niemand dadurch erreichen, dass er sich selbst dem Leid aussetzt:  mit-leidet. Im Gegenteil: er fügt dem Leiden der anderen sein eigenes,  freiwillig übernommenes hinzu. Die »christliche« Erziehung verwehrt dem  Menschen die fundamentale Erkenntnis, dass nur aus der Freude auch wieder  Freude entstehen, und er nur dann, wenn er selbst froh ist, auch andere  Menschen froh machen kann. So verfolgt er etwas Richtiges auf dem  falschem Weg, und seine Haltung ist statt »heilig« nur schein-heilig.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Im Centaury-Zustand stellt sich der Mensch nicht aus einer  persönlichen, spontanen und selbstverantworteten Motivation, sondern aus  einem inneren, krankhaften Zwang und aus unehrlicher Selbstverleugnung  seinen Mitmenschen zur Verfügung. Er wird nicht froh und stark, während  er andere pflegt, sich für sie aufopfert, ihnen zu Willen ist, sondern  in der Tiefe seiner Seele frustriert. Ein – meist schon nicht mehr  bewusst empfundener – eiserner Reifen presst sein nach einem eigenen Leben  verlangendes Herz zusammen, und zugleich zwingt ihn eine drohende  Stimme in seinem traurigen Inneren, sich selbst zu missachten und auf die  eigene Freude zu verzichten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Daher ist es für ihn lebensentscheidend, seine seelische  Verkrüppelung zu erkennen. Er sollte wissen, dass sein Verhalten nicht,  wie man ihm eingeredet hat und wie er selbst glauben möchte, Ausdruck  einer hohen Moral, sondern lediglich eine Notmassnahme und die krankhafte  Folge einer Persönlichkeits-Unterdrückung ist, die obendrein den allzu  rücksichtslos fordernden Tendenzen bei anderen Vorschub leistet. Er  müsste einsehen, dass er ein Recht auf ein eigenes Leben hat und das, wozu  ihn seine menschenfreundliche, gutmütige Veranlagung treibt, nur  erreichen kann, wenn er aus seiner intakten »egoistischen« Ganzheit  heraus handelt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Wenn er wieder zu sich selbst gefunden hat, wenn er aus seiner  eigenen, persönlichen Moral heraus lebt, statt sich fremdem Zwang und  Dogma zu unterwerfen und dies obendrein für moralisch wertvoll zu  erklären, dann weiss er immer genau, wie er handeln muss: einmal wird er  sich den Ansprüchen anderer versagen, auch wenn sie noch so leiden; und  ein andermal wird er sich, auf Vorteile und Vergnügungen verzichtend,  selbstlos seinem hilfebedürftigen Nächsten zur Verfügung stellen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Dabei weiss er, dass er Verantwortung nur für sich selbst, nicht aber  für die Welt zu tragen hat. Er folgt dem Wort: »Wirst du gerufen, so  folge!« Wenn wir, den inneren Ruf dazu vernehmend, einem anderen  selbstlos beistehen, so bedeutet das keine Selbstaufgabe, sondern  freudvolle Selbstverwirklichung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 1 Agrimony - Krankhafte Gutmütigkeit. \u003cbr\u003e Nr. 5 Cerato - Hörigkeit durch Persönlichkeitsschwäche. \u003cbr\u003e Nr. 8 Chicory - Selbstsüchtige Aufopferung. \u003cbr\u003e Nr. 12 Gentian - Persönlichkeits- und Willensschwäche.\u003cbr\u003e Nr. 13 Gorse - Willfährigkeit aus Hoffnungslosigkeit. \u003cbr\u003e Nr. 17 Hornbeam - Überforderungsgefühl durch Unselbständigkeit. \u003cbr\u003e Nr. 19 Larch - Hilfsbereitschaft aus Minderwertigkeitsgefühl. \u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Ängstliche Unterwürfigkeit. \u003cbr\u003e Nr. 24 Pine - Aufopferung aus Schuldgefühl. \u003cbr\u003e Nr. 25 Red Chestnut - Sorgenvolle Selbstlosigkeit. \u003cbr\u003e Nr. 33 Walnut - Unselbständig und beeinflussbar \u003cbr\u003e Nr. 37 Wild Rose - Resignation durch Persönlichkeitsschwäche.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701149069609,"sku":"9616","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/centaury-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263170"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-cerato","title":"Nr. 5 Cerato (Bleiwurz)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Bleiwurz\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Ceratostigma willmottiana\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Für unsichere Menschen, die nicht wissen, wie sie handeln sollen, und deshalb ständig andere um Rat fragen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Zur Basisbehandlung bei: unterentwickelter Selbst-Bewusstheit, Unsicherheit, Unselbständigkeit, Unmündigkeit, Instinktlosigkeit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Alle krankhaften Störungen, die mit Unsicherheit oder Ratlosigkeit einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003cbr\u003e        Im täglichen Leben bei: Ratlosigkeit, Orientierungslosigkeit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Cerato-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Die Anlage besteht in dem Wunsch, alles richtig zu machen, und –  bedingt durch ein schwaches Selbstwertgefühl – dem Bedürfnis, sich einer  Autorität unterzuordnen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch, der hohe  Ansprüche an sich stellt und sich stets um das Richtige bemüht. Weil er  dabei sehr gewissenhaft vorgeht und nichts unternimmt, ohne es genau  studiert und überprüft zu haben, unterlaufen ihm so gut wie nie Fehler –  und falls dies doch einmal vorkommt, so kann man ihm jedenfalls  deswegen keine Vorwürfe machen, denn besser hätte es auch sonst niemand  machen können. Da er ausserdem die Fähigkeit besitzt, sich reibungslos in  die bestehenden Machtstrukturen einzuordnen, achtet er mit sicherem  Instinkt darauf, dass er, ohne die objektiv richtige Norm zu verletzen,  auch die Erwartungen derer erfüllt, die die Macht haben. Wenn er  religiös veranlagt ist, spielen für ihn höhere, spirituelle Werte eine  wichtige Rolle, und er bemüht sich mit natürlicher Frömmigkeit, diesen  gerecht zu werden. So geniesst er objektiv das Wohlwollen der sozialen  Gemeinschaft, seiner Vorgesetzten oder seiner Erzieher und hat subjektiv  das beruhigende Gefühl, »Gott« und der Welt sein Bestes zu geben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Unter ungünstigen Umständen kann sich der Wunsch, immer alles richtig  zu machen, zu einer totalen Unsicherheit übersteigern. Dann weiss der  Cerato-Mensch nicht mehr, was er tun soll, traut der eigenen Meinung und  seinem Instinkt nicht mehr, fragt ständig um Rat, lässt sich hin- und  herschicken, irrt suchend umher, tut dies oder jenes halbherzig und  verliert immer mehr sein Selbstvertrauen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        In diesem Zustand hat er keine geistige Orientierung mehr; statt  seiner inneren Stimme und Intuition zu folgen, hängt er sich ins  Schlepptau starker, selbstbewusster Persönlichkeiten und verzichtet auf  eigene Mündigkeit. Dabei ist er allerdings tief frustriert, weil er  nicht nur fühlt, dass er unerwachsen bleibt, sondern weil er auch immer  wieder feststellen muss, dass der Rat, den man ihm gegeben und den er  gegen sein eigenes Gefühl befolgt hat, falsch war.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Cerato-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Cerato ist das Mittel gegen Unsicherheit. Es verbessert die Beziehung  zur »inneren Stimme« und gibt mehr Zutrauen zur eigenen Meinung, so dass  man so handeln kann, wie man eigentlich will. Cerato fördert das  Erwachsenwerden und die geistige Selbständigkeit bei Menschen (vor allem  Kindern), die, statt ihre Probleme selbst zu lösen, sich immer gleich  von jemandem helfen lassen. Es verbessert die Fähigkeit, zwischen »gut«  und »böse« beziehungsweise »richtig« und »falsch« zu unterscheiden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Die Grundmotivation des Cerato-Menschen besteht in dem Wunsch, immer  richtig zu handeln, sein Problem ist es, dass er nicht weiss, was das  Richtige ist, und sein Fehler, dass er meint, andere könnten es ihm  sagen. Statt in sich selbst hineinzuhorchen und seiner eigenen Meinung  zu trauen, fragt er überall herum, was er tun soll, und muss dann immer  wieder frustriert feststellen, dass er falsch beraten wurde.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Das kann auch nicht anders sein, denn das Richtige (die »Wahrheit«)  ist kein allgemeingültiges Faktum, das wir von anderen Menschen erfahren  können, sondern ein ganz und gar persönliches und augenblicksbezogenes  Phänomen, das uns nur unsere »innere Stimme« vermittelt. Diese besteht  aus der Gesamtheit unser Gefühle, Wahrnehmungen, Eingebungen und  Erkenntnisse und versucht ständig, uns auf den Weg zu führen, der für  uns persönlich richtig ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Der Cerato-Mensch aber traut seiner inneren Stimme nicht, weil er  beeinflussbar und sympathiebedürftig ist und es allen recht machen will.  Seine Veranlagung hat zwar den Vorteil, dass er sich niemanden zum Feind  macht, unter ungünstigen Umständen – nämlich dem Cerato-Syndrom – aber  den grossen Nachteil, dass er seinen eigenen Masstab verliert und am Ende  gar nicht mehr weiss, was er tun soll.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Diese Schwäche wird durch die übliche Erziehung noch verstärkt, da  sie – auf Absicherung der bestehenden Machtverhältnisse ausgerichtet –  die Individualität des Menschen weitgehend beschneidet. Schon das kleine  Kind muss ja lernen, seine persönlichen Bedürfnisse der Allgemeinheit zu  opfern und fremde Massennormen an die Stelle seines eigenen Wertsystems  zu setzen. Obendrein flösst ihm die »christliche« Kultur, indem sie  Verzicht und Selbstbeschuldigung propagiert und den Menschen zur  moralischen Missgeburt abstempelt, ein so tiefes Misstrauen sich selbst  gegenüber ein, dass er es kaum noch wagt, gut zu finden, was ihn erfreut,  und abzulehnen, was ihn leiden lässt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Es gibt zwar Menschen, deren seelische Struktur so genau der  gesellschaftlichen Norm entspricht, dass sie problemlos ins soziale  Schema passen und immer genau wissen, was sie tun müssen. Der  Cerato-Mensch aber besitzt trotz seiner Abhängigkeit vom allgemeinen  Wohlwollen eine ausgeprägte Individualität, die ihn bis zu einem  gewissen Grade auf eigene Wege und in einen Konflikt mit dem treibt, was  üblich ist und von ihm erwartet wird. So ist er oft tief verunsichert  und wagt nur dann zu handeln, wie er eigentlich möchte, wenn man ihn  dazu ermutigt. Da dies aber relativ selten vorkommt, ist er meist  blockiert und neigt in seiner Verunsicherung dazu, den erstbesten  (beziehungsweise erstschlechtesten) Rat zu befolgen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Im Grunde sind Menschen mit Cerato-Veranlagung grosse Wahrheitssucher;  sie machen nur den Fehler, an der falschen Stelle zu suchen: bei  anderen Menschen statt in sich selbst. Sie brauchen mehr Vertrauen in  ihr natürliches Empfinden, ihre Gefühle und Erkenntnisse und sollten  sich immer wieder klarmachen, dass »gut« und »richtig« nur relative  Begriffe sind und für uns erst dann einen Sinn bekommen, wenn wir sie  auf uns selbst beziehen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Die entscheidende Frage unseres Lebens lautet daher nicht: »Wie mache  ich es allen recht?« oder «Was ist das absolut Richtige?», sondern:  «Was ist für mich persönlich richtig, und wie finde ich es?» Je  aufmerksamer wir auf die Zeichen achten, die uns Seele und Körper in  Form von Freude oder Leid geben, desto klarer wissen wir es.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Sich beraten zu lassen, ist nur dann nützlich, wenn man nicht mehr  weiterkommt und wenn man sich an die richtige Stelle wendet.  Cerato-Menschen aber suchen meist Rat, ohne ihn wirklich zu brauchen und  ohne sich zu vergewissern, ob der Ratgeber überhaupt kompetent ist.  Dieser Gewohnheit sollten sie bewusst zu widerstehen suchen und lieber  einen Misserfolg riskieren. Eigene Fehler sind besonders lehrreich, weil  sie nicht nur den Verstand, sondern auch das Gefühl ansprechen. Und: für  einen selbst gemachten Fehler geradezustehen, gibt Charakterkraft, für  die schlechten Ratschläge anderer zu büssen, ist jedoch frustrierend.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Übrigens findet man in der Nähe von Cerato-Menschen fast immer auch  ihr Gegenstück: die notorischen Ratgeber (die Vervain- oder Vine-Typen),  die gerne in das Leben anderer eingreifen. Ihre – natürlich  wohlgemeinten – Ratschläge schädigen den Cerato-Menschen, weil sie seine  Unfähigkeit, aus Instinkt oder Einsicht zu handeln, verstärken.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Eigentlich sollte man Cerato-Menschen, die immer fragen, was sie tun  sollen, ausdrücklich und, wann immer es vertretbar ist, Rat und  Unterstützung verweigern, damit das Leben sie in die Lehre nehmen kann.  Nicht umsonst heisst es: «Aus Schaden wird man klug!«\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 4 Centaury - Hörigkeit durch Persönlichkeitsschwäche. \u003cbr\u003e Nr. 7 Chestnut Bud - Ratlosigkeit aus Unaufmerksamkeit.\u003cbr\u003e Nr. 19 Larch - Unsicherheit durch Minderwertigkeitsgefühl. \u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Ängstliche Unsicherheit.\u003cbr\u003e Nr. 24 Pine - Unsicherheit aus Angst vor schlechtem Gewissen. \u003cbr\u003e Nr. 27 Rock Water - Geistige Hörigkeit mit Selbstvergewaltigung. \u003cbr\u003e Nr. 28 Scleranthus - Unsicherheit mit Entscheidungsschwäche. \u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Verunsicherung durch Schockerlebnis.\u003cbr\u003e Nr. 33 Walnut - Unsicherheit durch Beeindruckbarkeit.\u003cbr\u003e Nr. 36 Wild Oat - Unsicherheit durch mangelndes Lebenskonzept.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701149200681,"sku":"6792","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/cerato-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263173"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-cherry-plum","title":"Nr. 6 Cherry Plum (Kirschpflaume)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Kirschpflaume\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Prunus cerasifera\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Für Menschen, bei denen die Gefahr besteht, dass sie eine Kurzschlusshandlung begehen oder den Verstand verlieren.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Zur Basisbehandlung bei: seelischem oder emotionalem Überdruck,  Prä-Psychosen, Besessenheit, Hysterie, Suizidgefahr, Amok-Tendenzen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Alle krankhaften Störungen, die mit Hysterie, Besessenheit oder psychotischem Verhalten einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Im täglichen Leben bei: Überdrehtheit, hysterischem Benehmen,  überschwänglichen oder schwer kontrollierbaren Gefühlen,  Gefühlsproblemen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Cherry-Plum-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die Anlage besteht in triebhafter, phantasiereicher Emotionalität einerseits und disziplinierender Vernunft andererseits.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein innerlich reicher,  lebenskluger Mensch, in dessen Leben Gefühl und Verstand sinnvoll  zusammenwirken. Sein Motto lautet: Erst fühlen, dann denken, dann  handeln. Da er seine Gefühle, Triebe oder Emotionen versteht und  ernstnimmt, können sie sich nicht verselbständigen, zur Hysterie  steigern oder in zerstörerischen Überdruck ausarten, sondern setzen sich  auf äusserst kreative Weise in einen reichen, lebendigen Lebenslauf um.  Was auch immer der harmonisch entwickelte Cherry Plum-Mensch unternimmt,  es hat stets den Tiefgang lebendiger Gefühle und die segensreichen  Auswirkungen eines klaren Geistes.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      So gleicht er dem umsichtigen  Leiter eines Stauwerks, der die Kraft des anströmenden Wassers in  Elekrizität verwandelt und bei Hochwasser durch rechtzeitiges Umleiten  der Flut verhindert, dass der Damm bricht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Unter ungünstigen Bedingungen kann sich aus der widersprüchlichen  Anlage des Cherry Plum-Menschen statt einer kreativ-lebendigen  Lebensweise ein schwerer Konflikt zwischen Unvernunft und Vernunft,  Sich-gehen-lassen und Sichbeherrschen, Fühlen und Denken entwickeln.  Dabei verhindern vernunftbetonte oder moralische Zwänge, dass seine  Gefühle, Emotionen oder Triebe sinn- und lustvoll ausgelebt werden.  Unter qualvollen inneren Kämpfen stauen sie sich wie Dampf in einem  verschlossenen Kessel zu gefährlichem Überdruck und erzeugen ein  hochexplosives, psychotisches Potential, das die gesamte geistige  Ordnung bedroht. Auf diese Weise kann es zum Cherry Plum-Syndrom kommen,  das in der Gefahr besteht, durchzudrehen oder verrückt zu werden.  Menschen in diesem Zustand fühlen, dass eine Katastrophe naht, und  fürchten mit gutem Grund, dass ihr Verstand – wie die Kesselwand bei der  Explosion – zu Bruch gehen wird. Sie ahnen, dass sie, falls sich der  psychische Überdruck unkontrolliert entlädt, etwas Schreckliches tun  müssen: zum Beispiel sich total danebenbenehmen, aus der  gesellschaftlichen Ordnung ausbrechen, schwerwiegende Tabus verletzen,  ja sogar Selbstmord begehen oder Amok laufen. Diese Seelenqual wird noch  dadurch erhöht, dass sie ihre Abwehr um so mehr verstärken, je näher die  befreiend-zerstörerische Entladung rückt. Manchmal können sie noch  rechtzeitig jemanden um Hilfe bitten oder selbst nach einem Ausweg aus  der Gefahr suchen. Oft aber, vor allem, wenn sie relativ unbewusst leben,  werden sie ganz von der Furcht vor dem nahenden Zusammenbruch  beherrscht, so dass sie guten Ratschlägen nicht mehr zugänglich sind und  dem Aussenstehenden wie besessen erscheinen. Man hat das Gefühl, als  würden sie demnächst durchdrehen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Cherry Plum-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Cherry Plum ist das Mittel gegen psychischen Überdruck. Es ist wie  Öl, das die Wogen glättet, und kann in sehr emotionsgeladenen  Situationen die innere Hochspannung reduzieren oder Psychosen  verhindern. Cherry Plum baut innere Konflikte ab, indem es einerseits  moralische beziehungsweise rationale Zwänge und andererseits die  Intensität von Emotionen und Trieben reduziert. Es ist immer dann  hilfreich, wenn jemand merkt, dass seine Verstandeskontrolle im Rahmen  eines stark gefühlsgeladenen Erlebnisses zu versagen droht, dass er seine  Gefühle nicht mehr beherrschen kann oder dass er etwas tun könnte, was  er eigentlich nicht will und später wahrscheinlich bereuen wird.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Dann sollte es sehr häufig genommen und bei ungenügender Wirkung in verschiedenen Potenzierungen versucht werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Als Kinder eines überwiegend vernunftbetonten Zeitgeistes meinen wir,  wir könnten unser Leben in erster Linie mit dem Verstand meistern, und  vernachlässigen oder unterdrücken dabei oft unsere Gefühle, Emotionen  und Triebe. Da diese es aber in Wirklichkeit sind, die unser Leben  steuern und vorwärtstreiben – und nicht der logische Verstand -,  entsteht dadurch ein innerer Konflikt, der um so schwerer ist, je  vitaler die behinderten Triebe sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Hierin besteht das Problem des Cherry Plum-Menschen, der eine sehr  spannungsreiche Veranlagung – einerseits eine ausgesprochene  Verstandesbetonung, andererseits eine starke Emotionalität – besitzt.  Unter dem Einfluss einer Erziehung, die Ordnung über Lebensfreude und  Vernunft. über Gefühl stellt, unterdrückt er laufend jene Motivationen  und Triebe, die seiner individuellen Selbstverwirklichung dienen: seine  Sexualität, seine Besitz- und Machtwünsche sowie sein  Freiheitsbedürfnis.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Da diese aber bei ihm besonders stark sind und, wie erwähnt, zu den  wesentlichen, lebensgestaltenden Kräften gehören, entsteht dadurch ein  gefährlicher innerer Überdruck, der unter ungünstigen Umständen – vor  allem bei zusätzlicher Gefühlsbelastung – die Verstandeskontrolle  durchbrechen und wie die Wasserflut bei einem zerberstenden Staudamm die  gesunde geistige Ordnung zerstören kann. Dabei kann es zu schweren  hysterischen Zuständen, Bewusstseinstrübungen oder Psychosen kommen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Daher müsste die Therapie des Cherry Plum-Menschen darin bestehen,  einerseits ganz allgemein seine verstandesmässige Kontrolle zu lockern  und ihm andererseits die Berechtigung von Gefühlen, Emotionen und  Trieben klarzumachen, so dass er sie so weit, wie es die Umstände  erlauben, ausleben kann. Wichtig ist vor allem, dass er zwischen fremder,  aufgezwungener und eigener, selbstverantworteter Moral zu unterscheiden  lernt, damit er sein Leben so gestalten kann, wie es ihm am besten  bekommt. Letztlich ist jeder Mensch nur sich selbst verantwortlich, und  echte Moral stimmt oft nicht mit der allgemeinen Meinung überein.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Wenn wir unter starken emotionalen Druck geraten, müssen wir  irgendwie »Dampf ablassen«. Cherry Plum-Menschen tun dies meist ganz  instinktiv, indem sie von Zeit zu Zeit ein bisschen »spinnen«,  hysterische Anfälle, Wutausbrüche oder Weinkrämpfe bekommen. Dadurch  erfahren sie zwar eine gewisse Erleichterung und können bis zur nächsten  Krise weiterleben, geheilt aber werden sie natürlich nicht. Dafür wäre  eine Änderung ihrer Grundkonstellation erforderlich, das heisst entweder  ein Abbau der rationalen Kontrolle oder eine Reduktion der emotionalen  Triebkraft. Dies gelingt allerdings nur selten, weshalb Cherry  Plum-Menschen meistens psychisch anfällig bleiben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Eine gewisse Stabilität können sie jedoch erreichen, wenn sie sich  ihrer persönlichen Problematik (= ange- borener Konflikt zwischen Gefühl  und Verstand) bewusst werden und ein Selbstverständnis aufbauen, in dem  für beide Komponenten genügend Spielraum ist. Wichtig ist dabei auch die  Förderung einer grösseren geistigen Selbständigkeit, einer eigenen,  selbstverantworteten Moral und einer sensibilisierten Aufmerksamkeit für  Störungen des inneren Gleichgewichtes, damit sie rechtzeitig  gegensteuern können.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Das Gefühlsleben von Cherry Plum-Menschen gleicht einer reich  sprudelnden Quelle, die alles überschwemmt, wenn sie keinen  ausreichenden Abfluss findet. Daher sollten sie sich unbedingt in  irgendeiner Weise künstlerisch betätigen, um ihren Gefühlen Ausdruck  geben zu können und damit einem innerlichen Stau vorzubeugen. Manchmal  können sie allein dadurch, dass sie einen unklaren inneren Impuls oder  eine unerklärliche Spannung spontan in einem Kunstwerk ausdrücken, den  Schlüssel zur Lösung des zugrunde liegenden Konfliktes finden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 1 Agrimony - Verdrängung erzeugt gefährlichen psychischen Überdruck.\u003cbr\u003e Nr. 2 Aspen - Plötzliches Angstgefühl mit Kurzschlussgefahr\u003cbr\u003e Nr. 11 Elm - Am Ende der psychischen und physischen Belastbarkeit.\u003cbr\u003e Nr. 15 Holly - Unkontrollierte Wutanfälle.\u003cbr\u003e Nr. 18 Impatiens - Präpsychotische Unruhe. \u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Schwerer Angstkonflikt.\u003cbr\u003e Nr. 22 Oak - Durch Leistungsstress an der emotionalen Zerreissgrenze.\u003cbr\u003e Nr. 25 Red Chestnut - Rasendmachende Sorgen.\u003cbr\u003e Nr. 26 Rock Rose - Panik mit Gefahr, den Verstand zu verlieren. \u003cbr\u003e Nr. 27 Rock Water - Psychose infolge zu starker Selbstunterdrükkung.\u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Psychose durch seelische Verletzung. \u003cbr\u003e Nr. 30 Sweet Chestnut - Verzweiflung durch Emotionsstress.\u003cbr\u003e Nr. 35 White Chestnut - Geistige Besessenheit.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701149397289,"sku":"5791","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/cherry-plum-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263175"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-chestnut-bud","title":"Nr. 7 Chestnut Bud (Kastanienknospen)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Kastanienknospen\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Aesculus hippocastanum\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Für Menschen, die schlecht lernen oder immer wieder die gleichen Fehler machen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Zur Basisbehandlung bei: Lernschwäche, Erkenntnisschwäche.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Alle krankhaften Störungen, die mit Unaufmerksamkeit, Lernunfähigkeit  oder krankhafter Zerstreutheit einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Im täglichen Leben bei: Unaufmerksamkeit, Zerstreutheit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Chestnut Bud-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Die Anlage besteht in einer starken Konzentrations- und Begeisterungsfähigkeit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch, der sich mit  seinen Erlebnissen und Erfahrungen so gründlich und bewusst  auseinanderzusetzen pflegt, dass er daraus sinnvolle Konsequenzen für die  Zukunft ziehen kann. Das Leben ist für ihn ein dauernder Lernprozess, in  dem er seinen geistigen Horizont erweitert und persönlich reift. Dies  ist allerdings nur dadurch möglich, dass er sich nicht in  Nebensächlichkeiten, Zerstreuungen oder Ablenkungen verliert, sondern  sich stets auf das konzentriert, was im Augenblick für ihn wichtig ist.  Da er sehr individuell veranlagt oder speziell begabt ist, haben viele  Dinge, die anderen Menschen wichtig sind, für ihn keine Bedeutung. Er  nimmt sie kaum zur Kenntnis, selbst wenn sie ihm grosse Vorteile bringen  würden, und verfolgt engagiert den Weg, der ihm bestimmt ist, oder  beschäftigt sich nur mit dem, was ihm Freude bereitet. Auf seinem  Interessengebiet kann er – schon in der Schule – hervorragendes leisten;  manchmal wird er sogar ein grosser Gelehrter oder ein gesuchter Experte,  der über ein spezielles, wertvolles Fachwissen verfügt. Dass er dafür  auf anderen Gebieten relativ unwissend ist, stört ihn wenig – falls er  es überhaupt zur Kenntnis nimmt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Unter ungünstigen Umständen kann die Fähigkeit, sich auf ein  spezielles Gebiet zu konzentrieren, so ausarten, dass er das Interesse an  den anderen Lebensbereichen verliert. Dabei wird der Chestnut  Bud-Mensch unaufmerksam gegenüber der Realität und unfähig, aus dem, was  er erlebt und erfährt, weiterführende Erkenntnisse zu gewinnen. Er wird  nicht »aus Schaden klug«, sondern macht immer wieder die gleichen  Fehler oder gerät immer wieder in die gleichen unerfreulichen  Situationen. Diese Unfähigkeit, die »Schule des Lebens« erfolgreich zu  durchlaufen, hat ihre Parallele in einer allgemeinen Lernschwäche. So  ist der Chestnut Bud-Mensch trotz selbstverschuldeter Nachteile und  Ärgernisse ausserstande, daraus ein für allemal die richtige Konsequenz  zu ziehen. Oder er kann sich etwas einfach nicht merken, obwohl es ihm –  sei es in Form bestimmter Informationen, sei es als alltägliches  Ereignis – wiederholt begegnet: es geht ihm nicht in den Kopf,  irgendetwas in ihm sperrt sich dagegen. So macht er auch in seiner  persönlichen Entwicklung ungenügende Fortschritte, wird nicht erfahren  oder lebensklug, bleibt in mancher Hinsicht kindlich, unbeholfen,  unentwickelt. Eine bekannte Variante des Chestnut Bud-Syndroms ist der  »zerstreute Professor«; auf seinem Gebiet eine Kapazität, kommt er mit  den einfachsten Lebensumständen nicht zurecht und wiederholt stereotyp  immer dieselben lächerlichen Fehler. Da sein ganzes Denken sich auf  hochkomplizierte Probleme konzentriert, ist darin für die Banalitäten  des Alltags kein Raum. Ähnlich ergeht es oft Schülern mit speziellen  Begabungen: in ihrem »Hobby« sind sie genial, im übrigen versagen sie.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Chestnut Bud-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Chestnut Bud ist das Mittel für geistige Reife und Erfahrung. Es  verbessert die Lernfähigkeit, und zwar nicht nur in bezug auf  sachbezogenes Wissen, sondern auch in allgemeiner Hinsicht. Es hilft,  Erfahrungen zu sammeln und besser mit dem Leben zurechtzukommen. Der  Geist wird offener, die Aufnahmefähigkeit und -bereitschaft wird grösser,  das Interesse nimmt generell zu. Chestnut Bud ist daher nicht nur für  Kinder mit Schulproblemen geeignet, sondern auch für Menschen, die in  ihrem Leben ungenügende Forschritte machen und sich immer mit denselben  Problemen herumschlagen müssen. Natürlich erfordern eventuelle  organische Störungen, Vitaminmangel oder chronische Erschöpfung, die  auch Chestnut Bud-Symptome hervorrufen können, gleichzeitig eine  entsprechende Behandlung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Die Lernschwäche des Chestnut Bud-Menschen ist hauptsächlich durch  seine sehr selbstbezogene und gefühlsbetonte Geistesstruktur bedingt.  Eigentlich interessiert er sich nur für das, was ihn persönlich bewegt,  was seinen individuellen Begabungen oder seiner jeweiligen Stimmungslage  entspricht. Allgemeines, theoretisches Wissen oder unpersönliche Fakten  sind ihm zu nichtssagend und farblos, so dass er sie weitgehend  ignoriert. Es fällt ihm schwer, sich mit etwas zu beschäftigen, wozu er  keine spezielle Beziehung hat. Daher ist seine Lernschwäche auch nicht  grundsätzlich krankhaft, sondern nur ein übertriebenes  Persönlichkeitsmerkmal.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Lernen ist ein überwiegend subjektiver Vorgang. Es bedeutet, dass wir  das behalten, was uns wichtig erscheint, und alle übrigen Informationen,  Eindrücke und Erkenntnisse, die auf unseren Geist einströmen,  beiseiteschieben. Dabei erweitert sich unser Bewusstsein. Der ideale  »Lehrstoff« besteht daher in dem, was für uns selbst bedeutsam ist und  uns auch gefühlsmässig berührt. Leb- und sinnloses theoretisches Wissen,  das stur eingepaukt und auswendiggelernt wird, ist dagegen höchstens für  maschinenhafte, geistlose Tätigkeiten geeignet, ansonsten aber  schädlich, weil es in ein blut- und gefühlsarmes Leben treibt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Im Prinzip lernt der Chestnut Bud-Mensch in der richtigen Weise, denn  er nimmt nur an, was ihn persönlich berührt und interessiert. Sein  Problem ist nur, dass er über dem gesteigerten Interesse für ein  bestimmtes Thema dem Rest, aus dem sein Leben auch noch besteht, nicht  genügend Aufmerksamkeit schenkt. Oft besteht die Ursache hierfür darin,  dass er, in einem geistig zu engen Milieu aufgewachsen, auch nur einen  flachen, einseitigen Geist entwickeln konnte, oder dass er bestimmte  Themen mit unerfreulichen Erlebnissen assoziiert. Dies kommt vor allem  bei Kindern vor; ihnen wird oft der Lehrstoff durch einen unangenehmen  Lehrer oder einen frustrierenden Misserfolg so verleidet, dass ihre Psyche  sich automatisch dagegen sperrt, um nicht mehr daran erinnert zu  werden. Lernen muss Spass machen, wenn es Sinn haben und Erfolg bringen  soll. Was Unlust bereitet, wird unbewusst abgewehrt und kann – wenn  überhaupt – nur gegen inneren Widerstand und ohne echten Erfolg  »eingehämmert« werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Daher geht es in der Therapie des Chestnut  Bud-Syndroms zunächst um eine Erweiterung der geistigen Offenheit und  Steigerung der allgemeinen Aufmerksamkeit. Dazu sollte man versuchen,  negative, die Aufnahmefähigkeit blockierende Gefühlserinnerungen  aufzuarbeiten oder mit Hilfe von erfreulichen Erlebnissen, zum Beispiel  einem Erfolg, auszulöschen. Kinder, die in der Schule nicht mitkommen,  brauchen manchmal nur einen Wechsel des Lehrstoffs, des Lehrverfahrens,  des Lehrers oder der Schule, um wieder freudig aufnehmen und lernen zu  können; und Erwachsene, die in ihrer Arbeit nicht erfolgreich sind oder  immer wieder die gleichen Probleme haben, sollten sich fragen, ob es  nicht etwas Interessanteres für sie gibt, oder ob die Lebensumstände,  unter denen sie leben, richtig für sie sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 1 Agrimony - Lernschwäche oder Unreife aus Drückebergerei.\u003cbr\u003e Nr. 5 Cerato - Ratlosigkeit aus Unaufmerksamkeit.\u003cbr\u003e Nr. 9 Clematis - Unaufmerksamkeit mit Tagträumereien.\u003cbr\u003e Nr. 12 Gentian - Mangel an Aufmerksamkeit führt zu Rückfällen.\u003cbr\u003e Nr. 16 Honeysuckle - Unaufmerksamkeit durch nostalgische Träumereien.\u003cbr\u003e Nr. 28 Scleranthus - Lernschwäche durch Ablenkbarkeit.\u003cbr\u003e Nr. 34 Water Violet - Geistige Verschlossenheit.\u003cbr\u003e Nr. 35 White Chestnut - Unaufmerksamkeit durch Zwangsgedanken.\u003cbr\u003e Nr. 36 Wild Oat - Fehlendes Lebenskonzept durch Unaufmerksamkeit.\u003cbr\u003e Nr. 37 Wild Rose - Unaufmerksam und resigniert.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701149462825,"sku":"2855","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/chestnut-bud-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263175"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-chicory","title":"Nr. 8 Chicory (Wegwarte)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Wegwarte\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Cichorium intybus\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Für begehrliche Menschen, die sich sehr für andere einsetzen, um diese an sich zu binden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Zur Basisbehandlung bei: fordernder Überfürsorglichkeit, unmässigem  Bedürfnis nach Gefühlsbeziehungen, Egoismus, starker Begehrlichkeit,  bezweckter Selbst-Aufopferung, Hang zu Gefühlstyrannei und  Gefühlsterror, übertriebenem Mitleid und Selbstmitleid.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Alle krankhaften Störungen, die mit unnormal starkem Liebesbedürfnis oder Selbstmitleid einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Im täglichen Leben bei: Überfürsorglichkeit, »Übermutter«, »hilflosem  Kind«, Überanhänglichkeit, egoistischer Eifersucht, Beleidigt-Sein,  Selbstmitleid.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Chicory-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Die Anlage besteht im Bedürfnis nach intensiven Gefühlsbeziehungen, in der Freude am Helfen und grosser persönlicher Kraft.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein warmherziger,  lebensvoller Mensch, dem es ein Bedürfnis ist, anderen zu helfen.  Dadurch kann er einerseits seine grosse Kraft sinnvoll umsetzen und  andererseits seinen hohen Bedarf nach Liebe und intensiven  Gefühlsbeziehungen decken. Indem er persönlich helfenden Anteil am  Wohlergehen seiner Mitmenschen nimmt, bleibt oder wird er selbst in  seinem Inneren lebendig und zufrieden. So steht er seinen Lieben (denn  alle, deren er sich annimmt, werden ihm dadurch persönlich lieb)  unermüdlich mit Rat und Tat zur Seite, sorgt für sie, nimmt ihnen ihre  Probleme ab, versucht ihnen das Leben zu erleichtern und zu verschönen.  Da er dies mit grosser Gefühlsbeteiligung tut, hat er selbst auch etwas  davon: Wenn es ihm gelingt, jemandem eine Freude zu machen, so freut er  sich selbst ebensosehr, und wenn er Leiden lindert, so befreit das auch  ihn vom mitempfundenen Schmerz. Das Besondere an dieser Art des Liebens  und Helfens besteht nicht nur in dem freundschaftlich-freilassenden  Geist, aus dem heraus er handelt, sondern auch in seiner sehr sensiblen  Ausrichtung auf maximale Lebensfreude. Er hält es weder für richtig,  anderen willkürlich seine Wohltaten aufzudrängen, noch sich selbstlos  und verzichtend aufzuopfern, sondern gestaltet seine Hilfe so, dass jeder  davon profitiert. So entspricht sein Verhalten einer sehr lebendigen,  idealen Form der Liebe, die alle Beteiligten glücklich macht. Er hilft,  um sich selbst zu helfen, macht anderen eine Freude, um Freude zu  empfinden, ist barmherzig, um selbst ein warmes Herz zu bekommen – kurz:  er liebt und wird geliebt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Unter ungünstigen Umständen dagegen beachtet er die feine Grenze  nicht, an der Zuwendung und Hilfe ihre Unschuld verlieren und bezweckt  oder verpflichtend werden. Dann kümmert er sich zwar rührend um seine  Lieben, bringt ihnen Zuneigung, Hilfe oder Aufopferung entgegen,  erwartet dafür aber, dass sie ihm genauso entgegenkommen, dankbar sind,  ihm immer zur Verfügung stehen und im Grunde auf ein eigenes Leben  verzichten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Oberflächlich betrachtet, scheint der ChicoryMensch  besonders intensiv zu lieben, in Wirklichkeit aber ist er ausgesprochen  selbstsüchtig, will andere von sich abhängig machen und ihre Gefühle  ausbeuten. Wer in den Genuss der typischen Chicory-Fürsorge kommt,  erkennt sehr schnell, dass er dafür in einer belastenden Form von  Bindung, Verpflichtung und Dankbarkeit zahlen muss. Wenn er sich zu  entziehen versucht, wird er mit Vorwürfen, Beleidigtsein, Liebesentzug  oder zur Schau gestellter, selbstbemitleidender Traurigkeit unter Druck  gesetzt. Das natürliche Bedürfnis nach Gefühlsbeziehungen ist zur  leiderzeugenden Sucht geworden. Statt – wozu ihn seine Anlage eigentlich  befähigen würde – freudig zu helfen oder verständnisvoll mitzufühlen,  macht der ChicoryMensch durch Überfürsorge sein »Liebesobjekt«  einerseits unselbständig und ängstlich, andererseits aber gierig nach  noch mehr davon. Natürlich ist dies nicht immer so extrem ausgeprägt,  dennoch kommt die egoistische Sucht nach Beziehung und Bindung häufiger  vor, als man glaubt, und steigert sich, je weniger sie befriedigt wird,  um so mehr zu fataler Selbstaufopferung, übertriebenem Mitleid oder  Selbstmitleid, erpresserischer Überfürsorglichkeit oder gemeiner  Eifersucht. Dass dabei jene diskrete Selbstverständlichkeit, Leichtigkeit  und Freiheitlichkeit, durch die sich ein echtes Liebesgefühl  auszeichnet, verlorengeht, versteht sich von selbst. Typische Beispiele  sind: »Übermütter«, die ihre Kinder durch ihre übertriebene Fürsorge von  sich abhängig und lebensuntüchtig machen; Kinder, die eifersüchtig und  unersättlich Liebesbeweise verlangen; selbstsüchtige Ehepartner, die den  anderen mit ihrer »Liebe« fesseln und ersticken. Der Volksmund sagt  dazu sehr treffend: »Ich hab’ dich zum Fressen gern!«\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Chicory-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Chicory ist das Mittel für echte Liebe. Es hilft die menschlichen  Beziehungen sanieren, indem es krankhaften Egoismus,  Gefühlsabhängigkeiten, Gefühlsterror, Erpressung und Selbstmitleid  abbaut und die Fähigkeit zur liebevollen, aber freilassenden Beziehung  fördert. Es ist ein wichtiges Partnermittel und wird häufig bei  neurotischer Eltern-Kind-Bindung benötigt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Das wesentliche Element in der Anlage des Chicory-Menschen ist ein  starkes Bedürfnis nach Liebe, das heisst: nach einer glücklichmachenden  Verbundenheit mit einem Lebewesen (oder auch einem Ding). Sie hat bei  ihm, da er von Natur aus grosse persönliche Kraft besitzt, stets eine  aktive Komponente, was zugleich bedeutet, dass er seinem Liebespartner  eine eher passive, nehmende Rolle zuweist. In dieser Konstellation:  grosszügig gebend, Liebe verströmend und dabei Liebe fühlend, kann der  Chicory-Mensch glücklich sein. Dabei ist er aber trotz seines gebenden  Charakters keineswegs selbstlos oder verzichtend, sondern auf eine  natürliche Weise »egoistisch«. Denn wie der Musiker sein Instrument  liebevoll anschlägt, um von ihm eine beglückende Resonanz zu bekommen,  so erfreut sich der harmonisch entwickelte Chicory-Mensch selbst am  meisten an der Freude, die er bei anderen auslöst, und vermeidet alles,  was sie trüben könnte.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Dies gelingt ihm im krankhaften Chicory-Syndrom nicht, bei dem ihm im  Rahmen einer am vordergründigen Vorteil orientierten Einstellung das  Gefühl für das sensible Zusammenspiel der Herzen verlorengegangen ist.  In diesem Zustand verliert er seine freilassende Grosszügigkeit und  verwechselt die Liebe mit einem Geschäft, bei dem jedes Geben einen  Anspruch auf Rückzahlung begründet. Er setzt sich zwar unermüdlich für  seine Lieben ein, sorgt für sie, hilft ihnen oder rettet sie sogar,  verlangt dafür aber eine hohe Gegenleistung: sie sollen dankbar sein und  ihm ebenfalls immer zur Verfügung stehen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Sein Motiv ist zwar der verständliche Wunsch nach Liebe, doch er  vergisst, dass Liebe eine Herzensangelegenheit ist und nur aus  unmittelbarer und zweckfreier Lebensfreude entstehen kann. Wir können  sie nicht verdienen oder erzwingen. Vor allem aber müssen wir sie zuerst  in uns selbst erweckt haben, bevor sie uns auch in unserem äusseren  Leben begegnen kann. Denn dort können wir nur das (wieder)finden, was  wir in uns tragen: Tun und Erleben sind ein Ausdruck von Sein und  Fühlen. Daher ist es ein Irrtum, wenn man meint, Liebe hänge primär von  objektiven Umständen oder Bedingungen ab. In Wirklichkeit ist sie  Ausdruck eines Seelenzustandes, eines Gefühls, das sich von innen nach  aussen projiziert. Nur wenn wir selbst liebe-voll sind, können wir in  unserer Umwelt Liebe hervorrufen, und ohne selbst liebes-bereit zu sein,  sind wir taub und blind für sie.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Wer nicht geliebt wird, liebt  selbst nicht, und wer sich ungeliebt fühlt, ist unfähig, die Liebe zu  fühlen, die uns ständig in mannigfacher Form umgibt. Sie ist das Leben,  die grosse, göttliche Selbstverständlichkeit, aber sie offenbart sich  uns, wo und wie sie will, nicht aber wie und wann wir es wollen. Wenn  wir meinen, die Liebe müsse so oder so sein, sich auf diesen Menschen  oder jene Situation beziehen, wenn wir sie an Vorstellungen, Bedingungen  oder Forderungen zu fesseln versuchen, verlässt sie uns und taucht, in  Leid verwandelt, wieder auf, um uns unseren Fehler bewusst zu machen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Im Chicory-Syndrom meint man, man könne sich Liebe durch Wohltaten  verdienen oder durch Psychoterror erzwingen; und wenn dies nicht  gelingt, reagiert man mit Mitleid oder Selbstmitleid, Wehleidigkeit oder  Hilflosigkeit, Selbstaufopferung oder Erpressung, Beleidigtsein oder  Eifersucht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Wenn wir solche Symptome an uns feststellen (jeder Mensch  hat etwas »Chicory im Blut«), sollten wir wachsam werden und sie als  Zeichen einer inneren Entgleisung werten. Wir brauchen nur in den  Spiegel zu blicken, den uns die Menschen, die wir lieben, vorhalten:  nur, wenn sie gerne zu uns kommen und wenn wir sie so frei wieder gehen  lassen können, wie sie wollen, ist unsere Liebe gut.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Besonders  Eltern, die sich beklagen, dass sich ihre Kinder nicht mehr bei ihnen  sehen lassen, sollten, statt ihnen Vorwürfe zu machen, den Fehler dafür  zunächst bei sich selbst suchen. Denn kein Kind verlässt Eltern, von  denen es gut und liebevoll behandelt wird. Immer sind die Eltern es, die  ihre Kinder aus dem Haus treiben, indem sie ihre Liebe an Bedingungen  knüpfen oder ihnen das Leben durch Vorwürfe, Herrschsucht oder Gejammer  vergällen. Aber auch Kinder, die sich als Gefühlstyrannen aufspielen und  unersättlich Zuwendung fordern, weisen darauf hin, dass sie unter einer  ChicoryMentalität aufgezogen wurden; meistens können sie erst frei  werden, wenn sich die Eltern ändern oder wenn sie mit ihnen keinen  Kontakt mehr haben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 4 Centaury - Selbstsüchtige Aufopferung. \u003cbr\u003e Nr. 14 Heather - Die Sucht, geliebt und beliebt zu sein. \u003cbr\u003e Nr. 15 Holly - Hass-Liebe. \u003cbr\u003e Nr. 16 Honeysuckle - Trauer bei Liebesverlust.\u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Ängstliches Anklammern. \u003cbr\u003e Nr. 21 Mustard - Depressionen durch unerfüllte Liebe. \u003cbr\u003e Nr. 22 Oak - Hartnäckig-aufdringliche Fürsorge oder Liebe. \u003cbr\u003e Nr. 25 Red Chestnut - Die totale Selbstaufopferung. \u003cbr\u003e Nr. 35 White Chestnut - Zwanghafte Liebesgedanken. \u003cbr\u003e Nr. 38 Willow - Verbitterung bei Ablehnung oder Undank.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701149528361,"sku":"1276","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/chicory-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263176"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-clematis","title":"Nr. 9 Clematis (Weisse Waldrebe)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Weisse Waldrebe\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Clematis vitalba\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Für Menschen, die sich Phantasien und Zukunftsträumen hingeben und dabei oft die Beziehung zur Realität verlieren.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Zur Basisbehandlung bei: gestörtem Verhältnis zur Realität mit  Tagträumereien, kritiklosem Optimismus, Illusionen und Phantasien;  Bewusstseinstrübungen bis zu Ohnmacht, Absenzen oder Todessehnsucht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Alle krankhaften Störungen, die mit geistiger Abwesenheit oder Ohnmacht einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Im täglichen Leben bei: Unaufmerksamkeit, Schläfrigkeit, Tendenz zu Ohnmacht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Clematis-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die Anlage ist introvertiert und besteht in einer visionären  Phantasie, einem starken Bedürfnis nach Lebensfreude und einer  optimistischen Erwartungshaltung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch mit einem  reichen Innenleben. Gefühle und Intuitionen nimmt er genauso ernst wie  Verstand oder Logik. Er versteht es, aus seinen Eingebungen, Träumen  oder Sehnsüchten eine erfreuliche Realität zu schaffen, indem er ihnen  mit klarem Blick eine sinnvolle, vernünftige Form gibt. Er besitzt eine  visionäre Begabung, die manchmal bis zur Hellsichtigkeit geht und es ihm  – zum Beispiel als Künstler, Wissenschaftler oder Philosoph - ermöglicht,  zukünftige Entwicklungen vorauszusehen, zeitübergreifende Zusammenhänge  zu erkennen oder futuristische Ideen zu entwickeln. Introvertiert, wie  er ist, wirkt er meist etwas weltfremd oder verträumt und ist wegen  seiner optimistischen Lebenseinstellung ein wandelndes Symbol der  Hoffnung. In seinem Leben kommt er gut zurecht, da er bei Problemen wie  mit einem sechsten Sinn immer noch einen Ausweg findet. Wenn aber auch  für ihn die Schwierigkeiten zu gross sind, geht er einfach, ohne grossen  Schaden zu nehmen, in die »innere Emigration« und wartet mit  optimistischer Geduld auf bessere Zeiten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Unter ungünstigen Umständen – das heisst, bei zu nüchternen  Lebensbedingungen oder geistiger Überlastung – kann diese intuitive,  optimistische und gefühlsbetonte Anlage zu illusionär-positiver  Tagträumerei und Realitätsflucht entarten. Dann verlieren die ohnehin  introvertierten Clematis-Menschen mehr und mehr das Interesse an ihrem  täglichen Leben, werden unaufmerksam oder versponnen. Sie beginnen, sich  selbst oder ihre Pflichten zu vernachlässigen, aus der unangenehmen  Realität in eine schönere Traumwelt zu entfliehen, von einer besseren  Zukunft zu träumen oder sogar, wenn sie unglücklich sind, sich nach dem  erlösenden Tode zu sehnen. Sie können auch eine Neigung zu  Bewusstseinstrübung, Absenzen oder Ohnmacht entwickeln. Die leichteren,  sozusagen alltäglichen Formen des Clematis-Syndroms bestehen in der  Unfähigkeit, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren, da die  Gedanken ständig auf Wanderschaft gehen. Weil man im Geiste laufend  irgendwelche schönen und interessanten Ideen, Projekte oder  Hirngespinste verfolgt, ist man unfähig, sich richtig mit dem zu  beschäftigen, was tatsächlich zu tun ist. Stärker ausgeprägt ist diese  Störung bei jenen Kindern, die in ihre Phantasien eingesponnen sind und  den Anschluss an das reale Leben nicht bekommen, bei den romantischen  Schwärmern, die ganz realitätsfremd immer nur von der grossen Liebe  träumen, oder jenen »Spinnern«, die in irgendwelchen phantastischen  Visionen leben. Aber auch die haltlosen Spieler, die immer auf den  grossen Gewinn hoffen, die lebensfremden Religiösen, die fast schon im  Jenseits leben, und nicht zuletzt die Alkohol- und Drogensüchtigen, die  ihre frustrierende Lebensrealität durch angenehme Halluzinationen  ersetzen, sind Variationen des Clematis-Syndroms.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Clematis-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Clematis ist das Mittel für eine gesunde Beziehung zur Realität. Es  wirkt jenen Tendenzen entgegen, die den Menschen aus seiner  Lebenswirklichkeit entfernen, und ist nicht nur bei zu starken  Tagträumereien, illusionärem Denken oder Drogenabhängigkeit, sondern  auch bei allgemeiner Unaufmerksamkeit oder Schläfrigkeit hilfreich.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Neigung  zu Ohnmacht oder Bewusstlosigkeit sind besondere Indikationen, weshalb  es Bestandteil des Notfallmittels (Rescue Remedy) ist. Kinder mit  Schulproblemen brauchen oft Clematis, vor allem, wenn sie unter  unglücklichen Umständen leben müssen, denen sie sich durch »innere  Emigration« entziehen. Auch bei Todessehnsucht, die im Verlauf einer  schweren Krankheit auftritt, sollte es versucht werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Unser Leben entsteht aus dem Zusammenwirken von rationalen und  irrationalen, »diesseitigen« und »jenseitigen« Elementen. Nicht nur  wache Aufmerksamkeit und nüchterner Realitätssinn, sondern auch  träumerische Visionen und intuitive Erkenntnisse sind erforderlich,  damit es bereichernd, sinnvoll und erfreulich wird. Im Grunde ist es ein  Kunstwerk – oder sollte es jedenfalls sein -, denn es verleiht unseren  Visionen und Eingebungen einen verständlichen Ausdruck und eine  sinnvolle Form. Jeder von uns ist damit beschäftigt, seine Träume in  Wirklichkeit, seine inneren Bilder in greifbare Tatsachen umzusetzen –  allerdings je nach Veranlagung mit unterschiedlichen Schwerpunkten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Während  beim nüchternen Realisten alles einen praktisch-materiellen Akzent hat,  orientieren sich Menschen vom Clematis-Typ überwiegend an  »unsachlichen« Gefühlen und Werten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Dieses persönliche »Gemisch» aus verstandes- und gefühlsmässigen  Elementen bildet ein labiles, inneres Gleichgewicht, das laufend an die  sich ändernde Lebenssituation angepasst wird. Wenn wir zu sentimental  oder unrealistisch werden, provoziert unsere Psyche Ereignisse, die uns  wieder zur Vernunft und auf den Boden der Realität zurückbringen; wenn  unser Leben aber zu nüchtern oder hart wird, veranlasst sie uns, es zu  ändern, indem sie eine unwiderstehliche Sehnsucht nach dem Schönen und  Wunderbaren hervorruft. Dabei gibt sie uns in Form von Träumen,  Eingebungen oder Ahnungen wichtige, symbolische Hinweise, die wir nur zu  entschlüsseln und in sinnvolles Leben umzusetzen brauchen, um wieder  auf unseren eigenen Weg zurückzufinden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Clematis-Menschen sind sehr romantisch eingestellt und brauchen  ständig erfreuliche Gefühle; sie können nicht hart und ausdauernd  kämpfen, sondern neigen dazu, sich bei Schwierigkeiten in ihre Traumwelt  zurückzuziehen, die sie ja ganz nach Belieben gestalten können. Daher  besteht bei ihnen immer die Gefahr, dass sie unter zu belastenden  Lebensumständen – wozu vor allem eine unglückliche Familiensituation  oder ein unbefriedigender Beruf gehört – ihre ohnehin nicht sehr feste  Beziehung zur handfesten Realität noch weiter lockern und die  unerfreuliche Gegenwart einfach durch schöne Illusionen und positive  Erwartungen ersetzen. Das verschafft ihnen zwar Erleichterung und hilft  ihnen, »sich über die Runden zu retten«, vertieft aber zugleich ihre  Probleme. Denn je mehr sich die Clematis-Menschen aus ihrem ihnen  uninteressant oder unerfreulich erscheinenden Leben zurückziehen, um so  mehr verlieren sie den Kontakt dazu und um so weniger sind sie zu einer  sanierenden Lebensänderung motiviert.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die Sanierung müsste darin bestehen, dass sie, statt aus unerfreulichen  Lebenssituationen in erfreuliche Tagträume zu fliehen, sich der  Realität mit grösserer Aufmerksamkeit und Gefühlsoffenheit zuwenden. Wenn  sie jene schmerzlichen Gefühle, die sie durch schöne Illusionen zu  überspielen versuchen, bewusst durchleben und sich ehrlich eingestehen  würden, dass sie alles, was ihnen begegnet, mitverursacht haben, würde  ihnen klar, dass sie jene Besserung, die sie erhoffen, selbst  herbeiführen müssen. Dann würden sie ihre Träume nicht an die Stelle der  Wirklichkeit setzen, sondern Wirklichkeit werden lassen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Statt auf irgendeine rettende Macht zu hoffen, würden sie beginnen,  sich selbst zu retten; statt in ihrer unglücklichen Ehe wie Dornröschen  vom rettenden Prinzen zu träumen, würden sie ihn selbst suchen; statt  wie die Spieler auf das grosse Los zu hoffen, würden sie ihr Geld selbst  verdienen; statt vor ihrem frustrierenden Leben in die vorübergehende  Erleichterung durch Alkohol, Psychopharmaka oder Drogen auszuweichen,  würden sie es ändern; statt in unlebendiger Dulderhaltung auf das  Paradies im Jenseits zu warten, würden sie es schon im Diesseits suchen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Wenn  der Clematis-Mensch zu sich gefunden hat, geht er nicht mehr in das  Kino seiner Träume und Illusionen, um sich »ein paar schöne Stunden zu  machen« (und anschliessend ernüchtert wieder in der Wirklichkeit zu  erwachen), sondern bemüht sich mit der Kraft seines intuitiven Wissens  und Sehnens um ein wirklich interessantes, erfülltes und schönes Leben.  Clematis-Kinder allerdings, die diese Möglichkeit zur bewussten  Lebensgestaltung nicht haben, sind auf die Aufmerksamkeit ihrer Eltern  oder Bezugspersonen angewiesen. Diese brauchen nur zu beobachten, in  welche Richtung die Träume und Sehnsüchte ihrer Kinder zielen, und die  Symbole ernstzunehmen, durch die sich die kindliche Seele verständlich  zu machen versucht, um zu wissen, welche Wege sie ihnen freimachen und  welche Lebensbedingungen sie ihnen schaffen müssen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 7 Chestnut Bud - Unaufmerksamkeit mit Tagträumereien. \u003cbr\u003e Nr. 12 Gentian - Willensschwäche und Tagträumereien.\u003cbr\u003e Nr. 16 Honeysuckle - Die totale Tagträumerei.\u003cbr\u003e Nr. 23 Olive - Schläfrigkeit, Geistesabwesenheit, Halluzinationen oder Ohnmacht durch Erschöpfung.\u003cbr\u003e Nr. 26 Rock Rose - Ohnmachtstendenz bei Panik.\u003cbr\u003e Nr. 28 Scleranthus - Entscheidungsschwäche durch Tagträumereien.\u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Ohnmacht bei schockierenden Erlebnissen.\u003cbr\u003e Nr. 35 White Chestnut - Zwanghafte Zukunftsträume. \u003cbr\u003e Nr. 37 Wild Rose - Resignation mit Todessehnsucht.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701149626665,"sku":"5890","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/clematis-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263179"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-crab-apple","title":"Nr. 10 Crab Apple (Holzapfel)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Holzapfel\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Malus sylvestris (pumila)\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Für Menschen, die sich – körperlich oder seelisch – verunreinigt oder vergiftet fühlen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Zur Basisbehandlung bei: Sauberkeitszwängen, zwanghaftem Charakter,  Zwangsmoral, Verunreinigungs- oder Vergiftungswahn, externer oder  interner Toxinbelastung, Hauterkrankungen, Belastung durch chronische  Krankheitsherde.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Alle krankhaften Störungen, die mit krankhaftem Sauberkeits- oder Ordnungsbedürfnis einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Im täglichen Leben bei: Kleinlichkeit in Sauberkeitsfragen, Ekel, Infektionen, Hautproblemen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Crab Apple-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Die Anlage besteht aus einem ausgeprägten Bedürfnis nach Sauberkeit  und Ordnung sowie einer gewissen Unselbständigkeit und Beeinflussbarkeit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein ausgesprochen  reinlicher und loyaler Mensch, der sich im Rahmen dessen hält, was  allgemein als gut und richtig gilt – also ein ordentliches Mitglied der  Gesellschaft. Er ist nicht ur äusserlich sauber, sondern auch innerlich  rein und besitzt eine unbestechliche, an hohen menschlichen Werten  orientierte Moral und Lebenshaltung. Aus diesen Eigenschaften resultiert  meist auch eine gute Gesundheit, weil er Verunreinigungen jeder Art,  zum Beispiel durch schädliche Stoffe (vor allem Ernährung),  Krankheitserreger (Ansteckung!) oder verkommene Menschen vermeidet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Unter ungünstigen Umständen dagegen entsteht ein zwanghaftes und  übertriebenes Bemühen um äussere oder innere Sauberkeit, das sich im  Extremfall bis zum Verunreinigungswahn steigern kann. Sauberkeit hat  hier ihren eigentlichen, lebensfördernden Sinn verloren, wird  grösstenteils ohne reale Berechtigung praktiziert und dient vor allem  dazu, psychische Zwänge abzuleiten. Menschen im Crab Apple-Zustand sehen  oder vermuten zum Beispiel überall in ihrer Umgebung Schmutz oder  putzen unnötig herum (»Putzfimmel«); dabei können sie auch andere mit  ihren übertriebenen Sauberkeitsvorstellungen tyrannisieren oder sich  selbst wegen vermeintlicher Unsauberkeit verabscheuen. Oft sind sie von  krankhaftem Ekel beziehungsweise unbegründeter Furcht vor Verunreinigung  gepeinigt, was sich nicht nur auf eine mögliche Ansteckung durch  Krankheitserreger oder eine Schädigung durch Gifte beziehen kann,  sondern auch auf unmoralisches Verhalten. Besonders problematisch ist  für sie die Sexualität. Da sie diese als irgendwie schmutzig empfinden,  können sie oft kein positives Verhältnis zu ihr entwickeln. Wenn sich  der Sauberkeitszwang nach innen richtet, kann sich eine lebensfremde,  pseudo-reine Moral etablieren, in deren Namen der Crab Apple-Mensch sich  selbst tyrannisiert oder anderen auf die Nerven geht. Manchmal steigert  sich dies zum neurotischen Wunsch nach seelischer Reinheit, der es  ihnen dann unmöglich macht, ein natürliches Leben zu führen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Crab Apple-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Crab Apple ist das Mittel für gesunde Sauberkeit. Es wirkt körperlich  und seelisch. Einerseits baut es krankhafte Verunreinigungs- oder  Versündigungsgefühle, Ekel, Angst vor Unsauberkeit und zwanghafte  Reinheits-Moral ab, andererseits ist es nützlich zur allgemeinen  Blut-Reinigung. Daher kann es bei Hautunreinheiten, Ekzemen, chronischen  Entzündungen, aber auch als Schutz gegen Ansteckung helfen. Wer viel  mit kranken Menschen zu tun hat, sollte Crab Apple vorbeugend nehmen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Der Crab Apple-Mensch ist relativ unselbständig und leicht  beeinflussbar. Daher kann er sich dominanten und intoleranten Eltern,  Erziehern oder Autoritätspersonen kaum widersetzen. Bereits in der  Kindheit lässt er sich ihre Vorstellungen und Normen aufzwingen und  versucht dann sein Leben lang krampfhaft, ihren meist moralisch  definierten Erwartungen gerecht zu werden. Da diese aber nicht «auf  seinem eigenen Mist gewachsen« sind, kann er sie nicht ihrem  eigentlichen Sinn entsprechend, sondern lediglich der äusserlichen Form  nach erfüllen, was zwei fatale Folgen hat: einerseits einen zwanghaften,  kleinlichen und sinnentleerten Formalismus und andererseits eine  dauernde Angst vor Versagen und Bestrafung, die sich auch als  Unzulänglichkeits- oder Schuldgefühl äussert. Weil das Reinheitsbedürfnis  eine Grundkomponente in der Psyche des Crab Apple-Menschen ist, wird es  in diese negative Entwicklung einbezogen und steigert sich dann oft zu  einem neurotischen Sauberkeitszwang, der sich je nach geistigem  Entwicklungsstand auf die äussere Erscheinung, die innere Haltung oder –  was meistens der Fall ist – auf beides erstreckt. Statt nach seinen  eigenen, angeborenen Massstäben und Bedürfnissen zu leben, versucht er  gehorsam und möglichst genau, fremde Normen zu erfüllen, wobei für ihn  immer irgendeine Beziehung zu Sauberkeit, Reinheit oder Ordnung besteht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Um davon freizuwerden, muss er sich und seine persönlichen Bedürfnisse  besser kennenlernen. Er sollte sich angewöhnen, nur aus  selbstgefundener Verantwortung zu handeln und fremde Meinungen,  Vorschriften, Traditionen oder Dogmen stets darauf zu überprüfen, ob sie  auch für ihn Gültigkeit haben. Dann wird er wirklich so integer,  korrekt und reinlich leben können, wie es seiner Natur entspricht. Vor  allem braucht er einen Sauberkeitsbegriff, der seinem persönlichen Wesen  entspricht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Der Grundgedanke ist: Wenn Sauberkeit und Ordnung sich ganz  selbstverständlich und von alleine ergeben, Freude machen und die  Lebensumstände verbessern, sind sie richtig; wenn sie aber mit Zwang und  Selbstvergewaltigung einhergehen oder zum Ausgleich von Unsicherheit  oder Ängsten dienen, sind sie krankhaft und krankmachend. Das gilt auch  für alle Formen der Moral, die ja eine Art innerer – charakterlicher  oder seelischer – Sauberkeit darstellt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Obwohl in jeder moralischen Idee ein allgemeingültiger Sinn steckt,  kann sie doch für den einzelnen Menschen schädlich sein, wenn sie nicht  seiner persönlichen Lebensart und seiner individuellen psychischen  Konstellation entspricht. Dann kann sie das persönliche psychische  Gleichgewicht zerstören, und dies um so nachhaltiger, je früher sie  unter Zwang in der kindlichen Psyche verankert wurde.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Letztlich kann uns nur unsere eigene, persönliche Moral, die Ausdruck  unseres individuellen Wesens und ein unerlässlicher Faktor unserer  Selbstverwirklichung ist, frei und gesund erhalten – was allerdings  manchmal auch bedeuten kann, dass wir in einen Konflikt zur gerade  vorherrschenden Massenmoral geraten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 19 Larch - Unreinheitsgefühl mit Selbstverachtung.\u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Übertriebene Angst vor Unsauberkeit. \u003cbr\u003e Nr. 24 Pine - Moralisch eingefärbter Sauberkeitszwang. \u003cbr\u003e Nr. 27 Rock Water - Übertrieben sauber und diszipliniert. \u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Krankhafter Ekel.\u003cbr\u003e Nr. 32 Vine - Kleinlicher Sauberkeitsfanatismus.\u003cbr\u003e Nr. 35 White Chestnut - Quälende Verunreinigungs-Gedanken.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701149888809,"sku":"6369","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/crab-apple-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263181"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-elm","title":"Nr. 11 Elm (Ulme)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Ulme\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Ulmus procera\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e            Für Menschen, die sich plötzlich einer grossen Aufgabe oder Verantwortung nicht mehr gewachsen fühlen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e            Zur Basisbehandlung bei: Leistungskrisen, unkontrolliertem Ehrgeiz, stresserzeugendem Fehlverhalten, akuten Erkrankungen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Alle krankhaften Störungen, die mit plötzlicher Versagensangst oder  akutem Überforderungsgefühl einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e         Im täglichen Leben bei: Leistungs-Stress, plötzlichem Überforderungsgefühl, drohendem Zusammenbruch, akuten Erkrankungen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Elm-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e            Die Anlage des Elm-Menschen besteht in einem hohen, verantwortungsvollen Leistungsanspruch mit einer Tendenz, bis an die Grenze der Belastbarkeit zu gehen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e            Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein ausgesprochen  leistungsfähiger und bewusster Mensch, der sich von grossen oder  verantwortungsvollen Aufgaben angezogen fühlt. Sein Leben ist immer auf  irgendwelche hohen Ziele oder Leistungen ausgerichtet, die sozialer,  sportlicher oder geistiger Natur sein können. Daher findet man ihn  meistens in einer bestimmenden oder herausragenden Position, zum  Beispiel als Mutter, die immer für ihre Kinder da ist; als Chef, von dem  das Wohl der ganzen Firma abhängt; als Politiker, der sein Leben in den  Dienst seines Volkes stellt, aber auch als anonymer »Einzelkämpfer«,  der seine ganze Kraft in eine selbstgestellte Aufgabe investiert. Obwohl  er sich dabei nicht schont und stets mit vollem Einsatz arbeitet oder  kämpft, achtet er doch klug darauf, sich nicht mehr zuzumuten, als er  tatsächlich leisten kann. Darin liegt das Geheimnis seiner Erfolge.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e            Unter ungünstigen Umständen verliert der Elm-Mensch in seinem Wunsch  nach Hochleistung das richtige Mass und fordert sich »ohne Rücksicht auf  Verluste« bis zu jenem Punkt, an dem seine Reserven erschöpft sind und  er zusammenzubrechen beginnt. Das Elm-Syndrom betrifft genau jenen  Zustand, in dem »seine Knie weich werden« und er mit einer gewissen  Verzweiflung feststellt, dass er nicht mehr weiter kann. Dies bezieht  sich allerdings weniger auf seine körperliche als auf seine psychische  Leistungsfähigkeit: er hat einfach nicht mehr die innere Kraft, den  bisherigen, selbst verursachten Stress durchzuhalten. Dies ist ein  entscheidender Moment, der schwerwiegende Folgen haben kann. (Er  entspricht jener Phase in einer Krankheit, in der der Körper nach  hitzigem Abwehrkampf plötzlich alle Kraft verliert und zu versagen  droht.) Da der Elm-Mensch aber von Natur aus stark ist, pflegt er sich  nach einiger Zeit wieder zu fangen. Allerdings lernt er nur selten etwas  daraus; normalerweise macht er weiter wie bisher und gerät daher früher  oder später wieder in dieselbe Gefahr.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Elm-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e            Elm ist das Notfallmittel bei drohendem (meist psychischem)  Zusammenbruch. Es reduziert psychischen Stress oder Leistungsdruck und  setzt blockierte Kräfte frei, so dass man weiterkämpfen kann. Rechtzeitig  bei grösseren Belastungen genommen, verhindert es einerseits, dass man  sich selbst überfordert oder künstlich stresst, und erhöht andererseits  die persönliche Leistungsfähigkeit. Bei schweren, vor allem plötzlich  aufgetretenen Krankheiten sollte es immer gegeben werden, weil es  zusätzliche Kräfte mobilisieren kann.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e            Das Elm-Prinzip besteht, wenn es positiv ausgeprägt ist, darin, mit  grosser Kraft und Einsatzbereitschaft laufend die eigene  Leistungsfähigkeit nicht nur bis zur äussersten Grenze auszuloten,  sondern auch ständig zu erweitern. Damit entspricht es einem  grundlegenden Naturprinzip, ohne das Leben nicht möglich ist: dem  Wachstum. Ein wachsender Organismus löst ja gewissermassen laufend seine  Erscheinungsformen und Zustände auf und ersetzt sie durch neue, bessere  und fortgeschrittenere.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e            Alles Gewordene und Geformte will für immer so bleiben, wie es gerade  ist. Um es zu verändern und seine natürliche Trägheit zu überwinden,  muss man eine gewisse Gewalt anwenden, das heisst, Energie aufwenden, von  deren Menge es wiederum abhängt, in welchem Ausmass Veränderung, Wachstum  und Fortschritt möglich sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e            Hierin liegt die Stärke des Elm-Menschen. Wo andere sich träge im  Rahmen des Gewohnten halten und sich kaum richtig fordern, treibt ihn  seine Veranlagung ständig zu maximalem Krafteinsatz; daraus ergeben sich  hohe Leistung und starkes persönliches Wachstum.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e            Kraft hat aber (wie  alles in unserer Welt), wenn sie falsch dosiert ist, eine negative  Potenz. Während wir, wenn sie zu gering ist, verkümmern, erzeugt sie  Stress oder zerstört uns, wenn sie übermässig wird.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e            Stress entsteht also dadurch, dass unser Organismus mehr Energie  mobilisiert, als er sinnvoll umsetzen kann. Stress erzeugt einen  schädlichen inneren Überdruck (zum Beispiel beim Bluthochdruck,  Schlaganfall oder Herzinfarkt) oder führt zu unkoordinierten, sinnlosen  Handlungen. Im Grunde bedeutet er eine Fehlreaktion: angesichts einer  Herausforderung oder Gefahr verlieren wir den Überblick, welche  Energiemenge wir zu ihrer Bewältigung benötigen, und reagieren zu stark.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e            Während der Grund hierfür meistens in Angst besteht, die die Gefahr  übertrieben gross erscheinen lässt und ein angemessenes Verhalten  verhindert, sind es beim negativ entwickelten Elm-Menschen übergrosser  Ehrgeiz und Leistungswille, die ihm den klaren Blick für das rechte Mass  trüben und ihn in Stress versetzen. Er ist wie ein Siedler, der dem  Urwald in massloser Besitzgier ein zu grosses Stück Land abzutrotzen  versucht, von einem bestimmten Punkt an aber nicht mehr weiterkommt,  seine Kräfte im verzweifelten Kampf gegen die Naturgewalt erschöpft und  schliesslich Gefahr läuft, alles wieder zu verlieren. Was ihm eine schöne  Existenz sichern könnte, nämlich seine grosse Kraft und  Einsatzbereitschaft, ruiniert ihn, weil er sie unmässig und unsinnig  anwendet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e            Stressige Elm-Zustände kennt übrigens jeder von uns in irgendeiner  Form. Üblicherweise meinen wir, äussere Umstände seien schuld daran.  Tatsächlich ist es aber in erster Linie unsere eigene Unfähigkeit, mit  der Lebensrealität und unserer Leistungsfähigkeit richtig umzugehen. Wir  geraten in Stress, weil wir die Situation falsch einschätzen, uns zuviel  vornehmen oder uns auf einen nie zu gewinnenden Kampf gegen unser  Schicksal einlassen. Dann geraten wir schliesslich an jenen Punkt, an dem  wir merken, dass wir uns übernommen haben, dass »die Augen grösser waren  als der Magen«, und versuchen, die ganze Last wieder abzuwerfen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e            Bei Elm-Menschen sind diese Versagensgefühle besonders vehement und  kraftvoll. Sie gleichen den Blitzen, die einem sich zusammenbrauenden  Gewitter vorangehen, bedeuten aber bei ihm noch nicht die endgültige  Katastrophe.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e            Sie sind vielmehr Warnsignale seiner Psyche, die so erfolgsgewohnt  ist, dass sie schon bei den ersten Behinderungen (und nicht erst beim  Zusammenbruch) Alarm schlägt. Sie übertreibt gewissermassen die Gefahr,  um eine rechtzeitige Kehrtwendung sicherzustellen. So nimmt der  Elm-Mensch seinen Zusammenbruch im Geiste vorweg - dies allerdings in  realistischer Intensität -, und hat dadurch die Möglichkeit, seine  Haltung noch rechtzeitig zu ändern. Nur selten tritt die Katastrophe  tatsächlich ein. Meistens gelingt es ihm aus dem Gefühl seiner Ohnmacht  heraus, sein Ziel anders, das heisst machbar, zu definieren oder eine  erfolgversprechendere Taktik zu finden. Am Ende sieht man ihn dann  wieder unverdrossen weiterkämpfen, denn seine Reserven sind sehr gross.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e            Da diese Stress-Zustände aber viel Kraft kosten und Leid verursachen,  wäre es besser, wenn Menschen mit der Elm-Mentalität ihren Ehrgeiz  kritischer sehen, auf ihre persönlichen Grenzen sensibler achten und  sich mit dem zufriedengeben würden, was ihnen das Leben gibt und  gestattet. Wenn sie die Zeichen beachten, die die beginnende  Überforderung signalisieren: Befürchtungen, Zweifel, Konzentrations- und  Schlafstörungen, Verspannungen, Unlust-und Unzulänglichkeitsgefühle,  Gereiztheit, Versagensängste, Überempfindlichkeit, können sie im  richtigen Moment von ihrem Vorhaben ablassen oder beginnen, es anders zu  betreiben – zumindest aber eine Denkpause einlegen. Der Organismus kann  fast jeden Stress verkraften, wenn er sich zwischendurch erholen kann,  und braucht gerade bei grossen Aufgaben ausreichende Ruhe- und  Entspannungspausen (die durch Autogenes Training, Yoga oder ähnliche  Übungen intensiviert werden können).\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e            Grundsätzlich wäre es am besten, wenn der Elm-Mensch seinen  selbstauferlegten Leistungszwang so weit reduzieren würde, dass er ihm  auf lange Zeit gewachsen ist – wie es der erfahrene Langstreckenläufer  tut, der seine Geschwindigkeit nur so hoch wählt, dass er sie auch auf  lange Distanzen durchhalten kann. Denn alle Lebenskunst beruht darauf,  seine Ziele und Wünsche solange mit ganzem Einsatz zu verfolgen, wie  Aussicht auf Erfolg besteht, davon aber ohne Verbitterung oder  Enttäuschung abzulassen, sobald sie sich als unerreichbar erweisen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 6 Cherry Plum - Am Ende der psychischen und physischen Belastbarkeit.\u003cbr\u003e Nr. 12 Gentian - Überforderungsgefühl mit Mutlosigkeit.\u003cbr\u003e Nr. 13 Gorse - Plötzliche Hoffnungslosigkeit durch Überforderung.\u003cbr\u003e Nr. 17 Hornbeam - Akute Leistungskrisen.\u003cbr\u003e Nr. 19 Larch - Plötzlicher Verlust des Selbstvertrauens. \u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Plötzliche Versagensangst.\u003cbr\u003e Nr. 22 Oak - Überforderung durch Leistungszwang.\u003cbr\u003e Nr. 23 Olive - Schwere körperlich-seelische Erschöpfung. \u003cbr\u003e Nr. 26 Rock Rose - Panik durch Stress.\u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Zusammenbruch durch seelische Erschütterung. \u003cbr\u003e Nr. 30 Sweet Chestnut - Verzweiflung durch Überforderung.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701149921577,"sku":"4251","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/elm-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263182"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-gentian","title":"Nr. 12 Gentian (Enzian)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name: \u003c\/strong\u003eEnzian\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Gentiana amarella\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Für willensschwache, schnell entmutigte Menschen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich:\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Zur Basisbehandlung bei: Willensschwäche, Mangel an Durchhaltekraft,  reaktiven Depressionen, ungenügender Konsequenz, Rezidivneigung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Alle krankhaften Störungen, die mit Willensschwäche oder Entmutigung einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Im täglichen Leben bei: Entmutigung, zu frühem Aufgeben,  Schwarzseherei, Depression bei Misserfolgen und Problemen, Rückfällen im  Heilungsprozess.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Gentian-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die Anlage besteht in Nachgiebigkeit und grossem Anpassungsvermögen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch, der frei von falschem Begehren, Neid oder Ehrgeiz ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Er wird nicht verbittert, wenn er Verluste oder Niederlagen erleidet,  weil er überzeugt ist, dass jeder Mensch von seinem Schicksal das  bekommt, was für ihn richtig ist. Deshalb kann er auch ohne Frustration  von Zielen oder Erwartungen ablassen, die sich nicht zwanglos  realisieren lassen. Wenn ihm etwas nicht gelingt, so ist er deshalb  nicht enttäuscht, sondern betrachtet es als Hinweis des Schicksals, dass  ein anderer Weg für ihn richtig ist, und folgt optimistisch den Zeichen,  die er bekommt. Weil er eine überlegene Lebenssicht besitzt, verfällt  er nie in kleinliche Rechthaberei, sondern handelt nach dem Prinzip:  »Der Klügere gibt nach«; und weil er unüberwindliche Widerstände oder  Probleme klug meidet, kann er seinen persönlichen Weg unbehindert gehen.  Wegen seiner Gutmütigkeit, Nachgiebigkeit und Abgeklärtheit ist er bei  seinen Mitmenschen sehr beliebt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Unter ungünstigen Umständen kann seine Fähigkeit, klug nachzugeben,  zur Gewohnheit, zu schnell aufzugeben, und seine Schicksalsakzeptanz zu  Pessimismus ausarten. Dann sagt sich der Gentian-Mensch bei jeder  kleinen Schwierigkeit: »Ich wusste, dass es schief geht!« oder »Das  schaffe ich nie und nimmer!«, statt nach einer Lösung des Problems zu  suchen und darüber nachzudenken, was er besser machen könnte.  Hindernisse und Rückschläge fordern nicht seine Kreativität und seinen  Willen heraus, sondern sind für ihn Zeichen, dass » es nicht sein soll«.  So verzichtet er – objektiv unbegründet – auf viele Chancen und zieht  sich mutlos zurück, wenn sich seine Pläne nicht reibungslos realisieren  lassen. Aufgrund seiner Willensschwäche, Inkonsequenz und Schwarzseherei  ruft er viele Misserfolge selbst hervor, und oft scheint es, als warte  er nur auf einen Grund zum Verzicht. Da diese nachgiebige, entsagende  Haltung aber krankhaft ist und im Gegensatz zu seinem dennoch  vorhandenen natürlichen Wunsch nach Erfolg und Selbstbehauptung steht,  macht sie ihn unglücklich und depressiv.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Depression entsteht dadurch, dass dringende Wünsche nicht erfüllt oder wichtige Bedürfnisse unterdrückt werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Sie wird »endogen« genannt, wenn ihr Grund nicht bekannt ist, und  »reaktiv«, wenn – wie beim Gentian-Syndrom – die Ursache auf der Hand  liegt: die durch eigene Willensschwäche und Mutlosigkeit hervorgerufenen  Misserfolge. So leidet der Gentian-Mensch nicht nur unter seiner  krankhaften, persönlichen Schwäche, sondern auch unter deren Folgen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Gentian-Symptome können auch im körperlichen Bereich bei  Heilungsprozessen auftreten: es sind jene Rückschläge oder  Verzögerungen, die sich nach anfänglicher Besserung einstellen und den  Eindruck erwecken, als habe der Organismus noch nicht genügend Kraft, um  die Krankheit ganz zu überwinden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Gentian-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Gentian ist das Mittel für Willenskraft. Es ist gut für verzagte,  verzichtbereite oder lebensschwache Menschen, stärkt den Willen, den  Lebensmut, die Durchhaltekraft und gibt eine optimistischere  Lebenseinstellung. Gentian hat sich auch bewährt, wenn im Verlauf eines  Heilungsprozesses Rückfälle oder unerklärliche Verzögerungen auftreten,  weil es generell die Fähigkeit, Missstände zu überwinden oder ein  erwünschtes Ziel zu erreichen, verbessert.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Erfolg zu haben bedeutet, das zu erreichen, was man will. Dies kann  auf zweierlei Weise geschehen: entweder man kämpft sich zum Ziel durch  und überwindet dabei gewaltsam alle auftretenden Schwierigkeiten oder  man wählt von vornherein einen Weg, auf dem es keine Hindernisse gibt.  Das Geheimnis der Erfolgreichen besteht darin, nur das in Angriff zu  nehmen, was sie auch tatsächlich erreichen können. Dabei hängt es zwar  von der Mentalität des Einzelnen ab, welches Verfahren für ihn das  richtige ist, dennoch ist – bezogen auf Zweck und Aufwand – das zweite  effektiver und eleganter.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Der harmonisch entwickelte Gentian-Mensch ist der ideale Erfolgs-Typ,  weil er es versteht, widerstandslos und ohne Kraftverlust sein Ziel zu  erreichen, indem er sich nie auf aussichtslose Unternehmungen einlässt  und allen Hindernissen oder Problemen geschickt ausweicht. Diese seine  Stärke verwandelt sich allerdings in eine fatale Schwäche, wenn Menschen  mit unsensiblem und kämpferischem Naturell (vor allem in der Kindheit)  auf ihn Einfluss nehmen und ihn veranlassen, statt den ihm  entsprechenden, widerstandslosen Weg zu wählen, seine Ziele »quer durchs  Gelände« anzupeilen. Denn die dabei mit Sicherheit auftretenden  Hindernisse lassen sich oft nicht elegant umgehen, sondern müssen mit  Gewalt überwunden werden – was nicht in seiner feinfühligen Konstitution  liegt. Kein Wunder, dass er angesichts der dabei unausbleiblichen vielen  Misserfolge mit der Zeit seinen Optimismus und Mut verliert und  schliesslich dazu übergeht, bei Schwierigkeiten gleich die Flinte ins  Korn zu werfen: er wird verzagt, kleinmütig und erscheint  willensschwach.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Erfolgserlebnisse sind unerlässlich für den weiteren Erfolg. Wer  einmal erreicht hat, was er wollte, ist auch beim nächsten Mal auf  Erfolg programmiert. Daher braucht der GentianMensch, um sein  Misserfolgs-Programm überwinden zu können, erstens die Erkenntnis, dass er  im Prinzip auf seine Weise alles erreichen kann, was er will, und  zweitens den Beweis dafür. Wenn ihm klar wird, dass seiner Veranlagung  ein sensibles, umsichtiges, widerstandsloses Vorgehen entspricht, und  wenn er dies nicht mehr als schwach und feige betrachtet (wie man ihm  eingeredet hat), kann er wieder nach seiner eigenen Art leben, die ihm,  wie er schnell merkt, alle gewünschten Erfolge beschert. Diese sind  allerdings mehr subtil oder unauffällig und nicht so spektakulär oder  heroisch wie bei robusten, extrovertierten Menschen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Erfolg ist kein objektiver, allgemeingültiger Tatbestand, sondern ein  subjektives, auf das persönliche Wohlergehen bezogenes Phänomen. So  kann ein bestimmtes Ergebnis für den einen nötig sein, während es für  den anderen schädlich wäre. Genausowenig lässt sich Mut mit  unpersönlicher Elle messen; er kann äusserlich und sensationell oder  innerlich und ganz persönlich sein. Im Prinzip bedeutet er, dass man,  wenn nötig, bereit ist, sich den Prüfungen seines Lebens zu stellen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Solange der Gentian-Mensch sich zu der ihm eigenen Sensibilität  bekennt und sein seelisches Wohlbefinden zum Kriterium für Erfolg macht,  vermeidet er Schwierigkeiten und Misserfolge so selbstverständlich und  instinktsicher, dass es scheint, als gelänge ihm alles, was er will.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 4 Centaury - Persönlichkeits- und Willensschwäche.\u003cbr\u003e Nr. 7 Chestnut Bud - Mangel an Aufmerksamkeit führt zu Rückfällen\u003cbr\u003e Nr. 9 Clematis - Willensschwäche und Tagträumereien. \u003cbr\u003e Nr. 11 Elm - Überforderungsgefühl mit Mutlosigkeit.\u003cbr\u003e Nr. 13 Gorse - Willensschwach und hoffnungslos.\u003cbr\u003e Nr. 16 Honeysuckle - Nostalgische Lebensschwäche.\u003cbr\u003e Nr. 17 Hornbeam - Pessimistisch und willensschwach.\u003cbr\u003e Nr. 19 Larch - Willensschwäche mit mangelndem Selbstvertrauen.\u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Nachgiebig und ängstlich.\u003cbr\u003e Nr. 21 Mustard - Verstimmungen und Depressionen.\u003cbr\u003e Nr. 23 Olive - Erschöpft und entmutigt.\u003cbr\u003e Nr. 28 Scleranthus - Rückschläge in der Genesung.\u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Willensschwäche durch psychisches Trauma.\u003cbr\u003e Nr. 33 Walnut - Verzagtheit bei Lebensänderung.\u003cbr\u003e Nr. 37 Wild Rose - Resignierend und willensschwach.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701150052649,"sku":"3251","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/gentian-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263183"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-gorse","title":"Nr. 13 Gorse (Stechginster)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Stechginster\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Ulex europaeus\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Für Menschen, die keine Hoffnung mehr haben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Zur Basisbehandlung bei: pessimistischer Lebenshaltung, Hoffnungsverlust, schweren Krankheiten mit sehr schlechter Prognose.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Alle krankhaften Störungen, die mit Hoffnungslosigkeit einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Im täglichen Leben bei: schwerem Pessimismus.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Gorse-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Die Anlage ist ambivalent: einerseits eine besonders positive und  hoffnungsvolle Lebenshaltung und andererseits die Bereitschaft, ohne  Wunsch und Erwartung zu leben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Bei harmonischer Entwicklung befinden sich diese beiden  widersprüchlichen Veranlagungen in einem fein ausgewogenen  Gleichgewicht, so dass daraus ein ausgesprochen positiver und  optimistischer Mensch entsteht, der aber zugleich in seinem Inneren die  Bereitschaft zu Entsagung, Wunsch- und Hoffnungslosigkeit trägt –  allerdings nicht in ihrer negativen, enttäuschungsvollen Bedeutung,  sondern im Sinne der asiatischen Weltanschauungen, die das »Nichts« als  Voraussetzung für »alles« betrachten. In der optimistischen Heiterkeit  des harmonisch entwickelten Gorse-Menschen schwingt immer ein gewisser  abgeklärter Ernst mit; man ahnt ein tiefes, unbewusstes Wissen und hat  den Eindruck, dass er das Leben in seiner ganzen »positiven« wie  »negativen« Bedeutung leben kann. Für seine Mitmenschen ist er ein  Symbol der Hoffnung, das um so wertvoller ist, als diese Form der  Hoffnung wenig mit den üblichen, vordergründigen und  vorteilsorientierten Wünschen zu tun hat. Es ist das tief empfundene  Wissen darum, dass alles in unserer Welt richtig bestellt ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Unter ungünstigen Umständen kann diese komplizierte Anlage ihr  subtiles Gleichgewicht verlieren und in negativer Weise entarten.  Genauso, wie sich jeder heftige Wunsch nach Lebensfreude, wenn er sich  nicht erfüllen lässt, in eine ebenso starke Traurigkeit verwandelt,  schlägt die sehr optimistische Erwartungshaltung des Gorse-Menschen,  wenn sie enttäuscht oder missbraucht wird, in ihr ebenso extremes  Gegenteil um. Dabei verdrängt die entsagende, innere Komponente das  erwartungsvolle, lebensoffene Element, verliert ihren eigentlichen Sinn  und wird zur lebensverneinenden Hoffnungslosigkeit. Entsagung bedeutet  dann nicht mehr die gleichzeitige Öffnung für eine noch grössere  Lebens-Dimension, sondern gleicht dem Eingeschlossen-werden in einem  dunklen Zimmer. So entwickelt sich das Gorse-Syndrom, das in Pessimismus  und Resignation besteht. Wer sich in diesem Zustand befindet, hat jede  Hoffnung aufgegeben; seine Schicksalsergebenheit ist nicht mehr Ausdruck  einer wertvollen Erkenntnis, sondern eines inneren  Zerstörungsprozesses. Dieser Zustand bezieht sich vor allem auf die  Gesundheit und signalisiert bei schweren, chronischen (»hoffnungslosen«)  Krankheiten den Übergang in jene Phase, aus der es meistens kein Zurück  gibt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Gorse-Kranke »wollen nicht mehr« (sie sind auf »Heilung durch den  Tod« eingestellt). Wenn sie überhaupt noch therapeutische Anstrengungen  unternehmen, dann nur unter dem Druck ihrer Angehörigen oder Freunde.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Gorse-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Gorse ist das Mittel gegen Hoffnungslosigkeit. Es aktiviert den  Lebenswillen und hilft, gegenüber Verlusten, Enttäuschungen oder  Niederlagen eine positivere, sinnerfüllte Einstellung zu finden. Bei  schweren, hoffnungslos erscheinenden Krankheiten kann es eine Trendwende  herbeiführen. Besonders wichtig ist Gorse in der Krebstherapie, da  Krebs, wenn er unheilbar ist (was übrigens relativ selten vorkommt!),  bedeutet, dass der Organismus die Hoffnung auf Überwindung der  krankmachenden Ursache aufgegeben hat.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Das Gorse-Syndrom entwickelt sich meistens im Rahmen langwieriger,  von Fehlschlägen und Misserfolgen begleiteter Kämpfe – sei es um die  Gesundheit, sei es um ein wichtiges Lebensziel. Es ist Ausdruck einer  inneren Erschöpfung, einer Störung des Gleichgewichts zwischen Nehmen  und Geben. Um in diesen Zustand zu geraten, muss man normalerweise die  beschriebene typische Anlage haben; da diese aber in mehr oder weniger  feiner Ausprägung bei jedem Menschen zu finden ist, kann im Prinzip  jeder Mensch bei sehr schwerem Schicksalsdruck seine Hoffnung verlieren.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Es ist daher wichtig, bei aller Lebenslust und allen freudigen  Erwartungen stets ein Gefühl dafür zu behalten, dass der schönen  Vordergründigkeit des Lebens mit all ihren vergänglichen Wünschen und  Freuden eine tiefere und bedeutsamere Dimension gegenübersteht, die  allem Geschehen erst seinen Wert und Sinn gibt. Es ist ein subtiles  Spüren der Vergänglichkeit in allen irdischen Dingen und Freuden, das  zugleich ein Ahnen der unbegreiflichen Ewigkeit heraufbeschwört.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Der Religiöse drückt seine Hoffnung mit den Worten »Man kann nicht  tiefer fallen als in Gottes Hand« aus. Damit meint er, dass alle  Verluste, Enttäuschungen und Leiden, die wir erleben, angesichts dessen,  worum es in unserer Existenz geht, letztlich unbedeutend sind. Alles,  was uns widerfährt, besitzt einen tieferen Sinn und dient unserem  »Seelenheil«, das wir so wenig begreifen und beschreiben können und das  doch das eigentliche Ziel unserer Existenz ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Wer dieses instinktive Wissen verloren hat, der gerät, an der  Unsinnigkeit und »Schlechtigkeit« dieser Welt verzweifelnd, in den  Gorse-Zustand, in dem er keinen Grund mehr für irgendwelche positiven  Erwartungen findet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Ohne das »Prinzip Hoffnung« aber können wir nicht leben, können  keinen Tag beginnen, können nicht atmen, nicht denken, nicht handeln.  Unentwegt erwarten wir, dass alles gut ausgehen oder besser werden möge.  Gibt es keine Hoffnung mehr, so zieht sich das Leben zurück.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Da  allerdings, solange ein Mensch lebt, immer auch noch Leben und damit ein  zukunftsorientiertes Element in ihm ist, besteht meist die Möglichkeit,  die Hoffnung wieder zu erwecken und die Lebensflamme anzufachen. Dazu  muss man sensibel herauszufinden suchen, an welchem Punkt der  zerstörerische Hebel angesetzt hat, wo der Gorse-Mensch in seinem  Lebensnerv getroffen wurde. Manchmal erscheinen die Gründe dafür dem  Aussenstehenden banal und unbedeutend, für den Betroffenen aber kann  darin sein ganzer Lebenssinn liegen. Gelingt es, an diesem  entscheidenden Punkt die verschlossene Tür wieder zu öffnen, dem  Verzweifelten glaubhaft die Erfüllung seiner Sehnsucht in Aussicht zu  stellen oder ihn für andere Ziele oder Wünsche zu motivieren, so kann  die Hoffnung und mit ihr das Leben wieder in ihn zurückkehren.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 4 Centaury - Willfährigkeit aus Hoffnungslosigkeit.\u003cbr\u003e Nr. 11 Elm - Plötzliche Hoffnungslosigkeit durch Überforderung.\u003cbr\u003e Nr. 12 Gentian - Willensschwach und hoffnungslos.\u003cbr\u003e Nr. 21 Mustard - Depressionen durch Hoffnungslosigkeit. \u003cbr\u003e Nr. 23 Olive - Hoffnungslosigkeit durch Erschöpfung.\u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Hoffnungslosigkeit durch schweres Trauma.\u003cbr\u003e Nr. 30 Sweet Chestnut - Die absolut hoffnungslose Verzweiflung.\u003cbr\u003e Nr. 37 Wild Rose - Die totale Resignation.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701150216489,"sku":"8183","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/gorse-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263185"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-heather","title":"Nr. 14 Heather (Heidekraut)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Heidekraut\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Calluna vulgaris\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Für egozentrische, geltungsbedürftige Menschen, die nicht allein sein können und laufend von sich selbst sprechen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Zur Basisbehandlung bei: Egozentrik, Eitelkeit, Gefallsucht,  krankhafter Eigenliebe, Geltungsdrang, überkompensiertem  Minderwertigkeitsgefühl, Furcht vor Alleinsein.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Alle krankhaften Störungen, die mit starker Egozentrik,  Geschwätzigkeit oder unnormalem Geselligkeitsbedürfnis einhergehen oder  durch Demütigung beziehungsweise Ablehnung hervorgerufen wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Im täglichen Leben bei: Angeberei, Geltungsbedürfnis, Furcht vor Nicht-Beachtung, Geschwätzigkeit, Einsamkeit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Heather-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Die Anlage besteht aus einer positiven, aber unsicheren Haltung sich selbst gegenüber und einem starken Kommunikationsbedürfnis.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch, der die  positive Haltung, die er sich selbst gegenüber hat, auch auf seine  Mitmenschen überträgt. Er verkörpert die Eigenliebe in ihrer reinen,  unschuldigen Form – etwa im Sinne des Wortes: »Liebe deinen Nächsten wie  dich selbst«. Weil er sich selbst liebt, kann er auch andere lieben und  wird dadurch wiederum würdig, geliebt zu werden: liebenswürdig im  eigentlichen Sinne des Wortes. Da er ohne Arg ist, hat er auch keine  Furcht vor anderen Menschen und liebt es, mit ihnen zusammenzusein, zu  plaudern, seine Gedanken auszutauschen. Dabei macht es ihm Freude, offen  sein Herz auszuschütten, in dem, da er zu sich selbst und der Welt ein  positives Verhältnis hat, auch nichts ist, was verschwiegen werden  müsste. Er freut sich seines Lebens, das für ihn wie ein schönes Spiel  ist, und lässt andere daran teilhaben – wenn er jemanden hat, mit dem er  verkehren und in dem er sich selbst wiederfinden kann. Würde die  Verbindung zu seinen Mitmenschen unterbrochen, so wäre er einsam und  unglücklich, was er instinktiv durch sein liebenswürdiges Verhalten  verhindert.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Unter ungünstigen Umständen, das heisst: im Ernst des Lebens- und  Konkurrenzkampfes, kann diese Anlage ihre spielerische, liebenswürdige  Seite verlieren und in eine egozentrische und penetrante  Selbstbehauptung ausarten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Die naive Freude an und über sich selbst verzerrt sich dann zum  krankhaften Geltungstrieb, zur dauernden Frage nach dem eigenen Wert im  Vergleich zu dem seiner Mitmenschen; und die unschuldige  Kommunikationsfreude verwandelt sich in aufdringliche Geschwätzigkeit,  die vor allem einer – allerdings immer noch relativ naiven –  Selbstbeweihräucherung dient. Aus »Liebe deinen Nächsten wie dich  selbst« wird jetzt die vorwurfsvolle Frage: »Wie kann ich dich lieben,  wenn du nicht zuerst mich liebst?« Der Heather-Mensch will vor allem  beliebt sein und braucht andere, um sich darstellen zu können. Er  spricht nur von sich und seinen Problemen oder drängt sich, wenn seine  Störung sehr ausgeprägt ist, überall in den Vordergrund, wobei er allen  mit seinen ununterbrochenen Berichten von seinen Verdiensten, Vorzügen  und Taten auf die Nerven geht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Man spürt deutlich das unbefriedigte Bedürfnis nach Anerkennung oder  Bewunderung – den sogenannten Minderwertigkeitskomplex. Oft ist das  Heather-Syndrom bei Kindern sehr ausgeprägt, was zum Beispiel dazu  führt, dass sie sich, wenn Gäste kommen, immer auf irgendeine Weise in  den Vordergrund spielen. Solches Verhalten hat allerdings gerade jene  Folge, die der Heather-Mensch am meisten fürchtet: Isolation, Einsamkeit  und Demütigung. Weil er seinen Mitmenschen mit seiner ewigen  Selbstdarstellung auf die Nerven geht und sie eigentlich nur als Kulisse  und Echo für seine eigene Wichtigkeit benützen will, ohne echten  menschlichen Anteil an ihnen zu nehmen, verspüren diese keine grosse Lust  auf seine Gesellschaft und meiden ihn. Dies empfindet er – nicht ganz  zu Unrecht – als Ablehnung oder sogar als Demütigung, was ihn noch mehr  in die gefürchtete Vereinsamung treibt, ihn noch egozentrischer macht,  seine Kontakte noch oberflächlicher werden lässt und den Boden für  Krankheiten – vor allem der Lunge und des Herzens – bereitet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Heather-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Heather ist das Mittel gegen Eitelkeit und Geltungssucht. Es hilft  beim Aufbau eines natürlichen Selbstwertgefühls und beim Abbau von  Minderwertigkeitsgefühlen. Heather fördert die Fähigkeit, auch andere  gelten zu lassen oder auf sie einzugehen, und wirkt gegen Angeberei oder  Unbescheidenheit. Vorlaute Geschwätzigkeit ist eine besondere  Indikation. Es sollte auch bei allen Krankheiten versucht werden, die  die Folge einer Demütigung sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Das Heather-Verhalten ist ein Produkt ungünstiger Lebensbedingungen,  unter deren Einfluss die unbewusste, instinktive Selbstliebe zur  konkurrenzbezogenen Geltungs- und Gefallsucht verformt wird. Der  Heather-Mensch, der schon in der Kindheit mit Neidern, Eitlen oder  Machtgierigen konfrontiert wird, merkt schnell, dass man ihm die  Position, die er ansteuert, streitig macht, dass er sich immer wieder  durchsetzen oder verteidigen muss. Da aber ein auf Harmonie und  Übereinstimmung ausgerichteter Grundton in ihm vorherrscht, lässt er sich  nicht auf ein aktives, handfestes Kräftemessen ein, sondern versucht,  Wohlgefallen und Beliebtheit – auf die es ihm hauptsächlich ankommt –  auf eine eher passive Weise, nämlich durch die blosse Demonstration  seiner Vorzüge, zu erringen. Das Heather-Prinzip entspricht im Tierreich  dem Pfau, der durch seine – eitel vorgeführte – Schönheit alle anderen  in den Schatten stellt. Der Pfau hat in seiner Art keinen Konkurrenten,  der Mensch aber unendlich viele.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       So wird der Heather-Mensch, solange  er sich seiner persönlichen Vorzüge nicht genau bewusst ist, immer  wieder das demütigende Gefühl haben, dass andere besser, schöner, klüger  oder stärker als er sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Wollte der Pfau mit dem Löwen in bezug auf seine Kraft wetteifern,  dann bekäme auch er Minderwertigkeitskomplexe. In seiner Unbewusstheit  aber sieht er nur sich selbst. Der Mensch kann dies nicht, er ist ja zur  Bewusstwerdung geschaffen. Er muss seine Vorzüge und Schwächen erkennen  und zugleich begreifen, dass er ebenso einmalig ist wie jeder andere auch  und dass in dieser Einmaligkeit das Wesen seiner Schönheit, der Wert  seiner Person liegt. Wenn dem Heather-Menschen klar wird, dass er, indem  er sich mit anderen vergleicht, keine gültige Aussage über seinen  eigenen Wert bekommt, kann er sich besser akzeptieren und sich in seiner  Gesamtheit lieben. Sein Fehler besteht darin, dass er zu sehr auf  Details – zum Beispiel die Augen, die Beine, das Gedächtnis, die  Muskelkraft, die Herkunft – achtet und die Persönlichkeit als Ganzes  vernachlässigt. Als einmaliges Individuum aber ist jeder Mensch  unvergleichlich.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Menschen mit Heather-Mentalität sollten auch beachten, dass jeder  Mangel, den sie in irgendeinem Detail aufweisen, gleichzeitig durch  irgendeinen anderen Vorteil ausgeglichen wird. Sie sollten sich ihr  Selbstwertgefühl nicht aus oberflächlichen Einzelaspekten, sondern aus  der Gesamtheit und Tiefe ihres ganzen Wesens erschliessen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Wenn man in diesem Sinne ein angemessenes Selbstbewusstsein entwickelt  hat, braucht man nicht krampfhaft um Anerkennung und Beliebtheit zu  betteln (gerade dadurch verscherzt man sie sich), sondern kann in aller  Selbstverständlichkeit – wie das unschuldige Tier – auf seine  Mitmenschen zugehen, ohne sie zu bedrängen oder gar zu demütigen. Dabei  kann man, ohne sich selbst herabzusetzen, auch andere anerkennen und  ihnen dann neidlos den Vortritt lassen, wenn sie überlegen sind – nach  dem Motto: »Du hast dieses und ich habe jenes«. Nur so ist ein  freundschaftliches Miteinander möglich, bei dem jeder in der richtigen  Weise zur Geltung kommt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 8 Chicory - Die Sucht, geliebt und beliebt zu sein.\u003cbr\u003e Nr. 16 Honeysuckle - Eitle Jugendlichkeit.\u003cbr\u003e Nr. 19 Larch - Angeberei aus Minderwertigkeitsgefühl.\u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Aufdringlichkeit aus Furcht vor Einsamkeit.\u003cbr\u003e Nr. 21 Mustard - Depression durch Ablehnung oder Einsamkeit.\u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Psychisches Trauma durch Demütigung.\u003cbr\u003e Nr. 35 White Chestnut - Eitles Zwangsdenken.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701150478633,"sku":"5339","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/heather-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263188"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-holly","title":"Nr. 15 Holly (Stechpalme)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Stechpalme\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Ilex aquifolium\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Für Menschen, die zu unfreundlichen oder aggressiven Reaktionen neigen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Zur Basisbehandlung bei: Aggressivität, cholerischem oder  sanguinischem Temperament, Lieblosigkeit, negativer oder destruktiver  Einstellung, Gewalttätigkeit, Rachsucht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Alle krankhaften Störungen, die mit Reizbarkeit oder Aggressionen einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Im täglichen Leben bei: Unfreundlichkeit, Ärger, Wut, Reizbarkeit, Neid, Hass, Misstrauen, Eifersucht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Holly-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Die Anlage besteht in einer sehr vitalen, animalisch ursprünglichen Reaktions- und Verteidigungsbereitschaft.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch, der in der  Lage ist, auf Behinderungen seiner Selbstverwirklichung vital und, wenn  nötig, auch aggressiv zu reagieren. Da er sich immer sofort wehrt, wenn  es nötig ist, und es nicht zulässt, dass sich negative Emotionen in ihm  anstauen, ist er offen, gerade und ohne Falschheit. Hass (der das  Ergebnis von unterdrückter Aggression ist) kommt bei ihm nicht vor, weil  er auf jeden Angriff spontan und direkt reagiert. Er verteidigt stets  mit »unschuldiger« Natürlichkeit seine Rechte, und man weiss, woran man  bei ihm ist. Da man ihm nicht »schräg kommen« darf, kann beim Umgang mit  ihm keine Hinterhältigkeit und Falschheit entstehen. Aggression hat bei  ihm einen sinnvollen und natürlichen Wert. So entspricht er dem Typ des  aufrechten Kämpfers, der offen gegen jedes Unrecht vorgeht, ohne sich  selbst dabei zu schonen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Unter ungünstigen Umständen, das heisst: wenn seiner Aggressivität die  Spontaneität genommen und er in seiner Selbstverwirklichung zu sehr  unterdrückt wird, entwickelt sich der Holly-Typ zu einem Menschen, der  schnell gereizt ist und übertrieben aggressiv reagiert. Er kann auf  Probleme nicht gelassen oder verständnisvoll reagieren, sondern wird  sofort verärgert, wütend oder gehässig. Er ist sozusagen immer geladen.  Weitere Varianten dieser Reaktionsweise sind Hass, Neid, Eifersucht,  Rachsucht, Misstrauen. Die Schwelle für Bedrohungs- oder  Behinderungsgefühle liegt bei dieser Mentalität tiefer als normal, das  Konkurrenzverhalten verliert seinen sportlich-fairen Charakter und kann  eine hinterhältige, gemeine Note bekommen. Viele typische Holly-Menschen  sind in ihrer Kindheit zu sehr in ihrer angriffs- und kampfbereiten  Lebenshaltung beschnitten und unterdrückt worden, sei es von Eltern mit  sanftem, defensivem Naturell, sei es von moralisch, ideologisch oder  eigennützig motivierten Erziehern. Da die Aggression ein natürliches und  instinktbedingtes Phänomen ist, das sich weder durch Gewalt noch  »Vernunft« aus der Welt schaffen lässt, sucht sie sich, wenn sie nicht  geradeheraus kann, andere Ausdrucksmöglichkeiten: zum Beispiel halten  sich Kinder, die ihre Wut unterdrücken müssen, an wehrlosen Tieren  schadlos oder schlagen unschuldigen Blumen die Köpfe ab. So hat das  Holly-Syndrom viele Varianten: den kleinen Ärger im Alltag, die unnötige  Verstimmung, die übertriebene Reizbarkeit, die unbegründete  Unfreundlichkeit. Besonders heftig kann es bei jenen Menschen ausfallen,  die, von Natur aus eher nachgiebig und sanft, unter einem  aussergewöhnlichen äusseren Druck die Fassung verlieren und auf einmal  »rot sehen«.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Auch Krankheiten mit hitzigem, aggressivem Charakter, wie hohem  Fieber, starken allergischen Reaktionen, plötzlichen, schweren  Entzündungen oder einer ungewohnte Reizbarkeit beim Beginn einer  Krankheit, gehören zu Holly.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Holly-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Holly ist das Mittel gegen negative Emotionen. Es kann Aggression,  Reizbarkeit, Ärger, Wut, Rachsucht, Missgunst, Eifersucht abbauen,  fördert die bewusste Aggressionskontrolle, macht freundlicher,  kompromissbereiter, duldsamer, sanfter, liebesfähiger. Natürlich kann  aber Holly Wut oder Hass nicht einfach in ihr Gegenteil umkehren. Es  sollte (mit dazu passenden Mitteln) eingesetzt werden, wenn  ungewöhnliche Reizbarkeit den Beginn einer Krankheit anzeigt oder wenn  diese sehr hitzig und aggressiv verläuft.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Aggression ist ein Phänomen, ohne das es kein Leben geben kann. Denn  Leben bedeutet Wachstum, Entfaltung und Selbstverwirklichung, und diese  wiederum sind nur auf Kosten anderer möglich. Jede Zelle begeht, indem  sie grösser wird, jede Pflanze, indem sie wächst, jedes Tier, indem es  gedeiht, jedes Volk, indem es sich ausdehnt, andauernd aggressive Akte  gegenüber anderen Zellen, Pflanzen, Tieren, Völkern: sie nehmen ihnen  die Nahrung, den Lebensraum oder gar die Existenz. Weil der Raum, der  dem Leben in seiner Gesamtheit auf Erden zur Verfügung steht, festgelegt  ist und sich nicht beliebig vermehren lässt, ist jeder, der sich  entfalten will und Lebensraum beansprucht, zum Kampf verurteilt. Während  dies für das einzelne Lebewesen \u0026gt; fressen und gefressen werden«  bedeutet, erhält sich damit das Leben in seiner Gesamtheit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Vor dem Hintergrund der bestehenden Lebensraum- und  Ressourcenbegrenzung ist unser nur zu natürlicher Wunsch, von dem, was  wir sind und haben, nichts zu verlieren, gleichbedeutend mit der  Forderung, dass andere, die noch nichts sind oder haben, nichts bekommen  sollen. Das empfinden diese natürlich als feindselige Haltung, genau wie  wir es in ihrer Lage auch tun würden. Wer hat recht? Darüber kann man  in mannigfacher Weise diskutieren und philosophieren. Das Leben selbst  aber beantwortet diese Frage ganz einfach und unwiderlegbar dadurch, dass  es uns zwingt, unsere existenziellen Bedürfnisse – Nahrung oder  Sicherheit – direkt, notfalls auch aggressiv und auf Kosten anderer zu  befriedigen. (Diese Feststellung bezieht sich allerdings nur auf die  grundlegenden Existenzbedingungen. Vom Überfluss abzugeben ist nämlich  ein ebenso verbreitetes Naturprinzip: die Bäume verteilen ihre Früchte,  die Quelle verströmt ihr Wasser; auch der Mensch teilt mit seinem  Nächsten, wenn er das Gefühl hat, genügend – sei es materiell, sei es  geistig-seelisch – zu besitzen.)\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Wenn wir Kraft, Unerschrockenheit und Selbstbewusstsein besitzen,  können wir unsere Aggressionen gerade und unverfälscht ausleben;  andernfalls entwickeln sie sich zum inneren Überdruck, den wir bei der  ersten (natürlich ungefährlichen) Gelegenheit in Form von unbegründeter  Unfreundlichkeit, Reizbarkeit, Wut, Hass, Neid, Rachsucht, Misstrauen,  Eifersucht und dergleichen ablassen. In diesem Zustand – dem  HollySyndrom – sind wir eigentlich nicht mehr Herr unserer Emotionen.  Selbst wenn wir wollten, könnten wir dann nicht mehr freundlich und  entgegenkommend sein, unsere Wut in Luft auflösen, unseren Hass in Liebe  verwandeln oder unsere Eifersucht aufgeben – mit Ausnahmen natürlich.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Um das Holly-Syndrom überwinden zu können, braucht man ein tiefes  Verständnis für seine psychischen Mechanismen. Die Aggression ist zwar  eine grundsätzliche InstinktReaktion, wird aber meist durch persönliche  Konditionierungen ausgelöst. Das heisst: man reagiert aggressiv, weil man  sich angegriffen oder bedroht fühlt, unabhängig davon, ob dies  tatsächlich auch so ist. Es kommt also darauf an, seine persönlichen,  aggressionsauslösenden Ängste und Empfindlichkeiten kennenzulernen und  sie so zu ändern, dass man angemessener und sinnvoller reagieren kann.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Im  Prinzip ist es durchaus möglich, Einstellungen und Werte zu finden, die  es einem ermöglichen, sich über das Niveau primitiver Urwaldkämpfe zu  erheben und nicht in jedem Menschen einen Feind und in seinen Handlungen  eine vitale Bedrohung zu sehen. Dabei gibt es allerdings für jeden von  uns eine Grenze, die er verteidigen muss; wie eng sie gezogen ist, hängt  grösstenteils von seinem geistigen Niveau und seiner Anlage ab.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Als  bewusste Menschen haben wir nicht nur einfache animalische, sondern auch  geistige und seelische Entfaltungsmöglichkeiten. Je höher unser Selbst-  und Welt-Bewusstsein entwickelt ist, um so toleranter, grosszügiger und  stärker sind wir und um so weniger erscheint uns die Existenz anderer  Menschen als persönliche Bedrohung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Ein echter Holly-Typ wird nie ein sanftes Täubchen, aber auch er kann  lernen, seine kämpferische Vitalität bewusst zu kontrollieren. Er kann  erkennen, dass er grundsätzlich dazu neigt, anderen Gewalt oder Unrecht  anzutun, – aber auch sich selbst durch sein manchmal zu wüstes Verhalten  schadet (auch seine Feinde können sich wehren). Und er könnte zu fühlen  lernen, dass die in ihm tobenden negativen Emotionen auch ihn selbst  vergiften: wer fühlt sich schon wohl, wenn er neidisch, wütend,  eifersüchtig, rachgierig oder hasserfüllt ist? Wenn ihm dies klar ist,  wird er im eigenen Interesse seine inneren Giftquellen zum Versiegen  bringen – durch grosszügigere und fairere Selbsterkenntnis oder durch  eine direkte, Klarheit schaffende Konfrontation.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 3 Beech - Allergische Schockreaktion.\u003cbr\u003e Nr. 6 Cherry Plum - Unkontrollierte Wutanfälle. \u003cbr\u003e Nr. 8 Chicory - Hass-Liebe.\u003cbr\u003e Nr. 18 Impatiens - Ungeduldig und gereizt. \u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Ängstliche Gereiztheit.\u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Aggression durch seelische Erschütterung. \u003cbr\u003e Nr. 31 Vervain - Reizbarer Weltverbesserer. \u003cbr\u003e Nr. 32 Vine - Wut bei Widerspruch oder Fehlern. Water Violet \u003cbr\u003e Nr. 34 Water Violet - Der gereizte Misanthrop. \u003cbr\u003e Nr. 35 White Chestnut - Aggressive Zwangsgedanken. \u003cbr\u003e Nr. 38 Willow - Verbitterung mit Wut oder Hass.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701150511401,"sku":"7318","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/holly-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263188"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-honeysuckle","title":"Nr. 16 Honeysuckle (Geissblatt)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Geissblatt\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Lonicera caprifolium\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Für Menschen, die sich nicht von der Vergangenheit lösen können.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Zur Basisbehandlung bei: Störungen des Realitätsbezuges,  Wirklichkeitsflucht, mangelndem Interesse an der Gegenwart, wehmütiger  Stimmungslage, nostalgischer Lebenshaltung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Alle krankhaften Störungen, die mit wehmütigen Erinnerungen einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Im täglichen Leben bei: Erinnerungen, Heimweh, Trauer durch Verlust.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Honeysuckle-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Die Anlage besteht in einer träumerischen Empfindsamkeit, einem  grossen Glücksbedürfnis und einer guten Erinnerungsfähigkeit bei  defensiver Ängstlichkeit und passiver Lebenshaltung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein romantischer,  gefühlvoller Mensch mit einem glücklichen Naturell, der es versteht, dem  Leben seine schönen Seiten abzugewinnen. Er sieht gewissermassen alles  durch die »rosa Brille«, die das Erfreuliche betont und das  Unerfreuliche abschwächt, wobei er allerdings nicht die Wirklichkeit  illusionär verfälscht, sondern sie aus einer grundsätzlich positiven  Einstellung heraus bewertet. Er beherrscht dabei die Kunst, nie die  Beziehung zur Lebensrealität, die ja stets aus einer Mischung von  positiven und negativen Elementen besteht, zu verlieren und versteht es,  in seiner überwiegend erfreulichen Lebensrealität auch jene kleine  Prise an Ärger, Belastung oder Leid zuzulassen, die uns, wie die Hefe im  Teig, vorwärtstreibt und Einblick in die tieferen Zusammenhänge des  Seins gewährt. So wird für ihn auch das (oberflächlich gesehen)  Unerfreuliche in einem höheren Sinne erfreulich, weil es ihm zu einer  bedeutsameren und wertvolleren Perspektive verhilft. Aber er erlebt  nicht nur die Wirklichkeit als schön, sondern er besitzt darüber hinaus  auch die Fähigkeit, seine glücklichen Empfindungen in so lebendiger  Erinnerung zu halten, dass sie sein ganzes Lebensgefühl durchsetzen.  Künstler, die es verstehen, das unvergänglich Schöne aus der  Flüchtigkeit des Augenblicks wie eine kostbare Essenz  herauszudestillieren und in ihren Werken auszudrücken, haben diese  Anlage. Der harmonisch entwickelte HoneysuckleMensch ist sehr beliebt,  weil er bei anderen Menschen das Wissen um das Schöne und Wunderbare  wiederbelebt, das ihnen im nüchternen Alltag allzu leicht verlorengeht,  und weil er, am materiellen Konkurrenzkampf wenig interessiert (er  besitzt ja inneren Reichtum), niemandem etwas streitig macht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Unter ungünstigen Umständen entsteht aus dem grossen Bedürfnis nach  Glück, den vielen schönen Erinnerungen und der relativen Lebensschwäche  die Gewohnheit, aus der harten Gegenwart in eine erfreulichere  Vergangenheit zu fliehen. Empfindsam und passiv, wie er ist, meint der  Honeysuckle-Mensch fast schon grundsätzlich, dass das Leben früher viel  schöner und leichter war, wobei er die Vergangenheit meist nachträglich  etwas retuschiert. In angenehmen Träumereien und Erinnerungen schafft er  sich ein heilsames Gegengewicht zur unangenehmen Realität. So reagieren  Kinder mit Heimweh oder Menschen, die einen Verlust nicht verwinden  können; da sie mit den neuen Lebensumständen nicht zurechtkommen,  fliehen sie in romantische Erinnerungen und wünschen die »gute alte  Zeit« zurück. Auch jene Dichter, die in ihren Werken wehmutsvoll dem  verlorenen Glück nachtrauern, gehören dazu. Das Honeysuckle-Syndrom  macht den Menschen weitgehend unfähig, mit seinem Leben klarzukommen. Er  versinkt in Trauer, in Heimweh oder Träumereien und verliert dabei  immer mehr den Kontakt zu seinem dennoch ihn täglich fordernden Leben.  Dadurch wird auch die Entwicklung von Süchten gefördert, denn Sucht  bedeutet die Suche nach dem Erfreulichen oder Wunderbaren und ist ein  Versuch, es immer wieder künstlich heraufzubeschwören.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Honeysuckle-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Honeysuckle ist das Mittel gegen krankhafte Nostalgie. Es weckt das  Interesse für Gegenwart und Realität, lässt allzu aufdringliche,  erfreulich eingefärbte Erinnerungen verblassen. Daher ist es hilfreich  bei Heimweh, nostalgischer Schwärmerei und besonders bei Trauer (die ja  im Grunde bedeutet, dass man eine neue Lebensrealität nicht annehmen  kann, weil man die frühere für schöner hält). Es verbessert die  Fähigkeit, sich in neuen, unerfreulich erscheinenden Lebensumständen  zurechtzufinden (Heimweh!) und kann die Neigung zu Süchten abbauen, die  einer Realitätsverweigerung entspringen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Das typische Honeysuckle-Verhalten ist die Folge zu harter oder  nüchterner Lebensumstände. Der Honeysuckle-Mensch, vor allem als Kind,  ist ja besonders empfindsam und glücksbedürftig. Wenn er zu schnell oder  brutal aus dem schützenden Kokon, den er sich aus schönen Erlebnissen  zu weben und in dem er sich zu wärmen und verstecken pflegt,  herausgerissen wird, wenn er zu abrupt oder brutal mit der wenig  romantischen Wirklichkeit konfrontiert wird oder wegen seiner  »poetischen« Anlage unter verständnislosen erzieherischen Druck gesetzt  wird, so kann er sich – mehr aus instinktiver Schutzreaktion als aus  Trotz – ganz in seine ausgedachte, »heile« Welt zurückziehen und für das  normale Leben untauglich werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Es gibt allerdings auch Honeysuckle-Typen, die sich unter dem Druck  der Lebensbedingungen eine gewisse Tüchtigkeit und Nüchternheit  aneignen; da diese aber nur eine äusserst brüchige Schicht bilden, können  sie jederzeit aufgrund eines tiefergehenden Verlustes oder  einschneidender Lebensveränderungen zur Überraschung aller plötzlich in  unstillbare Trauer versinken oder völlig den Kontakt zur  Lebenswirklichkeit verlieren.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Man sollte nicht versuchen, dem  Honeysuckle-Kind oder -Menschen seine »poetische« Anlage auszutreiben,  um ihn »lebenstüchtig« zu machen. Wenn er sein Leben seiner Mentalität  entsprechend gestalten darf, wobei ein gewisses künstlerisches Element  immer eine grosse Rolle spielt, kann er durchaus auch im praktischen  Alltag Fuss fassen – allerdings gewissermassen nur auf einem Bein, denn  das andere steht immer in jener Dimension, in der die Träume und Wunder  zu Hause sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Ein Mensch, der in einen ausgeprägten Honeysuckle-Zustand geraten  ist, zum Beispiel in Form von unstillbarem Heimweh oder unendlicher  Trauer, braucht, falls die Erfüllung seines dringenden Wunsch unmöglich  ist, einfühlende und verständnisvolle Hilfe bei der Anpassung an seine  gegenwärtige Lebenssituation. Dabei muss er die Möglichkeit haben, auch  dort das (ja immer vorhandene) träumerische, unwirkliche Element zu  finden. Man hilft ihm nicht viel, wenn man ihm empfiehlt, sich doch  endlich zusammenzureissen, oder wenn man ihn vernünftig auf irgendwelche  äusserlichen Vorteile aufmerksam macht; vielmehr sollte man  herauszufinden suchen, wonach seine Seele verlangt und es ihm – auch  wenn es unverständlich oder albern erscheint – zukommen lassen. Nur so  kann er wieder Vertrauen und Mut zum Leben fassen und beginnen, sich auf  seine Weise darin zurechtzufinden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 7 Chestnut Bud - Unaufmerksamkeit durch nostalgische Träumereien.\u003cbr\u003e Nr. 8 Chicory - Trauer bei Liebesverlust. \u003cbr\u003e Nr. 9 Clematis - Die totale Tagträumerei. \u003cbr\u003e Nr. 12 Gentian - Nostalgische Lebensschwäche. \u003cbr\u003e Nr. 14 Heather - Eitle Jugendlichkeit.\u003cbr\u003e Nr. 17 Hornbeam - Flucht in die Vergangenheit aus Überforderungsgefühl.\u003cbr\u003e Nr. 19 Larch - Flucht in die Vergangenheit aus mangelndem Selbstvertrauen.\u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Flucht in die Vergangenheit aus Ängstlichkeit. \u003cbr\u003e Nr. 21 Mustard - Depressionen durch Verlust. \u003cbr\u003e Nr. 23 Olive - Flucht in die Vergangenheit aus Erschöpfung. \u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Unbewältigter Verlust. \u003cbr\u003e Nr. 35 White Chestnut - Zwanghafte Erinnerungen. \u003cbr\u003e Nr. 37 Wild Rose - Wehmütige Resignation. \u003cbr\u003e Nr. 38 Willow - Verbitterung durch Verlust.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701150609705,"sku":"8576","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/honeysuckle-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263189"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-hornbeam","title":"Nr. 17 Hornbeam (Hainbuche)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Hainbuche\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Carpinus betulus\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Für Menschen, denen die Anforderungen ihres täglichen Lebens oder  bestimmte Aufgaben zu schwer erscheinen, obwohl sie im Prinzip  leistungsfähig sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Zur Basisbehandlung bei: Versagensängsten, chronischen Überforderungsgefühlen, grundlosem Pessimismus, Frustrationen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Alle krankhaften Störungen, die mit dauernden Überforderungsgefühlen einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Im täglichen Leben bei: »Montagstief«, »Morgenfrust«, Arbeitsunlust, Schwächegefühl, Flucht in die Krankheit.\u003cbr\u003e     Ursprung  und Bild des Hornbeam-Syndroms besteht in einem starken  Leistungs- und Perfektionsbedürfnis bei gleichzeitigem Hang zu Vorsicht,  Selbstkritik und Bescheidenheit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Bei harmonischer Entwicklung  entsteht daraus ein Mensch, der darauf eingestellt ist, gute Arbeit zu  leisten oder grosse Leistungen zu erbringen, sich aber davor hütet, seine  Fähigkeiten zu überschätzen. Er hat fast immer Erfolg, weil er seine  Kräfte richtig einteilt und nur solche Aufgaben in Angriff nimmt, die er  auch bewältigen kann. Er neigt zu einem vorsichtigen Understatement und  plant bei allem, was er unternimmt, eine gewisse Reserve ein, die nicht  nur Misserfolge verhindert, sondern ihm vor allem ein Gefühl von  Sicherheit gibt. Bei seinen Mitmenschen ist er beliebt, weil er in sich  natürliche Bescheidenheit und sichere Besonnenheit mit einem gesunden  Leistungswillen vereint. Man spürt, dass seine Vorsicht einer grossen  Sensibilität und dem Bestreben, einwandfreie Arbeit zu leisten,  entspringt. Seine selbstkritische Haltung artet nie in ein »fishing for  compliments« aus, sondern beweist empfindsame Einsicht in die  Unberechenbarkeit des Lebens. So geht er seinen Weg sicher, aber  umsichtig, selbstkritisch, aber mit gutem Augenmass, bescheiden, aber in  sich selbst ruhend.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Unter ungünstigen Umständen kann diese  Kombination von natürlicher Bescheidenheit und grossem Erfolgswillen in  einen unbewussten Perfektionszwang bei gleichzeitigem  Überforderungsgefühl umschlagen. Übergrosse Vorsicht ruft dann  Pessimismus und das Streben nach guter Leistung Angst vor einem Versagen  hervor. So fühlt sich der typische Hornbeam-Mensch durch sein tägliches  Leben oder durch bestimmte, unumgängliche Aufgaben überfordert (ist es  im Grunde aber nicht). Er ist pessimistisch, sieht sich schon morgens  einem Berg gegenüber, von dem er nicht weiss, wie er ihn bewältigen soll.  Typische Varianten hiervon sind der »Morgenmuffel« oder die  Montagsdepression. Auffallend an diesem Zustand ist aber, dass er  hauptsächlich geistiger Natur ist; das Gefühl der Überforderung ist  nicht sachlich begründet, sondern wird durch pessimistische Erwartungen  ausgelöst und bedeutet, dass der Hombeam-Mensch sich »vorsichtshalber«  auf einen Misserfolg einstellt. Auf ihn trifft das Wort zu: »Der Mensch  wächst mit seinen Aufgaben«, denn er pflegt, wenn er gefordert wird,  wider Erwarten gute Leistungen zu erbringen. Sein Problem ist aber, dass  er trotz seiner täglichen Erfolgserlebnisse immer wieder unter  Überforderungsgefühlen leidet und sich schon beim blossen Gedanken an  das, was auf ihn zukommt, erschöpft fühlt. Obwohl er am liebsten gleich  aufgeben würde, macht er sich dann doch seufzend an die Arbeit –  wahrscheinlich, weil er insgeheim weiss, dass alles gar nicht so schlimm  ist – und wird paradoxerweise mit zunehmendem Einsatz immer aktiver und  leistungsfähiger.\u003cbr\u003e     Dieses Phänomen kann man gelegentlich auch bei  Menschen mit schlechtem Kreislauf beobachten: je mehr sie sich bewegen  und belasten, desto besser geht es ihnen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Hornbeam-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Hornbeam ist das Mittel zur Bewältigung des täglichen Lebens. Es  wirkt gegen Versagensängste, fördert einen gesunden Leistungswillen,  verhilft zu einer positiveren, aktiveren Lebenseinstellung, zu mehr  Unternehmungslust und Selbstvertrauen. Dadurch kann es auch eine durch  Überforderungsgefühle bedingte Flucht in die Krankheit verhindern.  Hornbeam sollte bei morgendlicher Unlust genommen werden, vor allem,  wenn diese sich im Laufe des Tages abzubauen pflegt, sowie bei  Schwächezuständen, die unter Bewegung oder Belastung verschwinden  (Blutuntersuchung ist zu empfehlen).\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Das Hornbeam-Syndrom entsteht aus dem Bedürfnis nach guten oder  perfekten Leistungen, dessen Befriedigung aber durch gleichzeitig  vorhandene Selbstkritik und Vorsicht permanent in Frage gestellt wird.  Der Hornbeam-Typ neigt dazu, die ihm gestellten Aufgaben zu über- und  seine Leistungsfähigkeit zu unterschätzen, was häufige, quälende  Unzulänglichkeits- beziehungsweise Überforderungsgefühle oder  Versagensängste hervorruft. Dass diese nur subjektiv und eingebildet  sind, zeigt sich, wenn er tatsächlich gefordert wird. Dann ist er  nämlich allen Belastungen gewachsen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Diese Fehleinschätzung entsteht  immer dann, wenn er unter Umständen leben oder Aufgaben erfüllen muss,  die ihm von Natur aus nicht liegen und denen er daher – wie er  instinktiv fühlt – nicht wirklich gewachsen ist. Es ist ähnlich wie bei  der Neigung, Schuldgefühle zu entwickeln. Auch sie entstehen aus dem  instinktiven Wissen, dass man den (moralisch unterlegten) Forderungen  seiner Umwelt nicht gerecht werden kann – dies ganz einfach deshalb,  weil sie einem von Natur aus nicht liegen und entsprechen. Während das  Schuldgefühl (siehe Pine) sich auf den eher theoretischen,  seelisch-geistigen Selbstwert bezieht, erstreckt sich das  Unzulänglichkeitsgefühl von Hornbeam auf die praktische,  körperlich-intellektuelle Leistungsfähigkeit. Das Hornbeam-Verhalten ist  mit seinen pessimistischen Erwartungen eigentlich eine Art Schutz- oder  Abwehrreaktion, um erstens durch prophylaktisches Unterlassen  Misserfolge zu verhindern und zweitens durch eine Art von passivem Streik  die Aufgabenstellungen und Lebensbedingungen zu verändern.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eMan  sollte sich durch die guten Leistungen, die der Hornbeam-Mensch  aufweisen kann, wenn er gefordert wird, nicht täuschen lassen. Sie  scheinen zwar zu beweisen, dass er kann, wenn er will, entsprechen aber  nicht seinen wirklichen – durch falschen Einsatz jedoch verhinderten –  Möglichkeiten. Die Tatsache, dass er immer wieder in Pessimismus  verfällt, sollte klarmachen, dass er eine grundsätzliche Verbesserung  seiner Lebensbedingungen braucht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Dabei sind zwei Gesichtspunkte  wichtig: erstens die Überwindung von eventuell vorhandenen, depressiv  stimmenden Krankheiten (vor allem der Leber), zweitens die Änderung der  objektiven Lebenssituation, das heisst Freude und Selbstverwirklichung  statt Pflicht und Zwang. Wenn der HornbeamMensch (im Prinzip gilt dies  für alle Menschen) entsprechend seinen persönlichen Möglichkeiten,  Bedürfnissen und Wünschen leben kann – was man auch Selbstverwirklichung  nennt -, so ist er leistungsfähig und optimistisch.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Vor allem  Kinder, die Hornbeam-Zustände entwickeln, sollten auf einen Lebensweg  geleitet werden, auf dem sie gedeihen können. Sonst werden sie wie  Pflanzen, die in einem ungünstigen, rauhen Klima wachsen müssen:  angepasst, aber irgendwie verkümmert.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 4 Centaury - Überforderungsgefühl durch Unselbständigkeit.\u003cbr\u003e Nr. 11 Elm - Akute Leistungskrisen.\u003cbr\u003e Nr. 12 Gentian - Pessimistisch und willensschwach.\u003cbr\u003e Nr. 19 Larch - Überforderungsgefühl durch Mangel an Selbstvertrauen.\u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Versagensängste.\u003cbr\u003e Nr. 37 Wild Rose - Antriebslosigkeit durch Überforderungsgefühl.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701150773545,"sku":"9739","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/hornbeam-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263191"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-impatiens","title":"Nr. 18 Impatiens (Drüsentragendes Springkraut)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Drüsentragendes Springkraut\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Impatiens glandulifera\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Für ungeduldige, unruhige oder gehetzte Menschen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Zur Basisbehandlung bei: Getriebenheit, Unruhe, nervösem Temperament, nervöser Schlaflosigkeit, beschleunigtem Stoffwechsel.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Alle krankhaften Störungen, die mit Unruhe oder Nervosität einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Im täglichen Leben bei: Ungeduld, Nervosität, Eile, Hetze, Oberflächlichkeit, Schlafstörungen, Juckreiz, Kribbeligkeit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Impatiens-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Die Anlage besteht in einem schnellen, unruhigen Geist, der sich  möglichst direkt und unverzüglich um- beziehungsweise durchsetzen will.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Bei  harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch mit hohem,  geistigem Geschwindigkeitspotential, der sehr schnell (schneller als  andere) denken, kombinieren und handeln kann. Es ist der Typ, der nur  ein Stichwort braucht, um sogleich die ganze dazugehörende Gedankenkette  zu kennen, der nicht lange fackelt, sondern bei dem »gedacht« fast  schon auch »getan« bedeutet. Wenn er etwas vorhat, steuert er es  unmittelbar und ohne zu zögern an. Er ist flink und hat die Arbeit schon  ausgeführt, wenn andere erst damit beginnen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Unter ungünstigen Umständen aber verliert die Impatiens Anlage das  richtige Mass. An die Stelle von optimaler und sinnvoller Geschwindigkeit  tritt Schnelligkeit um jeden Preis und »ohne Rücksicht auf Verluste«.  Das Geschwindigkeitspotential dient dann nicht mehr dazu, ein bestimmtes  Ziel ohne Verzögerung zu erreichen oder ein Problem schnell zu  durchdenken, sondern es wird zum sinnentfremdeten Selbstzweck oder  krankhaften Symptom, zum Impatiens-Syndrom. Menschen in diesem Zustand  sind hastig, ungeduldig, gehetzt, getrieben. Bei ihnen muss alles so  schnell wie möglich gehen, auch wenn es gar nicht nötig wäre; jede  Verzögerung macht sie nervös und gereizt, und oft geht ihnen die  (relative und angebliche) Langsamkeit ihrer Mitmenschen oder Mitarbeiter  so auf die Nerven, dass sie unduldsam und ungerecht werden. Dann kann es  vorkommen, dass sie, da ihnen die anderen wegen ihrer Langsamkeit oder  Begriffsstutzigkeit auf die Nerven gehen, alles alleine machen und dabei  den menschlichen Kontakt verlieren. Ihre nervöse Getriebenheit führt  zur Frustration bei der Arbeit, weil sie diese aus Zeitmangel nicht mit  der erforderlichen Gründlichkeit und Sorgfalt erledigen; ihre Gedanken  sind oft unausgegoren und ihre Entschlüsse übereilt. Da ihnen ihr  ungezügeltes Geschwindigkeitspotential nur geistige Oberflächlichkeit  erlaubt, finden sie auch nicht zu sich selbst und werden hinter ihrer  ganzen Betriebsamkeit oft unglücklich und einsam.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Auch ihr Körper reagiert entsprechend: ihre Bewegungen sind fahrig,  unharmonisch und oft unkoordiniert; sie leiden unter allen möglichen  nervlichen Störungen, Zuckungen, Schlaflosigkeit, Verkrampfungen,  Konzentrationsstörungen, Bluthochdruck oder auch Juckreiz (besonders bei  Neurodermitis).\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Impatiens-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Impatiens ist das Mittel gegen Nervosität und Unruhe. Es fördert  Geduld, Besonnenheit, Umsicht, Gründlichkeit, hilft, den eigenen  Rhythmus zu entwickeln oder zu bewahren, wenn man unter zeitlich  bedrängenden Umständen leben muss. Impatiens ist bei allen Arten von  Unruhe nützlich, zum Beispiel bei nervöser Gespanntheit vor wichtigen  Terminen, Hektik bei Zeitdruck, nervösem Juckreiz, Zittern oder  Überreiztheit nach einem Schock (deshalb ist es im Notfallmittel –  Rescue Remedy – enthalten).\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Das Problem des Impatiens-Menschen besteht in seinem angeborenen  hohen Geschwindigkeitspotential. Es ist aber nicht die Schnelligkeit an  sich, die ihm Schwierigkeiten bereitet, sondern seine Unfähigkeit, sie  richtig auf die jeweilige Situation abzustimmen. Er gleicht einem  Kutscher, der seine Pferde immer zu maximalem Tempo antreibt, ohne auf  Weg oder Kutsche zu achten. So schiesst er entweder übers Ziel hinaus und  gerät in Umstände, die er gar nicht gewollt hat, macht  Flüchtigkeitsfehler, die er wieder korrigieren muss, zerrüttet seine  Nerven aus Ungeduld über irgendwelche vermeintlich unnötige  Verzögerungen. Bei starkem Termin- oder Erfolgsdruck kann dies übrigens  auch bei Menschen vorkommen, die nicht die Impatiens-Anlage haben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Die »Lebens-Kutsche« des Impatiens-Menschen könnte immer sehr schnell  ihre Ziele erreichen, wenn es ihm gelänge, alle treibenden Kräfte  sinnvoll aufeinander abzustimmen und nicht nur schnell, sondern auch  überlegt zu handeln. Tatsächlich aber kann er es nicht lassen, »mal eben  schnell« eine bestimmte Idee in die Tat umzusetzen, einen Gedanken  vorschnell auszusprechen oder eine Aktion blitzartig durchzuziehen,  wobei er dann oft »über seine eigenen Beine stolpert«, Fehler macht oder  zu Ergebnissen kommt, die er gar nicht gewollt hat.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Eine Besserung ist von zwei Seiten her möglich: von aussen, indem er  umsichtig Lebensumstände vermeidet, die ihn unter Zeitdruck setzen, und  von innen, indem er sich nach dem Motto »Eile mit Weile« immer einen  genügenden zeitlichen Spielraum lässt, um alle beteiligten Gefühle,  Wahrnehmungen, Erkenntnisse, Erfahrungen und Ideen in das endgültige  Handeln einbringen zu können. Er benötigt sehr viel bewusste Disziplin,  zu der er sich oft erst nach schmerzlichen Erfahrungen aufraffen kann.  Selbst wenn dies gelingt, wird der typische ImpatiensMensch doch immer  auffallend schnell sein; Behäbigkeit, Geruhsamkeit oder unendliche  Geduld passen nicht zu ihm. Für ihn geht es darum, jenes persönliche Mass  zu finden, unter dessen Einfluss er innerlich »im Lot« ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Das gilt besonders für die Impatiens-Kinder, die wegen ihrer  angeborenen Neigung zu Zappeligkeit und Hastigkeit nicht unter Druck  gesetzt werden, sondern die Möglichkeit bekommen sollten, ihren eigenen  Rhythmus zu finden. Man sollte ihnen keine Tätigkeiten abverlangen, die  ausgesprochene Genauigkeit, Geduld oder Pingeligkeit erfordern, sondern  ihnen Möglichkeiten eröffnen, bei denen sie ihre spezielle Veranlagung  harmonisch entwickeln können. Eine besonders fatale Wirkung haben hier  die modernen Computerspiele, die den Menschen »spielerisch« unter einen  gnadenlosen Zeitdruck setzen; im Übermass betrieben zerrütten sie die  Nerven und zerstören das innere Gleichgewicht. Auch können bestimmte  Nahrungsbestandteile bei Kindern schwere nervöse Störungen  (»Zappelphilipp«) hervorrufen; dies sollte eventuell bei der Ernährung  berücksichtigt werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 6 Cherry Plum - Präpsychotische Unruhe. \u003cbr\u003e Nr. 15 Holly - Ungeduldig und gereizt. \u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Ängstliche Unruhe. \u003cbr\u003e Nr. 25 Red Chestnut - Sorgenvolle Unruhe. \u003cbr\u003e Nr. 26 Rock Rose - Panikartige Getriebenheit. \u003cbr\u003e Nr. 28 Scleranthus - Sprunghaft und ungeduldig. \u003cbr\u003e Nr. 31 Vervain - Stress und Hetze. \u003cbr\u003e Nr. 35 White Chestnut - Geistige Getriebenheit.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701150937385,"sku":"4842","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/impatiens-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263194"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-larch","title":"Nr. 19 Larch (Lärche)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Lärche\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Larix decidua\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Für Menschen mit zu wenig Selbstvertrauen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Zur Basisbehandlung bei: mangelndem Selbstvertrauen,  Minderwertigkeitskomplexen, Selbstwertproblemen, Neigung zu unnötigem  Verzicht und vorschnellem Aufgeben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Bei allen krankhaften Störungen, die mit mangelndem Selbstvertrauen  oder Minderwertigkeitsgefühl einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Im täglichen Leben bei: Schüchternheit, Zaghaftigkeit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Larch-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die Anlage besteht aus Beeindruckbarkeit, defensiver Lebenshaltung und natürlicher Bescheidenheit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch mit einem  instinktiven Wissen um die Relativität aller Werte und einem liebevollen  Respekt gegenüber seinen Mitmenschen. Es würde ihm nie einfallen, sein  eigenes Können und Wissen zu überschätzen oder sich über andere zu  erheben. Seine sensible Lebensweisheit und sein Bedürfnis nach  Wahrhaftigkeit machen es ihm unmöglich, in lächerliche oder dreiste  Angeberei zu verfallen, Verpflichtungen einzugehen, die er nicht  einhalten kann, oder Projekte zu beginnen, die nicht im Rahmen seiner  Möglichkeiten liegen. Er ist beliebt wegen seiner ungekünstelten und  ehrlichen Bescheidenheit, die einer klugen Einsicht in die Realität  entspringt, wegen seiner inneren Sicherheit, die auf einer genauen  Einschätzung seiner Fähigkeiten beruht, und wegen seines  freundlich-anerkennenden Wesens im menschlichen Umgang. Misserfolge kennt  er nicht, weil er »nach Mass« vorgeht und sich nie mehr vornimmt, als er  tatsächlich auch leisten kann.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Unter ungünstigen Umständen kann diese angeborene, selbstkritische  Bescheidenheit zu falscher Selbsteinschätzung, unangemessener  Unterordnung oder Selbstverleugnung entarten, woraus sich mit der Zeit  jenes unentwirrbare Geflecht aus unbegründeten Ängsten, Einbildungen,  Selbstverurteilungen und Absicherungen zu entwickeln pflegt, das man »Minderwertigkeitskomplex« nennt. Dann verlieren die Larch-Menschen den  klaren Blick für sich selbst, trauen sich zu wenig und anderen zuviel  zu, wagen sich aus Furcht vor Versagen nicht an grössere Aufgaben heran  und scheuen vor allem zurück, was sie in Konkurrenz zu anderen bringen  könnte. Sie meinen, sie seien nicht gut, schön, intelligent oder stark  genug, verzichten oft schon im voraus auf ihre Chancen, erröten leicht  oder werden menschenscheu. Im Grunde kann dies jedem Menschen passieren,  wenn er schwere Misserfolge erleidet oder starker Konkurrenz  ausgeliefert ist; während man dann aber nur vorübergehend in die Knie  geht, bleibt der Larch-Mensch auf Dauer »geknickt«, was man ihm auch  äusserlich – an seiner schlechten Haltung – ansieht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Das Larch-Syndrom führt daher oft zu Wirbelsäulenschäden. Dabei  besteht eine Tendenz zur Scheuermann’schen und Bechterew’schen  Erkrankung oder Osteoporose, das heisst Wirbelsäulenveränderung und  Knochenentkalkung, die die Wirbelsäule deformieren und nach aussen jenen  Zustand demonstrieren, der innerlich besteht. Scheuermann kann bei  schüchternen oder unterdrückten Kindern, Bechterew bei Erwachsenen mit  gestörtem Selbstwertgefühl und Osteoporose bei Frauen nach dem  Klimakterium auftreten, die sich dann oft nicht mehr als vollwertige  Frauen fühlen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Auch der früher häufigere »Witwenbuckel« ist die Folge eines sozialen Positionsverlustes der verwitweten Frau.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Larch-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Larch ist das Mittel für Selbstvertrauen. Es baut  Minderwertigkeitskomplexe ab und fördert eine Selbstsicherheit, die  unabhängig von äusserer Bestätigung ist. Oft wird es von sensiblen  Kindern benötigt, die in ein primitives und rücksichtsloses Milieu  geraten sind oder ausserhalb ihrer sozialen Klasse aufwachsen müssen.  Larch fördert auch die Entwicklung spezieller Begabungen, die nicht in  der allgemeinen Norm liegen und deshalb üblicherweise als nutzlos  abgetan werden. Es sollte (über längere Zeit hinweg) bei allen  Wirbelsäulenveränderungen eingesetzt werden (zusammen mit  persönlichkeitsstärkender Psychotherapie).\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Bescheidenheit gilt zu Recht als Tugend. Sie besteht allerdings  nicht, wie meistens angenommen wird, in Verzicht und künstlicher  Zurückhaltung, sondern darin, sich mit dem zu bescheiden und nur das zu  nehmen, was einem zusteht und wozu man bestimmt ist – nicht mehr, aber  auch nicht weniger. Menschen mit natürlicher Bescheidenheit hüten sich  vor Unmässigkeit genauso wie vor unnötigem Verzicht, weil sie wissen, dass  jedes Zuviel genauso wie jedes Zuwenig nicht nur eine gerechte Ordnung  in unserer Welt unmöglich, sondern vor allem sie selbst unglücklich  macht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Denn die Seele reagiert immer mit Frustration, Schmerz oder Leid, wenn etwas im Leben nicht stimmt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Bei Menschen mit der Larch-Mentalität, die man auch als falsche  Bescheidenheit gegenüber dem Leben und der Welt bezeichnen könnte, kann  man dies besonders gut beobachten. Sie sind frustriert oder unglücklich,  weil sie sich nicht das zutrauen, was sie eigentlich könnten, weil sie  unnötig auf Chancen und Rechte verzichten, die sie besitzen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Zaghaft oder schüchtern schrecken sie vor vielen Unternehmungen  zurück, die ihnen Nutzen bringen und ihr Selbstwertgefühl stärken  könnten. Dadurch schützen sie sich zwar vor Misserfolgen, schliessen  zugleich aber auch Erfolgserlebnisse aus, ohne die letztlich kein Mensch  leben kann, so dass man ihnen zurufen möchte: »Wer nicht wagt, kann auch  nicht gewinnen!«\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Zum Larch-Verhalten neigen vor allem Menschen, die sehr individuell  veranlagt, gleichzeitig aber leicht zu beeinflussen sind, weshalb sie  leicht in einen Konflikt zwischen ihrer persönlichen Eigenart und den  ihnen aufgedrängten Normen geraten. Unter dem Einfluss von sehr  selbstüberzeugten Persönlichkeiten können sie das Vertrauen in den  eigenen Wert verlieren und dazu übergehen, die Richtigkeit ihres Denkens  und Handelns zu bezweifeln. Dabei spielen jene Eltern oder Erzieher  eine besonders traurige Rolle, denen es an Einsicht in die Relativität  aller Werte und an einer gesunden Selbstkritik fehlt; indem sie sich und  ihre Meinung als allgemeinverbindlich hinstellen, rufen sie bei  Kindern, die anders als sie veranlagt sind, das schädigende Gefühl  hervor, nicht viel zu taugen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Solche Minderwertigkeitsgefühle sind gefährlicher, als man meint, denn sie untergraben die Lebensfähigkeit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Letztlich hängt es vom persönlichen Selbstvertrauen ab, ob jemand die  Chancen, die ihm das Leben bietet, wahrnehmen und die Rechte, von denen  sein Überleben abhängt, nützen kann. Die innere Gewissheit, seine  Aufgaben meistern zu können, ist die Voraussetzung für jeden Erfolg. Wer  nicht schon vorher weiss, dass er es schaffen kann, hat bereits versagt  und verloren. So kann man auch in der Natur beobachten, wie der Kampf  zwischen zwei Rivalen oft nicht physisch, sondern psychisch entschieden  wird, und jener Gegner, der die Überlegenheit des anderen fühlt, das  Feld kampflos räumt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Wenn man sich für minderwertig, zu schwach oder für unfähig hält, hat  man Angst vor Versagen oder Misserfolg, also vor einem zukünftigen,  erdachten Ereignis. Da diese Angst beim Larch-Menschen auf dem Boden  ungenügender Selbst-Bewusstheit entsteht, sollte er seine Grenzen und  Möglichkeiten besser kennenlernen, seine Position im menschlichen  Konkurrenzkampf klarer definieren und ein eigenes, nur auf ihn selbst  zugeschnittenes Wertsystem entwickeln.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Dieser Aufbau eines eigenen Selbstbewusstseins, der nur in kleinen  Schritten erfolgen kann, sollte von aussen gefördert werden, da es stets  in einer engen Beziehung zum konkurrierenden sozialen Umfeld steht. Der  Larch-Mensch müsste, um wieder gesund zu werden, erkennen, dass auch er,  wenn er sich am richtigen Ort und auf seine Weise einsetzt, Erfolg hat  und dass Misserfolge in erster Linie situationsbedingt sind und keineswegs  verallgemeinert werden dürfen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der  »mindere Wert«, unter dem er leidet, meist ganz subjektiv ist und sich  daher mit Vernunft und Logik kaum ansprechen lässt. Am besten sind  unmittelbare Erlebnisse, in denen plötzlich eine lebendige Wahrheit  zutage tritt. So genügt manchmal ein einziger, eindrucksvoller Erfolg,  um den LarchMenschen wieder mit Selbstvertrauen zu erfüllen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die moralische Wiederaufrichtung des Larch-Menschen muss aber stets  auch den Körper berücksichtigen. Die Wirbelsäule ist eines der  wichtigsten Organe für das Selbstbewusstsein. Die Meinung, minderwertig  oder unfähig zu sein, verhindert eine aufrechte Haltung, was  andererseits bedeutet, dass mit krummem Rücken kein gesundes  Selbstvertrauen möglich ist. Ein entsprechendes Körperbewusstsein kann  den psychischen Prozess sehr unterstützen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Übrigens bauen viele scheinbar selbstbewusste »Persönlichkeiten« –  vor allem Familienangehörige, Freunde, Therapeuten oder notorische  Helfer – ihr Selbstwertgefühl gerade auf der Persönlichkeitsschwäche von  Larch-Menschen auf. Es wäre sicher gut, wenn sie einmal ihr eigenes  Selbstvertrauen in dieser Hinsicht überprüfen und gegebenenfalls auch  eine Larch-Therapie einleiten würden – zumindest sich aber davor hüten,  andere niederzudrücken, um selbst stark zu erscheinen. Ein chinesisches  Sprichwort sagt sinngemäss dazu: »Du brauchst das Licht des anderen  nicht auszulöschen, damit dein eigenes glänzt!«\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 10 Crab Apple - Unreinheitsgefühl mit Selbstverachtung. \u003cbr\u003e Nr. 11 Elm - Plötzlicher Verlust des Selbstvertrauens.\u003cbr\u003e Nr. 12 Gentian - Willensschwäche mit mangelndem Selbstvertrauen.\u003cbr\u003e Nr. 17 Hornbeam - Überforderungsgefühl durch Mangel an Selbstvertrauen.\u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Ängstlichkeit durch mangelndes Selbstvertrauen.\u003cbr\u003e Nr. 23 Olive - Selbstzweifel aus Erschöpfung.\u003cbr\u003e Nr. 24 Pine - Das Gefühl moralischer Minderwertigkeit.\u003cbr\u003e Nr. 27 Rock Water -  Minderwertigkeitsgefühl aus idealistischer Selbstüberforderung.\u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Verlust des Selbstvertrauens durch seelisches Trauma.\u003cbr\u003e Nr. 33 Walnut - Starke Beeinflussbarkeit durch Mangel an Selbstvertrauen.\u003cbr\u003e Nr. 34 Water Violet - Kontaktprobleme durch Minderwertigkeitsgefühle.\u003cbr\u003e Nr. 36 Wild Oat - Verfehlter Lebenssinn durch mangelndes Selbstvertrauen.\u003cbr\u003e Nr. 37 Wild Rose -  Antriebslosigkeit mit mangelndem Selbstvertrauen.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701151002921,"sku":"7881","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/larch-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263194"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-mimulus","title":"Nr. 20 Mimulus (Gefleckte Gauklerblume)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Gefleckte Gauklerblume\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Mimulus guttatus\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Für Menschen, die vor irgend etwas Angst haben oder allgemein zu ängstlich sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Zur Basisbehandlung bei: Neigung, sich schnell oder übertrieben zu fürchten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Bei allen krankhaften Störungen, die mit Furcht (bestimmten Ängsten) einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Im täglichen Leben bei: unnötiger Furcht, Ängstlichkeit, Zaghaftigkeit, Schüchternheit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Mimulus-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die Anlage besteht in einer grossen Empfindsamkeit und Verletzlichkeit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein ausgesprochen  sensibler und verletzlicher Mensch, der nicht nur Freude, sondern vor  allem auch Schmerzen stärker als andere empfindet. Diese ausgeprägte  Feinfühligkeit veranlasst ihn, instinktiv und ununterbrochen alle  Lebensumstände daraufhin zu überprüfen, ob sie ihm Leid bereiten  könnten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Sobald etwas unangenehm zu werden droht, ergreift er wirksame  Gegenmassnahmen oder zieht sich geschickt zurück. Auf diese Weise  vermeidet er sicher und elegant Schmerzen und Leiden jeder Art. Da man  ihm nicht anmerkt, wie aufmerksam er alles, womit er zu tun hat, auf  eventuelle Gefährlichkeit untersucht und wie sensibel er darauf  reagiert, gilt er allgemein als.mutig. Dieser Eindruck wird dadurch  verstärkt, dass er auch die Leiden anderer Menschen bekämpft – allerdings  vor allem in seinem eigenen Interesse, weil sie ihn genauso stark  berühren wie seine eigenen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Unter ungünstigen Umständen kann diese  grosse Empfindsamkeit in übertriebene Ängstlichkeit umschlagen. Statt  leiderzeugende Situationen zu vermeiden oder sofort zu neutralisieren,  erzeugt er sie oft selbst, indem er sich – von früheren schmerzlichen  Erlebnissen traumatisiert – immer wieder furchterregende Situationen  vorstellt. Diese Gewohnheit verstärkt mit der Zeit seine Furchtsamkeit  zu einem allgemeinen, unbegründeten und peinigenden Angstgefühl, das  seine Psyche dadurch zu entschärfen versucht, dass sie es rationalisiert  und auf bestimmte Umstände oder Objekte bezieht; dadurch lässt es sich  wenigstens überschauen und abgrenzen. Dennoch sind auch diese gezielten  Ängste sehr quälend, weil übertrieben oder sachlich nicht  gerechtfertigt. Typische Mimulus-Menschen fürchten sich fast ständig vor  irgend etwas und sind deshalb in ihrer Lebensgestaltung stark  eingeschränkt. Abenteuer oder Risiken jeder Art sind ihnen ein Greuel;  alles, was neu für sie ist, jagt ihnen Angst ein. Ihre unkontrollierte,  lebhafte Phantasie malt ihnen dabei ständig irgendwelche Schrecken oder  Leiden aus, die wie Gespenster vor ihnen stehen und sie immer wieder in  den sicheren Winkel ihres gewohnten Lebens treiben. Empfindsame Kindern  neigen besonders hierzu, weil sie weder die körperliche noch die  geistige Kraft besitzen, sich mit den möglichen Gefahren der ihnen  unbekannten Welt auseinanderzusetzen. Manchmal überspielen  Mimulus-Menschen ihre Ängstlichkeit durch betont forsches oder sicheres  Auftreten, normalerweise aber gehören sie zu jenen, die sich sagen: »Wer  sich in Gefahr begibt, kommt darin um!« – statt »Wer wagt, gewinnt!«\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      In den Mimulus-Zustand können gelegentlich auch mutige Menschen  geraten, wenn sie ein bestimmtes, leiderzeugendes Erlebnis geistig nicht  verarbeiten können. Ihr Weltbild wird dann so verzerrt, dass sie –  zumindest bei bestimmten Gelegenheiten – übertrieben vorsichtig und  ängstlich werden. » Gebranntes Kind scheut das Feuer«, sagt der  Volksmund dazu.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Mimulus-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Mimulus ist das Mittel gegen Ängstlichkeit. Es baut reale Ängste ab,  fördert die Fähigkeit, Gefahren richtig und vernünftig einzuschätzen,  und macht allgemein mutiger. Mimulus sollte als Zusatztherapie immer  dann gegeben werden, wenn eine Krankheit durch Angst verursacht wurde  oder verstärkt wird. Es ist besonders für Kinder, die sich vor allen  neuen Situationen fürchten, geeignet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Wenn sich ein Mensch bedroht fühlt, mobilisiert sein Organismus  Energie und gerät in einen Spannungszustand, um ihm Abwehr oder Flucht  zu ermöglichen. Gelingt dies, so tritt Entspannung ein. Andernfalls  entwickelt sich ein innerer Überdruck, der – je länger er andauert und  je stärker er ist – um so mehr innere Enge, das heisst: Angst,  hervorruft.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Je nachdem, worin die Bedrohung besteht, lassen sich zwei Formen von Angst unterscheiden:\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      - die unmittelbare, unreflektierte und überwältigende (Todes)-Angst,  die jedes Lebewesen bei akuter Lebensgefahr empfindet und die dem der  belebten Materie innewohnenden grundsätzlichen Wissen um den Tod  entstammt,\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      - die »theoretische« Erwartungs-Angst, die dadurch entsteht, dass man  Leid erwartet oder sich leiderzeugende Umstände vorstellt. Diese Angst  hat keine realistische Grundlage, da Vorstellungen und Erwartungen ja  nur Theorie und immer ungewiss sind. Sie ist eine Abwehrreaktion gegen  wieder auflebende Erinnerungen an früheres Leid und erzeugt selbst Leid.  Unter ihr leiden oft die empfindlichen, zum Mimulus-Typ gehörenden  Menschen. Ihnen geht jede Leidens-Erfahrung so tief unter die Haut, dass  ihr ganzes Fühlen davon durchsetzt wird und sie, wie bei einer Allergie,  schon bei kleinsten Anlässen mit unbegründeter und übertriebener Angst  reagieren. Meist genügt dazu bereits die blosse Vorstellung von Gefahren  oder Leiden. Diese Form der Angst ist deshalb so problematisch, weil sie  sich – im Gegensatz zur realistischen Angst – nicht durch praktische  Gegen-Massnahmen bekämpfen lässt. Sie ist wie ein Gespenst, auf das man  einschlagen kann, ohne es wirklich zu treffen. Sie fesselt und lähmt,  weil sie irrational ist, und kann nur durch Bewusstwerdung und geistige  Klarheit überwunden (oder wenigstens reduziert) werden. Dazu bestehen im  wesentlichen folgende Möglichkeiten:\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      - Man neutralisiert die negative, angsterregende Erwartung, indem man  ihr eine positive entgegensetzt. Hierzu sind Heils-Erwartungen, zum  Beispiel der Glaube an eine rettende Macht oder an eine Erlösung im  Jenseits, geeignet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Auf dieser Taktik beruht der mächtige Einfluss  der meisten Religionen: nachdem sie dem Menschen zunächst die Angst in  die Seele eingepflanzt haben, bieten sie ihm Rettung und Erlösung an,  wenn er sich ihnen anvertraut.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Viele verängstigte Menschen greifen  nach diesem Rettungsring, ohne den sie nicht weiterleben könnten. Dabei  wird die Angst allerdings nur verdrängt und taucht sogleich wieder auf,  wenn die »Kraft des Glaubens« nachlässt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      - Man gewöhnt sich an, angsterregende Vorstellungen oder Situationen  nüchtern und realistisch zu analysieren, negative Erwartungen einer  genauen Überprüfung zu unterwerfen und als Hirngespinste zu entlarven.  Dabei ersetzt beziehungsweise verdrängt man das Irrationale durch  Rationalität, was allerdings nur bei starker geistiger Disziplin  gelingt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      - Man flieht nicht vor der gefürchteten Situation, sondern durchlebt  sie bewusst und stellt dabei fest, dass alles gar nicht so schlimm ist und  das erwartete Leid nur ein Phantasiegebilde war. Dies gelingt aber nur,  wenn man bereits über einen gewissen grundsätzlichen Mut verfügt und  die Ängste nicht zu tief sitzen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      - Man versucht, das, wovor man sich fürchtet, in einem anderen Licht  zu sehen, grundsätzlich eine weniger abwehrende Haltung einzunehmen und  dem Leben mit Vertrauen zu begegnen. Dieses » Ur-Vertrauen« ist das  wirksamste und solideste Gegenmittel gegen Ängste jeder Art.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Wenn man die Gewissheit besitzt, dass alles in unserer Welt  wohlbestellt ist, dass jedes Leid vorübergeht und letztlich heilbringend  ist, kann man eine grundsätzlich positive Einstellung entwickeln, aus  der heraus man auch, wie bei einer heilenden Operation, Schmerzen auf  sich nehmen kann, ohne wirklich zu leiden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Wichtig ist dabei auch ein vertrauensvolles Verhältnis zum Tod, denn  im Grunde spielt er bei jeder Angst eine gewisse Rolle. Der Mensch  fürchtet ihn, weil er ihn für den grossen, endgültigen Verlust hält, und  er fürchtet den Verlust, weil er gewöhnt ist, ihn mit Leiden in  Zusammenhang zu bringen: Verlust der Gesundheit bedeutet Krankheit, des  Besitzes Armut, des Partners Einsamkeit, des Lebens das Ende. Man muss  sich klarmachen, dass Verlust und Tod aber auch – wie beim aus der Asche  aufsteigenden Vogel Phönix – Gewinn und Neubeginn bedeuten, wenn auch  vielleicht auf einer anderen Seins-Ebene.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Mut besteht nicht darin, sich unüberlegt und tollkühn in Abenteuer zu  stürzen, sondern in der Bereitschaft, gegen die eigene Angst zu  kämpfen. Mutige Menschen durchleben ihre Ängste bewusst und wagen dennoch  das, wovor sie sich fürchten. Die hierzu erforderliche, oft  übermenschlich anmutende Kraft entsteht ihnen aus dem Vertrauen in einen  überpersönlichen, ewigen Wert – zum Beispiel in eine grosse, humanitäre  Idee, in eine Berufung, in die Weisheit eines letztlich heilbringenden  Schicksals oder in einen allmächtigen und wohlwollenden Gott.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Der Mimulus-Mensch, der aufgrund seiner Empfindlichkeit so sehr zur  Angst neigt, kann, wenn er sich ihr stellt und sich bemüht, sein Leben  ohne dauernde Absicherung und Selbstbetrug zu leben, einen ganz  aussergewöhnlichen Mut entwickeln. Seine Schwäche ist, wenn er sie  umzuformen versteht, der Grundstoff zu wahrer Stärke.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 1 Agrimony - Geheime Angst. \u003cbr\u003e Nr. 2 Aspen - Totale Ängstlichkeit. \u003cbr\u003e Nr. 3 Beech - Toleranz oder Intoleranz aus Ängstlichkeit.\u003cbr\u003e Nr. 4 Centaury - Ängstliche Unterwürfigkeit. \u003cbr\u003e Nr. 5 Cerato - Ängstliche Unsicherheit. \u003cbr\u003e Nr. 6 Cherry Plum - Schwerer Angstkonflikt. \u003cbr\u003e Nr. 8 Chicory - Ängstliches Anklammern. \u003cbr\u003e Nr. 10 Crab Apple - Übertriebene Angst vor Unsauberkeit. \u003cbr\u003e Nr. 11 Elm - Plötzliche Versagensangst. \u003cbr\u003e Nr. 12 Gentian - Nachgiebigkeit und Ängstlichkeit. \u003cbr\u003e Nr. 14 Heather - Aufdringlichkeit aus Furcht vor Einsamkeit. \u003cbr\u003e Nr. 15 Holly - Ängstliche Gereiztheit. \u003cbr\u003e Nr. 16 Honeysuckle - Flucht in die Vergangenheit aus Ängstlichkeit. \u003cbr\u003e Nr. 17 Hornbeam - Versagensängste. \u003cbr\u003e Nr. 18 Impatiens - Ängstliche Unruhe. \u003cbr\u003e Nr. 19 Larch - Ängstlichkeit durch mangelndes Selbstvertrauen. \u003cbr\u003e Nr. 23 Olive - Verängstigt und erschöpft. \u003cbr\u003e Nr. 24 Pine - Angst vor Schuld. \u003cbr\u003e Nr. 25 Red Chestnut - Ängstliche Überfürsorge. \u003cbr\u003e Nr. 26 Rock Rose - Aengstlichkeit mit Paniktendenz. \u003cbr\u003e Nr. 28 Scleranthus - Angstbedingte Entscheidungsunfähigkeit. \u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem -  Aengstlichkeit durch psychisches Trauma. \u003cbr\u003e Nr. 33 Walnut - Beeinflussbarkeit aus Ängstlichkeit. \u003cbr\u003e Nr. 35 White Chestnut - Ängstliche Zwangsgedanken.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701151199529,"sku":"5346","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/mimulus-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263197"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-mustard","title":"Nr. 21 Mustard (Wilder Senf)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Wilder Senf\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Sinapis arvensis\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Für Menschen, die von Zeit zu Zeit ohne erkennbaren Grund von übler Laune, Schwermut oder Depressionen überfallen werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Zur Basisbehandlung bei: endogener Depression, unbegründeter  Depression, Freudlosigkeit, Schwermütigkeit, Pessimismus, humorlosem  Ernst, periodischem Weltschmerz.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Bei allen krankhaften Störungen, die mit Traurigkeit oder Depression einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Im täglichen Leben bei: schlechter Laune, Unlust, Verstimmungen jeder Art, Niedergeschlagenheit, Traurigkeit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Mustard-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die Anlage besteht aus mehreren Komponenten: einem intensiven  Bedürfnis nach Freude, einer Tendenz, die Dinge ernst zu nehmen, einer  allgemeinen Introversion und einer gewissen Rhythmik in der  Gemütsverfassung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch, der die  wertvolle Fähigkeit besitzt, Freude und Ernst sinnvoll und harmonisch  miteinander zu verbinden. Das bedeutet, dass seine Freude nie in  oberflächliche Vergnügung und sein Ernst nie in depressives  Zu-schwer-Nehmen ausartet. Der Schwerpunkt seines Lebensgefühls pendelt  ständig in einer leichten rhythmischen Bewegung zwischen diesen beiden  Polen, was eine gewisse Beweglichkeit seines Gemütszustandes zur Folge  hat. Der harmonisch entwickelte Mustard-Mensch besitzt zwar kein  sprudelndes Temperament oder unbeschwerten Optimismus, dafür aber innere  Ausgewogenheit und Selbstverantwortlichkeit. Sein Leben ist von einer  stillen Freude und einem tiefen, klaren Wissen um den Sinn aller Dinge  erfüllt. Dabei veranlassen ihn sein Hang zur Verinnerlichung und seine  überlegene Einsicht, die Antwort auf die Grundfragen des Lebens mehr im  inneren Dialog als in der äusseren Kommunikation zu suchen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Unter ungünstigen Umständen kann sich der Schwerpunkt seiner  wechselnden Stimmungen in Richtung Verneinung und Düsternis verlagern.  Dabei verwandelt sich seine normale Ernsthaftigkeit in humorlosen,  bedrückenden Ernst, und seine angeborene Introversion führt dazu, dass er  sich weitgehend von der äusseren Welt abkapselt. So wird der typische  MustardMensch immer wieder von einer scheinbar grundlosen  Schwermütigkeit, Traurigkeit oder Niedergeschlagenheit überfallen, die  sich wie ein dunkler Schleier über sein gesamtes Fühlen und Denken legt.  In solchen Phasen verliert er jede Lebensfreude oder ist zumindest  allgemein unlustig bis stark verstimmt, findet keinen rechten Sinn mehr  im Leben, begegnet seinen Mitmenschen griesgrämig und ablehnend oder  zieht sich ganz von der Welt zurück. Solche Zustände kennt fast jeder  Mensch, denn die Mustard-Anlage ist – allerdings meist in schwächerer  Ausprägung – weit verbreitet. Oft bestehen dabei Kreislaufschwäche,  Antriebsarmut, Infektanfälligkeit oder Müdigkeit. Diese depressiven  Verstimmungen gehen nach einiger Zeit wieder in relativ »normales«  Befinden über, das jedoch beim typischen Mustard-Menschen nie von  unbeschwerter Lebensfreude begleitet ist. Manchmal steigert sich der  innere Rhythmus so sehr, dass sich ausgeprägte Depressionen immer wieder  mit Phasen von übertriebenem, unnatürlichem Optimismus abwechseln.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Mustard-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Mustard ist das Mittel gegen Depressionen. Es bewirkt eine innere  Aufhellung, baut depressive Stimmungen, Unlust, Griesgrämigkeit,  Übellaunigkeit, Freudlosigkeit und Pessimismus ab. Mustard wirkt  allgemein belebend und fördert eine lebensoffene, optimistische und  kommunikative Haltung. Bei Krankheiten, die von depressiver Verstimmung  begleitet sind, hat es – als Zusatztherapie – eine umstimmende Wirkung  und kann eine Verschlechterung verhindern.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Man unterscheidet in der Medizin grundsätzlich zwischen zwei  Depressionsformen: der reaktiven und der endogenen Depression. Die  reaktive ist eine auch für den Aussenstehenden verständliche negative  Reaktion auf unerfreuliche Lebensumstände, die wieder verschwindet, wenn  sich die Situation geändert hat. Die endogene Depression dagegen (die  dem Mustard-Syndrom ähnelt) ist weder verständlich noch direkt  beeinflussbar; man hat ihr diesen Namen gegeben, weil sie aus der  unergründlichen Tiefe der Psyche entspringt. »Endogen» bedeutet in der  Medizin, dass man keine äussere Ursache dafür erkennen und sich keinen  Reim darauf machen kann, was oft irrtümlich mit dem Begriff »grundlos«  verknüpft wird.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Natürlich hat auch die endogene Depression ihre triftigen Gründe, die  aber meist so tief ins Unterbewusstsein verdrängt sind, dass selbst der  Betroffene keinen Zugang mehr zu ihnen hat. Das weist darauf hin, wie  schwerwiegend sie sind. Denn die Psyche schützt uns durch Verdrängung  gegen jene Eindrücke, Emotionen und Erkenntnisse, die uns seelisch  überfordern, an denen wir zerbrechen würden, wenn sie uns in ihrer  ganzen Bedeutung bewusst werden würden. Sie gibt nur das zur  Bewustwerdung frei, wofür wir reif sind und was wir verarbeiten können;  alles andere schiebt sie ins Unterbewusstsein ab. Allerdings gibt es auch  psychische Inhalte, die so wichtige Wahrheiten darstellen, dass wir sie,  obwohl sie eine schwere Belastung darstellen, nicht ganz verdrängen  können. Sie versuchen unentwegt, ins Bewusstsein aufzusteigen und unser  Leben zum Besseren zu wenden; gelingt ihnen dies nicht, so rufen sie  Depressionen hervor.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Um das Wesen der Depression zu verstehen, muss man den Platz und die  Funktion kennen, die sie in der Entwicklung einer Krankheit einnimmt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Wenn  ein Mensch in seiner freien und frohen Lebensentfaltung bedroht,  behindert oder unterdrückt wird, entwickelt er als vitale Abwehr eine  Aggression, die sich in vermehrter Aktivität, einer Steigerung der  Selbstbehauptung und oft sogar in hitzigen, gewalttätigen Reaktionen  äussert. In dieser Phase herrschen Spontaneität und eine gewisse  Unbewusstheit. Der Mensch kämpft wie das wilde Tier in aller Unschuld um  seine Lebensrechte und ist im Prinzip noch gesund.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Wird er bei dieser spontanen, aggressiven Selbstbehauptung behindert  oder unterdrückt, so entsteht eine Frustration, die ihn durch  Leidensdruck zu verstärkter Abwehrreaktion und Korrektur negativer  Lebensumstände oder falscher Einstellungen zwingen will. In dieser  Phase, die den eigentlichen Beginn der Krankheit kennzeichnet, haben  Seele und Körper ihre natürliche Harmonie verloren und weisen die  unterschiedlichsten psycho-somatischen Störungen auf.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Eine Heilung erfordert dann ehrliche Selbsterkenntnis und bewusste Auseinandersetzung mit den krankmachenden Umständen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Wird  die Frustration ignoriert oder unterdrückt, so steigert sie sich zur  Depression, die mit erheblichem Leidensdruck und deutlicher Verminderung  der verfügbaren Lebenskraft, reduzierten Abwehrfunktionen, schweren  körperlichen Funktionsstörungen oder beginnenden organischen  Degenerationen einhergeht. Heilung ist in dieser Phase nur dadurch  möglich, dass man sich die Frage nach dem Sinn des Lebens neu stellt und  eine Antwort darauf findet, die mehr Lebensfreude und  Selbstverwirklichung garantiert.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Lässt sich die Depression nicht überwinden, so entwickelt sich mit der  Zeit die Resignation. Diese unterscheidet sich von der Depression, die  immerhin noch Ausdruck eines starken inneren Kampfes ist, durch ein  zunehmendes Versiegen der Lebenskraft. Der Betroffene findet sich mit  seinem Unglück ab, ohne einen Sinn oder eine persönliche Bedeutung darin  zu finden. Je nach Intensität mündet dieser Zustand in ein chronisches  Siechtum mit gelegentlich aufflackernden, aber unzureichenden  Heilungsphasen oder führt als Ausdruck der damit einhergehenden  Hoffnungslosigkeit zum Tode. Heilung ist in diesem gefährlichen Stadium  nur durch ein »Wunder«, das heisst eine schicksalhafte Änderung der  Lebensumstände oder einen aus dem irrationalen Urgrund der Seele  aufsteigenden »Ruf zum Leben« möglich.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die Depression ist also jener gefährliche Zustand, aus dem sich die  Resignation, der Verlust des Lebenswillens entwickelt, und durch sie  gibt die Seele ihr letztes, grosses Warnsignal, bevor sie sich aus dem  Leben zurückzieht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Was ist eigentlich eine Depression? Der Name sagt es: eine Nieder-  oder Unterdrückung, die Traurigkeit und Schwermut hervorruft. Und was  wird niedergedrückt? – oder positiv gefragt: Wodurch lassen sich  Traurigkeit und Schwermut verhindern oder vertreiben?\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die Antwort ist leicht: Durch Lebensfreude!\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Aber indem wir diese Frage stellen, werden wir daran erinnert, wie  wenig wir die Lebensfreude achten und beachten. Weil sie uns keine  schwere Last aufbürdet, weil sie uns nicht reich, berühmt oder mächtig  macht, treten wir sie mit Füssen, opfern sie leichthin, halten sie für  nebensächlich oder minderwertig. Da sie aber die Grundlage unserer  Existenz ist, da ohne sie weder Seele noch Körper existieren können,  verwandelt sie sich, wenn wir ihr nicht die erste Stelle in unserem  Fühlen, Denken und Handeln einräumen, – in unserem eigenen Interesse –  in Leid und Schmerz, um uns nachdrücklich klarzumachen, dass wir damit  ein unverzeihliches, grundlegendes Verbrechen an uns selbst begehen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Solche Worte klingen vielleicht pathetisch. Tatsächlich aber weiss  jeder aus eigener schmerzlicher Erfahrung, dass sie wahr sind, denn was  bedeuten alle unsere Schmerzen und Leiden anderes als die Abwesenheit  von Freude?\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Entstehen Traurigkeit und Schwermut nicht dadurch, dass uns das fehlt,  was in unserem Leben die Sonne scheinen lässt? Mit welchen moralischen  oder philosophischen Thesen, ideologischen oder idealistischen Parolen  wir auch immer die Freude aus unserem Leben verbannen: Die Sehnsucht  unserer Seele nach ihr lässt sich nicht ausrotten!\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Solange sie unerfüllt bleibt, bereitet sie uns vielfältiges Leiden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Diese Erkenntnis – in Wirklichkeit ist sie die Erinnerung an ein  Wissen, das jeder von uns besitzt – ist entscheidend für das Verständnis  und die Überwindung der Depression. Das Rezept ist einfach: wer  depressiv ist, versagt sich etwas, was ihm Lebensfreude geben könnte,  und muss es sich wieder gönnen!\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Da aber die Befolgung dieses Rezeptes oft die Überwindung erheblicher  schmerzvoller Widerstände – vor allem von Moral und Schuldgefühl –  erfordert, erscheint es vielen nicht durchführbar. Sie betäuben sich  lieber mit Alkohol oder Drogen, lenken sich mit Unterhaltung oder Arbeit  ab, betrügen sich mit hoher Moral oder versuchen, sich ihr  unerträgliches Leben zu nehmen – kurz: sie missbrauchen die Kraft, mit  der sie sich befreien könnten, um ihr Gefängnis noch unentrinnbarer zu  machen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die Depression ist aber, da sie gegen das Leben gerichtet ist, ein  äusserst gewalttätiges Phänomen. Sie wird um so schwerer, je radikaler  sich jemand seine Lebensfreude versagt. Man ahnt gar nicht, wenn man die  erschöpften, ausgebrannten Depressiven sieht, welch ungeheure  Selbstvergewaltigung sie sich oft jahrelang angetan haben. Sie sind im  innerlichen, verzehrenden Kampf zwischen jener Kraft, die Lebensfreude  und Selbstverwirklichung will, und jener, die sie verhindert,  aufgerieben worden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Wenn man untersucht, woher diese verneinende, satanische Gewalt  stammt (Satan symbolisiert ja jene Kraft, die aus der grossen Einheit –  Gott, Leben – herausgerissen und dann gegen diese gerichtet wird), so  erkennt man, dass sie vor allem das Ergebnis eines gewalttätigen  Eingriffs ist, den man »Erziehung« nennt. Der Mensch bekommt ja schon  früh beigebracht, dass er keine Überlebenschance hat, wenn er zu direkt  und ungehemmt seinem Drang nach Lebensfreude nachgeht. Daher gewöhnt er  sich an, diesen selbst zu unterdrücken und sich jene »Ideale« zu eigen  zu machen, die man ihm unter Strafdrohung anbietet. Im Laufe der Zeit  werden ihm Gehorsam und Verzicht zur zweiten Natur, denn sie ersparen  ihm den Konflikt mit der rücksichtslos fordernden Umwelt; ja,  schliesslich wird ihm sogar die eigene Lebensfreude suspekt, weil man sie  ihm als egoistisch, unmoralisch oder unsozial angeprangert und  ausgeprügelt hat. Mit dieser Pervertierung der Werte aber schwinden  seine Chancen auf ein erfülltes, glückliches Leben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Oft wäre es besser, er würde, auch auf die Gefahr hin unterzugehen,  Widerstand leisten. Denn solange wir mit Herz und Seele für das kämpfen,  was uns wichtig ist, empfinden wir bereits Lebensfreude.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Bei der Mustard-Depression wurde der Wunsch nach Lebensfreude stark  unterdrückt. Daher bedarf es einer langen Aufklärungsarbeit, um die  verschütteten und niedergetretenen Sehnsüchte wieder freizulegen und  bewusst zu machen. Es geht zunächst darum, dass der Mustard-Mensch wieder  einmal Freude erlebt. Dadurch flackert  die nie ganz erloschene Hoffnung und Sehnsucht danach wieder auf und  treibt ihn auf den Weg der Befreiung. Er muss sie ja selbst einleiten,  niemand kann sie ihm abnehmen. Dazu müsste er die inneren Fesseln  sprengen, müsste sich von seinen lebensverneinenden Vorstellungen,  Überzeugungen und Gewohnheiten befreien.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Um ihn dazu, vor allem durch  das eigene gute Beispiel, ermutigen zu können, muss man es allerdings  selbst wagen, sich Lebensfreude zu gönnen. Weil die meisten  professionellen Therapeuten aber Pflicht, Besitz, Ruhm, Macht oder  fremde Moral an die erste Stelle ihres Lebens setzen, sind sie dafür  ungeeignet. Die beste Hilfe kann der Mustard-Mensch bei jenen einfachen  Menschen finden, die sich ein unverbildetes, fröhliches Herz bewahrt  haben, oder bei der Natur, die uns in den Tieren und Pflanzen, den  Farben und Düften immer noch am schönsten zeigt, was Lebensfreude ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 2 Aspen - Ängstliche Depressionen.\u003cbr\u003e Nr. 8 Chicory - Depressionen durch unerfüllte Liebe. \u003cbr\u003e Nr. 12 Gentian - Verstimmungen und Depressionen\u003cbr\u003e Nr. 13 Gorse - Depression durch Hoffnungslosigkeit.\u003cbr\u003e Nr. 14 Heather - Depression durch Ablehnung oder Einsamkeit. \u003cbr\u003e Nr. 16 Honeysuckle - Depression durch Verlust.\u003cbr\u003e Nr. 23 Olive - Depression durch Erschöpfung oder Erschöpfung mit Depression. \u003cbr\u003e Nr. 24 Pine - Depression durch Schuldgefühle.\u003cbr\u003e Nr. 25 Red Chestnut - Sorgenvolle Depression.\u003cbr\u003e Nr. 28 Scleranthus - Häufige Stimmungsschwankungen.\u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Depressionen durch psychisches Trauma.\u003cbr\u003e Nr. 34 Water Violet - Schwere, depressive Kontaktstörungen.\u003cbr\u003e Nr. 36 Wild Oat - Depression aus Sinnlosigkeit.\u003cbr\u003e Nr. 37 Wild Rose - Depressive Resignation.\u003cbr\u003e Nr. 38 Willow - Depression durch Verbitterung.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701151330601,"sku":"4360","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/mustard-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263197"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-oak","title":"Nr. 22 Oak (Eiche)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Eiche\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Quercus robur\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Für Menschen, die nicht nach- oder aufgeben können.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Zur Basisbehandlung bei: Starre, übertriebener Verantwortlichkeit,  Kompromisslosigkeit, Unnachgiebigkeit, Pflichtzwang, Selbstaufopferung,  Ehrgeiz.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Alle krankhaften Störungen, die mit Unnachgiebigkeit oder Leistungszwang einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Im täglichen Leben bei: Sturheit, Verbissenheit, Anspannung, Dauerstress.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Oak-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die Anlage besteht in Willenskraft, Leistungs- und Durchsetzungsdrang.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein willensstarker  Mensch, der Konzentrationsfähigkeit und Durchhaltevermögen besitzt. Er  übernimmt gerne schwere Aufgaben oder stellt sich Herausforderungen,  weil er dabei sein grosses Kraftpotential ausleben kann. In Notzeiten  oder bei Krankheiten verliert er nicht die Hoffnung und hält noch durch,  wenn andere längst aufgegeben haben. Dabei unternimmt er solange immer  neue Anstrengungen, bis er Erfolg hat. Als Einzelgänger vollbringt er  bewundernswerte Höchstleistungen, und in sozial verantwortlicher  Position ist er es, der die ganze Last trägt oder den Karren aus dem  Dreck zieht. Er denkt nicht daran, sich zu schonen und hat die  Gewohnheit, bis zum Letzten zu gehen. Hat er sich einmal ein Ziel  gesetzt, so gibt er nicht auf, bis er es erreicht hat. Dabei handelt er  aber nach dem Rezept aller Erfolgreichen, das darin besteht, sich nichts  vorzunehmen, was man nicht auch erreichen kann. Da er seine Schwächen  genau kennt, plant er sie bei allem, was er tut, umsichtig mit ein. So  können sie ihm keinen Strich durch die Rechnung machen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Unter ungünstigen Bedingungen entartet die grosse Durchsetzungskraft  zu sturer Unnachgiebigkeit, die Stärke zu Starre, die Freude an der  aussergewöhnlichen Leistung zu krankhaftem Ehrgeiz. Dabei entsteht das  Oak-Syndrom, das durch die Unfähigkeit, bei Überforderung auf- oder  nachzugeben, gekennzeichnet ist. In diesem Zustand gleicht der  Oak-Mensch einem falsch abgeschossenen Pfeil, der nicht mehr angehalten  werden kann und solange fliegt, bis er zu Boden stürzt. Er kann trotz  Erreichens der Zerreissgrenze seine Last nicht abwerfen, trotz  Überforderung sich nicht aus einer Verantwortung befreien, trotz  erkennbarer Unerreichbarkeit einen Plan oder ein Ziel nicht aufgeben. Er  verrennt, verbohrt sich, trotzt und verhärtet sich, will sich nicht  eingestehen, dass er sich übernommen, verrechnet oder getäuscht hat. Es  geht ihm nicht mehr um das sinnvolle Ziel, sondern nur noch um den  blossen Sieg, um das Gefühl, es doch noch geschafft zu haben, und zwar  ohne Rücksicht auf Verluste – zumindest aber darum, nicht aufgegeben zu  haben. Das Oak-Syndrom kommt auch im täglichen Leben vor: wenn jemand  sich derart in eine Arbeit verbeisst, dass er sich nicht mehr entspannen  kann, wenn jemand seine Gesundheit im Hochleistungssport ruiniert, wenn  jemand sich von einer Verantwortung nicht lossagen kann, obwohl er ihr  nicht gewachsen ist, wenn jemand seinen Leistungsdrang nicht zügeln  kann, obwohl er dadurch unter gefährlichen Stress gerät.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Natürlich hat eine solche Einstellung auch schädliche Wirkungen auf  den Körper, der dadurch in einen Dauerstress gerät. Typisch sind dabei  Leber-Galle-Störungen, Blutdruckerhöhung, Blutfetterhöhung,  Schilddrüsenstörungen, Versteifung der Gelenke und rheumatische  Beschwerden, Verlust der geistigen Beweglichkeit, Zähneknirschen oder  kaputtgebissene Zähne.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Oak-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Oak ist das Mittel gegen Unnachgiebigkeit und Starrsinn. Es macht  nachgiebiger, flexibler und kompromissbereiter, baut Leistungs- und  Verantwortungszwänge ab, fördert die Fähigkeit zur Schicksalsbejahung  und bewirkt eine gewisse allgemeine Entspannung. Diese kann auch den  Körper erfassen und jene Störungen beheben, die mit zu starker,  willentlich nicht mehr aufhebbarer Anspannung einhergehen. Dadurch wirkt  Oak auch Degenerationen des Gefässsystems und Bewegungsapparates  entgegen und kann unter günstigen Umständen Bluthochdruck oder erhöhte  Blutfettwerte senken.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Eine charakterliche Stärke wird dann zur Schwäche, wenn sie das richtige Mass oder ihre sinnvolle Beziehung verliert.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Beim Oak-Menschen lässt sich dies besonders deutlich beobachten. Seine  von Natur aus grosse Willenskraft, seine Zielstrebigkeit und  Durchsetzungsfähigkeit entarten zu Unbeugsamkeit, sturem, kompromisslosem  Durchhaltezwang und geistiger Unbeweglichkeit, sobald sie einseitig  übertrieben und aus dem harmonischen Zusammenspiel aller übrigen  Persönlichkeitskomponenten herausgerissen werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Dies geschieht oft unter dem Einfluss egoistischer, ehrgeiziger Eltern  oder Bezugspersonen, die den angeborenen Leistungswillen und die  Verantwortungsbereitschaft ihrer OakKinder zu einseitig fördern, so dass  diese sich zu Menschen entwickeln, die süchtig nach Erfolg sind, kein  Gefühl für ihre eigenen Grenzen und kein Verständnis für die Relativität  aller Dinge haben. Sie können nicht mehr erkennen, dass Leistung und  Erfolg immer eine sinnvolle Vorgabe brauchen, um selbst einen Sinn zu  haben, sie werden unfähig zuzugeben, dass auch sie nicht alles können,  und gewöhnen sich an, ihre Absichten mit sturer Gewalt und ohne  Rücksicht auf sich selbst durchzusetzen. Nicht einmal an der Grenze  ihrer Leistungsfähigkeit können sie nachgeben oder von einem einmal ins  Auge gefassten Ziel ablassen. Ihre Ohnmacht einzugestehen, würde sie zu  sehr frustrieren und ihr Selbstwertgefühl erschüttern. Schicksal als  etwas Geschicktes, Hinzunehmendes zu verstehen, widerspricht so sehr  ihren Vorstellungen, dass sie sich eigentlich in einem permanenten Kampf  damit befinden und gerade dadurch den schweren Schicksalsschlag  herausfordern, der sie endgültig in die Knie zwingt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Dann geht es ihnen wie jenen mächtigen, alten Bäumen, die dem Sturm  unbewegt trotzen, bis er sie in ihrer Unbeugsamkeit eines Tages einfach  zerbricht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Ob ein Oak-Mensch, wenn er sich wieder einmal mit enormer Energie und  Zähigkeit bis zur Leistungsgrenze in eine Aufgabe verbissen hat, seine  Anlage in einer für ihn sinnvollen Weise auslebt oder ob er ihr Sklave  geworden ist, kann der Aussenstehende oft nur schwer beurteilen – vor  allem, wenn er selbst anders veranlagt ist. Das entscheidende Kriterium  besteht, wie übrigens bei allen Menschen und in allen Situationen, in  der Frage, ob er dabei leidet oder nicht. Solange er bei seinem zähen  Kampf »aus ganzem Herzen« seiner Natur folgt, empfindet er Lebensfreude.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Sobald er aber das richtige Mass verliert oder dabei andere, ihm  ebenfalls wichtige Bedürfnisse unterdrückt, gerät er in einen inneren  Konflikt. Das dann auftretende Leiden warnt ihn davor, so  weiterzumachen. Allgemein gesprochen resultiert es aus der Unfähigkeit,  sich zu entspannen. Er steht unter einem ununterbrochenen, wenn auch  selbstgeschaffenen Stress, der deshalb so schädlich ist, weil er dem  Körper keine Möglichkeit gibt, sich zu regenerieren und entgiften.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Normalerweise mobilisiert der Organismus in der Stressphase alle  Kräfte, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder eine Gefahr abzuwenden,  reduziert dabei aber alle Aufbau- und Entgiftungsfunktionen auf ein  Minimum, um diese später, wenn die Arbeit getan ist, nachzuholen.  Während sich beim gesunden Menschen Anspannung und Entspannung in  zeitlich kurzen Rhythmen (zum Beispiel Tag und Nacht) abwechseln und in  einem erträglichen Rahmen bleiben, fallen sie beim Stress besonders  extrem aus – sowohl hinsichtlich ihrer Dauer als auch ihrer Intensität.  Im gleichen Masse, wie alle Kraft beim Stress eingesetzt wird, wird die  Regenerationsarbeit auf das kleinstmögliche Minimum reduziert; dafür ist  diese, wenn die Entspannung einsetzt, besonders stark und wird von  grosserm Erschöpfung und intensiven Entgiftungssymptomen (die meistens  als Krankheitssymptome fehlgedeutet werden) begleitet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Der Oak-Mensch sollte versuchen, stets Herr seiner Energien zu  bleiben, und sich immer fragen, ob das, wofür er sich einsetzt, dies  auch wert ist und ihm Freude macht. Sobald er darunter zu leiden  beginnt, was sich auch in den oben erwähnten körperlichen Störungen  äussert, ist es Zeit, die Zügel lockerer zu lassen und alles etwas  weniger ernst zu nehmen. Wichtig ist es für ihn vor allem, nicht  einseitig zu werden und alle seine Bedürfnisse zu berücksichtigen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Auch der typische Oak-Mensch hat meistens noch andere Anlagen und  Interessen, die sich widersprechen können. Dann gilt es, um innere  Konflikte zu vermeiden, einen gemeinsamen Nenner, eine höhere  Perspektive zu finden, in der sich seine Gesamtpersönlichkeit  verwirklichen kann, oder – vorübergehend, aber ganz bewusst – sich auf  das momentan wichtigste Bedürfnis zu beschränken.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Grundsätzlich soll ja alles, was wir unternehmen, unserer  Lebensfreude dienen (welche Form sie auch immer haben mag). Andernfalls  entstehen Leiden, Krankheit und Destruktivität, die wiederum unser  ganzes Handeln und Leben beeinträchtigen. Ein gewisses spielerisches  Element ist unerlässlich, um das Leben von seiner besten Seite nehmen zu  können, denn es ist in seiner ständigen Veränderlichkeit,  Unvorhersehbarkeit und Unbegreiflichkeit selbst ein grosses Spiel. Wenn  wir »Ernst machen«, nehmen wir aus der Totalität der Lebenswirklichkeit  einen bestimmten Aspekt heraus und stellen ihn über die restlichen. Er  ist dann der Punkt, um den sich nach unserem Willen alles drehen soll.  Damit aber beschneiden wir das Leben und nehmen ihm seine Vielfältigkeit  und Liebenswürdigkeit. Nicht umsonst heisst es: »tod-ernst« und »  lebenslustig«. In diesem Sinne sollten sich Eltern davor hüten, ihre  Kinder zu sehr auf Leistung und Ehrgeiz zu trimmen, denn sie werden  dadurch zwar vielleicht erfolgreich, aber nicht glücklich.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 6 Cherry Plum - Durch Leistungsstress an der emotionalen Zerreissgrenze. \u003cbr\u003e Nr. 8 Chicory - Hartnäckig-aufdringliche Fürsorge oder Liebe. \u003cbr\u003e Nr. 11 Elm - Überforderung durch Leistungszwang. \u003cbr\u003e Nr. 24 Pine - Unnachgiebiger Perfektionismus. \u003cbr\u003e Nr. 27 Rock Water - Selbstquälerischer Leistungszwang. \u003cbr\u003e Nr. 31 Vervain - Stress durch Leistungszwang. \u003cbr\u003e Nr. 32 Vine - Dogmatischer Leistungszwang. \u003cbr\u003e Nr. 34 Water Violet - Einsamkeit durch Ehrgeiz. \u003cbr\u003e Nr. 35 White Chestnut - Erfolgsorientiertes Zwangsdenken. \u003cbr\u003e Nr. 38 Willow - Unerbittliche Rachsucht.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701151494441,"sku":"5837","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/oak-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263201"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-olive","title":"Nr. 23 Olive","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Olive\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Olea europaea\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Für Menschen, die – körperlich und seelisch – sehr erschöpft sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Zur Basisbehandlung bei: allgemeiner Schwäche und verringerter Leistungsfähigkeit, Anämie, Herzinsuffizienz.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Bei allen krankhaften Störungen, die mit Erschöpfung einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Im täglichen Leben bei: körperlichen und\/oder seelischen  Erschöpfungszuständen, meist nach grösseren Anstrengungen oder schweren  Krankheiten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Olive-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Die Anlage besteht in einer gewissen Schwächlichkeit und grundsätzlich geringen Belastbarkeit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch, der klug mit  seinen Kräften umgeht und sich vor allem hütet, was ihn überfordern  würde. Weil er seine geringen Reserven kennt, organisiert er sein Leben  so, dass er nie überlastet wird. Zum Beispiel wählt er einen leichten  Beruf, unternimmt keine strapaziösen Reisen oder hält regelmässig  Mittagsruhe. Er gleicht jenen empfindlichen Pflanzen, die nur unter sehr  günstigen Bedingungen gedeihen können, dann aber eine eigene, stille  Schönheit entwickeln.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Der Olive-Zustand entspricht auch einem natürlichen, biologischen  Phänomen: der von Müdigkeit begleiteten, parasympathischen  Erschlaffungs- und Erholungsphase, die nicht krankhaft, sondern die  Voraussetzung für Entgiftung und Regeneration ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Unter ungünstigen Umständen manifestiert sich die latente Schwäche  des Olive-Menschen in einer Müdigkeit, die ihn nie ganz verlässt und ihn  in vielfacher Hinsicht einschränkt. Er schleppt sich mühsam durchs  Leben, fühlt sich ständig mehr oder weniger erschöpft und benötigt  unnormal viel Schlaf. Als medizinische Ursache kann dabei eine  Herzschwäche, eine Anämie oder ein Mangel an Vitaminen und  Spurenelementen bestehen. Wenn sich dieser Zustand – meist infolge einer  langen Krankheit oder schweren Belastung – extrem steigert, entsteht  das Olive-Syndrom, in das grundsätzlich jeder Mensch geraten kann: man  ist – oft nicht nur körperlich, sondern auch seelisch – völlig am Ende,  kann sich zu nichts mehr aufraffen und empfindet das Leben als peinvolle  Last. Dies bedeutet zugleich, dass die gesundheitsfördernde  parasympathische Phase zum krankhaften Dauerzustand entartet ist, in dem  der Organismus nur noch auf einem reduzierten Niveau vegetieren, nicht  aber zur vollen Kraft und Gesundheit zurückfinden kann.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Olive-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Olive ist das Mittel gegen Erschöpfung. Es wirkt allgemein stärkend  und kann die normale psychische und physische Leistungsfähigkeit  wiederherstellen. Es hat sich bei Schwächezuständen jeder Art, vor allem  von seiten des Herzens, bewährt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Das Olive-Syndrom ist das Ergebnis einer (meist chronischen)  Überforderung. Bei schwacher Konstitution (Olive-Anlage) genügen dazu  bereits geringere Belastungen, wogegen normalerweise schwerwiegende  Umstände eintreten müssen, um den geschilderten Zustand hervorzurufen.  Ein gesunder Organismus wird mit dem täglichen Stress problemlos fertig.  Er mobilisiert seine Reserven und geht in eine allgemeine Anspannung, um  möglichst schnell und effektiv reagieren zu können.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        In dieser (dem Sympathikus zugeordneten) »Kampf«-Phase sind die  Entgiftungs- und Aufbaufunktionen reduziert. Sie kommen erst wieder  richtig in Gang, wenn das Problem gelöst und das Ziel erreicht ist, wozu  der Organismus auf (dem Parasympathikus entsprechende) Entspannung  umschaltet. Jeder kennt die Erschlaffung oder Müdigkeit, die einsetzt,  sobald der Stress vorüber ist. War dieser sehr stark (zum Beispiel durch  langdauernde Überlastungen oder schwere Krankheiten), fällt auch die  Entspannungsphase stark aus oder geht sogar in den Olive-Zustand über.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Diese Gefahr besteht besonders, wenn die mobilisierbaren Reserven  klein sind, das heisst bei Menschen, deren Leistungsfähigkeit oder  Lebenskraft durch eine geschädigte Erbmasse, Krankheiten oder ungünstige  Lebensbedingungen, vor allem aber unglückliche familiäre Verhältnisse,  reduziert ist.\u003cbr\u003e        Eine wesentliche Rolle spielt hierbei auch der  Generationskonflikt, in dem die Eltern die ihnen in den Kindern  heranwachsende Konkurrenz zu unterdrücken versuchen: die Mutter bei der  Tochter, der Vater beim Sohn. Die gleichgeschlechtlichen Kinder sind ja –  biologisch gesehen – die »Feinde« ihrer Eltern und machen ihnen, je  stärker sie werden, nicht nur den Lebensraum, sondern auch den Partner  streitig, was sich in der bekannten Eifersucht des Sohnes auf den Vater  und der Tochter auf die Mutter zeigt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Normalerweise entwickeln die Heranwachsenden in diesem  instinktgesteuerten Kampf die Kraft für eine eigenständige, unabhängige  Existenz; sie machen sich selbständig oder verdrängen die Eltern aus  deren eigenem Revier. Gelingt ihnen dies nicht, so bleiben sie immer  irgendwie unerwachsen und sind von ihren Eltern abhängig.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Das macht sich unter anderem in einer gestörten Sexualität, in einer  schlaffen Körperhaltung, in Ängstlichkeit, körperlicher und psychischer  Unentwickeltheit oder allgemeiner Schwächlichkeit bemerkbar.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Auf dieser Basis entsteht oft die Olive-Konstitution (übrigens auch  die Centaury- und die Larch-Konstitution) mit ihrer dauernden  unterschwelligen oder auch manifesten Schwäche. Manchmal entwickelt sich  zwar ein solcher Olive-Mensch, wenn er in die Fremde verschlagen wird  oder seine Eltern sterben, später noch zur kraftvollen, lebenstüchtigen  Persönlichkeit, meistens aber bleibt er sein Leben lang unbewusst im  Schatten seiner übermächtigen Eltern oder Bezugspersonen. Nur eine sehr  grundlegende, an die Wurzeln ihres Selbstverständnisses gehende  Psychotherapie könnte ihn befreien und den unterbrochenen Prozess des  Stark- und Erwachsenwerdens wieder in Gang setzen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Wer den Olive-Zustand aus eigener Erfahrung kennt, sollte, wenn er  ihn nicht überwinden kann, zumindest eine besondere Achtsamkeit  bezüglich dessen, was er sich zumutet, entwikkeln. Schon erste Zeichen  von Erschöpfung sollten als Warnung genommen werden. Wenn Olive-Menschen  mit ihrer Schwäche umsichtig umgehen, überleben sie meistens sogar ihre  stärkeren Konkurrenten im Lebenskampf.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Die Olive-Schwäche ist (neben körperlichen Krankheiten) oft auch die  Folge einer psychischen Überforderung durch Sorgen, Ängste oder negative  Erwartungen, durch belastende, unbefriedigende Lebensumstände oder  ständigen Verzicht auf wichtige Bedürfnisse. Daher benötigt der typische  OliveMensch fast immer eine grundsätzliche Lebenssanierung, die  Dauerbelastungen beseitigen und die Selbstunterdrückung beenden müsste.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Bei akuten Schwäche-Zuständen sollte man daran denken, dass sie  biologisch sinnvoll sein und die auf einen Stress folgende Erholungsphase  darstellen können: Der Organismus verschafft sich die für Regeneration  und Entgiftung erforderliche Ruhe, indem er den betreffenden Menschen  »aus dem Verkehr zieht«. Es ist daher ein Fehler, nach schweren  Krankheiten oder aussergewöhnlichen psychischen Belastungen sofort eine  Wiederherstellung der Kräfte erzwingen zu wollen; aufputschende  Therapien behindern dann den Körper in der lebenswichtigen Regeneration,  so dass er sich nie richtig erholen kann. Am besten überlässt man sich –  lebensbedrohliche Zustände natürlich ausgenommen – dem Rhythmus der  Natur, die den Organismus erst dann wieder aktiv werden lässt, wenn die  Genesung abgeschlossen ist. Die Tiere zeigen, wie man sich richtig  verhält: wenn sie krank sind, verkriechen sie sich und warten, bis sie  wieder gesund sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 9 Clematis - Schläfrigkeit, Geistesabwesenheit, Halluzinationen oder Ohnmacht durch Erschöpfung.\u003cbr\u003e Nr. 11 Elm - Schwere körperlich-seelische Erschöpfung.\u003cbr\u003e Nr. 12 Gentian - Erschöpft und entmutigt.\u003cbr\u003e Nr. 13 Gorse - Hoffnungslosigkeit durch Erschöpfung.\u003cbr\u003e Nr. 16 Honeysuckle - Flucht in die Vergangenheit aus Erschöpfung.\u003cbr\u003e Nr. 19 Larch - Selbstzweifel aus Erschöpfung.\u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Verängstigt und erschöpft.\u003cbr\u003e Nr. 21 Mustard - Depression durch Erschöpfung oder Erschöpfung mit Depression.\u003cbr\u003e Nr. 24 Pine - Zermürbende Schuldkomplexe.\u003cbr\u003e Nr. 25 Red Chestnut - Zermürbende Sorgen.\u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Mangel an seelischer Widerstandskraft durch Erschöpfung.\u003cbr\u003e Nr. 33 Walnut - Beeinflussbarkeit durch Erschöpfung.\u003cbr\u003e Nr. 34 Water Violet - Ungeselligkeit aus Erschöpfung.\u003cbr\u003e Nr. 37 Wild Rose - Antriebslosigkeit aus Erschöpfung.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701151559977,"sku":"6485","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/olive-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263201"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-pine","title":"Nr. 24 Pine (Kiefer)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Kiefer\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Pinus sylvestris\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Für Menschen, die unter Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen leiden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Zur Basisbehandlung bei: Schuldgefühlen, moralischen Zwängen,  Selbstverurteilung, Selbstablehnung, Autoritätshörigkeit, krankhaftem  Perfektionismus.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Bei allen krankhaften Störungen, die mit Schuldgefühlen einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Im täglichen Leben bei: Gewissensbissen, Pingeligkeit, Skrupeln.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Pine-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Die Anlage besteht in einem moralisch eingefärbten Idealismus und der  Tendenz, sich in den Dienst einer übergeordneten Instanz zu stellen,  beziehungsweise einer Angst vor Stärkeren.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch, der sich in  seinem Denken und Handeln stets an hohen moralischen Werten und Idealen  orientiert und aus dem Gefühl lebt, dass es eine überpersönliche oder  »göttliche« Instanz gibt, der gegenüber er verantwortlich ist. Wenn er  etwas als richtig erkannt oder sich zu etwas verpflichtet hat, ist er  davon weder durch Versprechungen noch durch Drohungen abzubringen.  Lieber würde er grosse Nachteile oder Leiden ertragen, als von seinen  Pflichten abzuweichen oder den zu verraten, in dessen Dienst er sich  gestellt hat. Das kann »Gott«, eine Institution, eine Gemeinschaft, eine  Idee oder ein einzelner Mensch sein – vorausgesetzt, sie erscheinen ihm  verehrungswürdig und integer. So gilt er als loyal, zuverlässig,  unbestechlich und anständig.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Unter ungünstigen Umständen wird aus dem angeborenen, klaren Wissen  um sinnerfüllte Verantwortung ein unbegründetes oder übertriebenes  Schulddenken. Dies wiederum führt dazu, dass der Pine-Mensch die  wohlüberlegte und selbstbewusste Orientierung an hohen Werten verliert  und statt dessen zwanghaft jede irgendwie moralisierte Forderung, die an  ihn gestellt wird, zu erfüllen versucht – und nicht nur das, sondern er  sucht geradezu danach.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Darüber hinaus aber verwandelt sich bei ihm der Wunsch nach  Tadellosigkeit und Anständigkeit in ein fortwährendes, quälendes  Unzulänglichkeitsgefühl. So leidet er übertrieben oder unbegründet unter  Schuldgefühlen, schlechtem Gewissen oder Perfektionszwang. In diesem  Zustand kann er sich mit seinen Leistungen nicht zufriedengeben und  meint oft, er tue nicht seine Schuldigkeit. Dieses Gefühl, jemandem  etwas zu schulden, ist der Grund dafür, dass er sich schuldig oder sündig  fühlt, wobei es kennzeichnend ist, dass er, statt sich vor überzogenen  Ansprüchen zu drücken oder negative Erwartungen zu verdrängen, geradezu  davon angezogen wird. Es scheint, als sei er süchtig danach, sich zu  beschuldigen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Dass dabei die Fähigkeit, Lebensfreude zu empfinden und zu verbreiten,  verlorengeht, versteht sich von selbst. Daher sind jene Pine-Typen, die  sich mit einer gewissen Selbstgefälligkeit ständig selbst schlecht  machen oder mit ihren scheusslichen Schuldgefühlen auch andere anstecken,  unerfreuliche Zeitgenossen und keineswegs vorbildlich. Schuldgefühle zu  pflegen ist kein Zeichen von hoher Moral und Tugend, sondern krankhaft  und krankmachend, was jeder aus eigener Erfahrung weiss.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Pine-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Pine ist das Mittel gegen Schuldgefühle. Es baut schlechtes Gewissen,  Schuldkomplexe und zwanghaften Perfektionismus ab. Es fördert  Selbstbejahung, Selbstverantwortlichkeit und geistige Unabhängigkeit.  Pine sollte nicht nur bei aktuellen Beschwerden, sondern auch zur  grundlegenden Charaktertherapie eingesetzt werden. Indem dadurch die  Fähigkeit verbessert wird, sich natürlich und »unschuldiger« seines  Lebens zu erfreuen, verschwinden oft auch moralisch bedingte sexuelle  Probleme.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Man kann nicht über Schuldgefühle reden, ohne sich gründliche  Gedanken über das Phänomen Schuld gemacht zu haben, das eine der  häufigsten Krankheitsursachen des christlich erzogenen Menschen  darstellt. Wer in unsere Kultur hineingeboren wird, für den ist das  Gefühl, schuldig zu sein und schuldig werden zu müssen, fast schon  selbstverständlich, da er immer wieder mit Forderungen konfrontiert  wird, die er wegen ihrer Natur- und Lebenswidrigkeit kaum erfüllen kann.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Schuldig wird man ja, wenn man eine Schuld nicht abträgt  beziehungsweise eine Verpflichtung oder ein Gesetz nicht erfüllt. Dieser  Umstand allein wäre relativ bedeutungslos und nur theoretisch, wenn er  nicht mit einer schmerzhaften Konsequenz verknüpft wäre: der Strafe!  Erst diese macht aus der Schuld ein ernstzunehmendes und  furchterregendes Phänomen, das man möglichst zu vermeiden sucht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Das Schuld-Strafe-System ist ein sehr wirkungsvolles Instrument zur  Steuerung des Menschen, denn es ist ziemlich einfach, jemanden schuldig  und damit bestrafbar zu machen: man braucht ihm nur aus einer  überlegenen Position heraus etwas abzuverlangen, was er nicht erfüllen  kann oder will.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Schon in frühester Kindheit machen wir mit diesem  System schmerzliche Bekanntschaft. Wir erfahren in Form von Bestrafung,  dass es Grenzen gibt, die wir nicht übertreten dürfen, und Forderungen,  die wir erfüllen müssen. So leben wir in ständiger Angst vor der Strafe,  die sich, da sie immer mit unserer angeblichen Schuld begründet wird,  mit dieser in unserem Denken untrennbar verbindet. Sie wird immer dann  aktiv, wenn wir merken, dass wir nicht so sein können, wie man es von uns  verlangt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Üblicherweise wird diese Emotion »Schuldgefühl« genannt, was den  Eindruck hervorrufen soll, man fühle – aus einer Art höherem sittlichem  Sinn (dem »Gewissen«) heraus -, dass man schuldig geworden ist. In  Wirklichkeit steckt aber keine höhere Moral dahinter, sondern nur die  schlichte – und ganz natürliche – Angst vor Strafe. Gäbe es keine  Strafe, so hätte niemand ein schlechtes Gewissen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Um überleben zu können, muss der Mensch »wohlerzogen« werden und alle  Gebote beziehungsweise Verbote, die ihm seine übermächtige Umwelt  auferlegt, erfüllen. Wenn ihm dies trotz allem guten Willen nicht  gelingt (weil sie ihm zu sehr gegen den Strich gehen oder zu grosse  Selbstverleugnung erfordern), entwickelt er – als Ausdruck seiner Angst  vor der Strafe – »Schuldgefühle«, die um so stärker ausfallen, je  empfindsamer er ist und je schmerzlicher die bisherige Bestrafung war.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Die christliche Kirche setzt dieses Schuld-Strafe-AngstSystem  besonders extrem ein, indem sie vom Menschen verlangt, dass er sein Leben  dem Verzicht, der Entsagung, der Selbstverneinung und der Pflicht weiht  sowie moralische Dogmen anerkennt, die gegen sein natürliches  Empfinden, gegen sein Bedürfnis nach kreatürlicher Lebensfreude,  persönlicher Selbstverwirklichung und geistiger Freiheit gerichtet sind.  Diese Forderung wird ganz irrational durch die Behauptung begründet,  Christus sei für uns wegen unserer unendlichen und von uns selbst nicht  wiedergutzumachenden »Sünden« am Kreuz gestorben, weshalb wir zwar  erlöst, gleichzeitig aber in eine noch tiefere Schuld »Gott« gegenüber  geraten seien und unser Leben eigentlich im Büssergeist verbringen  müssten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Unter diesen Umständen kann es nicht ausbleiben, dass sich der  christliche Mensch als Dauerversager und ewig Schuldiger fühlt. Er  bekommt ein schlechtes Gewissen, wenn es ihm gut geht, und ist eher  bereit, auf Lebensfreude zu verzichten, als nach ihr zu verlangen. Hinzu  kommt die ständige Furcht vor einem allwissenden Gott, der angeblich  die Missachtung seiner Verbote unnachsichtig bestraft. Dass dieser  herrschsüchtige, kleinliche und gar nicht »liebe« Gott aber auffallend  jenen Menschen ähnelt, die dieses Bild von ihm entwerfen, wagt sich der  normale Christ kaum einzugestehen. Obendrein hindert ihn die geschickte  Verknüpfung von religiöser Ehrfurcht mit kreatürlicher Straf-Angst  daran, seine angebliche Schuld einer genauen Prüfung zu unterziehen.  Dabei würde er schnell bemerken, dass die angeblich göttlichen Ver- oder  Gebote in Wirklichkeit vor allem dem Interesse derer dienen, die sie  verkünden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Sind es nicht immer die Mächtigen, die den Schwachen Gehorsam  predigen, die Besitzenden, die den Habenichtsen den Diebstahl verbieten,  die prüden Sexualfeinde, die das natürliche Geschlechtsleben  verteufeln, die Ordnungsfanatiker und Zwangscharakteren, die das  spontane, unverplante Element im Leben der Menschen ausrotten wollen?\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Der Pine-Mensch ist für das Schulddenken besonders anfällig, weil er  eine sehr beeindruckbare, sympathiebedürftige psychische Struktur  besitzt. Aus Unsicherheit versucht er, sich das Wohlwollen seiner  Mitmenschen dadurch zu sichern, dass er nach ihrer Pfeife tanzt, und  inneren Halt dadurch zu bekommen, dass er fremde Verhaltensnormen  zwanghaft und genau übernimmt. Aufgrund seiner Empfindsamkeit hat er  Furcht vor jedem, der sich gefühl- und rücksichtslos durchsetzen kann,  und neigt dazu, sich jeder Macht und Autorität unterzuordnen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Hierin liegt auch der Grund seines religiös eingefärbten  Schuldgefühls: jener »Gott«, vor dessen Strafe er zittert, ist in  Wirklichkeit nur eine Abstraktion aller Autoritätspersonen, die ihn  bisher gestraft und unterdrückt haben. Die Angst vor ihnen steckt ihm so  sehr in den Knochen, dass er seine, der Kindheit entstammende Rolle auch  als Erwachsener nicht in Frage zu stellen wagt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Er muss aber, wenn er von seinen »Schuldgefühlen« freiwerden will,  diese Hintergründe kennen und sich auch die folgende Tatsache klar  machen: »Schuld« und »Sünde« konnten in der gesamten  Menschheitsgeschichte trotz unmenschlicher Unterdrückungen und  Bestrafungen nicht aus der Welt geschafft werden. Das zeigt, dass ein  elementarer, für die menschliche Existenz unverzichtbarer Faktor  dahintersteckt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Welche Kraft treibt uns unwiderstehlich, jene Gesetze und Verbote zu missachten, die man uns auferlegt?\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Es ist unser Drang nach persönlicher Selbstverwirklichung und  Lebensfreude (die allerdings ganz subjektiv und individuell ist und  weder genormt noch von einem Aussenstehenden bestimmt werden kann). Der  Mensch kann ja gar nicht anders, als »schuldig« werden, wenn man ihm  etwas verbietet, wozu er bestimmt und veranlagt ist, oder anders gesagt:  wenn er nicht so sein und handeln darf, wie er sein und handeln muss.  Man kann dazu, wie es die christliche Religion oft tut, anmerken, der  Mensch sei eben von Natur aus ein gefallenes, schlechtes Geschöpf, das  immer sündigen und daher auch immer Busse tun muss. Man kann es aber auch  so sehen: Schuld und Sündigkeitsgefühle erzeugen Leid und machen krank;  also können sie weder natürlich noch gesund sein und müssen, wenn wir  uns unseres Leben erfreuen wollen, wie eine Krankheit überwunden werden.  Was ist denn besser und »gottgefälliger«: Freude oder Leid?\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Besteht lebendiges Leben nicht in Freude, Lust, Bejahung und sträubt  sich nicht unser natürlicher Instinkt dagegen, uns quälen zu lassen oder  unnötigen Verzicht zu leisten? Ist Verzicht nicht ein Verwandter des  Todes (der, konsequent ausgeübt, ja auch zum Ende führt)?\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Sich mit diesen so einfachen und selbstverständlichen Erkenntnissen  anzufreunden ist für den Pine-Menschen von entscheidender Bedeutung,  weil er sich sonst nicht aus dem Teufelskreis seiner lebensverneinenden,  leiderzeugenden Schuld-Strafe-Verzicht-Moral befreien kann, weil er  sonst immer wieder versucht, das Leben selbst, das sich doch auch in  seiner angeblichen Sünde und Verfehlung verwirklicht, zu bekämpfen und  sich in zwanghafter Überperfektion oder Überanpassung gegen Bestrafung  abzusichern.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Dabei versucht mancher, aus Angst vor einem eventuell entstehenden  schlechten Gewissen in minutiösem Gehorsam allen Erwartungen gerecht zu  werden, die an ihn gestellt werden. Solange ihm dies gelingt, bleibt  sein Schuldgefühl (die Straf-Angst) natürlich stumm, was er dann als  »gutes Gewissen« empfindet. Es taucht aber beim kleinsten »Ausrutscher«  wieder auf.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Doch eine Erkenntnis ist wichtig: Der Mensch ist nicht Herr über sein  Leben, er hat es sich nicht gegeben und kann sein Schicksal nicht  bestimmen. Er kann nur – bewusst oder unbewusst – das vollziehen, was ihm  bestimmt ist, kann nur so sein, wie es ihm gegeben und wie er veranlagt  ist. Deshalb ist er im Grunde nicht verantwortlich für den »Gang der  Dinge«, wozu auch das gehört, was durch ihn geschieht. Niemand kann  vorsätzlich und bewusst schlecht handeln, jeder macht es immer so gut,  wie er es unter Berücksichtigung aller dabei mitwirkenden Umstände tun  kann.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Alles Positive in unserem Leben – Freude, Liebe, Gesundheit,  Schönheit – wird dadurch hervorgerufen, dass wir unserer inneren Stimme,  unserer Sehnsucht und unserem unmittelbaren Fühlen folgen; Traurigkeit,  Leid und Krankheit aber zeigen, dass wir tatsächlich oder gedanklich von  unserem persönlichen Weg abgewichen sind. Um dies richtig zu verstehen,  muss man allerdings bedenken, dass, wie alles in unserer Welt, auch die  Lebensfreude viele Aspekte hat und dass ihr jeweils höchster auch der  wertvollste ist. Wenn wir diesen (und damit unser »Seelenheil«)  anstreben, kann es durchaus erforderlich sein, in anderer, weniger  wichtiger Hinsicht zu »verzichten«, was wir dann allerdings nicht so  empfinden. Denn wer wenig gibt, um viel zu bekommen, verzichtet nicht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 4 Centaury - Aufopferung aus Schuldgefühl.\u003cbr\u003e Nr. 5 Cerato - Unsicherheit aus Angst vor schlechtem Gewissen.\u003cbr\u003e Nr. 10 Crab Apple - Moralisch eingefärbter Sauberkeitszwang. \u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Angst vor Schuld.\u003cbr\u003e Nr. 22 Oak - Unnachgiebiger Perfektionismus.\u003cbr\u003e Nr. 25 Red Chestnut - Sorgen durch schlechtes Gewissen. \u003cbr\u003e Nr. 27 Rock Water - Zwanghafter Perfektionismus.\u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Unverarbeitetes Schuldtrauma. \u003cbr\u003e Nr. 33 Walnut - Abwehrschwäche gegen Beschuldigungen. \u003cbr\u003e Nr. 35 White Chestnut - Schuldbetonte Zwangsgedanken.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701151691049,"sku":"9832","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/pine-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263203"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-red-chestnut","title":"Nr. 25 Red Chestnut (Rote Kastanie)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Rote Kastanie\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Aesculus carnea\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Für Menschen, die sich zu viele Sorgen um andere machen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Zur Basisbehandlung bei: krankhaftem Sich-Sorgen-machen, neurotischem Mitleid.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Alle krankhaften Störungen, die mit altruistischen Sorgen einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Im täglichen Leben bei: niederdrückendem Mitleid oder krankmachenden Sorgen um andere, übertriebene Fürsorglichkeit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Red Chestnut-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die Anlage hat einen zwar introvertierten, aber dennoch altruistischen Charakter und besteht in Empfindsamkeit und Mitgefühl.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch, der ein Herz  für andere hat. Obwohl er selbst niemanden mit seinen Wünschen oder  Nöten belästigt, kümmert er sich gern um das Wohl seiner Mitmenschen. Er  nimmt mitfühlend an ihrem Leben teil, ist für sie da, wenn sie ihn  brauchen, und gibt ihnen das tröstliche Gefühl, nicht allein auf der  Welt zu sein. In schwierigen Zeiten vergeudet er nicht seine Kraft in  nutzloser Sorge, sondern hilft selbstverständlich und tatkräftig, wo er  kann. Dabei hütet er sich aber davor, andere von sich abhängig zu machen  oder an sich zu binden, und lässt sie – besonders seine Kinder -ihr  Leben leben. Er belastet sie nicht durch negative Erwartungen oder  entzieht ihnen sein Wohlwollen, wenn sie nicht seinen Vorstellungen  entsprechen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Wenn er nicht helfen kann – wofür er einen klaren Blick hat -, ist er  in der Lage, sie vertrauensvoll ihrem Schicksal zu überlassen. Denn er  besitzt genügend Lebensweisheit, um zu wissen, dass kein Mensch aus der  »göttlichen« Ordnung herausfallen kann und dass ihm letztlich nichts  wirklich Schlimmes passieren kann, da jedes Schicksal einen höheren und  »heilbringenden« (wenn auch oft unbegreiflichen) Sinn in sich trägt.  Unter ungünstigen Umständen – das heisst, wenn sein Vertrauen in das  Schicksal erschüttert ist – entwickelt der Red Chestnut-Mensch eine  pessimistisch-ängstliche Lebenshaltung, unter deren Einfluss er dazu  neigt, von der Zukunft nur irgendwelches Unheil zu erwarten. Diese  negativen Erwartungen bezieht er allerdings weniger auf sich selbst als  vielmehr auf Menschen, die ihm nahestehen: er macht sich in  übertriebenem Ausmass und schon bei geringfügigen Anlässen Sorgen um sie,  wobei er dazu neigt, sein eigenes Wohl zu vernachlässigen. Oft hat man  den Eindruck, dass Red Chestnut-Menschen geradezu süchtig nach Sorgen  sind. Jedenfalls finden sie immer wieder jemanden, unter dessen meist  noch gar nicht eingetretenem Unglück sie leiden können. Manchmal  empfinden sie ihr Verhalten selbst als krankhaft, können es aber nicht  aufgeben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Ein typisches Beispiel hierfür sind jene Mütter, die in ständiger,  überwiegend unbegründeter Sorge und Angst um ihre Kinder leben. Zwar hat  solch eine »sorgende Selbstlosigkeit« meist einen realen Hintergrund  und passt auch gut in unsere moralischen Klischees, dennoch ist sie, wenn  sie übertrieben wird, krankhaft, nutzlos und leiderzeugend. Das  empfinden nicht nur die umsorgten »Opfer«, die sich belastet und  belästigt fühlen, sondern man merkt es auch dem Red Chestnut-Menschen  an: am gequälten Gesichtsausdruck, an der inneren Spannung, an der  Unfähigkeit, sich einer Freude hinzugeben, an den Unruhezuständen, an  der Schlaflosigkeit, der Angst, der Niedergeschlagenheit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Red Chestnut-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Red Chestnut ist das Mittel gegen Kummer und selbstlose Sorgen. Es  baut die Gewohnheit ab, sich Sorgen um andere zu machen, indem es  Schicksalsvertrauen, Zuversicht und einen gesunden Egoismus stärkt.  Dadurch entzieht Red Chestnut auch jenen Krankheiten den psychischen  Nährboden, die aus Sorgen entstanden sind – vor allem nervösen  Störungen, Kreislaufstörungen, Herzbeschwerden und Lungenkrankheiten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Der Red Chestnut-Mensch ist empfindlich und besitzt eine rege  Phantasie. Daraus entwickelt sich unter dem Einfluss unerfreulicher  Erlebnisse seine typische, ängstliche Erwartungshaltung, die er  allerdings nicht auf sich bezieht, sondern in Form von Sorge auf andere  Menschen überträgt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Jeder Sorge liegt ein positives menschliches Element zugrunde: die  gefühlsmässige Anteilnahme am Schicksal des Mitmenschen und zugleich der  Wunsch, dass es ihm gut gehe. Unter gesunden, natürlichen Umständen  bedeutet das, dass man für jemanden sorgt, wogegen man unter krankhaften  Bedingungen sich um ihn sorgt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Im ersten Falle unterstützt man ihn tatkräftig und steht ihm, soweit  man kann, in der Not bei. Dabei beachtet man aber seine eigenen  Möglichkeiten und Grenzen und hütet sich davor, sich von der fremden  Problematik anstecken und krankmachen zu lassen. Denn wenn sich das  menschenfreundliche Mitfühlen in hilfloses Mitleiden verwandelt,  verdoppelt sich das Leid und verringert sich die Aussicht auf Besserung.  Um wirksam helfen zu können, darf man selbst nicht hilfebedürftig oder  leidend sein.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Im zweiten Fall projiziert man – natürlich unbewusst – eigenes Leiden  und eigene Angst auf das Schicksal eines anderen Menschen, das man sich  zu diesem Zweck negativ ausmalt: man sorgt sich um ihn. Diese Form der  Sorge ist nutz- und sinnlos, weil sie keine verbessernden Konsequenzen,  keine tatkräftige Hilfe, keine Überwindung von Leid mit sich bringt. Sie  hat hauptsächlich die Funktion, dem eigenen Leid und Selbstmitleid  einen Abfluss zu verschaffen und die peinliche Auseinandersetzung mit der  eigenen Lebenslüge zu verhindern. Man braucht sich nicht zu fragen,  warum man selbst leidet, was man in seinem eigenen Leben ändern müsste,  warum man soviel Negatives von der Zukunft erwartet, sondern kann sein  negatives Lebensgefühl sozusagen auf fremdem Terrain ausleben und sich  zugleich masochistisch dem künstlich erzeugten, weil einer  Zukunftsspekulation entsprungenen Leiden hingeben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Wenn man sich um jemanden Sorgen macht, lebt man seinen eigenen  Pessimismus aus, von dem man dadurch einen gewissen Abstand gewinnt.  Statt sich bewusst zu werden, dass man im Grunde nur unter seiner eigenen  Ängstlichkeit leidet, meint man, es gehe einem um das Wohl des anderen.  So bestätigt sich wieder einmal: Krankhaftes kann nur Krankheit  erzeugen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die eindeutig krankhafte, ängstlich-pessimistische Einstellung des  Red Chestnut-Menschen erzeugt selbst wieder Angst und Pessimismus in  Form von Sorge. Dies genau zu diagnostizieren ist aber deshalb  schwierig, weil es als moralisch hochstehend gilt, sich Sorge um andere  zu machen. Wer könnte schon zugeben, dass seine anscheinend selbstlose  Sorge nur ein Ausdruck seiner eigenen Lebensangst ist und eine Ablenkung  von ihr bedeutet?\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Das Kernproblem in der Red Chestnut-Haltung besteht darin, dass eine  grundsätzliche Lebenswahrheit ignoriert wird. Es ist die täglich zu  erfahrende Tatsache, dass es uns nicht gegeben ist, das Geheimnis unseres  Lebens zu begreifen, und dass wir ausserstande sind, unser Schicksal  richtig zu beurteilen. Unsere Vorstellungen von »gut« und »böse« sind  dafür ungeeignet, weil sie zu sehr an vordergründigen Vorteilen  orientiert und lediglich Ausdruck unserer beschränkten Einsicht sind.  Das gilt vor allem für unsere Zukunftserwartungen: wie oft hat jeder  schon erlebt, dass sich momentan katastrophal erscheinende Umstände  später als segensreich entpuppt haben! Wie selten ist uns dann aber  klargeworden, dass sich darin das Wirken einer geheimnisvollen Macht,  Ordnung oder Wesenheit offenbart, die offensichtlich besser als wir  weiss, was gut für uns ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Es liegt ganz bei uns, von der unbekannten Zukunft etwas Gutes zu erhoffen oder etwas Schlechtes zu befürchten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Auf die Zukunft selbst hat dies keinen Einfluss, denn »es kommt, wie  es kommen muss», aber – und das ist das Entscheidende -auf die Gegenwart,  in der allein wir fühlen und leiden. So können wir bis zu einem  gewissen Grad selbst bestimmen, ob freudige oder leidvolle Gefühle in  uns vorherrschen. Zwar lässt sich nicht jedes Leiden vermeiden, gewiss  aber jenes, das wir selbst aus pessimistischer Erwartung und  Schicksalsnegativität selbst erzeugen, wozu auch die negative, nutzlose  Sorge gehört.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Sie beruht beim Red Chestnut-Menschen nicht nur auf mangelndem  Vertrauen in das Schicksal oder in »Gott«, sondern auch auf einer  Unehrlichkeit sich selbst gegenüber. Er schreckt davor zurück, sich die  Wahrheit über sein Verhalten einzugestehen: dass er sein Leben nicht  richtig lebt; dass er sich die Ängste, unter denen er leidet, selbst  gemacht hat; dass er seine »Opfer« – vor allem seine Kinder – damit  belästigt und belastet, in ihr Leben eingreift und sie vielleicht sogar  mit seiner krankhaften Gewohnheit ansteckt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die Lösung für sein Problem liegt bei ihm selbst. Es geht für ihn  nicht darum, sich durch vernünftige Überlegungen davon zu überzeugen,  dass eine bestimmte Sorge unbegründet ist, sondern eine neue  Lebenshaltung zu finden – das heisst: Vertrauen in das Leben, das  Schicksal oder »Gott« zu suchen. Er sollte wieder zu sehen lernen, dass  sein Leben im Grunde eine ununterbrochene Kette von positiven, weil  menschlich reifmachenden Ereignissen ist – selbst wenn es mitunter  wehtut. Er sollte sich in seine Sorgen und negativen Erwartungen  unabgesichert hineinfallen lassen und sie bewusst durchleben, um erkennen  zu können, wie unbegründet und lächerlich sie sind. Und er sollte sich  angewöhnen zu sagen: Es wird schon gutgehen!\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 1 Agrimony - Geheime Sorgen. \u003cbr\u003e Nr. 2 Aspen - Allgemeine angstbetonte Sorgen. \u003cbr\u003e Nr. 4 Centaury - Sorgenvolle Selbstlosigkeit.\u003cbr\u003e Nr. 6 Cherry Plum - Rasendmachende Sorgen. \u003cbr\u003e Nr. 8 Chicory - Die totale Selbstaufopferung. \u003cbr\u003e Nr. 18 Impatiens - Sorgenvolle Unruhe. \u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Ängstliche Überfürsorge. \u003cbr\u003e Nr. 21 Mustard - Sorgenvolle Depression. \u003cbr\u003e Nr. 23 Olive - Zermürbende Sorgen. \u003cbr\u003e Nr. 24 Pine - Sorgen durch schlechtes Gewissen. \u003cbr\u003e Nr. 26 Rock Rose - Panikartige Sorgen. \u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Uebertriebene Sorgen aufgrund von schlechten Erfahrungen. \u003cbr\u003e Nr. 35 White Chestnut - Sorgenvolle Gedanken.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701151789353,"sku":"5653","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/red-chestnut-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263204"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-rock-rose","title":"Nr. 26 Rock Rose (Gelbes Sonnenröschen)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Gelbes Sonnenröschen\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Helianthemum nummularium\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Das Heilmittel für Notfälle, Panik oder Schock.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich:\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Zur Basisbehandlung bei: Paniktendenzen, psychischer Labilität, latenter Lebensangst.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Alle krankhaften Störungen, die mit psychischem Schock oder Panik einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Im täglichen Leben bei: Notfällen, schockierenden Erlebnissen, Schrecken.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Rock Rose-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Die Anlage besteht in gefühlsmässiger Offenheit, Beeindruckbarkeit, Empfindsamkeit sowie grosser Spontaneität.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch, der offen  für alle Eindrücke ist und spontan reagieren kann. Seine Gefühle stehen  nicht unter der Kontrolle von Konditionierungen, Gewohnheiten oder  schlechten Erfahrungen, sie werden nicht gefiltert, gebremst oder  verfälscht, sondern unmittelbar und natürlich ausgedrückt. Frei von  starren Erwartungen und Reaktionsmustern, wird er durch unerwartete  Ereignisse nicht aus dem Gleichgewicht gebracht, sondern reagiert auf  alles, was er erlebt, flexibel und widerstandslos wie eine sich in der  Strömung bewegende Wasserpflanze. Sein Geist ist, wie bei einem Kind,  das noch keine schlechten Erfahrungen gemacht hat, unvoreingenommen, so  dass es kaum etwas gibt, was ihn erstaunt oder erschreckt. Dadurch  besitzt er innere Sicherheit, natürliche Unerschütterlichkeit und  Geistesgegenwart.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Unter ungünstigen Umständen führt die Empfindsamkeit zu  Überempfindlichkeit, die Beeindruckbarkeit zur Erschütterung und die  Spontaneität zu überschiessendem, unkoordiniertem Reagieren. Daraus  entsteht das Rock Rose-Syndrom, das in der Unfähigkeit besteht,  aussergewöhnliche Erlebnisse zu verkraften, und sich in Panik oder  Zusammenbruch äussert. In der Regel sind es Menschen mit der typischen  Rock Rose-Anlage, die in solche Zustände geraten. Unter extremen,  katastrophalen Bedingungen können sie aber auch bei jedem anderen  Menschen vorkommen. Man ist dann ausserstande, geistesgegenwärtig und  gelassen auf überraschende oder belastende Ereignisse zu reagieren,  verliert den Überblick, gerät in eine innere Blockade oder verhält sich  ganz unvernünftig. Dies passiert vor allem bei Unfällen oder  plötzlicher, gewaltsamer Konfrontation mit untergründig belastenden  Problemen, vor denen man sich immer wieder gedrückt hat. Ein typisches  Beispiel hierfür ist die Diagnose »Krebs«, die bei den meisten Menschen  Panik auslöst, weil sie diese irrtümlich für ihr Todesurteil halten und  weil sie zu ihrem doch jederzeit möglichen Tod keine sinnvolle  Einstellung haben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Rock Rose-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Rock Rose ist das Erste-Hilfe-Mittel bei Panik. Es gibt mehr Ruhe,  Gelassenheit, Geistesgegenwart, Mut und Kaltblütigkeit. Rock Rose ist  hilfreich bei Unfällen oder plötzlicher Gewalteinwirkung, weil es die  dadurch hervorgerufene – psychische oder physische – Blockade auflösen  und die normale Koordination der geistigen und vegetativen Funktionen  wiederherstellen kann. Es ist ein wesentlicher Bestandteil des  Notfallmittels (Rescue Remedy).\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Der Rock Rose-Zustand entsteht, wie jede Angst, dadurch, dass ein  Überangebot an psychischer und physischer Abwehr-Energie nicht in  sinnvollen Aktionen umgesetzt und ausgelebt werden kann, so dass diese  sich innerlich staut. Dabei wird die normale Geistestätigkeit ausser  Kraft gesetzt. Kopflosigkeit und Panik sind die Folge.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Solche Zustände werden durch Ereignisse ausgelöst, auf die man nicht  vorbereitet ist, die einen überraschen. Da – biologisch gesehen -jede  Überraschung eine potentielle Gefahr bedeutet, reagiert der Organismus  darauf mit der sofortigen Mobilisierung von zusätzlicher Energie, um  sich entweder wehren oder durch Flucht retten zu können. Wenn ihm dies  gelingt und die Gefahr gebannt ist, kehrt er in seinen Normalzustand  zurück. Andernfalls staut sich die Abwehr-Energie und wird zur Panik.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Die Blockade entsteht dadurch, dass der betreffende Mensch sein Leben  zu sehr verplant und abgesichert hat, so dass kein Spielraum mehr für  Ausnahmesituationen bleibt, oder dass er durch unverarbeitete schlechte  Erfahrungen in eine angstbetonte Überempfindlicheit gegenüber bestimmten  Lebensumständen geraten ist und darauf, wie bei einer Allergie, mit  übertriebener Abwehr reagiert.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Dementsprechend sind es zwei Menschentypen, die besonders leicht in  Panik geraten können: die unbeweglichen, alles kontrollierenden und  verplanenden Verstandesmenschen, die die Übersicht verlieren, wenn sie  überraschend in Situationen geraten, für die sie kein rationales  Erklärungs- und Verhaltensschema besitzen; und die labilen,  empfindlichen Menschen (der typische Rock Rose-Mensch!), die auf dem  Boden einer sehr tiefsitzenden Verängstigung leben und daher schnell von  unerwarteten, ihnen bedrohlich erscheinenden Ereignissen aus der  Fassung zu bringen sind. Wovon der Verstandesmensch zuviel hat:  vernünftig planende Beherrschung, besitzt der Gefühlsmensch zu wenig.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Im Grunde leiden sie beide unter einer untergründigen, nur mühsam in  Schach gehaltenen Lebensangst, die sich unter Ausnahmebedingungen,  ähnlich wie bei einem allergischen Schock, dramatisch steigern und Panik  erzeugen kann. Ihr Verstand, der es nicht geschafft hat, ein flexibles  und wirklichkeitsgerechtes Lebenskonzept zu entwickeln, in dem auch  irrationale Schicksalselemente Platz haben, und der mit der täglichen  kleinen Überlebensstrategie voll ausgelastet ist, setzt aus: sie  »verlieren den Kopf«. In diesem Zustand übernehmen dann unbewusste  Regulationssysteme die Steuerung auf der Basis primitiver, animalischer  Reaktionen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Dies geschieht besonders bei Unfällen (ein Un-Fall ist ja ein Fall,  den es »eigentlich« nicht geben dürfte; er ist sozusagen ein nicht  vorgesehenes Un-Ding). Die bewusste Existenzgrundlage erschütternd, legt  er die gewohnte Lebenssteuerung durch besondere Plötzlichkeit oder grosse  Intensität lahm und zerstört die geistige Übersicht. Der Betroffene  weiss nicht mehr, was er tun soll; er starrt nur noch wie gebannt auf  diesen unheilvollen, schicksalhaften »Bombenkrater«, den der Unfall in  die bisher heile Welt gerissen hat; er ist wie gelähmt oder reagiert mit  kopfloser Flucht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Wer in einen solchen Zustand geraten ist, sollte  versuchen, durch Ruhe, Abschirmung oder auch Ablenkung Distanz zum  auslösenden Faktor zu schaffen, damit die Psyche wieder Ordnung finden  kann. Manchmal kann das Schreckensereignis auch dadurch neutralisiert  werden, dass ihm sein positives Gegenteil entgegensetzt wird, indem zum  Beispiel eine schlechte Nachricht sofort durch eine positive Aussicht  ausgeglichen wird.\u003cbr\u003e     Menschen in ausgeprägten Rock Rose-Zuständen  brauchen vorübergehend fremde Führung. Sie dürfen nicht mit den  Alltagsproblemen belastet werden, sondern müssen die Gelegenheit  bekommen, ganz nach innen zu gehen und einen neuen Ansatzpunkt für ihr  Leben zu finden. In Extremfällen können Medikamente erforderlich sein,  die die krankhafte Blockade gewaltsam durchbrechen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Grundsätzlich wäre es gut, solchen panischen Ausnahmezuständen  dadurch vorzubeugen, dass man die täglichen, belastenden Überraschungen  bewusst benützt, um an ihnen Flexibilität, Geistesgegenwart und  Sicherheit zu üben. Die Grundlage dafür ist Offenheit und  Schicksalsakzeptanz. Denn: wer nichts erwartet, kann nicht enttäuscht  werden; wer darauf eingestellt ist, alles zu akzeptieren, kann nicht aus  der Fassung gebracht werden; wer seine Gefühle zulässt und ausdrückt,  den können sie nicht überwältigen; wer sich seiner Angst, seinen  schlechten Erfahrungen, seinen Schwächen stellt, kann ihnen nicht zum  Opfer fallen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Wer das Leben spielerisch nehmen kann, für den wird es nie zum niederschmetternden Ernstfall.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Um diese Einstellung zu bekommen, muss man sich immer wieder  klarmachen, dass wir unser Leben letztlich weder verplanen noch  absichern, weder lenken noch begreifen können. Wir haben uns nicht  selbst erschaffen, können unser Schicksal nicht eigenmächtig bestimmen  und begreifen vom Geheimnis unserer Existenz nur sehr wenig. Aber wir  ahnen, dass es eine Kraft, Ordnung oder Wesenheit (»Gott«) gibt, die auch  das, was wir nicht wissen und verstehen, genauso gut und sinnvoll  gestaltet wie das, was uns täglich mit Bewunderung, Dankbarkeit und  Ehrfurcht erfüllt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 1 Agrimony - Erstarrung in der Panik. \u003cbr\u003e Nr. 2 Aspen - Totale Angstpanik.\u003cbr\u003e Nr. 6 Cherry Plum - Panik mit Gefahr, den Verstand zu verlieren.\u003cbr\u003e Nr. 9 Clematis - Ohnmachtstendenz bei Panik. \u003cbr\u003e Nr. 11 Elm - Panik bei Stress.\u003cbr\u003e Nr. 18 Impatiens - Panikartige Getriebenheit.\u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Ängstlichkeit mit Paniktendenz.\u003cbr\u003e Nr. 28 Scleranthus - Handlungsunfähig durch Panik.\u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Psychische Erschütterung mit Panik. \u003cbr\u003e Nr. 30 Sweet Chestnut - Verzweiflung aus panischer Angst.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701152051497,"sku":"8644","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/rock-rose-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263207"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-rock-water","title":"Nr. 27 Rock Water","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Mit Sonnenkraft aufgeladenes Wasser aus einer Felsenquelle\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Für Menschen, die sehr streng zu sich sind oder einen Hang zur Selbstkasteiung haben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Zur Basisbehandlung bei: Asketen- und Märtyrerhaltungen,  übertriebener Selbstdisziplin und Selbstkontrolle, Selbstvergewaltigung  mit Freudlosigkeit, Selbstquälerei, Zwanghaftigkeit, Fanatismus und  Dogmatismus, Gefühlsangst.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Alle krankhaften Störungen, die mit Zwanghaftigkeit oder Selbstvergewaltigung einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Im täglichen Leben bei: Selbstdisziplin, Lebens-Programmen, Idealen,  freiwilligen Diätvorschriften, selbstauferlegtem Verzicht, Strenge gegen  sich selbst.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Rock Water-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die Anlage ist introvertiert; sie besteht in starkem Willen, relativ unbeweglichem Denken und einem gewissen Idealismus.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch mit grosser  Selbstdisziplin und hochentwickelter, persönlicher Moral. Er stellt  grosse, idealistisch eingefärbte Ansprüche an sich selbst, die er auch  dann noch aufrechterhält, wenn andere längst aufgegeben und ihr  Mäntelchen nach dem Wind gehängt hätten. Man kann sich auf ihn  verlassen, denn er verlässt sich selbst nie, aber man kann ihn nie zu  etwas überreden, was er nicht richtig findet. Obwohl er sich selbst  gegenüber niemals Kompromisse macht, ist er anderen Menschen gegenüber  nachsichtig und tolerant. Er würde nie von anderen verlangen, dass sie  sich seiner Einstellung anschliessen oder sein eigenes Leistungssoll  erfüllen, weil seine Lebensphilosophie sehr persönlich und subjektiv ist  und er daher jedem Menschen seinen eigenen Lebensweg zubilligt. Er ist  sich aber stets der Verantwortung bewusst, die jeder Mensch durch das  Beispiel, das er anderen gibt, trägt; daher bemüht er sich, ein  unaufdringliches, durch seinen Wert überzeugendes Vorbild zu geben und  auf diese Weise der Menschheit zu dienen. So ist er für seine  Mitmenschen ein Symbol dafür, dass ein reiner, starker Geist oder ein  edles Ideal auch in unserer bestechlichen und vorteilsorientierten Welt  bestehen kann, und gibt ihnen den Mut, sich selbst treu zu bleiben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Unter ungünstigen Umständen kann der lebensbejahende,  verständnisvolle Idealismus zu dogmatischem, lebensfremdem Denken  entarten, das dem Rock Water-Menschen die flexible Offenheit gegenüber  der Wirklichkeit nimmt. Dabei kapselt er sich aufgrund seiner  angeborenen Selbstbezogenheit gegenüber seiner Umwelt ab und unterdrückt  sein natürliches Fühlen durch einseitige Rationalität. Das Ergebnis ist  ein dogmatischer, introvertierter Idealismus, der eine übertriebene  Selbstdisziplinierung bewirkt. In diesem Zustand ist der Rock  Water-Mensch unfähig, auf das Leben in seiner Intensität,  Veränderlichkeit und Widersprüchlichkeit bejahend und beweglich zu  reagieren. Je stärker seine Gefühle sind, desto rigoroser versucht er  sie zu unterdrücken, wobei er auch vor Selbstkasteiung oder -quälerei  nicht zurückschreckt, wie man es von gewissen »Heiligen« in ihrem Kampf  gegen die sexuelle »Versuchung« kennt. Der typische Rock Water-Mensch  bemüht sich, die »un-ideale« Lebensrealität durch eine innere, heile  Idealwelt zu ersetzen und die ihn ängstigende Unberechenbarkeit des  Lebens durch sehr rationale und strikt eingehaltene Programme zu bannen.  Dazu dienen ihm beispielsweise genaue Tagesplanungen, exakte Diät- oder  Gesundheitsvorschriften, religiöse oder ideologische Dogmen. Man findet  ihn bevorzugt dort, wo idealistisch oder moralisch begründeter  Verzicht, Selbstverneinung oder Märtyrertum praktiziert werden, also bei  religiösen oder ideologischen Zwangsgemeinschaften.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Seine Einstellung bleibt natürlich nicht ohne körperlich nachteilige  Folgen: Verkrampfungs- und Spannungszustände, die sich vor allem am  Bewegungsapparat (rheumatische Beschwerden), in den Gefässen  (Degenerationen und Verkalkungen) und im Leber-Gallesystem  (Entzündungen, Steine) manifestieren.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Rock Water-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Rock Water ist das Mittel gegen Selbstunterdrückung und  Selbstverneinung. Es befreit von dogmatischer Selbstdisziplin, macht  offener für die eigenen Gefühle, fördert die geistige Beweglichkeit und  eine unbeschwerte, lebensbejahende Einstellung. Damit wirkt es auch  allen durch zu grosse Selbstbeherrschung entstandenen Verkrampfungen und  Verhärtungen entgegen. Rock Water ist ein Ur-Heilmittel. Diese  unscheinbare Essenz, die aus reinem, einer unberührten Felsenquelle  entsprungenem und in der Sonne energetisch aufgeladenem Wasser besteht,  ist das Lebenselixier unter den Bachschen Mitteln, weil sie  selbstzerstörerische, lebensverneinende Tendenzen aufhebt und die  konstruktive Lebensfreude fördert. Sie repräsentiert im Prinzip die  lebensfördernde und -erhaltende Funktion natürlichen Wassers.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Weil der Rock Water-Mensch mit der Farbigkeit des Lebens nicht  zurechtkommt, versucht er, sie durch strenge SchwarzWeiss-Malerei in den  Griff zu bekommen; weil seine Gefühle ihn schwach und anfällig für  Einflüsse jeder Art machen und in einen Konflikt zu seinem gleichzeitig  vorhandenen, starken Bedürfnis nach klaren, geregelten Lebensbedingungen  bringen, unterdrückt er sie durch Dogmatismus. In diese »harte«,  rationale Haltung, die er, wie ein strenger Vater gegenüber seinen allzu  zügellosen Kindern, gegen seine irrationalen Impulse einnimmt, mischt  sich ein gewisses romantisches Element, das ihm eine Vorliebe für »edle«  Ziele gibt. Dazu gehören unter anderem die Ökologie und die  Naturmedizin, die Spiritualität und die Religion.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      So praktiziert der Rock Water-Mensch einen strengen, hochmotivierten  Idealismus, der jedoch krankhaft und krankmachend ist, weil er die Welt  in ein willkürlich geschaffenes Schema zu zwingen versucht. Indem sich  der Rock Water-Mensch mit grosser Willenskraft bemüht, theoretische und  lebensfremde Idealvorstellungen zu realisieren, wird er unfähig, sein  Leben natürlich und wahrhaftig (das heisst: so, wie es tatsächlich ist)  zu leben und Freude daraus zu beziehen. Daher wirkt er auch immer etwas  bedrückend.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die Rock Water-Haltung ist zwar sehr selbstbezogen, übt aber doch auf  andere Menschen einen gewissen Zwang aus, nicht nur wegen ihrer  Kompromisslosigkeit, sondern auch wegen der ihr innewohnenden Tendenz zur  Selbstzerstörung, die oft für übermenschlich gehalten wird.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Lebensverneinende Misanthropen oder selbstquälerische Asketen werden oft zu Unrecht für »heilig« gehalten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Tatsächlich aber ist der wahre Heilige ein selbstzufriedener und  genügsamer Einzelgänger, der sein aussergewöhnliches Leben nicht aus  einem unnatürlichen Zwang heraus lebt, sondern, sich selbst treu  bleibend, das verwirklicht, was in ihm angelegt und wozu er bestimmt  ist. Diese Lebensweise ist so vorbildlich und zugleich so selten, dass  wir sie bewundern und wegen der Wahrheit, die sich darin ausdrückt,  heilig nennen, das heisst: zum »Heil« gehörend und zu ihm führend.  Während es dem wahren Heiligen nie in den Sinn käme, »heilig« sein zu  wollen, hat der Rock Water-Mensch eine Tendenz dazu.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die Lösung dieser Probleme lässt sich in jenem Prinzip finden, aus dem  die Rock Water-Essenz entsteht: sie entspringt als reines Wasser aus  der unergründlichen Tiefe der Erde, die dem Unbewussten entspricht; sie  wird sodann von den klaren Strukturen der Felsenbecken gefasst und  geformt, die dem rationalen Denken und Bewusstwerden entsprechen; und  schliesslich wird sie von der Sonne, die dem ewigen, »göttlichen« Geist  entspricht, energetisch aufgeladen oder beseelt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Nach diesem Prinzip kann sich auch der mit Bewusstheit begabte Mensch  verwirklichen, kann gesund und glücklich werden. Er sollte seine aus der  Seelentiefe aufsteigenden Gefühle, Eingebungen und Erkenntnisse ernst  nehmen, sie in eine klare, lebensgerechte Ordnung bringen und mit einem  tragfähigen oder erhebenden Sinn verbinden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Wenn der Rock Water-Mensch es wagt, seine Gefühle zuzulassen und  bewusst zu durchleben, wenn er das Leben so nimmt und lebt, wie es sich  ihm – unausweichlich – anbietet, kann er seine Angst davor verlieren und  ein natürlicheres, freieres Leben führen. Erst dann kann er auch jene  letzten Wahrheiten erkennen, denen sein eigentliches Streben gilt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Unser Verstand ist manipulier- und programmierbar. Unser Herz aber  ist unbestechlich: es gibt uns die Antwort auf unsere Frage nach dem  Richtigen und Guten, das allerdings niemals in einem zwanghaften Ideal,  Dogma oder Gesetz besteht. Seine Sprache ist so einfach, dass jeder  Mensch sie versteht: es ist die unmittelbare, »primitive« und oft  »unmoralische« Lebensfreude, die der Mensch im krankhaften Rock  Water-Zustand so krampfhaft und doch vergeblich bekämpft.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 2 Aspen - Angstmotivierte Selbstvergewaltigung.\u003cbr\u003e Nr. 3 Beech - Gosszügigkeit gegen andere bei Strenge gegen sich selbst.\u003cbr\u003e Nr. 5 Cerato - Geistige Hörigkeit mit Selbstvergewaltigung.\u003cbr\u003e Nr. 6 Cherry Plum - Psychose infolge zu starker Selbstunterdrückung. \u003cbr\u003e Nr. 10 Crab Apple - Übertrieben sauber und diszipliniert. \u003cbr\u003e Nr. 22 Oak - Selbstquälerischer Leistungszwang. \u003cbr\u003e Nr. 24 Pine - Zwanghafter Perfektionismus. \u003cbr\u003e Nr. 32 Vine - Die strenge Persönlichkeit. \u003cbr\u003e Nr. 34 Water Violet - Weltflucht und Selbstkasteiung. \u003cbr\u003e Nr. 36 Wild Oat - Selbstkasteiung als Ersatz für Lebenssinn.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701152084265,"sku":"1875","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/rock-water-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263206"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-scleranthus","title":"Nr. 28 Scleranthus (Einjähriger Knäuel)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Einjähriger Knäuel\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Scleranthus annuus\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Für Menschen, denen es schwerfällt, sich zu entscheiden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Zur Basisbehandlung bei: Entscheidungsschwäche, Inkonsequenz,  Unausgeglichenheit, Zerrissenheit, Sprunghaftigkeit, Unzuverlässigkeit,  Konzentrationsschwäche, wechselhaften Krankheiten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Alle krankhaften Störungen, die mit Entscheidungsunfähigkeit oder Wechselhaftigkeit einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Im täglichen Leben bei: Schusseligkeit, Entschlusslosigkeit, Zerstreutheit, Zögern, Ablenkbarkeit, Launen, Gedankenflucht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Scleranthus-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Die Anlage besteht in einer aufgeschlossenen, interessierten und beweglichen Geistesstruktur mit unterschiedlichen Tendenzen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein geistig beweglicher  Mensch mit vielseitigen Interessen. Da er an allem gleichzeitig die  positive und die negative Seite sieht, kann er nie ungerecht oder aus  einseitiger, engstirniger Motivation handeln. Seine Fähigkeit, jedem  unerfreulich erscheinenden Umstand immer gleich den dazugehörenden  erfreulichen Aspekt entgegenzusetzen, lässt ihn alles leicht nehmen, so  daß er nur schwer zu erschüttern oder zu erschrecken ist. Seine  unkomplizierte, tolerante Art, sein vorurteilsfreies Verständnis für  alles, was das Leben mit sich bringt, und sein vielseitiges Weltbild, in  dem jeder und alles Platz hat, machen ihn zum beliebten, unterhaltsamen  Zeitgenossen, der seinen Mitmenschen ein lebendiges Beispiel dafür ist,  daß »alles nicht so schlimm« ist. Entscheidungen fallen ihm nicht  schwer; er trifft sie mit geradezu spielerischer Leichtigkeit und  Sicherheit, da er aufgrund seiner vorurteilsfreien Offenheit einen  grösseren geistigen Überblick hat als andere und nicht durch Vorurteile  oder Vorstellungen behindert ist. Dabei ist er vor allem in der Lage,  sich veränderten Situationen sofort anzupassen und die Prioritäten  seines Handelns jederzeit zu ändern. Falls erforderlich und sinnvoll,  revidiert er seine Entscheidungen von einem Tag zum anderen, ohne lange  herumzuzweifeln.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Unter ungünstigen Umständen kann die geistige Vielseitigkeit zu  innerer Zerrissenheit und allgemeiner Entscheidungsunfähigkeit entarten.  Dies kann so tief gehen, daß nicht nur das bewusste, sondern auch das  unbewusste, automatische Agieren und Reagieren durcheinandergebracht  werden und jene instinktive Sicherheit untergraben wird, aus der heraus  wir den grössten Teil unseres Lebens gestalten. Jeder Handlung muß ja –  bewusst oder unbewusst – eine klare Entscheidung vorausgehen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     So ist der Scleranthus-Mensch unfähig, schnelle und sinnvolle  Entscheidungen zu treffen. Er befindet sich ständig im Spannungsfeld  zwischen den vielen, oft gegensätzlichen Aspekten, die er an allem –  fast wider Willen – entdeckt, was ihm einseitige, gewissermaßen  parteiische Entscheidungen zur Qual macht. Darüber hinaus zwingt ihn  seine vielseitige Interessiertheit oft, mehrere Sachen gleichzeitig zu  unternehmen, die er dann aber nur bruchstückhaft betreiben kann, was ihn  wiederum frustriert. Bei ihm ist das Wort »Wenig ist mehr!« angebracht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Der Scleranthus-Mensch läßt sich leicht ablenken und kann sich nur  schwer – oder gar nicht – auf einen einzigen Gedanken oder eine  bestimmte Handlung konzentrieren; ständig kommen ihm neue Ideen. Eine  begonnene Arbeit wird ihm schnell langweilig, so dass er, während er noch  mit einer Sache beschäftigt ist, in Gedanken bereits die nächste in  Angriff nimmt oder zwischen mehreren Projekten hin- und herpendelt.  Dieses Durcheinander in seinem Kopf kann sich bis zur Unfähigkeit, einen  klaren Gedanken zu fassen, zu Zerstreutheit, Schusseligkeit,  Gedankenflucht oder Konzentrationsstörungen steigern, unter denen er  dann leidet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Der Scleranthus-Zustand mit Gedankenblockade oder innerem Chaos tritt  gelegentlich auch bei »normalen« Menschen ein, wenn sie eine  Entscheidung unter Zeitdruck oder Zwang treffen müssen, zum Beispiel bei  Prüfungen. Dabei drängt sich entweder plötzlich die Fülle des Wissen  ungeordnet und unübersichtlich ins Bewusstsein, oder die Furcht vor dem  Versagen blockiert den geordneten Gedankengang.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Die körperlichen Symptome des Scleranthus-Syndroms sind entsprechend:  ständig wechselnde oder wandernde Beschwerden, schwankende  Temperaturen, Stimmungslabilität, nicht klar definierbare  Krankheitsbilder, Rückschläge in der Genesung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Scleranthus-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Scleranthus ist das Mittel gegen Unentschiedenheit. Es vermittelt  eine gewisse geistige Klarheit und Konsequenz, wirkt gegen  Sprunghaftigkeit und geistige Zerrissenheit und fördert die  Entscheidungs- und Konzentrationsfähigkeit. Scleranthus ist oft  hilfreich bei Krankheiten mit widersprüchlichem Verlauf (zum Beispiel  Wechselfieber oder Vikariationen).\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Sich zu entscheiden bedeutet, sich zu bescheiden. Nur wenn man  genügend Bescheidenheit entwickeln kann, um aus den vielen, stets zur  Wahl stehenden Möglichkeiten eine einzige auszuwählen, kann man eine  Entscheidung treffen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Wer unter der Scleranthus-typischen Entscheidungsschwäche leidet, muß also bewusste Bescheidenheit lernen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Diese natürliche Bescheidenheit besteht allerdings nicht, wie die  moralische Bescheidenheit, darin, verzichtbereit zu sein und ohne echten  Grund für sich weniger zu verlangen, als man eigentlich möchte, sondern  im Gegenteil darin, in anspruchsvoller Bewusstheit aus dem Kuchen der  vielen sich bietenden Möglichkeiten die beste Rosine herauszupicken und  den Restbeiseitezuschieben. (Diese »beste Rosine« besteht weniger in  materiellen Vorteilen als vielmehr in jenen Faktoren, die Wert für  unsere Seele besitzen.) Natürliche Bescheidenheit ist ein Element  bewusster und gesunder Lebensbewältigung, » moralische« Bescheidenheit  dagegen eine lebenswidrige Unwahrheit, da das Leben nie freiwillig auf  etwas verzichtet, was es braucht; sie kann höchstens überlegt eingesetzt  werden, um in einer Gesellschaft von Besitz- und Machtgierigen zu  überleben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Die Entscheidungsschwäche des Scleranthus-Menschen läßt sich dadurch  überwinden, daß er lernt, bewusst Prioriäten zu setzen, das heisst: aus  der Fülle der sich bietenden Möglichkeiten oder drängenden  Notwendigkeiten jene auszuwählen, die für seine momentane  Lebenssituation am sinnvollsten, effektivsten und erfreulichsten ist,  und alles andere vorerst beseitezuschieben. Dabei sollte er beachten,  wohin ihn seine Psyche mit Hilfe seiner Gefühle und Eingebungen führen  will. Meist hat der auf bestmögliches Überleben eingestellte Instinkt  einen klareren Blick als der durch alle möglichen Fremdeinflüsse  konditionierte Verstand.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Manche Scleranthus-Menschen versuchen, ihre Entscheidungsschwäche  dadurch zu überwinden, daß sie willkürlich Entscheidungen treffen,  hinter denen sie nicht wirklich stehen. Dadurch beseitigen sie ihr  Problem zwar äusserlich, verstärken es aber innerlich, weil ihnen dann  die Motivation fehlt, Disziplin in der Lebensgestaltung zu lernen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Für den Scleranthus-Menschen gibt es immer nur momentane, nicht aber  endgültige Lösungen. Da sein Lebensweg in einem gewissen Zick-Zack-Kurs  verläuft, sollte er versuchen, dessen Abweichungen durch bewussten  Überblick auf ein erträgliches Maß zu beschränken, stets aus dem  Augenblick zu leben und sein Handlungskonzept ständig den sich  verändernden Lebensbedingungen anzupassen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 2 Aspen - Entscheidungsunfähigkeit durch unklare Ängste. \u003cbr\u003e Nr. 5 Cerato - Unsicherheit mit Entscheidungsschwäche.\u003cbr\u003e Nr. 7 Chestnut Bud - Lernschwäche durch Ablenkbarkeit. \u003cbr\u003e Nr. 9 Clematis - Entscheidungsschwäche durch Tagträumereien. \u003cbr\u003e Nr. 12 Gentian - Rückschläge in der Genesung. \u003cbr\u003e Nr. 18 Impatiens - Sprunghaft und ungeduldig. \u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Angstbedingte Entscheidungsunfähigkeit. \u003cbr\u003e Nr. 21 Mustard - Häufige Stimmungsschwankungen. \u003cbr\u003e Nr. 26 Rock Rose - Handlungsunfähig durch Panik. \u003cbr\u003e Nr. 36 Wild Oat - Innere Zerrissenheit und Lebenskrise.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701152215337,"sku":"4320","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/scleranthus-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263209"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-star-of-bethlehem","title":"Nr. 29 Star of Bethlehem (Doldiger Milchstern)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Doldiger Milchstern\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Ornithogalum umbellatum\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Für Menschen, die eine unerfreuliche Lebenssituation nicht verkraften oder ein erschütterndes Erlebnis nicht verarbeiten können.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Zur Basisbehandlung bei: unverarbeitetem psychischem oder physischem  Trauma, unerträglich erscheinenden Lebenssituationen, Knick in der  Lebenslinie, Nicht-vergessen-können, Neurosen, Unfallfolgen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Alle krankhaften Störungen, die mit Verletzungen oder seelischen Erschütterungen einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Im täglichen Leben bei: Unglücklichsein, Kummer, Alpträume, seelischen Erschütterungen, Trostbedürftigkeit, Verletzungen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Star of Bethlehem-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Die Anlage besteht in einer grossen Empfindsamkeit und  Beeindruckbarkeit, einem starken Bedürfnis nach Lebensfreude und heiler  Welt, das aber wegen relativ geringer Kraftreserven nicht immer  durchgesetzt werden kann, sowie einem guten Erinnerungsvermögen. Bei  harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein sensibler, gefühlsoffener  Mensch, der sich gerne seines Lebens erfreut und mit sicherem Instinkt  alles vermeidet, was ihn belasten oder verletzen könnte. Dabei ist ihm  sein ausgesprochen gutes Gedächtnis nützlich, mit dessen Hilfe er immer  genau registriert, ob bestimmte Lebensumstände oder Verhaltensweisen  angenehme oder unerfreuliche Folgen haben. Diese unablässige Vorsicht  gegenüber allem, was ihm Leid bereiten könnte, ist für ihn  unverzichtbar, weil er wegen seiner ausgeprägten Empfindsamkeit  besonders stark unter allem Negativen leidet. Neben dieser äusserlichen  Absicherung besitzt er aber auch dadurch eine innere Sicherheit, dass er  sein Schicksal annehmen kann. Aufgrund seiner instinktiven Sensibilität  kann er in allem, was geschieht, etwas Richtiges und Gutes sehen, so dass  er nicht darunter leidet. So gehört er zu jenen Menschen, die sich auf  eine stille Weise stets ihres Lebens erfreuen, indem sie aufmerksam  allen Unannehmlichkeiten aus dem Weg gehen, und die durch nichts  wirklich zu erschüttern sind, weil sie allem potentiell Negativen durch  eine positive Lebenshaltung seine Schärfe nehmen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Unter ungünstigen Bedingungen, das heisst: unter dem Einfluss  unerträglicher Lebensumstände oder plötzlicher, schrecklicher  Erlebnisse, kann die Empfindsamkeit zur leiderzeugenden  Überempfindlichkeit und die sichernde Erinnerungsfähigkeit zur  qualvollen Erinnerung entgleisen, was übrigens gelegentlich auch bei  psychisch sehr robusten Menschen vorkommt. Daraus entwickelt sich das  Star of Bethlehem-Syndrom, dessen Symptome: untröstlicher Kummer,  Alpträume, depressive Verstimmungen, Ängste oder Verhaltensstörungen  sich auf einen unglücklich machenden Lebensumstand beziehen oder durch  ein traumatisierendes Ereignis bedingt sind. Wer in diesen Zustand  geraten ist, hat mehr oder weniger die Fähigkeit zu positiver,  zukunftsorientierter Lebensgestaltung verloren – er kann nur noch an  sein Unglück denken. Dazu gehören zum Beispiel jene Menschen, die nicht  damit fertigwerden, dass sie einen schweren Verlust erlitten haben oder  in der Liebe enttäuscht wurden, dass sich ihre Lebensumstände durch eine  Katastrophe plötzlich radikal verschlechtert haben, dass sie eine  Illusion verloren haben, an der ihre ganze Existenz hing, oder dass ihre  Lebensbedingungen unerfreulich sind. Oft machen sie den Eindruck, als  sei ihr Leben auf dem Höhepunkt der Katastrophe oder ihr Denken bei der  schlimmsten Erkenntnis stehengeblieben. Meistens ist dann ein deutlicher  Knick in ihrem Lebenslauf feststellbar.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Star of Bethlehem-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Star of Bethlehem ist das grosse Umstimmungsmittel, wenn tiefgreifende  Bewusstwerdungsprozesse ins Stocken gekommen sind. Es ist nützlich bei  der Überwindung psychischer oder physischer Traumata (auch bei Unfällen)  und kann neurotische Verhaltensstörungen abbauen. Es hilft, belastende  Lebenssituationen zu ertragen oder schreckliche Schockerlebnissse zu  verarbeiten. Alpträume sind eine spezielle Indikation. Man sollte Star  of Bethlehem immer dann einsetzen, wenn man den Eindruck hat, dass ein  Gesundungsprozess durch unerklärliche Umstände blockiert ist. In der  Krebstherapie ist es eines der wichtigsten Basismittel, da der Krebs  stets durch ein schweres psychisches Trauma ausgelöst wird und ohne  dessen Heilung nicht zum Stillstand kommen kann (entdeckt von Dr. R. G.  Hamer).\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Besonders gefährlich ist dabei der Schock durch die Diagnose, die  angesichts des üblichen Unwissens meist als Todesurteil fehlgedeutet  wird. Nur psychisch sehr stabile Menschen können ihn überwinden; der  typische Star of Bethlehem-Mensch aber zerbricht daran und stirbt  letztlich nicht am Krebs, sondern an der Diagnose.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Das Bewusstsein des Menschen, das ihn vor der ganzen übrigen Schöpfung  auszeichnet, erweitert sich nach dem allgemeinen Wachstumsprinzip:  Substanz oder Energie wird aufgenommen, nach Bedarf verändert und  sinnvoll in die bestehende Struktur eingefügt. Während der Körper vor  allem Materie nach einem aufwendigen Auswahl-, Reinigungs- und  Veränderungsprozess in seine Zellen einbaut, assimiliert die Seele  geistiges Material: Informationen, Eindrücke und Erkenntnisse, die sie  ebenfalls einer komplizierten Umwandlung unterwirft. Daraus resultiert  die sogenannte Bewusstseinserweiterung, um deretwillen wir als bewusste  Menschen dieses Leben bekommen haben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Bemerkenswert ist bei diesen Assimilationsprozessen die Tatsache, dass  nicht nur die »Nahrung«, sondern auch das sie sich einverleibende  System eine Veränderung erfährt. An diesen Umstand erinnert das  Sprichwort »Man ist, was man isst«. Genauso wie die Zusammensetzung der  Nahrung einen Einfluss auf die Beschaffenheit des Körpers hat, wird auch  das Bewusstsein eines Menschen von der Qualität des geistigen Materials  beeinflusst, das er geboten bekommt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Es ist also für das geistige Wachstum eines Menschen entscheidend,  welche »Nahrung« er dafür bekommt. Rohe, primitive oder inhumane  Einflüsse färben auf ihn genauso ab wie verfeinerte oder humane. Ebenso  wird ein Mensch, wenn er in einem gesund-vitalen,  natürlich-selbstbejahenden Geist aufwächst, gesünder und lebensfähiger,  als wenn er verzärtelt, verängstigt und neurotisch-selbstverneinend  erzogen wird.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Auch die » Verdaubarkeit« ist in diesem Zusammenhang wichtig. Ist die  Nahrung zu schwer, so kostet sie den Organismus Kraft oder schädigt  ihn, ist sie zu leicht, so nimmt er sie zwar gut auf, kann daraus aber  nicht viel aufbauen und verliert seine Verdauungskraft. Dementsprechend  braucht der Geist Anregungen, die er zwar gut verkraften und verarbeiten  kann, die ihn aber auch fordern und erbauen. Wenn er gesund ist, sucht  er sich instinktiv immer wieder Aufgaben, Themen oder Probleme, die  seine Erkenntnisfähigkeit und seinen Horizont erweitern.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Dagegen ist die so weit verbreitete leichte und seichte  Unterhaltungskost, die so gut »hinuntergeht« und dem Menschen keine  Anstrengung abverlangt, ausgesprochen schädlich, weil sie seine  geistigen Kräfte erlahmen lässt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Noch ein Faktor spielt in der – geistigen wie materiellen -Ernährung  eine grosse Rolle. Er lässt sich mit dem Wort »Man ist, wie man isst«  andeuten. Wer seine Nahrung nur hastig hinunterschlingt, wenig kaut und  vor allem nicht bewusst schmeckt, dem bekommt sie nicht. Dementsprechend  wächst auch unser Bewusstsein ungenügend, werden wir frustriert und  schliesslich psycho-somatisch krank, wenn wir uns dem, was uns bewusst  werden will, nicht aufmerksam, optimistisch und ehrlich zuwenden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Das Star of Bethlehem-Syndrom ist die Folge dieser aufgeführten  Fehler, es ist gewissermassen eine geistige Verdauungsstörung. Die  »Lebens-Kost« ist für den ,mit sehr sensiblen, seelischen  »Verdauungsorganen« ausgestatteten – und darüber hinaus meist noch  verzärtelten – Star of Bethlehem-Menschen zu schwer: er kann den Schock,  den Schrecken, den Verlust, den Schmerz, das Leid, den Schicksalsschlag  nicht verdauen, kann daraus keine seelische Kraft gewinnen, kann daran  nicht wachsen. Er sitzt gewissermassen nur stöhnend in der Ecke und hält  sich den schmerzenden Leib, dessen Funktion blockiert ist. Für nichts  anderes mehr ansprechbar, denkt er nur an den unverdaulichen Brocken,  den ihm das Schicksal in den Hals gestopft hat.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Mit anderen Worten: wer in den Star of Bethlehem-Zustand gerät, hat  sich mit seinem Leben nicht genügend auseinandergesetzt, hat die  Botschaften, die es ihm geschickt, und die Lehren, die es ihm erteilt  hat, ignoriert, hat die Fähigkeiten seines Geistes und die Qualität  seiner Seele vernachlässigt. Er kann die schwere Kost, die ihm das  Schicksal aufzwingt, nicht verarbeiten und sinnvoll aufschliessen. So  können unerwartete Ereignisse für ihn den Charakter von vernichtenden  Katastrophen annehmen und unerfreuliche Lebensumstände ihm unerträglich  werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Menschen mit der empfindlichen Gefühlsoffenheit und dem guten  Erinnerungsvermögen des Star of Bethlehem-Typs können sich nur schwer  gegen verletzende Einwirkungen zur Wehr setzen. Sie sind wie weiches  Wachs, in das man mühelos ein Siegel hineindrücken kann. Daher  hinterlässt das Schicksal oft so deutliche Spuren in ihrer psychischen  Struktur, dass sie, wenn nicht Hilfe von aussen – in Form einer Therapie  oder eines kompensierenden Positiv-Erlebnisses – kommt, für immer davon  gezeichnet sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Sie können natürlich nicht erkennen, dass solche Heimsuchungen in  Wirklichkeit Versuche ihrer eigenen Seele sind, sie wachzurütteln und zu  einer anderen Lebenshaltung zu zwingen. (Grundsätzlich lässt uns unsere  Psyche nur das bewusst werden, wofür wir geistig reif sind. Die Tatsache,  dass ein Problem in unserem Leben auftaucht, weist darauf hin, dass wir  uns ihm stellen müssen; andernfalls wird unsere seelische Entwicklung  beeinträchtigt.) Wenn Menschen durch bestimmte Ereignisse oder  Lebensumstände seelisch überfordert und blockiert sind, sollte man  versuchen, sie davon zu befreien, damit nicht dauerhafte Neurosen oder  Verhaltensstörungen zurückbleiben. Meistens sind es freudlose,  belastende Familienverhältnisse, unglückliche Ehen, demütigende oder  frustrierende berufliche Situationen. Diese Hilfe bleibt allerdings  relativ nutzlos, wenn der Betreffende nicht lernt, sinnvoll mit seinem  Leben umzugehen. Das erfordert grosse Ehrlichkeit sich selbst gegenüber,  vorurteilslose Aufmerksamkeit für die Wirklichkeit und die Bereitschaft,  dem Schicksal immer einen positiven Sinn zuzugestehen. Der Star of  Bethlehem-Mensch sollte versuchen, sich bewusst all dem zu stellen, was  ihn ängstigt oder erschüttert. Dies kann er am besten an den kleinen,  relativ ungefährlichen »Schrecken« des täglichen Lebens üben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 1 Agrimony - Die seelische Wunde hinter der fröhlichen Maske.\u003cbr\u003e Nr. 2 Aspen - Seelische Verletzlichkeit durch ängstliche Lebenshaltung.\u003cbr\u003e Nr. 5 Cerato - Verunsicherung durch Schockerlebnis.\u003cbr\u003e Nr. 6 Cherry Plum - Psychose durch seelische Verletzung.\u003cbr\u003e Nr. 9 Clematis - Ohnmacht bei schockierenden Erlebnissen. \u003cbr\u003e Nr. 10 Crab Apple - Krankhafter Ekel.\u003cbr\u003e Nr. 11 Elm - Zusammenbruch durch seelische Erschütterung. \u003cbr\u003e Nr. 12 Gentian - Willensschwäche durch psychisches Trauma. \u003cbr\u003e Nr. 13 Gorse - Hoffnungslosigkeit durch schweres Trauma.\u003cbr\u003e Nr. 15 Holly - Aggression durch seelische Erschütterung.\u003cbr\u003e Nr. 16 Honeysuckle - Unbewältigter Verlust.\u003cbr\u003e Nr. 19 Larch - Verlust des Selbstvertrauens durch seelisches Trauma.\u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Ängstlichkeit durch psychisches Trauma. \u003cbr\u003e Nr. 21 Mustard - Depressionen durch psychisches Trauma\u003cbr\u003e Nr. 23 Olive - Mangel an seelischer Widerstandskraft durch Erschöpfung.\u003cbr\u003e Nr. 24 Pine - Unverarbeitetes Schuldtrauma.\u003cbr\u003e Nr. 25 Red Chestnut - Übertriebene Sorgen aufgrund von schlechten Erfahrungen.\u003cbr\u003e Nr. 26 Rock Rose - Psychische Erschütterung mit Panik.\u003cbr\u003e Nr. 30 Sweet Chestnut - Verzweiflung durch seelische Erschütterung.\u003cbr\u003e Nr. 33 Walnut - Mangelnde Widerstandskraft gegen oder durch psychisches Trauma.\u003cbr\u003e Nr. 34 Water Violet - Kontaktstörungen durch seelische Erschütterung.\u003cbr\u003e Nr. 35 White Chestnut - Traumatische Zwangsgedanken.\u003cbr\u003e Nr. 37 Wild Rose - Resignation durch seelische Erschütterung.\u003cbr\u003e Nr. 38 Willow - Verbitterung durch unverarbeitetes Trauma.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701152346409,"sku":"6543","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/star-of-bethlehem-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263210"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-vervain","title":"Nr. 31 Vervain (Eisenkraut)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Eisenkraut\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Verbena officinalis\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Für Menschen, die anderen ihre Überzeugungen mit missionarischem Eifer aufdrängen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Zur Basisbehandlung bei: missionarischen Tendenzen, intolerantem  Idealismus, Weltverbesserei, fixen Ideen, starren Prinzipien und  Überzeugungen, Fanatismus, blindem Glaubenseifer.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Alle krankhaften Störungen, die mit Übereifer oder missionarischer Aufdringlichkeit einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Im täglichen Leben bei: Aufdringlichkeit, übertriebenem Enthusiasmus,  Einseitigkeit, Vorurteilen, Masslosigkeit, Stress, Nervosität, Spannung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Vervain-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Die Anlage ist extrovertiert und besteht aus menschenfreundlichem  Idealismus, zielgerichtetem Denken, Willensstärke und Dominanzbedürfnis.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Bei  harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein begeisterungsfähiger,  einsatzfreudiger Idealist, der sein Können und Wissen anderen gerne zur  Verfügung stellt. Er hat einen Blick dafür, was seine Mitmenschen  brauchen, und ist stets bereit, ihnen dazu zu verhelfen. Seine  menschenfreundliche, uneigennützige Lebenshaltung verbindet sich mit  Unternehmungslust und Willensstärke, so dass er aussergewöhnliche  Leistungen zum Wohle anderer zu vollbringen pflegt. Weil er wünscht, dass  es ihnen gut geht, käme es ihm nie in den Sinn, ihnen seine persönliche  Meinung aufzudrängen, sie gewaltsam zu seinen eigenen Vorstellungen zu  bekehren oder sie geistig zu unterjochen. So setzt er auf lebendige und  gelungene Weise die Missions-Idee in die Tat um: sich berufen und  gesandt zu fühlen, die Bedürftigen am eigenen Reichtum teilhaben zu  lassen und ihnen das zu bringen, was sie für Leib und Seele benötigen,  sich zugleich aber davor zu hüten, ihnen etwas aufzuzwingen, was ihnen  schadet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Unter ungünstigen II»iständen kann der Idealismus zu Intoleranz, die  Hilfsbereitschaft zur Aufdringlichkeit und die natürliche Überlegenheit  zur Herrschsucht entarten und den Vervain-Menschen zum unduldsamen  Weltverbesserer oder fanatischen Missionar machen. Von Natur aus auf  Erfolg eingestellt und von einem gewissen Sendungsbewusstsein getrieben,  kann ihm die Sensibilität für die Eigenarten anderer Menschen  verlorengehen, so dass er es nicht lassen kann, ungebeten in ihr Leben  einzugreifen oder ihnen das, was er selbst gut findet, aufzudrängen.  Gerade weil er es »doch so gut meint«, handelt er falsch und wird dann  zu Recht als aufdringlich, intolerant oder fanatisch empfunden. Selbst  wenn er körperlich nicht robust ist, mobilisiert er oft unter dem Zwang  einer Idee oder Mission ungewöhnliche Kräfte. »Rastlos und nicht  kaputtzukriegen«, sagen die Leute dann von ihm. Er besitzt eine  bewundernswürdige Hingabe- und Konzentrationsfähigkeit, die sich  allerdings nur auf das jeweilige Ziel bezieht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Dem allgemeinen Leben in seiner Vielfalt, Wandelbarkeit und  Widersprüchlichkeit steht er dagegen eher hilflos gegenüber und tut sich  schwer damit, sein Engagement danach auszurichten, ob seine Ideen und  Absichten tatsächlich realisierbar und sinnvoll sind. Vor allem  moralisch hochstehende Werte können sein Denken und Handeln weitgehend  in ihren Bann ziehen. Unter Verlust des rechten Augenmasses verfolgt er  dann wie besessen ein selbstgesetztes Ziel oder versucht mit  missionarischem Eifer durchzusetzen, was er selbst für gut hält. Dabei  entsteht ein Ungleichgewicht sowohl in seinem Inneren: es gibt ja auch  für ihn noch mehr als nur dieses eine Ziel oder diese Idee, als auch in  seinem äusseren Leben: die Realität hat ihre eigenen Gesetze, und auch  die Menschen wehren sich gegen aufgedrängtes »Glück«. So richtet sich  schliesslich das Übermass an falsch eingesetzter Kraft gegen ihn selbst  und macht ihn hektisch, verspannt, schlaflos, nervös oder gestresst, ohne  dass er selbst merkt, wie übertrieben oder fanatisch, aufdringlich oder  intolerant er geworden ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Vervain-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Vervain ist das Mittel gegen stresserzeugenden Übereifer und  missionarische Aufdringlichkeit. Es hilft, die Einstellung anderer  Menschen zu respektieren und sie auf ihre eigene Weise glücklicher leben  zu lassen. Es erweitert den Horizont und vermittelt die Erkenntnis, dass  man selbst auch die Wahrheit nicht »mit Löffeln gegessen« hat. Zugleich  verhindert es, dass Einsatzfreude und Tatendrang sich selbständig machen  und Stress erzeugen. Daher wirkt es in entsprechenden Fällen auch gegen  nervöse Spannungen, Schlaflosigkeit, Bluthochdruck oder Verkrampfungen  und kann bei chronischer Überforderung oder ununterbrochenem  Sympathikotonus die heilende Entspannungsphase einzuleiten helfen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Das Problem des Vervain-Menschen besteht darin, dass gerade seine  grösste Tugend, nämlich die idealistische Hilfsbereitschaft, zu masslos  und oberflächlich geworden ist. Hierfür ist einerseits unsere weitgehend  sinnentleerte Kultur verantwortlich, die den Menschen nicht dazu  erzieht, sich selbst zu finden und seinen Wahrheitssinn zu entwickeln  (Wahrheit nicht im moralischen Sinne, sondern als das, was wirklich  ist), und andererseits er selbst, da es ihm nicht gelingt, seine grosse  Energie und Einsatzfreude sinnvoll und effektiv einzusetzen. Jedenfalls  sollte er sich über die Bedeutung von Ideal und Hilfe klarer sein.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     »Ideale« sind im Grunde Kunstprodukte einer unzufriedenen Psyche.  Wenn uns die Realität unseres Lebens nicht das bietet, was wir wünschen,  ersetzen wir sie oft durch eine ausgedachte bessere – durch ein  phantastisches Bild, in das wir ganz einseitig nur jene Aspekte  einzeichnen, die uns angenehm oder gut erscheinen. Alles vermeintlich  Schlechte oder Unerfreuliche wird dabei ausgeblendet. Wenn wir dieses  aus wahren und unwahren Elementen bestehende Bild als das nehmen, was es  ist: Theorie und Denkmodell, so bereichert es uns seelisch, gibt dem  Leben Farbe und jenen Tendenzen Nahrung, die uns auf den eigenen Weg  leiten. Dagegen führt es uns, wenn wir ihm unkritisch folgen, in die  Irre, weil ja nur ein Teil daran stimmt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Wir werden dabei in der Tiefe unseres Wesens nur noch unzufriedener  und geraten in einen noch tieferen Konflikt mit dem »un-idealen« Leben,  das wir – trotz allen Idealvorstellungen – nun einmal führen müssen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Während Ideale, die wir nur auf uns selbst beziehen, noch eine  gewisse Elastizität besitzen und von unserer Psyche ganz instinktiv bis  zu einem gewissen Grade der Realität angepasst werden, fehlt jenen  Idealen, die wir nach aussen, auf die Welt und vor allem auf andere  Menschen projizieren, dieses regulierende Element. Sie sind wesentlich  theoretischer, weil sie hauptsächlich dem Verstand entspringen, und  machen uns daher oft hart und intolerant. Vor allem in der Erziehung, wo  sie zu Dogmen, oder in der Politik, wo sie zur Ideologie werden, können  sie unheilvoll wirken.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Auch der extrovertierte Idealismus des  Vervain-Menschen hat diese Komponente, so dass dieser in die Rolle des  zwar von gutem Willen beseelten, dennoch für das »Opfer« schädlich  wirkenden Missionars verfällt. Von sich auf den Rest der Welt  schliessend, meint er, was für ihn richtig ist, gelte auch für andere,  und versäumt es, den Wert und die Berechtigung seines Handelns statt an  seinem eigenen Vergnügen primär am Wohlergehen seines Objektes zu  überprüfen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Er überschätzt die Bedeutung seiner Überzeugungen, Ideale und Ziele,  weil er sie an die Stelle der Lebensrealität setzt; er missachtet die  Eigenart und berechtigte Andersartigkeit anderer Menschen, weil er zu  sehr von sich auf andere schliesst; er übertreibt seinen Krafteinsatz,  weil seine Ideen und Wünsche ihm den klaren Überblick nehmen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Aus dieser eingeschränkten Sichtweise ergibt sich seine Intoleranz.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Dazu kommt noch, dass er meint, Hilfe bestehe darin, anderen Menschen  ihre Probleme abzunehmen. Wie bei seinem Idealismus geht er davon aus,  dass etwas, was er selbst gerne hätte, auch für andere wünschenswert sein  müsse. Seine grosse Einsatzfreude und sein begeisterter Tatendrang  verlangen danach, ausgelebt zu werden und treiben ihn dazu, jedem seine  guten Ratschläge und seine Hilfe aufzudrängen. Es kommt ihm gar nicht in  den Sinn, dass jemand etwas anderes sucht und braucht, und er ignoriert,  dass vorschnelle, wohlfeile Hilfe – trotz ihrer vordergründigen  Annehmlichkeit – schädlich wirkt, weil sie den »Hilflosen« um die Chance  betrügen, sich aus eigener Kraft zu helfen und damit stärker zu werden.\u003cbr\u003e     Dazu  schädigt er sich auch noch selbst, da er, von Kraft und Begeisterung  hingerissen, die vielfältigen inneren und äusseren Signale missachtet, die  ihm sein getriebener und überforderter Körper in Form von  Stress-Symptomen gibt. Es kommt daher für ihn darauf an, Gelassenheit und  Abstand – vor allem von sich selbst – zu gewinnen und bewusst seine  positiven Seiten: die grosse, selbstlose Einsatzfreude, die edle  Motivation, die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sinnvoll, massvoll  und nutzbringend auszuleben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 15 Holly - Reizbarer Weltverbesserer. \u003cbr\u003e Nr. 18 Impatiens - Stress und Hetze. \u003cbr\u003e Nr. 22 Oak - Stress durch Leistungszwang. \u003cbr\u003e Nr. 32 Vine - Total intolerantes Verhalten. \u003cbr\u003e Nr. 35 White Chestnut - Fixe Ideen.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701152575785,"sku":"8443","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/vervain-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263213"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-vine","title":"Nr. 32 Vine (Weinrebe)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Weinrebe\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Vitis vinifera\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Für selbstsichere, intolerante Menschen, die alle nach ihrer Pfeife tanzen lassen wollen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Zur Basisbehandlung bei: Sturheit, Intoleranz, starren Überzeugungen,  Herrschsucht, rücksichtslosem Dominanzbedürfnis, Dogmatismus,  Fanatismus.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Alle krankhaften Störungen, die mit geistiger Unbeweglichkeit oder  intolerantem Bevormunden einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Im täglichen Leben bei: Pedanterie, kleinlicher Besserwisserei,  Rechthaberei, Bevormundung, geistiger Unbeweglichkeit, »Oberlehrern«,  »Haustyrannen«.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Vine-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Die Anlage ist extrovertiert und besteht in Selbstsicherheit, stark strukturiertem Denken und Dominanzbedürfnis.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein selbstsicherer  Mensch mit guter Urteilsfähigkeit, der jedem Problem gewachsen ist. Weil  er immer eine Lösung weiss, keine Zweifel kennt und jedem sein Wissen  gerne zur Verfügung stellt, ist er ein idealer und allgemein geschätzter  Ratgeber. Er besitzt die Fähigkeit, Probleme gedanklich einzuengen und  auf wenige, in sich selbst schlüssige Faktoren zu reduzieren, was  Zweifel oder Unsicherheit weitgehend ausschliesst. Dabei vermeidet er es  aber, weil er seine eigenen Grenzen kennt, anderen seine Meinung  aufzuzwingen. In welcher Position er sich auch befindet – Lehrer oder  Familienvorstand, Philosoph oder Staatsmann, Priester oder Soldat –  immer räumt man ihm aufgrund seiner Qualitäten eine Führungsfunktion  ein, die er auch gekonnt und überzeugt erfüllt. Vor allem in Notzeiten  oder Katastrophen sind seine selbstsichere Überzeugung, sein  ausgeprägtes Verantwortungsgefühl und sein klar ordnender Geist ein  wahrer Segen, denn er verliert nie den Kopf und weiss immer, wie es  weitergehen muss.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Unter ungünstigen Umständen kann seine klare Meinung zu starrem  Dogmatismus, seine Ordnungsliebe zu Intoleranz und seine  Hilfsbereitschaft zu Herrschsucht entarten. Dann hält sich der  Vine-Mensch für vorbildlich oder unfehlbar und versucht, seiner Umgebung  mit grosser Intoleranz seine persönliche Meinung aufzuzwingen. Manchmal  schlägt seine Fähigkeit zu zielorientiertem, kompromisslosem Handeln in  engstirnige Rücksichtslosigkeit um, so dass er seinen Mitmenschen das  Leben schwer macht – als pedantischer Firmenchef oder engstirniger  Lehrer, als fanatischer Menschenschinder oder rücksichtsloser »Führer«,  als sturer Polizist oder intoleranter Ideologe, als kleinlicher,  zwanghafter Haustyrann oder als Familienschreck. Der typische  Vine-Mensch kann »über den eigenen Tellerrand nicht hinaussehen«. Was es  für ihn nicht gibt, darf es auch für andere nicht geben. Und da er ein  grosses Bedürfnis nach klaren Verhältnissen hat, macht er sich immer  gleich daran, »Ordnung« zu schaffen oder »das Richtige« durchzusetzen.  Unordnung, Unbestimmtheit oder Chaos verunsichern ihn zutiefst und  bewirken sein stures Scheuklappendenken. Nicht so krass ausgeprägt kann  sich die Vine-Eigenschaft auch in übertriebener Ordnungsliebe,  kleinkarierter Rechthaberei, Bevormundung, übertriebener Verplanung,  Unverständnis für andere Ansichten, Engstirnigkeit, geistige  Unbeweglichkeit, Dogmatismus, intoleranter Selbstgerechtigkeit,  Humorlosigkeit oder Zwangsdenken ausdrücken.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Vine-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Vine ist das Mittel gegen aktive Intoleranz. Es fördert die geistige  Beweglichkeit, Lern- und Erkenntnisfähigkeit und baut Kleinlichkeit  sowie fanatische Sturheit ab. Es befreit aus dem Zwang unbedingter  Überzeugungen oder dogmatischer Denkinhalte, macht toleranter,  aufgeschlossener, menschenfreundlicher und lebensfroher. Es lockert zu  starke Disziplin, bringt Entspannung und wirkt dadurch auch gegen alle  Krankheiten, die auf ungenügender innerer Flexibilität und  Nachgiebigkeit beruhen, zum Beispiel Verkalkungstendenzen oder  Bluthochdruck.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Die Menschheit lässt sich in viele Kategorien einteilen – unter anderem auch in die der Führer und der Geführten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Diese unterscheiden sich von einander durch die Haltung, die sie  ihrem Leben entgegenbringen. Während diejenigen, die sich führen lassen,  immer irgendein Gefühl der Ohnmacht oder des Ausgeliefertseins haben  und sich als kleine,untergeordnete Teile eines grossen Ganzen sehen, sind  diejenigen, die führen, von einem persönlichen Verantwortungsgefühl  getragen und meinen, ihr Leben oder sogar das Wohl der Menschheit hänge  von ihrem tatkräftigen Einsatz ab.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Zu dieser Kategorie gehört der Vine-Mensch. Er kann das Leben nicht  in passiver Haltung über sich ergehen lassen, kann nicht einfach  hinnehmen oder sich treiben zu lassen, sondern muss immer das Steuer fest  in der Hand halten und die Welt in seinem Sinne gestalten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Die passive und die aktive Lebenshaltung stehen gleichberechtigt  nebeneinander, da sie sich gegenseitig ergänzen. Was sollten nämlich die  Führer ohne die sich ihnen Anvertrauenden und diese ohne ihre Führer  anfangen?\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Wie sollte sich ein aktiver Impuls auf der einen Seite ohne ein  entsprechendes passives Nachgeben auf der anderen Seite umsetzen können,  oder ein Sich-Hingeben ohne ein Genommenwerden möglich sein? Jeder von  uns trägt solch gegensätzliche Anlagen in sich: wir müssen heute aktiv  und morgen passiv, hier nehmend und dort gebend sein, und dies in einem  ständigen, der Lebensrealität entsprechenden Wechselspiel.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Um seelisch und körperlich gesund sein zu können, müssen wir unsere  Anlagen, Möglichkeiten und Neigungen so weitgehend ausleben, wie es die  Umstände erlauben, das heisst: so sein, wie wir von Natur aus sind. Ein  sensibler, schüchterner Mensch soll kein robuster Draufgänger sein  wollen und ein unternehmungslustiger, schmerzunempfindlicher Praktiker  kein empfindsamer Schöngeist. Das gleiche gilt für das soziale  Verhalten: wer sich nicht zum hingebenden Dienst am Mitmenschen berufen  fühlt, sollte lieber seine »egoistisch« nehmende und aktiv gestaltende  Funktion erfüllen, wer zum Krieger geboren ist, sollte nicht den Pfleger  spielen. Alle Veranlagungen haben – und zwar deshalb, weil es sie gibt –  ihre grundsätzliche Berechtigung und ermöglichen durch ihr  gegensätzliches und sich zugleich ergänzendes Zusammenspiel erst die  Existenz unserer Welt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Das Problem des Vine-Menschen ist nicht seine Veranlagung an sich,  sondern das Ausmass und die Weise, in der er sie auslebt. Solange er  weder mit sich selbst noch mit seiner Umwelt in Konflikt kommt, handelt  er richtig. Seine Willenskraft, seine klaren Denkmodelle und sein Hang  zum Bevormunden, Befehlen oder Führen können, vor allem in Notzeiten,  segensreich sein, die Ordnung erhalten, Bewährtes retten oder  Notwendiges durchsetzen. Es gibt Situationen, in denen das Wohl einer  Gemeinschaft von der Konzentration, Kompromisslosigkeit und Willensstärke  ihres Anführers abhängt. Und im täglichen Leben – in der Familie, der  Erziehung, der Verwaltung, der Politik, im Geistesleben – ist der  regelnde und richtungsweisende Geist des Vine-Menschen nützlich.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Erst wenn sich sein selbstsicheres Führergefühl verselbständigt und  ihn dazu treibt, nachgiebige Tendenzen in seinem Inneren zu ignorieren,  die Ansprüche anderer Menschen intolerant zu unterdrücken oder  willkürlich die Lebensrealität zu ändern, wird sie krankhaft und  krankmachend. In chaotischen Situationen sinnvoll und erforderlich,  stellt ein solches Verhalten unter normalen Lebensbedingungen eine  Entgleisung dar und macht den Vine-Menschen, wenn es ihm zur Gewohnheit  wird, unfähig für eine flexible und sinnvolle Lebensgestaltung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Wenn er sich seiner Stärke bewusst wird, kann er verhindern, dass sie  zur leidenserzeugenden Schwäche wird, dass er anderen und sich selbst das  Leben zerstört, in die soziale Isolation gerät oder die Fähigkeit,  Lebensfreude zu empfinden und weiterzugeben, verliert.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Die körperlichen Begleiterscheinungen – Blutdruckerhöhung,  Gelenkdegenerationen, Leberstörungen, Verkalkung -, die Abwehr seiner  »Opfer« oder seine Misserfolge sind hierfür warnende Zeichen. Seine  Aufgabe ist es, ein aufrechter, selbstsicherer, unbestechlicher, aber  auch selbstkritischer Lehrmeister oder Führer zu sein, der Probleme  vereinfachen und damit lösbar machen kann, Überzeugungen vertreten und  daher vermitteln kann, Wege finden und daher zeigen kann – dies alles  aber nur, wenn er gerufen und benötigt wird.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 3 Beech - Die totale Intoleranz. \u003cbr\u003e Nr. 10 Crab Apple - Kleinlicher Sauberkeitsfanatismus. \u003cbr\u003e Nr. 15 Holly - Wut bei Widerspruch oder Fehlern. \u003cbr\u003e Nr. 22 Oak - Dogmatischer Leistungszwang. \u003cbr\u003e Nr. 27 Rock Water - Die strenge Persönlichkeit. \u003cbr\u003e Nr. 31 Vervain - Total intolerantes Verhalten. \u003cbr\u003e Nr. 35 White Chestnut - Zwanghafter Dogmatismus. \u003cbr\u003e Nr. 38 Willow - Der verbitterte Haustyrann.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701152641321,"sku":"8500","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/vine-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263213"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-walnut","title":"Nr. 33 Walnut (Walnuss)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Walnuss\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Juglans regia\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Für Menschen, die sich zu leicht beeinflussen lassen oder die in einer persönlichen Krise mehr Stabilität benötigen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich:\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Zur Basisbehandlung bei: Persönlichkeitsschwäche,  Selbstbehauptungsschwäche, Überempfindlichkeit gegenüber äusseren  Einflüssen, Mangel an Selbstsicherheit, übertriebener Anpassung;  persönlichen Krisen, Lebensumstellung, Abhängigkeit, Pubertät,  Klimakterium, Zahnen, Tod, Geburt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Alle krankhaften Störungen, die mit einem Mangel an innerer Stabilität oder Abwehrkraft einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Im täglichen Leben bei: zu grosser Beeinflussbarkeit, Labilität, Gutgläubigkeit, schlechten Gewohnheiten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Walnut-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die Anlage besteht in einer grossen geistigen und gefühlsmässigen Offenheit und Beeindruckbarkeit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch, der allem und jedem gegenüber aufgeschlossen ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Das macht ihn zu einem angenehmen, gutgläubigen und arglosen  Zeitgenossen, der weder Vorurteile noch Misstrauen kennt. Geist und Seele  sind bei ihm, wie beim unbefangenen Naturmenschen, nicht durch  vorgefasste Meinungen, Absicherungen, Vorbehalte oder einseitig rationale  Denksysteme eingeengt. Im Gegenteil: bei ihm durchdringt sich  Rationales und Irrationales, Wunder und Banalität, Traum und  Wirklichkeit zu einem reichen, auch die Tiefe des Seins umfassenden  inneren Bild. Wo andere zwischen Scheuklappen hervorblicken, sieht er  ein ganzes Panorama. Er lebt im Geiste jenes grossen Philosophen, der die  Quintessenz seines lebenslangen Nachdenkens in den Worten »Ich weiss,  dass ich nichts weiss!« ausdrückte. Das heisst: er weiss, dass hinter jeder  äusseren, banalen Form eine unendlich komplexe Idee steckt, dass als  endgültig erscheinende Tatsachen nur flüchtige Momentaufnahmen aus  festgelegten Blickwinkeln sind und jederzeit aus anderen Perspektiven  widerlegt oder annulliert werden können – kurz, dass dem menschlichen  Bewusstsein die absolute Erkenntnis versagt ist, dass für ihn alles nur  relativ und damit von tausend Möglichkeiten erfüllt ist. Mit dieser  instinktiven Lebenssicht geht er seinen manchmal rätselhaften Weg, nur  seinen Eingebungen, Interessen und Gefühlen folgend und dabei, wie das  Kind im Märchen, sicher sein persönliches Ziel erreichend. Lebenskrisen  mit Selbstzweifeln, Irrungen und Wirrungen gibt es bei ihm nicht, denn  er hat ja seinen inneren Kompass, und wenn es scheint, als sei er zu  beeinflussbar, zu leichtgläubig und zu inkonsequent, so ist das nur ein  Zeichen dafür, dass der Beobachter, zu sehr in seinen eigenen Vorurteilen  und Vorstellungen befangen, keinen Sinn mehr für das Aussergewöhnliche  und Wunderbare im Leben hat.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Unter ungünstigen Umständen kann diese vorurteilslose Einstellung zu  übergrosser Beeinflussbarkeit werden. Die Offenheit der Walnut-Menschen  gegenüber geistigen und gefühlsmässigen Eindrücken, die sie ausgesprochen  gutgläubig und beeindruckbar macht, führt oft dazu, dass sie sich  verunsichern oder vom eingeschlagenen Weg ablenken lassen. Vor allem  gegenüber autoritären Personen oder Instanzen können sie sich – obwohl  sie im Grunde durchaus wissen, was sie wollen – oft nicht durchsetzen  und befinden sich dann auf einmal in Situationen oder Positionen, die  sie nicht gewollt haben, zum Beispiel in einem frustrierenden Beruf,  einer unglücklichen Partnerschaft, einer unerfreulichen Wohnung. Da ihre  Seele aber darunter leidet, reagiert sie mit Frustrationen und  Depressionen oder macht in Form von Krankheiten – vor allem der Haut,  der Lymphe oder des Hormonsystems – auf den Irrtum aufmerksam.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Walnut-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Walnut ist das Mittel für Abwehrkraft und innere Stabilität. Es gibt  ein dickeres Fell gegen äussere Einflüsse, vor allem, wenn man einen  neuen Lebensweg einschlagen will. Es reduziert naive Gutgläubigkeit und  unpassende Vertrauensseligkeit, stärkt die Persönlichkeit und ermöglicht  die Entwicklung beziehungsweise Realisierung eines eigenen  Lebenskonzeptes. Natürliche Entwicklungsprozesse werden gegen die  überall vorhandenen Widerstände (zu denen auch psychische oder  moralische Konditionierungen gehören) gefördert. Man bekommt die  Fähigkeit, alte Gewohnheiten aufzugeben, sich gegen den Druck einer  unverständigen oder nur auf ihren Vorteil bedachten Umwelt  durchzusetzen, sich aus Abhängigkeiten zu befreien oder ganz allgemein  »man selbst« zu werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Walnut schützt nicht nur gegen negative Einflüsse – zum Beispiel  Infektionen -, sondern hilft auch, wichtige Lebensumstellungen wie  Zahnung, Pubertät oder Klimakterium, Geburt oder Tod ungestört zu  vollziehen. Es wird fast immer zur Stabilisierung benötigt, wenn man mit  Hilfe von Agrimony neurotische Schutzhaltungen auflöst.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Leben bedeutet Expansion, Wachstum und Selbstverwirklichung. Daher  ist die treibende Kraft in unserem Leben der Drang nach ungehinderter  Entfaltung unserer naturgegebenen Anlagen und Möglichkeiten, der  allerdings, da er bei allen Lebewesen existiert, zugleich Konflikt und  Kampf bedeutet: fressen, um nicht gefressen zu werden. Als bewusste  Menschen können wir zwar viele Konflikte durch höhere Einsicht  vermeiden, aus mitmenschlichem Gefühl den mörderischen Überlebenskampf  auf das Notwendigste beschränken und unseren Raubtier-Instinkten  angemessene Zügel anlegen. Dennoch bleiben auch wir unserer biologischen  Grundstruktur verhaftet und Teil der um ihre nackte Existenz kämpfenden  Natur.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Dabei gibt es natürlich individuelle Unterschiede. Während der eine  Mensch vor allem geistig-seelische Werte anstrebt, geht es dem anderen  vor allem um körperlich-materielle Vorteile. Im Kampf ums Überleben und  um Selbstverwirklichung wird immer das wichtigste Persönlichkeitselement  geschützt und, wenn nötig, die unbedeutenderen preisgegeben. So wirft  der eine um seiner blossen Existenz willen ganz realistisch seine schönen  Ideale über Bord, während der andere für seine Überzeugung oder Moral  Leib und Leben opfert. (Das darf nicht moralisch bewertet werden, denn  jeder verwirklicht sich auf seine persönliche Weise und mit dem gleichen  Recht.) In diesem Kampf droht der Walnut-Mensch den Kürzeren zu ziehen,  da seine starke Beeinflussbarkeit, seine naive Gutgläubigkeit und seine  mangelnde Abgrenzung seine »Feinde« zu Übergriffen provozieren: er  wird bedrängt, beeinflusst, überredet, von seinem Ziel abgebracht,  missbraucht, für fremde Zwecke eingespannt, umerzogen, verplant,  verunsichert oder manipuliert – kurz, er tut schliesslich alles ausser  dem, was für ihn selbst wichtig und lebenswert ist. Das aber geht nicht  lange gut, denn die Seele – oder das Eigentliche in ihm – will sich ja  verwirklichen. Daher erzeugt sie, entsprechend dem Ausmass der  Selbstentfremdung, die unterschiedlichsten Warnsignale: Aggressionen,  Frustrationen, Depressionen, Psychosen, Neurosen, Verhaltensstörungen  oder körperliche Krankheiten. Einen kritischen Schwerpunkt bilden dabei  die natürlichen Umstellungsphasen (in denen der Organismus besondere,  neue Eigenschaften entwickelt): das Zahnen, die Pubertät, das  Klimakterium, die Geburt oder der Tod.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Je ungestörter die inneren Rhythmen ablaufen, je unbehinderter ein  Mensch seine persönlichen Eigenarten entfalten und je konsequenter er  seinen eigenen Lebensweg verfolgen kann – und zwar gegen alle äusseren  und inneren Widerstände -, desto besser geht es ihm, desto gesünder ist  er und desto menschlicher kann er sein.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Der Walnut-Mensch sollte daher seine Gutgläubigkeit kontrollieren und  nur dann nachgeben, wenn es sinnvoll und erforderlich ist; er sollte  bewusst auf seine Unabhängigkeit achten und, so weit wie möglich, seinen  persönlichen Weg zu gehen versuchen. Sich treu zu bleiben ist oft  schwer, sich ohne dringenden Grund selbst zu verraten aber kann die  Hölle sein.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 1 Agrimony - Die totale Selbstentfremdung.\u003cbr\u003e Nr. 4 Centaury - Unselbständig und beeinflussbar\u003cbr\u003e Nr. 5 Cerato - Unsicherheit durch Beeindruckbarkeit.\u003cbr\u003e Nr. 12 Gentian - Verzagtheit bei Lebensänderung.\u003cbr\u003e Nr. 19 Larch - Beeinflussbarkeit durch Mangel an Selbstvertrauen.\u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Beeinflussbarkeit aus Ängstlichkeit.\u003cbr\u003e Nr. 23 Olive - Beeinflussbarkeit durch Erschöpfung.\u003cbr\u003e Nr. 24 Pine - Abwehrschwäche gegen Beschuldigungen.\u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Mangelnde Widerstandskraft gegen oder durch psychisches Trauma.\u003cbr\u003e Nr. 37 Wild Oat - Verfehltes Lebensziel.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701152870697,"sku":"5966","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/walnut-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263215"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-water-violet","title":"Nr. 34 Water Violet (Sumpfwasserfeder)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Sumpfwasserfeder\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Hottonia palustris\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Für einzelgängerische Menschen mit Kontaktproblemen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Zur Basisbehandlung bei: Kontaktproblemen, Bindungsangst,  Zurückhaltung, Verschlossenheit, Menschenscheu, Reserviertheit,  kontaktgestörten Einzelgängern; Arroganz, Überheblichkeit, Verachtung,  Gefühlskälte, Ablehnung, Stolz.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Alle krankhaften Störungen, die mit Kontaktproblemen einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Im täglichen Leben bei: Schüchternheit, Zurückhaltung, Unnahbarkeit, Einzelgängerei.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Water Violet-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die Anlage ist introvertiert und besteht in geistiger Eigenständigkeit sowie einem starken Unabhängigkeitsbedürfnis.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein selbstgenügsamer,  unabhängiger Mensch von ausgeprägter Individualität. Freiheit und  Unabhängigkeit sind die Grundpfeiler seines Lebens. Um sich diese zu  erhalten, meidet er alle Menschen, die ihn – in welcher Form auch immer –  verpflichten wollen, und teilt sich nur denjenigen mit, die ihn  verstehen, was allerdings angesichts seiner eigenwilligen Ansichten eher  selten vorkommt. Er will auf keinen Fall, dass sich andere in seine  Angelegenheiten einmischen oder ihm bei seinen Problemen helfen, weil er  einerseits autark bleiben will und andererseits ja kaum jemand in der  Lage ist, seine persönlichen Vorstellungen nachzuvollziehen. Seine  angeborene Extravaganz – ein ungewöhnliches Aussehen, eine seltsame  Denkweise, ungewöhnliche Vorlieben, besondere Fähigkeiten oder eine  aussergewöhnliche Herkunft – bringt es mit sich, dass er vorwiegend eigene  Wege geht, um seine Individualität zu schützen. Er macht den Eindruck,  als brauche er nur wenig äussere Anregungen, dafür aberum so mehr Ruhe  für sich selbst. Für seine Mitmenschen ist er ein angenehmer  Zeitgenosse, weil er niemanden mit Wünschen oder Forderungen belästigt,  jeden leben lässt, wie er will, und allgemein sehr tolerant ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Unter ungünstigen Bedingungen verliert diese Anlage ihre  unbeschwerte, freiheitliche Note und entartet zum Water Violet-Syndrom:  die angeborene, überlegene Unabhängigkeit kann zur krankhaften  Kontaktstörung oder zu abweisendem Stolz werden, die aussergewöhnlichen  Eigenschaften ihn zum verschrobenen Sonderling machen. Die empfindsame  Eigenständigkeit verwandelt den Water Violet-Menschen in einen  unglücklichen Misanthropen oder komplexbeladenen Menschenscheuen, der  Wunsch nach Alleinsein treibt ihn in schmerzliche Einsamkeit, das  Bedürfnis nach Unabhängigkeit macht ihn unfähig, menschliche Anteilnahme  zu akzeptieren, Geschenke oder Ratschläge anzunehmen. In diesem Zustand  reduziert sich der Kontakt zu seinen Mitmenschen mehr und mehr, sei es  durch aktive Zurückweisung, sei es durch passives Sich-Zurückziehen,  wodurch er zu einem spürbaren Fremdkörper in der sozialen Gemeinschaft  wird. Auch der gutwilligste und verständnisvollste Freund lässt sich  nicht dauernd zurückweisen, ohne schliesslich verärgert zu sein. Zugleich  treibt das von ihm als aufdringlich empfundene Unverständnis seiner  Umwelt den Water Violet-Menschen in eine Isolation, die er eigentlich  selbst nicht will. Bei den Aussenseitern der Gesellschaft,  Nicht-Sesshaften oder Einsiedlern, aber auch bei den Kühl-Distanzierten  oder Vornehm-Zurückgezogenen findet man oft das Water Violet-Syndrom.  Oft hat man bei ihnen den Eindruck, als wollten sie eigentlich gar nicht  so sein, als seien sie durch unglückliche Umstände in ihre Rolle  gedrängt worden, fänden darin aber immer noch ihre bestmögliche  Überlebenschance. Auch viele schüchterne, einzelgängerische Kinder  leiden unter diesem Problem; weil sie sich missverstanden und zu einem  Verhalten gezwungen fühlen, das ihnen nicht liegt, suchen sie ihr Heil  instinktiv in der »inneren Emigration«.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Water Violet-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Water Violet ist das Mittel gegen Kontaktstörungen. Es macht  geselliger, aufgeschlossener, kontaktfreudiger, baut krankhafte innere  Distanzen zum Mitmenschen ab und wirkt damit aktiv gegen Vereinsamung.  Besonders hilfreich ist es, wenn jemand durch irgendwelche negativen  Umstände oder eine beginnende Krankheit menschenscheu oder ungesellig  geworden ist (häufig bei Kindern). Dann kann es den normalen Zustand  wiederherstellen. Auch bei unnatürlichem Stolz, Arroganz oder  übertrieben vornehmer Zurückhaltung ist es angezeigt, da diese oft nur  neurotische Schutzhaltungen sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Das Interesse an anderen Menschen und das Bedürfnis, mit ihnen  Gefühle und Gedanken auszutauschen, sind fundamentale Eigenschaften der  menschlichen Seele und für die psychische Gesundheit unerlässlich. Sie  bereichern uns, indem sie uns mit neuen Ideen und Informationen  versorgen und unsere Gefühle beleben; vor allem aber dienen sie unserer  Bewusstwerdung. Im unseren Mitmenschen können wir uns selbst wie in einem  Spiegel erkennen: einerseits reagieren sie auf unser Verhalten – wie  das Echo auf den Ruf – mit entsprechenden Reaktionen, und andererseits  sind alle Eigenschaften, die wir an ihnen entdecken, Bilder aus unserem  eigenen Inneren.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Das Bedürfnis nach Kommunikation ist von Mensch zu Mensch  verschieden: während für den Extrovertierten der dauernde menschliche  Kontakt so lebenswichtig ist wie die Luft zum Atmen, braucht ihn der  Introvertierte nur in begrenztem Umfang. Denn bei ihm wird jeder  Eindruck – im Gegensatz zum Extrovertierten, der ihn nur archiviert –  sogleich in die unergründliche Tiefe seiner Psyche weitergeleitet und  dort in komplizierten Prozessen zu eigener seelischer Substanz  verarbeitet. Je mehr Zeit, Ruhe und Kraft er dafür aufwenden muss, desto  geringer ist seine Kapazität für neue Eindrücke. Daher macht seine  Psyche, wenn ihre Aufnahmefähigkeit erschöpft ist, »den Laden zu« und  blockt jede weitere Zufuhr ab: er wird unansprechbar, ungesellig und  sucht die Einsamkeit, um wie ein sattes Tier alles in Ruhe »verdauen« zu  können.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Der Water Violet-Mensch mit seiner introvertierten Veranlagung  braucht diese Zurückgezogenheit häufiger als andere. Wenn er zu sehr  beeinflusst oder beeindruckt wird, beginnt er, sich als Selbstschutz  gegen die Aussenwelt abzuschliessen und zurückzuziehen. Unter  erschwerenden Umständen (zum Beispiel unverarbeiteter Schock,  Verletztheit, starke Enttäuschung) kann diese Haltung krankhafte Ausmasse  annehmen, über das Ziel hinausschiessen und sich in einer extrem  abweisenden, isolierenden Position fixieren. Er ist dann nicht mehr  imstande, zwischen nützlichen und belastenden Einflüssen zu  unterscheiden und reduziert seine menschlichen Kontakte mehr, als er  eigentlich will und als ihm gut tut. Er wird ablehnend gegen jedermann,  wortkarg, unzugänglich, einsam und unglücklich.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Ein solcher Zustand tritt manchmal auch beim Beginn einer Krankheit  ein. Einsilbigkeit, Verschlossenheit, Kontaktunfähigkeit weisen dann  darauf hin, dass sich eine innere Problematik aufgebaut hat, die  vorrangig bearbeitet werden muss, und zwar nicht in der Kommunikation mit  der Aussenwelt, sondern in der – bewussten oder unbewussten – Zwiesprache  mit sich selbst. Krankheit ist ja eine Heilreaktion, in deren Verlauf  der Körper von Giften aller Art befreit und seine innere Ordnung  wiederhergestellt wird.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e      Die Behandlung des Water Violet-Syndroms besteht daher in Ruhe,  stillschweigendem Verständnis und einer stetigen Bereitschaft zur  Kommunikation. Im Prinzip geht es dabei um die Wiederherstellung des  inneren Gleichgewichts zwischen Intro- und Extraversion, um die  Fähigkeit, sich so viel an menschlichem Kontakt zu holen, wie man  braucht, und sich alles, was darüber hinausgeht, mit  selbstverständlicher Leichtigkeit vom Leib zu halten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 1 Agrimony - Kontaktprobleme durch Mangel an Offenheit. \u003cbr\u003e Nr. 2 Aspen - Kontaktprobleme bei unklaren Ängsten.\u003cbr\u003e Nr. 3 Beech - Übertolerante Unnahbarkeit.\u003cbr\u003e Nr. 7 Chestnut Bud - Geistige Verschlossenheit.\u003cbr\u003e Nr. 15 Holly - Der gereizte Misanthrop.\u003cbr\u003e Nr. 19 Larch - Kontaktprobleme durch Minderwertigkeitsgefühle.\u003cbr\u003e Nr. 21 Mustard - Schwere, depressive Kontaktstörungen.\u003cbr\u003e Nr. 22 Oak - Einsamkeit durch Ehrgeiz.\u003cbr\u003e Nr. 23 Olive - Ungeselligkeit aus Erschöpfung.\u003cbr\u003e Nr. 27 Rock Water - Weltflucht und Selbstkasteiung.\u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Kontaktstörungen durch seelische Erschütterung.\u003cbr\u003e Nr. 38 Willow - Verbitterung wegen Freiheitsbeschränkung.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701152969001,"sku":"6760","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/water-violet-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263216"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-white-chestnut","title":"Nr. 35 White Chestnut (Rosskastanie)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Rosskastanie\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Aesculus hippocastanum\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Für Menschen, die von bestimmten, meist unangenehmen Gedanken oder Vorstellungen tyrannisiert werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Zur Basisbehandlung bei: zwanghaftem Denken, fixen Ideen, geistiger Übererregung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Alle krankhaften Störungen, die mit Zwangsgedanken oder fixen Ideen einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Im täglichen Leben bei: Gedankenkarussell, Schlafstörungen,  Nicht-abschalten-können, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen durch  geistige Überbeanspruchung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des White Chestnut-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Die Anlage ist introvertiert und besteht in geistiger Wachheit,  grosser Empfindlichkeit und der Fähigkeit zu intensiven Denkprozessen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch mit einem  regen Geist und einer starken Vorstellungskraft. Wenn er sich mit etwas  beschäftigt, so tut er dies mit so grosser Intensität, Konzentration und  Phantasie, dass alles, was nicht dazugehört, aus seinem Gedankenkreis  verschwindet. Das macht seine geistige Arbeit sehr effektiv. Dabei  bleibt er aber Herr seines Denkens; er kann jederzeit von einem Thema  auf ein anderes umschalten und sich sogleich mit der Idee, der Frage  oder Problematik beschäftigen, die ihm gerade wichtig – und vor allem  angenehm – ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Unter ungünstigen Umständen kann die Fähigkeit zu intensivem Denken  so entarten, dass sich bestimmte Gedanken der bewussten und willentlichen  Kontrolle entziehen und zum unbeherrschbaren Zwangsdenken werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        (Bei starker emotionaler Erschütterung kann dies übrigens jedem  passieren.) Meistens besitzen diese zwanghaften Gedanken wegen der  ausgeprägten Empfindlichkeit des White Chestnut-Menschen einen  unangenehmen Inhalt: Sorgen, Befürchtungen oder Probleme. Manchmal  schieben sich aber auch freudige Erwartungen so in den Vordergrund, dass  der Kopf für nichts anderes mehr frei ist. Im White Chestnut-Zustand ist  es wie bei einer Schallplatte, die nur noch auf einer Rille läuft: der  Verstand ist in fixen Ideen oder festgefahrenen Gedanken gefangen und  kreist sinnverloren nur noch um einen bestimmten Denkinhalt. Ein Lied,  ein Spruch, ein Wort wiederholt sich ununterbrochen, ohne dass man etwas  dagegen tun kann. Oder man grübelt herum, kann sich nicht mehr  entspannen, nicht abschalten, keinen neuen Gedanken fassen. Oft treten  dabei Kopfschmerzen oder Schlafstörungen auf.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der White Chestnut-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        White Chestnut ist das Mittel für klares Denken. Es befreit den Kopf  von quälenden Vorstellungen, hilft gedankliche Teufelskreise zu  durchbrechen, Zwangsgedanken zu entschärfen oder auch heilsame  Verdrängungen vorzunehmen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Es fördert die Konzentrationsfähigkeit, hat eine ordnende Wirkung auf  das Denken und hilft, Probleme zu lösen oder ins Unterbewusste zu  verlagern. Es kann Kopfschmerzen oder Schlafstörungen bessern, die durch  zu anstrengende Denktätigkeit hervorgerufen wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Jeder weiss, wie wohltuend es ist, seine Wut oder seinen Schmerz  auszudrücken, herauszuschreien oder zu heulen, denn dabei kann die ihnen  innewohnende, emotionale Energie abfliessen und sich nicht mehr im  Inneren des Organismus stauen. Jeder kennt auch die temperamentvollen,  ungehemmten Menschen, die ihre intensiven Gefühle sofort und am  Erstbesten auslassen und anschliessend wieder gut gelaunt und entspannt  sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Wer dagegen seine Probleme, Sorgen, Schmerzen, Ängste oder auch  seine Aggressionen zurückhält, auf ihnen wie auf einer bitteren,  verdorbenen Speise herumkaut und sie schliesslich herunterschluckt, den  machen sie krank und unglücklich.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Dies tun vor allem die introvertierten Menschen. Bei ihnen geht alles  immer gleich in die Tiefe, wo es verarbeitet und in veränderter Form –  entweder als weiterführende Erkenntnis oder in Form einer negativeren  Lebenshaltung – in die Persönlichkeitsstruktur eingebaut wird. Der White  Chestnut-Mensch gehört zu ihnen. Er hat aber noch eine problematische  Angewohnheit: er bearbeitet alles mit so grosser Intensität und  Gründlichkeit, dass ihm seine emotionsgeladenen, konfliktreichen Gedanken  nicht mehr aus dem Kopf gehen. Sie sind wie jene Knochen, auf denen man  herumkauen kann, ohne dass etwas Nahrhaftes dabei herauskommt. Meistens  handelt es sich dabei um Erkenntnisse, die er nicht wahrhaben, Sorgen,  Ängste, Nöte, die er um gefühlsmässiger Vorteile willen nicht aufgeben,  Probleme, die er aus uneingestandenen Gründen nicht lösen will. Sein  Bewusstsein wird oft von negativen Vorstellungen oder intensiven Wünschen  so sehr beherrscht, dass für klare, vernünftige Gedanken kein Raum mehr  bleibt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Normalerweise werden solche lästigen Geistesinhalte von der Psyche  einfach verdrängt. Sie überprüft die unzähligen Informationen,  Wahrnehmungen oder Gedanken, denen wir ausgesetzt sind, ständig darauf,  ob sie dem seelischen und körperlichen Wachstum dienen. Was momentan  nicht in den geistigen Entwicklungsprozess passt, legt sie im  Unterbewussten für einen späteren, günstigeren Zeitpunkt ab, um zu  verhindern, dass der Mensch unter für ihn momentan zu schweren  Erkenntnissen oder Wahrheiten zusammenbricht. Erst wenn er reif dafür  ist und wenn sie es für einen weiteren seelischen Wachstumsschritt  braucht, lässt sie einen Teil des verdrängten Materials in Form eines  aktuellen Problems wieder bewusst werden. Dann ist es an der Zeit, sich  ihm zu stellen und den Konfliktinhalt sinnvoll in die Lebenswirklichkeit  einzugliedern, zum Beispiel durch eine Erweiterung des Weltbildes,  eine Korrektur des persönlichen Selbstverständnisses oder eine  praktische Lebensveränderung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Hierum geht es meist beim White Chestnut-Zustand, in den fast jeder  Menschen von Zeit zu Zeit gerät. Daher sollte man, wenn man darunter zu  leiden hat, beginnen, sich über seine Emotionen klarzuwerden, sich  seinen Problemen zu stellen, sein äusseres Leben den inneren Bedürfnissen  anzupassen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Wenn ein Problem so stark wird, dass es bewusstes Leiden erzeugt, kann  es nicht mehr mit heilsamem Erfolg verdrängt werden, sondern muss  aufgearbeitet werden. Man sollte sich fragen, weshalb ein bestimmter  Gedanke einem ständig durch den Kopf geht, und eine neue Antwort auf die  ihm zugrundeliegende Frage suchen. Oft genug ist man vor ihr  ausgewichen. Dabei darf man auch vor Tabus nicht zurückschrecken, die ja  inzwischen überholt und sinnlos geworden sein können.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e        Allein schon diese Suche bewirkt oft eine Öffnung des gedanklichen  Teufelskreises. Manchmal bleibt als vorübergehende Notmassnahme nur der  Versuch, den vorherrschenden, quälenden Gedanken einfach durch sein  positives Gegenteil zu ersetzen, indem man sich gewissermassen  umprogrammiert. Dadurch wird das bewusste Oberflächen-Denken von dem  unlösbaren Problem abgelenkt, und die Psyche kann intuitiv im  Unterbewusstsein die richtige Lösung finden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 2 Aspen - Gedankenblockade durch unbestimmte Befürchtungen.\u003cbr\u003e Nr. 6 Cherry Plum - Geistige Besessenheit.\u003cbr\u003e Nr. 7 Chestnut Bud - Unaufmerksamkeit durch Zwangsgedanken. \u003cbr\u003e Nr. 8 Chicory - Zwanghafte Liebesgedanken. \u003cbr\u003e Nr. 9 Clematis - Zwanghafte Zukunftsträume. \u003cbr\u003e Nr. 10 Crab Apple - Quälende Verunreinigungs-Gedanken. \u003cbr\u003e Nr. 14 Heather - Eitles Zwangsdenken.\u003cbr\u003e Nr. 15 Holly - Aggressive Zwangsgedanken.\u003cbr\u003e Nr. 16 Honeysuckle - Zwanghafte Erinnerungen. \u003cbr\u003e Nr. 18 Impatiens - Geistige Getriebenheit.\u003cbr\u003e Nr. 20 Mimulus - Ängstliche Zwangsgedanken. \u003cbr\u003e Nr. 22 Oak - Erfolgsorientiertes Zwangsdenken. \u003cbr\u003e Nr. 24 Pine - Schuldbetonte Zwangsgedanken. \u003cbr\u003e Nr. 25 Red Chestnut - Sorgenvolle Gedanken. \u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Traumatische Zwangsgedanken. \u003cbr\u003e Nr. 31 Vervain - Fixe Ideen. \u003cbr\u003e Nr. 32 Vine - Zwanghafter Dogmatismus. \u003cbr\u003e Nr. 38 Willow - Verbittertes Zwangsdenken.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701153132841,"sku":"5695","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/white-chestnut-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263219"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-wild-oat","title":"Nr. 36 Wild Oat (Waldtrespe)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Waldtrespe\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Bromus ramosus\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Für Menschen, die gerne etwas Sinnvolles tun wollen, aber nicht wissen, worin dieses besteht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Zur Basisbehandlung bei: Sinnlosigkeit, Unklarheit, Ziellosigkeit,  Selbstentfremdung, Neuanfang, Sinn- und Lebenskrisen, Depression durch  fehlenden Lebenssinn.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Alle krankhaften Störungen, die mit Frustrationen und Ziellosigkeit im Leben einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Im täglichen Leben bei: Unzufriedenheit und Frust durch sinnlose Tätigkeit, Unentschlossenheit durch Unklarheit, Zweifeln.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Wild Oat-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Die Anlage besteht in lebensoffener Unternehmungslust und einem starken Sinn-Bedürfnis.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch, der es  versteht, seinem Leben eine Bedeutung oder einen Sinn zu geben. Er  vergeudet seine Kraft und Zeit nicht mit Nebensächlichkeiten, sondern  folgt stets zielstrebig seiner inneren Stimme, die ihm in Form von  Gefühlen, Eingebungen und Erkenntnissen mitteilt, was für ihn richtig  ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Das können materielle oder geistige, oberflächliche oder tiefgründige  Dinge sein, immer aber entsprechen sie seiner persönlichen,  anspruchsvollen Veranlagung und sind ihm wie auf den Leib geschnitten.  Aus dieser vollkommenen Übereinstimmung zwischen seinen Möglichkeiten  und Bedürfnissen einerseits und den tatsächlichen Lebensumständen  andererseits ergibt sich eine grosse Zufriedenheit, die ihn auch in  seinem äusserlichen Leben erfolgreich werden lässt. Der harmonisch  entwickelte Wild OatMensch weiss stets, was er will, geht mit sicherem  Instinkt und ohne Zögern auf das zu, was ihm wichtig ist, und tut das,  was ihm Freude macht. Er ist ein Erfolgsmensch und wahrer Lebenskünstler  – allerdings nicht, weil er mit rücksichtslosem Ehrgeiz vorgeht oder  einfach alles, wie es will, laufen lässt, sondern weil er sein Leben mit  Hingabe, Konzentration und sicherem Gespür gestaltet. Dabei hat er oft  eine Neigung zur Philosophie, Religion oder Kunst, zumindest aber ein  natürliches Gespür für die eigentlichen Hintergründe des Lebens.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Unter ungünstigen Umständen kann das sinnsuchende Element des Wild  Oat-Menschen so ausufern, dass er nur noch sucht, aber nicht mehr findet.  Er verliert den klaren Blick und den sicheren Instinkt, die ihn sonst  so unfehlbar geleitet haben. Wenn er etwas begonnen hat, stellt er nach  kurzer Zeit fest, dass es doch nicht das Richtige ist, gibt es auf und  versucht etwas anderes, das sich auch wieder als falsch erweist. Oder er  geht im Geiste immer wieder irgendwelche Projekte durch, ohne sich zu  einem Versuch entschliessen zu können. Sein dringender Wunsch nach einem  lebenswerten Leben oder einer befriedigenden Tätigkeit erlaubt ihm zwar  keine faulen Kompromisse, ist gleichzeitig aber so unklar, dass er nicht  ans Ziel führen kann. So ist er unfähig, seine Berufung zu finden  beziehungsweise sich für den richtigen Weg zu entscheiden, was ihn  unzufrieden oder depressiv macht. In diesen Zustand kann jeder Mensch  geraten. Manchmal tritt er bei Jugendlichen auf, die am Beginn ihrer  Selbständigkeit stehen und trotz hoher Erwartungen und  Einsatzbereitschaft noch keinen richtigen Ansatzpunkt für ihr weiteres  Leben gefunden haben. Besonders häufig entwickelt er sich bei Lebens-,  Berufs- oder Ehekrisen, in denen man zwar fühlt, dass sich etwas ändern  muss, gleichzeitig aber nicht weiss, in welche Richtung man steuern und  wie man sich verhalten soll. Man macht vielleicht ein paar halbherzige  Versuche, leistet sich ein paar Torheiten, wechselt erfolglos den Beruf  oder den Partner, letztlich aber hängt man weiter in der Luft,  blockiert, frustriert, deprimiert.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Wild Oat-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Wild Oat ist das Mittel für Klarheit und Selbstverwirklichung. Über  lange Zeit (Monate!) hinweg genommen, stellt es die innere Ordnung  wieder her und öffnet dem Menschen in einem unmerklich ablaufenden  Erkenntnisprozess die Augen für sich selbst und seine eigentlichen  seelischen Bedürfnisse. Es gibt Klarheit und Entschiedenheit, lässt die  persönliche Berufung finden, ist bei Sinn- und Lebenskrisen unerlässlich,  hilft bei der Berufs- oder Partnerwahl, ermöglicht einen neuen  Lebensanfang und bekämpft Depressionen oder Krankheiten, die ihren Grund  in Unzufriedenheit oder innerer Unklarheit haben. Es kann immer bei  fehlendem Ziel oder Konzept eingesetzt werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Das Bedürfnis nach einem Sinn in allen Dingen ist eine typische  Eigenschaft des Menschen und Ausdruck seiner Bewusstheit. Ob Nihilist,  Materialist, Esoteriker, Religiöser, Philosoph, Rationalist, Schwärmer,  Idealist, Ideologe oder Freigeist: jeder Mensch macht sich – verneinend  oder bejahend – einen Reim auf das, was er erlebt, was ihm geschieht und  was zu tun ihm bestimmt ist. Nicht nur im grossen philosophischen  Entwurf, in der religiösen Vision, im intuitiv entstandenen Kunstwerk,  in der Katastrophe, im Naturgesetz, sondern auch in jeder mechanischen  Gesetzmässigkeit oder jedem nützlichen Zusammenhang sucht er im Grunde  nichts anderes als einen alles verbindenden Sinn.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Besonders in unserem persönlichen Leben spielt die Sinnfindung eine  ausschlaggebende Rolle. Es ist ja, so wie es ausfällt, das Ergebnis all  unseres Bemühens – ein Kunstwerk, an dem wir unablässig arbeiten und das  von unserer inneren Reife Zeugnis ablegt. Dabei stehen je nach  Altersstufe bestimmte Aspekte im Vordergrund: während es in Kindheit und  Jugend mehr um die extrovertierte Einordnung in Welt und Gesellschaft  geht, werden in späteren Jahren die introvertierte Selbsterkenntnis und  die Beziehung zur transzendenten Seite der Welt wichtiger. Normalerweise  läuft diese Entwicklung in kleinen Schritten und täglichen Korrekturen  ab, wobei Gefühle, Eingebungen und Erkenntnisse die Richtung angeben.  Primär sind sie es, nicht der Verstand, die uns durchs Leben führen,  weil in ihnen die Komplexität unserer Anlagen zusammenwirkt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Wer sie ignoriert, lebt an sich selbst vorbei – bis eines Tages in  der Tiefe seiner Seele eine gewaltsame Korrekturbewegung entsteht, die  alles, woran er sich bisher gehalten hat, in Frage stellt und ihm die  Orientierung raubt. Was bis dahin für ihn Geltung hatte, verliert seinen  Wert, und Ersatz dafür kann er nicht finden, da er seine Sinne nicht  geübt hat. Bei Jugendlichen pflegt dies allerdings nicht so abrupt und  gewaltsam abzulaufen, sie spüren vor allem den nicht endenden Frust und  sehen, dass sie den Anschluss an ihr Leben nicht finden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Unter diesen Umständen, die dem Wild Oat-Syndrom entsprechen, gilt  es, wieder – oder endlich – zu lernen, was für einen selbst richtig ist.  Dazu muss man seine Eingebungen, Gefühle und Träume ernst nehmen und auf  die Zeichen achten, die einem das Leben täglich gibt. Frust und Freude  sind dabei die grossen Führer. Man muss sich besser kennenlernen, um sich  dem immer wieder einmal erforderlichen Neubeginn mit der nötigen  Ehrlichkeit und Bewusstheit widmen zu können. Dabei muss manches leere  Tabu aufgelöst, manche überholte Moral abgeworfen, manch persönlicher  Zwang überwunden werden. Manchmal ist das ein jahrelanger Prozess. Dabei  verleiht aber das Gefühl, auf der richtigen Spur zu sein, die nötige  Konsequenz und hilft, die immer wieder auftretenden Durststrecken zu  überwinden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Schliesslich ist man dann »ein neuer Mensch«, vielleicht mit einem  anderen Beruf, mit einem anderen Partner, in einer anderen Umgebung –  auf jeden Fall aber mit einer Lebenshaltung, die die äusserlichen und  innerlichen, subjektiven und objektiven Lebenselemente miteinander zu  einer harmonischen Einheit verbindet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 1 Agrimony - Mangelnde Selbsterkenntnis.\u003cbr\u003e Nr. 5 Cerato - Unsicherheit durch mangelndes Lebenskonzept.\u003cbr\u003e Nr. 7 Chestnut Bud - Fehlendes Lebenskonzept durch Unaufmerksamkeit.\u003cbr\u003e Nr. 19 Larch - Verfehlter Lebenssinn durch mangelndes Selbstvertrauen.\u003cbr\u003e Nr. 21 Mustard - Depression aus Sinnlosigkeit.\u003cbr\u003e Nr. 27 Rock Water - Selbstkasteiung als Ersatzfür Lebenssinn.\u003cbr\u003e Nr. 28 Scleranthus - Innere Zerrissenheit und Lebenskrise.\u003cbr\u003e Nr. 33 Walnut - Verfehltes Lebensziel.\u003cbr\u003e Nr. 37 Wild Rose -  Antriebslosigkeit aus Sinnlosigkeit.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701153198377,"sku":"8168","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/wild-oat-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263219"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-wild-rose","title":"Nr. 37 Wild Rose (Heckenrose)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Heckenrose\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Rosa canina\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Für Menschen, die sich zu nichts aufraffen können oder resigniert durchs Leben treiben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich:\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Zur Basisbehandlung bei: Apathie, Antriebslosigkeit, Resignation,  krankhafter Schicksalsergebenheit, Rekonvaleszenz, kräftezehrenden  Krankheiten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Alle krankhaften Störungen, die mit Antriebslosigkeit, Resignation  oder mangelndem Lebenswillen einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Im täglichen Leben bei: Interesselosigkeit, Lustlosigkeit, Initiativelosigkeit, Sich-zu-nichts-aufraffen-können.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Wild Rose-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Die Anlage besteht in Anpassungs- und Hingabefähigkeit sowie einem gewissen Schicksalsbewusstsein.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch, der die  Fähigkeit besitzt, auf die sich ständig ändernde Lebensrealität flexibel  und nachgiebig zu reagieren und dabei nie ihre (immer vorhandene!)  schöne Seite aus den Augen zu verlieren. Er hat keine Probleme mit  seinem Schicksal, weil er sich furcht- und widerstandslos jenen  geheimnisvollen Kräften anvertrauen kann, die alles bestimmen. Als  Realist im besten Sinne versucht er nicht, die Realität (das, was nun  einmal geschehen ist) ungeschehen zu machen, sondern nimmt sie mit  unschuldig-positiver Erwartung an. Diese Unvoreingenommenheit und  Selbstverständlichkeit lassen keine leiderzeugenden Konflikte aufkommen.  Wie eine Wasserpflanze, die sich im Strome wiegt, lässt er sich von den  Lebensumständen mal hierhin, mal dorthin tragen, träumerisch,  spielerisch, willig. Da er der Realität keine starren Überzeugungen,  keinen unbeugsamen Willen und kein lebensfremdes Vorurteil  entgegensetzt, kann er sie mit innerer Freiheit und Unschuld ansehen und  aus dieser Haltung heraus dem Leben seine schönsten Seiten abgewinnen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Unter ungünstigen Umständen kann das passiv-hinnehmende Element  schädliche Ausmasse annehmen. Dann lässt sich der Wild Rose-Mensch  willenlos und unbeteiligt treiben, interessiert sich wenig für sein  Leben und kann sogar eine Resignation entwickeln, die einen Hauch von  Lebens-Abschied an sich hat. Dabei ist er nicht in der Lage, seinen  wahren Zustand zu erkennen, Gegenmassnahmen zu ergreifen oder jemanden um  Hilfe zu bitten. Allerdings besteht das Wild-Rose-Syndrom nicht immer  in so extremer Resignation und Lebensverneinung, sondern in zu geringer  Unternehmungslust und einer Neigung, die Dinge einfach laufen zu lassen.  Man hat dann den Eindruck, dass der Wild Rose-Mensch nur einen Teil  seiner Möglichkeiten nützt beziehungsweise seine Anlagen nicht genügend  entwickelt hat. Er ist nicht so leistungsfähig, wie er eigentlich sein  könnte, macht viele Ruhepausen und führt insgesamt ein eingeschränktes  Leben. Falls er einmal irgendeine Unternehmung startet, kommt sie bald  wieder zum Stillstand wie ein Gefährt, das im Sande steckenbleibt. Seine  Chancen bleiben ungenutzt, er hängt antriebslos herum und kann sich  nicht einmal aufraffen, offensichtlich schädliche Lebensumstände zu  ändern. Beispielsweise behält er seine krankmachende Wohnung bei, führt  seine unglückliche Ehe fort, nimmt unerfreuliche Lebensumstände  widerspruchslos hin. Wenn diese Haltung die bewusste Antwort auf eine  unvermeidliche, widrige Lebenssituation wäre, so hätte sie einen Sinn  und könnte als Lebenskunst bezeichnet werden. Tatsächlich aber bedeutet  sie nur krankhaftes Desinteresse und den weitgehenden Verlust seiner  lebendigen Kreativität.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Wild Rose-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Wild Rose ist das Mittel für Unternehmungslust und Lebensinteresse.  Es fördert die Zuwendung zum Leben, macht interessierter,  aufgeschlossener, unternehmungslustiger. Es bekämpft Gleichgültigkeit,  geistige Stumpfheit und Resignation. Wenn diese Symptome im Rahmen von  Krankheiten auftreten, können sie der Beginn zu einer entscheidenden  Verschlechterung sein; in diesem Falle sollte Wild Rose eingesetzt  werden. Überhaupt ist es allgemein in der Rekonvaleszenz hilfreich. Wenn  hinter dem Wild Rose-Zustand Vitamin- oder Mineralienmangel, Anämie  oder andere organische Krankheiten stecken, kann die entsprechende  ärztliche Therapie durch gleichzeitige Gabe von Wild Rose unterstützt  werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Resignation darf nicht mit Schicksalsergebenheit verwechselt werden.  Beim Wild Rose-Syndrom wird dieser Unterschied besonders deutlich.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Schicksalsergebenheit  besteht darin, sich vertrauensvoll in die Hand des Schicksals zu geben,  weil man in ihm das Wirken einer übermenschlichen, positiven Ordnung,  Kraft oder Wesenheit (»Gott«) erkennt. Mit dieser Einstellung kann man  die Lebensrealität – so, wie sie nun einmal ist – akzeptieren und sich  bemühen, das Beste aus ihr zu machen. Dabei versucht man zwar, seine  Wünsche, so weit es geht, zu verwirklichen, verzichtet aber sogleich  darauf, wenn dies unmöglich ist, und ändert mit den Worten »Es hat nicht  sollen sein!« ohne Bedauern realistisch seine Pläne.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Resignation dagegen ist eine Absage an das Schicksal. Denn man  interessiert sich – im Gegenteil zur Schicksalsergebenheit, die sich  durch eine positive Erwartungshaltung auszeichnet – nicht für das, was  einem begegnet oder widerfährt. Man nimmt sein Leben zwar widerstandslos  hin, bejaht es aber nicht, sondern lässt alles, mehr oder weniger  teilnahmslos und ohne ihm einen Sinn zu unterstellen, über sich ergehen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Selbst wenn die Resignation nicht extrem ausgeprägt ist und nur in zu  geringer Unternehmungslust oder allgemeiner Gleichgültigkeit besteht,  ist sie doch krankhaft und beeinträchtigt auch die körperlichen  Funktionen, zum Beispiel in Form von schlechter Haltung, schwacher  Wirbelsäule, schwachem Kreislauf oder reduzierter Sexualität. Typische  Wild Rose-Menschen sind – abgesehen von einer gewissen Veranlagung, wie  man sie auch bei Centaury-, Larch und Olive-Menschen findet – das Produkt  einer frühkindlichen, psychischen Misshandlung durch dominierende,  egozentrische Eltern oder Erzieher. Diese pflegen instinktiv jede ihnen  in einem Kinde heranwachsende Konkurrenz zu unterdrücken und ihm nur  eine Art Schattenexistenz – anspruchslos, »lieb« und unauffällig –  zuzubilligen. Derart zurechtgestutzt, gewöhnt es sich daran, den Wunsch  nach Lebensfreude und Selbstverwirklichung zu unterdrücken und sich  widerspruchslos mit dem zufriedenzugeben, was man ihm erlaubt. Der  dadurch hervorgerufene, weitgehende Verlust seiner natürlichen  Initiative und Unternehmungslust überschattet auch sein späteres Leben  und macht es zu einem Menschen, der unfähig ist, »etwas durchzuziehen«.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Resignierende Menschen werden leichter krank als lebensbejahende;  andererseits kann eine schwere Krankheit zur Resignation, das heisst zum  Verlust des Lebens- und Gesundungswillens führen, was immer ein  schlechtes Zeichen ist. Wie schon bei der Depression (siehe unter  Mustard) erläutert, gibt es in der Entwicklung einer Krankheit vier  wesentliche Krankheitsphasen: die Aggression, in der man sich vital  gegen einen krankmachenden Faktor wehrt, die Frustration, in der diese  Abwehr bereits behindert ist, sodann die Depression, in der sie  weitgehend blockiert und statt dessen gegen die eigene Lebensfreude und  Gesundheit gerichtet ist, und schliesslich als letztes Stadium vor dem  Tode die Resignation, die bedeutet, dass der Mensch – innerlich gebrochen  – den Kampf aufgegeben hat und zum endgültigen Verzicht bereit ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Das Wild Rose-Syndrom ist nicht leicht zu überwinden. Auf jeden Fall  sollte man immer überprüfen, ob organische Krankheiten (Herz, Niere,  Hormonsystem) oder Mangelzustände (Vitamine, Spurenelemente) vorliegen  und diese entsprechend behandeln. Manchmal ist die Resignation nur die  Folge einer starken, aber vorübergehenden psychischen Belastung. Dann  braucht man nur – am besten bei gleichzeitiger Unterstützung durch die  Blütenessenz – unter ruhigen Bedingungen abzuwarten, bis sich die Psyche  wie ein niedergedrückter Grashalm von alleine wieder erhebt. Dagegen  lässt sich langdauernde Unlust und Initiativelosigkeit, die zur Grundlage  des gesamten Verhaltens geworden ist, wesentlich schwerer beeinflussen.  Da es Wild Rose-Menschen nur selten gelingt, sich selbst aus dem Sumpf  ihrer resignierenden Lebenshaltung zu ziehen – dies würde ja bereits die  Überwindung des krankhaften Zustandes bedeuten -, brauchen sie in der  Regel dazu fremde Hilfe. Diese wird allerdings dadurch behindert, dass  sie nicht am Gesundungsprozess mitarbeiten. Der Versuch, sie durch  ermunternden Zuspruch aus ihrer Indifferenz herauszuholen, ist meist  ohne Erfolg. Selbst wenn es gelingt, sie zu irgendeiner Aktivität zu  überreden, verlieren sie doch oft nach kurzer Zeit das Interesse daran  und stellen ihre Bemühungen wieder ein.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e     Wild Rose-Menschen gehören nicht zu jenem Menschentyp, der aus einer  starken, sozusagen eingefleischten, positiven Lebenshaltung unbewusst und  gedankenlos drauflosleben kann. Ihre Neigung, unter extremen  Belastungen einfach alles laufenzulassen, weist auf eine – in diesem  Falle jedoch krankhaft entartete – Neigung, sich dem Schicksal  anzuvertrauen, hin. Daraus ergibt sich, was sie brauchen: eine bessere,  bewusstere und persönlichere Beziehung zu ihm, die allem, was sie  erleben, einen tragfähigen Sinn gibt. Sie konnten ihn ja nicht finden,  weil sie in ihrer Selbstverwirklichung so beschnitten wurden. Einen Sinn  zu sehen bedeutet auch ein Ziel zu haben, und ein Ziel zu haben  ermöglicht, Kräfte zu sammeln und aktiv zu werden. Den Sinn aber findet  man ganz einfach, indem man sein eigenes Leben mit offenen Sinnen lebt,  indem man Freude empfindet und das tut, »wonach das Herz verlangt«.  Daher kann eine psychotherapeutische Behandlung nützlich sein, wenn sie  dem Wild Rose-Menschen bewusst macht, wo er in seiner  Selbstverwirklichung blockiert ist, welche Wünsche und Sehnsüchte er  sich selbst versagt. Wenn er ermutigt wird, sich endlich das zu gönnen,  was er braucht, und sich das zu nehmen, was ihm zusteht – wenn er sich  also auf sein Leben zu freuen beginnt -, erwachen auch wieder seine  Lebensgeister.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 4 Centaury - Resignation durch Persönlichkeitsschwäche.\u003cbr\u003e Nr. 7 Chestnut Bud - Unaufmerksam und resigniert.\u003cbr\u003e Nr. 9 Clematis - Resignation mit Todessehnsucht.\u003cbr\u003e Nr. 12 Gentian - Resignierend und willensschwach.\u003cbr\u003e Nr. 13 Gorse - Die totale Resignation.\u003cbr\u003e Nr. 16 Honeysuckle - Wehmütige Resignation.\u003cbr\u003e Nr. 17 Hornbeam - Antriebslosigkeit durch Überforderungsgefühl.\u003cbr\u003e Nr. 19 Larch - Antriebslosigkeit mit mangelndem Selbstvertrauen.\u003cbr\u003e Nr. 21 Mustard - Depressive Resignation.\u003cbr\u003e Nr. 23 Olive - Antriebslosigkeit aus Erschöpfung.\u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Resignation durch seelische Erschütterung.\u003cbr\u003e Nr. 36 Wild Oat - Antriebslosigkeit aus Sinnlosigkeit.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701153394985,"sku":"2666","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/wild-rose-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263222"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-willow","title":"Nr. 38 Willow (Weide)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Weide\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Salix vitellina\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Für Menschen, die enttäuscht, verbittert oder beleidigt sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich:\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Zur Basisbehandlung bei: Verbitterung, Groll, Rachsucht, Unversöhnlichkeit, Schicksalshader.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Alle krankhaften Störungen, die mit Enttäuschung oder Verbitterung einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Im täglichen Leben bei: Beleidigtsein, Enttäuschung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Willow-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Die Anlage besteht in einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn sowie einem intensiven Liebes- und Freudebedürfnis.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein Mensch, der mit den  wechselnden Umständen seines Lebens gut zurechtkommt, weil er nicht nur  dessen erfreuliche Seite geniessen, sondern auch Niederlagen, Verluste  und Schwierigkeiten ohne Groll oder Verbitterung hinnehmen kann. Diese  wertvolle Fähigkeit ist relativ selten, und er verdankt sie seinem sehr  feinen, unbestechlichen Gerechtigkeitssinn, der sich nicht an  äusserlichen, unpersönlichen Fakten oder Vorgaben, sondern an der  Wahrheit des Lebens orientiert: Gerechtigkeit nicht im Dienste  persönlicher Vorteile, sondern als Ausdruck jener unbegreiflichen,  »göttlichen« Ordnung, die unserer Welt zugrundeliegt, oder einfacher  gesagt: als das, was richtig ist. So ist ihm klar, dass alles so kommt,  wie es kommen muss, und dass es – unabhängig davon, ob es uns gefällt oder  ob wir es verstehen - immer richtig, also auch gerecht, ist. Aus diesem  sozusagen höheren Gerechtigkeitssinn heraus, der seine Kriterien aus der  Wirklichkeit, nicht aber aus menschlichen Wünschen und Vorstellungen  bezieht, kann er gar nicht anders, als dem Leben, dem Schicksal oder  »Gott« in seinem Wirken zuzustimmen. Dadurch ist es ihm auch möglich,  auf Lebenssituationen, die bei anderen Menschen Empörung oder  Verbitterung auslösen würden, entspannt und überlegen zu reagieren. Das  Leben ist für ihn kein gefährlicher Kampf, in dem es um Sein oder  Nichtsein geht, sondern ein buntes Abenteuer, das er in frommem  Erstaunen besteht, oder ein faszinierende Reise in unbekannte geistige  Dimensionen, auf der Widrigkeiten, Niederlagen und Verluste lediglich  die Funktion von Wegweisern haben. Dabei folgt er seiner starken, klaren  Sehnsucht nach Freude und Liebe so direkt wie nur möglich. Seine  Glücksgefühle sind echt und wirklich; sie haben nicht die falsche Süsse  unberechtigter Erwartungen und Illusionen und können daher auch nicht in  Bitternis umschlagen. So ist der harmonisch entwickelte Willow-Mensch  in seiner bejahenden Lebenshaltung der lebendige Beweis dafür, dass in  unserer Welt eine höhere Gerechtigkeit herrscht, die, weil sie  übermenschlich ist, auch über der kleinlichen, vorteilsorientierten  Rechtsverdreherei des Menschen steht. Wer sie vertrauensvoll annimmt,  kommt niemals auf die Idee, sich ungerecht behandelt zu fühlen, und ist  damit gegen alle daraus unvermeidlich entspringenden Leiden gefeit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Unter ungünstigen Umständen kann der angeborene Sinn für  Gerechtigkeit zu Selbstgerechtigkeit entarten, die wiederum nur  Ungerechtigkeit hervorbringen kann. Diese ist es auch, die beim  typischen, unharmonisch entwickelten Willow-Menschen immer wieder das  Gefühl erzeugt, ungerecht behandelt zu werden, worauf er je nach  Temperament mit Groll, Verbitterung oder Rachsucht antwortet. Mit  solchen Reaktionen zeigt er, dass er die Lehren oder Hinweise, die ihm  das Leben gibt, ablehnt, weil sie nicht in sein selbstgerechtes  Erwartungsschema passen, und verstockt auf seiner Position beharrt. Er  weigert sich grundsätzlich, die Frage nach der Berechtigung seiner  Wünsche und Erwartungen ehrlich zu beantworten, ist beleidigt,  verbittert oder enttäuscht, schmollt, grollt oder sinnt auf Rache. Mit  der Freudlosigkeit, die sich dadurch in ihm ausbreitet, verdirbt er  anderen Menschen die Laune – ja, oft empfindet er sogar ein gewisses  Vergnügen daran, sie in den Bannkreis seiner negativen Einstellung  hineinzuziehen. Dabei ist er ein unerfreulicher Zeitgenosse, der von  jedem nach Möglichkeit gemieden wird und der sich selbst und anderen zur  Last fällt. Erst wenn er einsieht, dass er doch nicht so sehr im Recht  oder dass alles nicht so schlimm ist, beruhigt er sich wieder. Da er  jedoch in der Regel daraus nichts lernt, ist es nur eine Frage der Zeit,  bis er die nächste »Ungerechtigkeit« erleiden muss.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Willow-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Willow ist das Mittel für Versöhnlichkeit und Verzeihung. Es wirkt  der Tendenz, sich ungerecht behandelt zu fühlen, beleidigt oder  rachsüchtig zu sein, entgegen, macht versöhnlich, einsichtig und  zufrieden. Bei Kindern, die es sich angewöhnt haben, ihren Willen durch  Schmollen und Grollen durchzudrücken, ist es nützlich und hat einen  besonderen Wert für jene Menschen, die aus Hader mit ihrem Schicksal und  einer grundsätzlichen Lebensablehnung heraus krank geworden sind; denn  solange diese Haltung weiterbesteht, können sie nicht gesund werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Um mit jemandem, der grollt, beleidigt oder verbittert ist, richtig  umgehen zu können, muss man sich fragen, ob sein Verhalten echt oder  gespielt ist, denn viele Menschen – vor allem Kinder – spielen nur die  Beleidigten., um ihre Wünsche durchzusetzen. Je mehr Erfolg sie damit  haben, desto stärker entwickeln sie sich zu regelrechten  Gefühlstyrannen, die die Empfindsamkeit, Menschenfreundlichkeit oder  Schuldbewusstheit ihrer Eltern oder Mitmenschen zum eigenen Vorteil  ausnützen. Dieses erpresserische Verhalten sollte man – auch in ihrem  eigenen Interesse – nicht durch Nachgiebigkeit fördern. Es bringt ihnen  nicht nur allgemeine Ablehnung ein, sondern kann für sie selbst  katastrophale Folgen haben, wenn es sie dazu verleitet, auch dem Leben  zu grollen, das ihnen Hindernisse in den Weg legt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Das Leben aber lässt sich nicht erpressen; es lässt uns nur die Wahl,  seine Forderungen zu erfüllen oder unterzugehen – nach der Devise »Vogel  friss oder stirb!« Daher sollte jeder Mensch – vor allem der  heranwachsende – grundsätzlich lernen, in seinen Erwartungen massvoll und  realistisch zu bleiben und sich mit dem zufriedenzugeben, was er  bekommt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Bei dieser »Ausbildung fürs Leben« vertreten vor allem Eltern und  Erzieher in ihrer Eigenschaft als Autoritätspersonen die Autorität der  Lebensrealität. Sie müssen – natürlich in begründeten Fällen – darauf  bestehen, dass ihr Wort respektiert wird und dem Kinde die Erfahrung  vermitteln, dass es nicht alles haben kann, was es will, dass es Grenzen  gibt, die es nicht überschreiten darf. Aus dieser grundsätzlichen  Erfahrung heraus wird der heranwachsende Mensch fähig, sich in einem  Leben zurechtzufinden, das immer wieder Enttäuschungen bereitet und  manche Erwartung nicht erfüllt. Man sollte sich daher nicht durch  »taktischen« Groll und gespieltes Beleidigtsein erpressen lassen,  sondern den Erpresser »in seinem eigenen Saft schmoren« lassen, bis er  einsieht, dass er seinen Kopf nicht immer durchsetzen kann und sich im  eigenen Interesse wieder einordnet. Anders ist es bei ernstgemeinten  Willow-Zuständen, da diese ein zerstörerisches Potential enthalten. Das  sonst positive Lebensgefühl des betreffenden Menschen und sein  ausgeprägter Wunsch nach Lebensfreude sind dabei ins Gegenteil  umgeschlagen, weil seine Erwartungen nicht erfüllt wurden. Er ist  wirklich enttäuscht und verbittert, verletzt und beleidigt, grollt,  zieht sich von der Welt und den Menschen zurück oder hadert mit dem  Schicksal, das ihm »unverdient« so übel mitgespielt hat. Die positive  und bejahende Energie seines intensiven Wünschens oder Begehrens ist in  eine entsprechend gewalttätige Verneinung umgeschlagen. Sie wendet sich  entweder aggressiv gegen alles, was ihm im Wege steht – im Extremfall  die ganze Welt oder das Schicksal -, oder richtet sich bei  introvertierter Veranlagung gegen ihn selbst in Form von Verbitterung  und enttäuschter Weltentsagung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Bei echten Willow-Zuständen sollte man davon ausgehen, dass sie –  zumindest subjektiv – berechtigt sind und, wenn sie sehr intensiv  auftreten, lieber für Abhilfe sorgen, als durch übertriebene  Unnachgiebigkeit einen bleibenden psychischen Schaden zu riskieren. (Vor  allem Kinder werden manchmal durch Vorfälle zutiefst enttäuscht oder  verletzt, die dem Aussenstehenden unbedeutend erscheinen.) In diesen  Fällen zusätzlichen Druck auszuüben ist nicht sinnvoll, weil er wie ins  Feuer gegossenes Öl die Gewalt der negativen Leidenschaft nur steigert.  Besser ist es, enttäuschte oder verbitterte Menschen in Ruhe zu lassen  und zu versuchen, sie in nicht provozierender Weise darauf hinzuweisen,  dass ihr Verhalten in eine Sackgasse führt, weil es sich gegen eine  unabänderliche Lebensrealität richtet, und dass sie selbst am meisten  darunter zu leiden haben.\u003cbr\u003e       Grundsätzlich brauchen Menschen, die zu  Enttäuschung, Beleidigtsein und Verbitterung neigen, eine andere  Lebenseinstellung. Dabei geht es einerseits um die Erkenntnis, dass sie  sich mit ihrer Weigerung, Fakten und Realitäten anzuerkennen, selbst  schaden, weil das Leben sich ja nicht um ihre Meinung kümmert, und  andererseits um eine insgesamt realistischere Sichtweise, die die  Tatsache berücksichtigt, dass der Mensch nur ein schwaches, von seinem  Schöpfer abhängiges Geschöpf ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Solange Willow-Menschen meinen, irgend jemand sei persönlich und aus  bewusster Absicht an ihrem Missgeschick schuld, nehmen sie es auch so  persönlich, dass es ihnen »zu Herzen geht«. Wenn sie sich aber klarmachen  würden, dass das ganze Weltgeschehen ein unauftrennbares Geflecht ist  und dass alles – auch sie selbst – dem unbegreiflichen Schicksal als  Werkzeug dient, könnten sie ihr Missgeschick leichter hinnehmen und als  schicksalhaftes Ereignis betrachten. Zudem wäre es richtig, wenn sie  versuchen würden, das, was sie von anderen verlangen, auch selbst zu  leisten, denn dann würde ihnen vieles in einem milderen Lichte  erscheinen. (Übrigens stellt sich später oft heraus, dass es, so wie es  gekommen ist, trotz anfänglicher Enttäuschung letztlich am besten war.)\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e       Unser Leben ist ein Entwicklungs- und Reifungsprozess mit einem  geheimnisvollen Ziel, zu dem alles, was wir erleben, beiträgt – auch die  unangenehmen und negativen Erlebnisse. Diese gleichen jenen stachligen,  abschreckend wirkenden Früchten, die doch einen wohlschmeckenden Kern  in sich tragen. Willow-Zustände zu überwinden heisst, ihn freizulegen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 8 Chicory - Verbitterung bei Ablehnung oder Undank. \u003cbr\u003e Nr. 15 Holly - Verbitterung mit Wut oder Hass. \u003cbr\u003e Nr. 16 Honeysuckle - Verbitterung durch Verlust. \u003cbr\u003e Nr. 21 Mustard - Depressionen durch Verbitterung. \u003cbr\u003e Nr. 22 Oak - Unerbittliche Rachsucht. \u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Verbitterung durch unverarbeitetes Trauma. \u003cbr\u003e Nr. 32 Vine - Der verbitterte Haustyrann. \u003cbr\u003e Nr. 34 Water Violet - Verbitterung wegen Freiheitsbeschränkung. \u003cbr\u003e Nr. 35 White Chestnut - Verbittertes Zwangsdenken.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701153460521,"sku":"5755","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/willow-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263223"},{"product_id":"bachblueten-einzelessenz-sweet-chestnut","title":"Nr. 30 Sweet Chestnut (Edelkastanie)","description":"\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eDeutscher Name:\u003c\/strong\u003e Edelkastanie\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBotanischer Name:\u003c\/strong\u003e Castanea sativa\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eKurze Charakteristik\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e           Für Menschen, die absolut verzweifelt sind und vor dem totalen Zusammenbruch stehen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eEinsatzbereich\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e           Zur Basisbehandlung bei: Verzweiflung, Ausweglosigkeit, Seelenqual,  äusserster Depression, akuter Hoffnungslosigkeit, extremen seelischen  Leiden, seelischem oder körperlichem Zusammenbruch.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e           Alle krankhaften Störungen, die mit Verzweiflung einhergehen oder davon ausgelöst wurden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e           Im täglichen Leben wird es nur selten benötigt: wenn man plötzlich nicht mehr weiter weiss, bei innerer Total-Blockade.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eUrsprung und Bild des Sweet Chestnut-Syndroms\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e           Die Anlage besteht in grosser innerer Stärke, Selbstverantwortlichkeit und der Fähigkeit zu bewusstem Leiden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e           Bei harmonischer Entwicklung entsteht daraus ein innerlich starker  und autarker Mensch, der sich den Herausforderungen seines Lebens zu  stellen pflegt. Er weicht Problemen nicht aus, sondern betrachtet sie  als Chance zu persönlicher Bewährung und seelischem Wachstum. Er pflegt  den bitteren Kelch, den ihm das Schicksal reicht, bis auf den letzten  Tropfen zu leeren, ohne in Hader zu verfallen oder daran zu zerbrechen;  denn er wird von der Überzeugung getragen, dass jene Macht, die dem  Menschen sein Leben gegeben hat, es gut mit ihm meint und dass auch die  Schmerzen und Leiden, die sie ihm schickt, im Grunde seinem »Heil«  dienen. Er weiss, dass keine Seele verlorengehen oder vernichtet werden  kann und dass niemand eine schwerere Prüfung auferlegt bekommt, als er –  wenn auch manchmal mit äusserstem Einsatz oder sogar unter Verlust seines  irdischen Lebens – bestehen kann.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e           Unter ungünstigen Umständen kann die innere Stärke des Sweet  Chestnut-Menschen zu so sturer oder überheblicher Unbeugsamkeit  entarten, dass er sich in einen Machtkampf mit seinem Schicksal verrennt.  Da dieser Kampf aber niemals von ihm gewonnen werden kann, gerät er in  seinem sinnlosen und hartnäckigen Widerstand gegen die Lebensrealität  manchmal an die äusserste Grenze seiner seelischen und geistigen Kraft  und verzweifelt. Ihm ist, als wäre er in eine Falle geraten, aus der es  kein Entrinnen gibt, und er fühlt, dass sein nächster Schritt – falls er  diesen überhaupt noch tun kann – unausweichlich in den Zusammenbruch  oder die Zerstörung führen wird. Er kann nicht mehr denken, nicht mehr  fühlen, nicht mehr handeln und wartet wie ein Bergsteiger, der sich – im  direkten und übertragenen Sinne des Wortes – »verstiegen« hat und für  den es kein Vorwärts und kein Rückwärts mehr gibt, nur noch auf den  endgültigen Absturz, auf das Ende, das er ganz vage als mögliche  Erlösung empfindet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eWirkungsrichtung der Sweet Chestnut-Essenz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e           Sweet Chestnut ist das Mittel gegen totale Verzweiflung. Es ist eine  Art seelischer Weichmacher, der es den Betroffenen ermöglicht, ihren  starren, in jeder Hinsicht blockierenden Widerstand und ihre Vorbehalte  gegenüber der Lebenswirklichkeit aufzugeben. Es gibt ihnen eine  akzeptable Perspektive zum Weiterleben, lässt sie einen Ausweg aus der  scheinbar verfahrenen Situation finden. Optimistischer, realistischer  und menschlicher geworden, können sie Schwäche zulassen und sich  vertrauensvoll in die Hand des Schicksals geben. Sweet Chestnut kann  auch versucht werden, wenn der Körper in eine extreme Reaktionsstarre  geraten ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003ePsychologisch-therapeutische Anmerkungen\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e           Das Grundthema des Sweet Chestnut-Syndroms ist »bewusstes Leiden«.  Dieses besteht allerdings nicht darin, sich selbst masochistisch Leiden  zuzufügen oder vorhandenes Leiden willkürlich zu verstärken, sondern es  bedeutet, sich darüber klar zu werden, dass man leidet, worunter man  leidet und dass man daran nicht unschuldig ist. Vor dieser Einsicht  scheuen die meisten Menschen zurück, denn sie würde ihnen die  Verpflichtung auferlegen, etwas gegen ihr Leid zu unternehmen, und es  ihnen unmöglich machen, so zu tun, als könnten sie nichts dafür.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e           Man hat aber immer, entweder durch sein Handeln oder durch seine  Einstellung, wesentlich zu seiner Misere beigetragen. Im Prinzip  entsteht Leiden dann, wenn wir uns gegen die Realität sträuben und die  Dinge anders haben wollen, als sie tatsächlich sind. Wer es versteht,  bewusst zu leiden, verhindert schweres Leiden, indem er seinem Schicksal  mit Aufmerksamkeit und Gefühl begegnet, negative Entwicklungen schon in  den Anfängen korrigiert und Unerfreuliches konsequent bekämpft.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e           Unser Leben gleicht einer Linie, die in einer Art Zick-ZackBewegung  zwischen den verschiedenen, lebensbestimmenden Polen verläuft. Denn  unsere Psyche, die das innere Gleichgewicht erhalten will, reagiert auf  jede Abweichung vom persönlichen Idealzustand mit einer entsprechenden  Gegenbewegung. Sie drängt uns nicht nur durch Frustrationen, die  häufigen kleinen Unregelmässigkeiten sogleich zu korrigieren, sondern  treibt uns auch bei starken Entgleisungen in eine entsprechend extreme  Gegenposition.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e           Bei Sweet Chestnut-Menschen geht es um den Gegensatz zwischen Stärke  und Schwäche, Kämpfen und Nachgeben. Sie stellen sich normalerweise  mutig ihren Problemen, betrachten diese als persönliche Bewährungsproben  und kämpfen ernsthaft gegen die Widrigkeiten und Herausforderungen  ihres Schicksals an. Manchmal gehen sie dabei zu weit und vergessen, dass  das Schicksal sie, wie ein gutmütiger Vater sein Kind, nur spielerisch  zum Kampf herausfordert, um ihre Kräfte und Fähigkeiten zu fördern. Wenn  sie ihm dann allen Ernstes die Stirn zu bieten versuchen oder zu  hartnäckig gegen eine unabänderliche Realität opponieren, zeigt es  ihnen, wer der Meister ist, verwandelt ihre überhebliche Stärke in  äusserste Schwäche und treibt sie an die Grenze ihrer Leidensfähigkeit.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e           Instinktiv ahnend, dass sie diesen Zustand mehr oder weniger  absichtlich herbeigeführt haben, sagen die Leute dann: »Der will es  wissen!«. Tatsächlich steht hinter ihrer Haltung eine suchende Frage.  Sie lautet: »Wer bist du, Gott? Ich fordere dich heraus, damit du dich  mir zu erkennen gibst!« Diese Frage ist für Menschen mit der Sweet  Chestnut-Mentalität, die ihr Leben stets »im Griff« haben, deshalb so  dringend, weil sie das elementare Gefühl dafür verloren haben, dass sie  nur Geschöpfe und schwache Menschen sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e           Anders ausgedrückt: je stärker und unbeugsamer sich jemand gebärdet,  je trotziger er sich weigert, das, was ihm geschickt ist, anzunehmen,  desto tiefer zwingt ihn seine Seele, um das innere Gleichgewicht zu  erhalten, in die Knie und treibt ihn an jene äusserste Grenze, an der ihm  wieder seine menschliche Kleinheit und Schwäche bewusst werden. Dann  erkennt er in der Ausweglosigkeit und Verzweiflung des Sweet  Chestnut-Syndroms endlich wieder die Existenz »Gottes« – und dies oft so  absolut, dass er nicht einmal mehr zu bitten und beten vermag. Sogar  unfähig, sich selbst das Leben zu nehmen, fühlt er sein bedingungsloses  Ausgeliefertsein, seine absolute Nichtigkeit. Erlösung daraus besteht  dann nur in Tod oder Läuterung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e           In diesen irrationalen Zustand kann im Prinzip unter extremen  Bedingungen jeder Mensch kommen; bevorzugt tritt er allerdings bei  Menschen mit der beschriebenen Anlage auf. Wenn er eingetreten ist,  helfen vernünftige Worte nicht viel, weil er mit infantiler  Hilflosigkeit einhergeht. Höchstens mit Medikamenten (Bach-Blüten und  Homöopathie) ist unter günstigen Bedingungen eine schnelle Besserung zu  erreichen; andernfalls muss man – schützend – abwarten, bis die Psyche  wieder in den Normalzustand zurückgefunden hat.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e           Dem Sweet Chestnut-Syndrom kann man vorbeugen, wenn man die warnenden  Hinweise ernstnimmt, die die Seele in Form von kleinen, frustrierenden  Verlusten oder Niederlagen gibt, und mit ihrer Hilfe die innere Haltung  oder die äusseren Umstände korrigiert. Man kann Flexibilität erlernen,  wenn sich Pläne als unrealisierbar erweisen, Nachgiebigkeit, wenn man  seinen Willen nicht durchsetzen kann, Schicksalsakzeptanz, wenn es einem  schlecht geht, und Gotteserkenntnis, wenn man am Boden liegt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e \u003cstrong\u003eHäufige Kombinationen mit anderen Mitteln\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e Nr. 6 Cherry Plum - Verzweiflung durch Emotionsstreit. \u003cbr\u003e Nr. 11 Elm - Verzweiflung durch Überforderung. \u003cbr\u003e Nr. 13 Gorse - Absolut hoffnungslose Verzweiflung. \u003cbr\u003e Nr. 26 Rock Rose - Verzweiflung aus panischer Angst. \u003cbr\u003e Nr. 29 Star of Bethlehem - Verzweiflung durch seelische Erschütterung.\u003c\/p\u003e","brand":"Nelsons","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52701153657129,"sku":"8310","price":18.8,"currency_code":"CHF","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0721\/2584\/1705\/files\/sweet-chestnut-bachblueten-stockbottle.jpg?v=1771263225"}],"url":"https:\/\/www.soulzen.ch\/collections\/bachblueten-einzelessenzen.oembed","provider":"SoulZen.ch","version":"1.0","type":"link"}